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Zu den winkeln

Von: evf
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Kommentar

Trigone und Sextile sind nicht zu schwach. Manchmal stehen sie nur alleine da, weil sie für eine spätere Zeit aufgehoben werden und der progressive Übergang hängt in der Luft, und wird nicht mal von Transiten unterstützt. Dies ist aber bei Quadraten gottlob auch so. Diese trigone sind dann aber einmal im Leben wichtig, denn es ist im Horoskop nichts drin, was ohne Sinn und Nutzen wäre. Diese herauszufinden ist Sache des Sterndeuters.

Dass die harmonischen Winkel zu schwach seien, entstammt der Auslegung, die besagt, dass unsere Aufmerksamkeit der Disharmonie gilt. Und in diesem Sinne stimmt es dann. Das Quadrat wirkt immer so, dass es (fast) jeder wahrnehmen kann, bleibt aber unerlöst, selbst wenn sie Unmengen Zuckerwatte essen unter der ve-ju Quadratur.

Das Trigon, wenns noch in die rechte Querverbindung fällt oder Unterstützung erhält, ist die Erfüllung, die wir uns wünschen.

Nach dem 1. und 2. kommt der 3 Teiler, das Trigon. Also ist das Trigon auch stärker als das Quadrat. Nur spüren wir den Leerlauf der Quadratur offenbar besser und lieber, weil es ja den Himmel bevölkert (den kopf), da wir vom Erdkreuz weg wollen. Aber Zuckerwatte befriedigt unsere Sinne nicht wirklich. Zu einer Quadratur fällt uns hingegen immer gleich eine Lösung ein, eine gute oder schlechte, aber eine Lösung, zum Trigon fehlt uns sogar ein Komentar, weil wir die Lösung, die uns selber einfällt, höher einschätzen als die Aufmerksamkeit auf das, was uns vom Leben geboten wird, das aber nicht einfach aus uns selber kommt.

Dass Trigone bereichernd wirken, vor allem in der Progression, entgeht uns, weil wir nach Lösungen suchen, und das Finden nicht als Lösung von unserer Lösungssuche begreifen. Selbst ohne solche philosophische Erklärungen wirken aber die Trigone stärker und vor allem tragender.

Hatten sie schon mal ein Trigon zur progressiven Sonne? Wann war das? Und was fiel vor? mit herzlichem Gruss, Edgar Valentin


Stand: 29. November 2002