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Lesung in Zahlenwerten

Ganzheitsschau in Symbolen

Fragen und Antworten

Diese Texte von Edgar Valentin Flückiger sind auch in der Hilfe von Ariadne vorhanden.

 

Die Lesung und Sichtung im Horoskop

Wir unterscheiden zwischen ganzheitlicher Lesung in Zahlenwerten und Sichtung einer Ganzheits-Schau in Symbolen!


Lesung in Zahlenwerten

Die Lesung des Horoskops geschieht mit exaktem Zahlenwert der Gradangaben!

Die Lesung - Das Programm zeigt alle Werte der Planeten und Halbsummen von Radix und Progression auf einer Liste. Sie müssen dazu keine Werte mehr von Hand von einem Blatt auf das andere übertragen. Alle Achsen von Radix und Progression oder Transit werden automatisch in jedem beliebigen Teiler nach Werten sortiert. Den Gegenbogen aller Faktoren sehen Sie automatisch, er ist mit einem G gekennzeichnet. Dies ist auch mit drei Horoskopen möglich: etwa Radix, Progression und Transit.

Klicken Sie dazu auf den Button mit dem roten Punkt! (siehe untere Abbildung)

Darauf erscheinen die Auslösungen eines Horoskops nach Werten oder Planeten sortiert.

Beispiel: (siehe untere Abbildung)

Automatisch wird die Liste sortiert. Schwarze Zahlen = Radix. Rote Zahlen = Progression. G = Gegenbogen.

Sie erhalten die Liste im Mix von Geburt (Radix) und frei gewählter Progression (etwa Sekundär, Sonnenbogen, Erdhoroskop oder Teritär und Transit.) Die Liste eignet sich sehr gut zur direkten Beratung, da Sie damit alle Werte in Zahlen vor sich auf dem Tisch haben. Mit Orbiseingabe können Sie die progressiven Auslösungen in einen kurzen oder längeren Zeitraum eingrenzen.

Dies ist auch mit drei Horoskopen möglich, also ebenfalls mit zugeschaltetem Transit. Sie können die Liste der Auslösungen mit ihrer Orbiseingabe zeitlich ausweiten oder verkürzen, es erscheinen dann nur noch die Auslösungen, die sich innerhalb ihres Orbis befinden. Ausserdem kann jede Liste auch über beliebige Zeiträume (Stunden, Tage, Wochen, Monate) weiter geschaltet werden, die Werte verändern sich dabei automatisch. Während der Untersuchung kann zwischen den Teilern bei Bedarf per Knopfdruck laufend gewechselt werden.

 

Also nicht nur ein paar einzelne Planeten sollen gespiegelt werden, sondern das ganze Horoskop!

Übrigens erhält damit auch das Radix schon eine ganze andere Dimension.

 

Wenn Sie die Liste betrachtet haben, möchten Sie vielleicht diese Werte einmal nicht nur in nackten Zahlen, sondern in echten Symbolen betrachten? Also wechseln Sie jetzt einfach die Option und gehen zur linearen Darstellung. Sie sehen unten, dass damit eine Ganzheits-Schau möglich wird. Vergessen Sie bitte nicht, dass es sich bei der verbreiteten Spielerei der Astro-Logik, nur im Kreis zu rechnen, zu sehen und zu gucken, um eine reine Licht-Therapie handelt! Ohne Gegenbogen betrachtet man im Kreis genau die Hälfte vom Horoskop, man klammert den Schatten aus, doch auch damit wird man ihn nicht wirklich los. Es empfiehlt sich also, den jeweiligen Ergänzungswert in eine Untersuchung mit einzubeziehen. Man erkennt diese Werte im Gegenbogen oder in den Spiegelungen. Oben waren es gelistete Zahlen, nun kommen wir zur Ansicht in Symbolen.


Ganzheits-Schau in Symbolen!

Die Sichtung des Horoskops zeigt sich mit exakter Plazierung der Planeten-Symbole!

Die Ganzheits-Schau das Programm vergleicht Distanzen, Halbsummen und Aspekte eines Radix mit Progression und Transit in linearer Darstellung oder im Kreis. Anders als bei der Lesung (oben) geschieht dies in Symbolen, sodass eine Ganzheits-Schau möglich ist.

Klicken Sie dazu auf den Button mit dem roten Punkt! (siehe untere Abbildung)

Daraufhin erscheinen das Radix und bis zu 10 Horoskope auf dem Bildschirm, deren Auslösungen mit einem Blick abgelesen werden können. Jede Auslösung wird vom Programm automatisch als solche gekennzeichnet. Eine rote Verbindungslinie zeigt an, wenn sich zwei oder mehre Planeten innerhalb eines angewählten Orbis befinden. Die umständliche und zeitraubende Suche nach der Exaktheit von Aspekten (wie in der Kreisdarstellung) erübrigt sich. Ausserdem können Sie automatisch auch den Gegenbogen der jeweiligen Planeten berücksichtigen, der im Kreis völlig fehlt.

 

Sie erhalten eine lineare Darstellung aller ausgewählten Horoskope in einer Reihe unter einander. Auf der 1. Linie stellt das Programm das (Radix) Geburtshoroskop dar. Auf der 2. Linie erscheint der Transit. Auf der 3. Linie die Sekundär-Progression. Dann auf der 4. Linie das Teritär 1, dann Teritär 2. Dann das Erdhoroskop, u.s.w. Auf diese Weise können Sie auch nur Ihre bevorzugte Progression einstellen - etwa den Sonnenbogen oder/und die Sekundär-Progression und Transit. Die jeweiligen Horoskope unterscheiden sich namentlich und farblich von einander. Mit der Maus können Sie Linien ziehen und die exakten Werte werden angezeigt zum gegenseitigen Vergleich des absoluten Zeitpunkt einer Auslösung.

Bereits die beiden hier vorgestellten Optionen im Ariadne lassen zudem noch eine ganze Menge anderer Möglichkeiten zu.

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Der Tip!

Gehen Sie schrittweise so vor:

1. Gehen Sie im Ariadne auf die lineare Darstellung der Schicksalsfäden.

2. Schauen Sie unter Druckervorschau (ganz links unten), ob die Symbole für Sie gross genug sind.

3. Stellen Sie unter Parameter für die Druckausgabe so viele Linien ein, wie Sie benötigen. Im Beispiel sind es 11 Linien, von Sonne bis Pluto (und Widder: das ganze Horoskop).

Und nun können Sie das ganze Radix in linearer Version zum Drucker leiten. Darauf legen Sie das gleiche Blatt erneut in den Drucker und drucken nun ihre Sekundär Progression (in anderer Farbe) darüber!

Das Resultat ist einmalig und an Deutlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Sie brauchen nun nur noch vom Blatt abzulesen, welche Planeten exakt übereinander stehen. Von Sonne bis Pluto haben Sie damit alle Distanzen, Halbsummen und Aspekte auf einem einzigen Blatt, wie es im Kreis niemals möglich ist. Trotzdem bleibt die Information gut überschaubar, weil sich Radix und Progression (und Transit) farblich von einander abheben, können wir leicht alle exakten Deckungen auffinden.

Radix (blau) und Sekundär (rot) über einander gedruckt!

Natürlich können Sie auch Transit oder jede andere Direktion auf einem Blatt mit dem Radix vergleichen.

Diese ganzheitliche Sichtung des Horoskops ist mit keiner anderen Darstellung möglich!

Die lineare Darstellung auf einem Blatt eignet sich ebenfalls sehr gut zur direkten Beratung, da Sie diesmal auch noch alle Auslösungen in Symbolen vor sich haben. Mit Orbiseingabe können Sie die gekennzeichneten Auslösungen in einen kurzen oder längeren Zeitraum eingrenzen. Zudem ist wieder jeder beliebige Teiler möglich. Sie haben wiederum die Möglichkeit, alle Direktionen gemeinsam über kurze oder lange Zeiträume laufen zu lassen. Auch hier kann während der Untersuchung zwischen den Teilern per Knopfdruck laufend gewechselt werden.

 

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Fragen & Antworten

1. Wie unterscheiden sich auf Listen und Linearen die Bilder?

2. Der Unterschied von Werten (auf Listen) und Bildern (auf Linearen oder im Kreis mit Gegenbogen).

3. Wie erstellt man die Untersuchung der Sonne, die Sonnenlinien?

Grundsätzliches

Vermischung von Linien (Widder, Sonne, Mond, Planeten).

Wie schnell verändern sich die Werte der Halbsummen?

Radix-Planeten und Progressive Planeten

Transite & Hauptaspekte


Frage:

Ich habe das Gefühl, dass ich auf die Art, wie ich bisher Astrologie machte, meine Prognose nicht verbessern kann. Darum habe ich mich ja auch an Sie gewandt.

Antwort:

Auf die Weise, wie sie mit Transit-Aspekten arbeiten, ist eine Aussage, die noch immer i h r e, bzw. m e i n e  Einschätzung bleibt, zu riskant, das ist richtig. Mit Transiten und wenigen progressiven Winkeln dringen sie auch nicht ins Horoskop ein. Damit will ich aber die Transite nicht abtun, es braucht sie, doch muss erst eine Progression (Sekundär für lange oder Erdhoroskop kurzfristiger) erstellt werden. Dies ist der Weg, der in Bezug auf Prognosen etwas taugt.

Der Sonnenbogen ist eine Abschwächung von allen Faktoren. Im Sonnenbogen gibt es Neptun oder Pluto in Zeichen, die nicht möglich sind, ausserdem ist er die Abkürzung eines Unterhoroskops. Taugt aber sehr gut für Partnervergleiche!

Frage:

Inwiefern kann man den Sobo für Partnervergleiche benutzen?

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Frage:

bitte nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit, um meine Problematik nachzuvollziehen:
Beim Vergleich von Sonnenlinien mit den entsprechenden Halbsummenlisten
stosse ich auf eine prinzipielle Verständnisschwierigkeit: Ich finde
Halbsummen auf dem Linear, die nicht auf der Liste stehen und umgekehrt.

Beispiel: Ich betrachte die So-Linie meines Horoskops Radix zu Radix (das
bedeutet doch wohl, dass, wenn Planeten untereinander stehen, sie im Radix
eine Halbsumme zu meiner Radix- So bilden). Nun sehe ich, dass auf dieser
Radix-Sonnenlinie Ne und Pl untereinander stehen (Teiler 8). Das sollte
doch bedeuten: So rad. = Ne/Pl rad. Diese Halbsumme befindet sich aber nicht in
der Nähe meiner So.

Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen. Das hat mit Astrologie noch
überhaupt nichts zu tun, es ist ein grundsätzliches Verständnisproblem.
Bevor mir das nicht klar ist, hat es gar keinen Sinn, mir überhaupt irgendetwas anzuschauen.

Viele Grüße,
O.S

Antwort:


Sie haben sicher beachtet, dass die Linie gebrochen oder gekrümmt ist.
Also zeigt Teiler 8  v i s u e l l auch die Achtelquadrate an.

Im Zahlentext muss man dies berücksichtigen und Teiler 16 eingeben, da
in Zahlen eine L e s u n g  stattfindet, und keine S i c h t oder Schau auf
das Ganze.

Ihre radix Sonne ist bei 22.55 fische  (352.55).
Ihre Achse von Neptun/Pluto ist bei 15.10 waage. (195.10)

Die Differenz zwischen beiden ist 157°.45!  (ergibt 0.15 Orbis in der
Achtelquadrat-reihe).
Warum?
Weil bei 157.30 (also bei 7.°30 Jungfrau) genau ein Achtelquadrat weniger als die
Opposition ist. Also 157.45 weniger 157.30 ergibt 0.15 (den Orbis) bis zur Exaktheit.

Die Halbsumme Ne/Pl = So existiert also ab Teiler 16 bei ihnen.


KOPFRECHNUNG dazu:
Sie können solche Rechnungen leicht übeprüfen, indem sie (auch ohne
programm) eine kleine Kopfrechnung anstellen:

SCHEMA:
um den 22.30 kreis im Kopf herzustellen muss man:

Bei Karidinalen Zeichen immer ab mehr als 22°.30 diese Zahl abziehen.
(Also beispielsweise:  25.°00 Steinbock ist in Teiler 16 dann 2°.30, weil
man 22.30 abzieht).

Bei fixen Zeichen immer bis 15 grad noch die 7.30 von Kardinal hinzuzählen,
dann 15 Grad fix die 15 abziehen. (Beispiel: Planet bei 16 Wassermann wird
dann 1 grad). Planet bei 2.00 Wassermann ergibt (plus 7.30 kardinal) = 9°.30

Bei labilen Zeichen beginnt es ab 7°.30
Also was über 7.30 in Fische Zwilling Jungfrau oder Schütze liegt, einfach 7.30
abziehen.
Beispiel: Ihre Sonne bei 352.55 wert oder 22.55 Fische (minus 7.30) ergibt:
15°.25 !!

Im Prinzip musste man sich früher (ohne Computer) einfach den jeweiligen
Anfang der neuen 22.30 Grade merken. Diese liegen bei 22.30 kardinal, 15 fix, und bei
7.30 beweglich.

Bitte berichten sie mir, wenn sie das Prinzip verstehen!

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Lieber Herr Flückiger, mittlerweile habe ich mich schon ganz gut in das Ariadne-Programm eingearbeitet (wirklich faszinierend), so dass ich jetzt richtig loslegen kann. Noch zwei kurze Fragen:

Frage:

1. Mir ist bei verschiedenen Grafiken auf Ihrer Web-Seite eine "Radix-Sonnenlinie" oder "progressive Sonnenlinie" aufgefallen. Ich verstehe nicht, wie sich diese Linie errechenen, bzw. was man an ihr erkennen kann? Zeigt sie, in welchen Halbsummen die So steht?

2. Kann ich mit dem Programm auch solche Linien darstellen?

Antwort:

1. Die Sonnenlinien zeigen die Distanz der Sonne zu anderen Planeten an. Daraus kann man die Energie des Trägers ablesen, ob Belastungen oder Förderung auf ihn zukommen. Wie seine gesundheitliche Verfassung aussieht, und ob ihm auf seinem Weg Hemmungen oder glückliche Umstände (harmonisch) entgegenkommen. Man sieht, was ihn antreibt.

2. Ja, selbstverständlich können Sie diese Sonnenlinien erstellen.

Unter Lineare: wenn sie dort, wo Lineare gezeigt werden im Bild sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste, dann kommt das Befehlsfeld.

Sie müssen nun (Lineare) oben links als Basis radix, sek, transit und was Sie sonst noch wollen, anklicken. Und rechts auch: "zu welchem Horoskop ?" die Genannten wiederum anklicken., Und dann als Planet NUR noch die Sonne wählen. Dann erhalten Sie alle Sonnenlinien und Auslösungen darauf.

Frage:

2. Mir ist aufgefallen, dass Sie viel mit dem Widder-Punkt arbeiten. Für mich haben Planeten oder Faktoren am WP das Potential, irgendwie nach aussen, an die Öffentlichkeit, in das Bewusstsein der anderen zu kommen. Ist das auch Ihre Ansicht? Welcher Unterschied besteht beispielsweise zwischen So/Wi und So?

Antwort:

Die Linie mit dem Widderpunkt zeigt imer das ganze Horoskop!
Also wenn vorne der Widder ist, ist das das Horoskop (das sie sonst im Kreis betrachten) auf dieser Linie. Der Widder steht ja auch im Kreis auch am Anfang.

Unter Vektoren (aber Achtung: oben erst ZEIGEN anklicken) können sie die Widder/Sonne anzeigen, indem Sie Widder und Sonne anklicken: damit erhalten Sie die halbe Sonne, die sogeannte erdsonne oder Halbsumme der Sonne.

Gehen sie mal auf Welten.net und dort "Triebweltalarm", da stehen die HALBEN Planeten beschrieben und sie werden auch gezeigt.

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Frage:

Lieber Herr Flückiger,

Einiges Grundsätzliche ist mir noch nicht klar: Ich beziehe mich hier auf Ihre Clinton-Prognose von 1997. In dieser Grafik sehen wir, wie sich Ve/Ju prog. auf der Radix-So auslöst. Die Radix-So steht auf 146°, d.h. 11° bei Teiler 16. Die prog. Halbsumme Ve/Ju finde ich im Mai auf 224°41’, d.h. 22°11’ bei Teiler 16. Das bedeutet, auch wenn ich weiterklicke, so dass Ve und Ju exakt untereinander stehen, ergibt sich So = Ve/Ju prog. erst bei Teiler 32. Das ist mal die eine Sache, die mir Probleme macht.

Die andere Sache ist folgende: Sie schreiben: „Diese Konstellation (Ve/Ju p) findet zusätzlich noch auf dem Geburts-Jupiter statt...“ (Kann ich auf der Widder-Linie sehen, finde ich auch auf der Liste). Jetzt aber kommt es: „Und wenn wir uns diese Venus/Jupiter-Konstellation nun auf dem progressiven Horoskop selber ansehen, dann findet sie hier auf dem Radix-Saturn statt!“  Der Radix-Sa steht auf 9°38’ (Teiler 16). Ist der Radix-Sa vom prog. Horoskop aus betrachtet ein anderer? Mir ist nicht klar, wie man Lineare, die von verschiedenen Bezugssystemen ausgehen (Widderpunkt als Anfang / So als Anfang) in Verbindung setzen kann.

Abbildung zeigt die Sonnenlinien von Radix zu Progressiv und umgegekehrt. Bill Clinton mitte Jahr 1997

Also kurz gesagt: Sobald Widder-Linien und andere Planeten-Linien in Beziehung gesetzt werden, komme ich nicht mehr mit.

 

Antwort:

Lieber Herr St,

Sie stellen hier mehrere Fragen, die verschiedene Ebenen betreffen, gleichzeitig. Glücklicherweise führen aber in einander verschachtelte Fragen stets zu einem ineinander verschachtelten Ausgangspunkt zurück. Mir scheint, dass Sie ihre letzte Frage am meisten befasst, sodass ich sie zuerst beantworten möchte.

Frage:

>>Mir ist nicht klar, wie man Lineare, die von verschiedenen Bezugssystemen ausgehen (Widderpunkt als Anfang / So als Anfang) in Verbindung setzen kann.<<<<

Antwort:

Erstens: Wir befinden uns in einem Horoskop nicht in verschiedenen Bezugssystemen, sondern in einem Bezugssystem, das vermittels Distanzen die Bewegung von Planeten und Lichtern untersucht. Was ist ein 90 Grad Winkel? Eine Distanz! Man kann auch sagen, ein Aspekt. Es bleibt aber eine Distanz, wobei sie halt beim Quadrat genau 90 Grad misst. So ist es auch mit den 120 Grad, und 60 Grad, die wir Trigone und Sextile nennen. Dabei können wir natürlich lange darauf warten bis wieder mal so ein Winkel fällig ist - und damit basta. Wir werden alt und grau dabei und wundern uns womöglich, was ohne Winkel in der Zwischenzeit doch alles passiert und geschehen ist.

Sonne oder Widderpunkt sind nur Anfang unserer Rechnung, nicht einer Tatsache am Himmel. Man könnte ja bei der Saturn - Sonne Distanz auch den Saturn als „Anfang“ nehmen. Wichtig ist aber die Distanz zwischen beiden. Dies gilt auch beim Widder und anderen Faktoren.

Wenn nun Sonne und Saturn beispielsweise 48 Grad auseinander liegen, egal wo, ist dies die So-Sa Distanz. Und wenn nun ein Planet, etwa Uranus, auf 18 Grad Stier (48 °) oder 12 Grad Wassermann (312°) läuft, löst er diese Distanz aus. Die beiden exakt gleichen Werte, nämlich die von Sonne-Saturn und der Wert von Uranus, stammen dabei keinesfalls aus verschiedenen Bezugssystemen, sondern wir sind ihnen nur auf verschiedene Weise auf die Spur gekommen. Wir haben dazu verschiedene Linien benutzt, nämlich die vom Widder aus gerechnet, und die von der Sonne oder von Saturn aus gerechnet. Aber beide Werte finden am Himmel statt und zwar in ein- und demselben Horoskop.

Also: 7° Grad oder 48° Grad ist auch ein Aspekt. „Aspekt“ ist aber nur ein Wort, ja? Und wenn bei 48 Grad oder 7 Grad sich mehrere Distanzen oder sogar auch noch Halbsummen befinden, ergibt dies ein Mischung aus den beteiligten Faktoren.

Warum haben wir diese verschiedenen Linien? Damit wir einen „Anfang“ zum Rechnen haben! Zu nichts anderem. Bei der Saturn-Linie steht ja dann wieder die Sonne bei 48° Grad, und bei der Sonnen-Linie steht der Saturn bei 48 Grad. Und wenn – als einfaches Beispiel – ein Planet bei 48 Grad (18° Stier) aufkreuzt, berührt er sie beide. Dies erleben wir ständig und immerfort passiv, also erduldend, erleidend sozusagen, weil Distanzen einfach in einander übergehen. Bei den Halbsummen kommt Reibung hinzu, da werden wir selber aktiv oder es wird (etwas) entsprechendes aktiviert. Niemand wird aber in der Lage sein, von blossem Auge im Kreis zu sehen, dass etwa auf der Lebensachse (dies ist wieder eine Distanz) von Sonne-Meridian bei 157° Grad etwa der Jupiter steht. Oder dass diese Distanz auch der Distanz von Jupiter-Uranus entspricht. Oder welche Halbsummen sich bei 7 Jungfrau (157°) befinden.

Genau DAS sehen Sie aber mit den Linearen!

 

Wir machen nicht verschiedene „Anfänge“! Der Kreis hat keinen Anfang. Der Raum hat keine Richtung. Das Licht bewegt sich nicht „vorwärts“ sondern nach allen Seiten gleichzeitig. Diesem Umstand versuchen wir sozusagen durch die Zergliederung des Lichts, oder durch die Aufgliederung der vorhandenen Grade in Zahlen, buchstäblich Rechnung zu tragen. Buchstäblich.

Nun zu ihrer nächsten Frage:

>>Die andere Sache ist folgende: Sie schreiben: „Diese Konstellation (Ve/Ju p) findet zusätzlich noch auf dem Geburts-Jupiter statt...“ (Kann ich sehen, finde ich auch auf der Liste). Jetzt aber kommt es: „Und wenn wir uns diese Venus/Jupiter-Konstellation nun auf dem progressiven Horoskop selber ansehen, dann findet sie hier auf dem Radix-Saturn statt!“ Der Radix-Sa steht auf 9°38’ (Teiler 16). Ist der Radix-Sa vom prog. Horoskop aus betrachtet ein anderer?<<<

Antwort:

Natürlich ist der Radix-Saturn aus Sicht der Progression ein anderer!

Die Progression (Entwicklung) verändert sich ja ständig. Also verändern sich  auch die Abstände (Distanzen) der progressiven Planeten und Lichter zum radix - Saturn. Und diese sind sogar äusserst wichtig! Vor allem von der progressiven Sonne aus. Aber sogar der progressive Saturn bildet mit der Zeit eine Distanz zum radix Saturn. Nur wenige Grade vielleicht, aber sehr wichtig, denn dort findet man die Dinge, die uns relativ glücklich machen oder eben über lange Zeit hemmen können. (Auch bei Uranus, Neptun, Pluto).

Zu ihrer nächsten Frage:

>>>Einiges Grundsätzliche ist mir noch nicht klar: Ich beziehe mich hier auf Ihre Clinton-Prognose von 1997. In dieser Grafik sehen wir, wie sich Ve/Ju prog. auf der Radix-So auslöst. Die Radix-So steht auf 146°, das heisst: 11° bei Teiler 16. Die prog. Halbsumme Ve/Ju finde ich im Mai auf 224°41’, das heisst: 22°11’ bei Teiler 16. Das bedeutet, auch wenn ich weiterklicke, so dass Ve und Ju exakt untereinander stehen, ergibt sich So = Ve/Ju prog. erst bei Teiler 32. Das ist mal die eine Sache, die mir Probleme macht.<<<<

Antwort:

Das macht ihnen Probleme?

Wenn wir ausrechnen, wie lange die progressive Halbsumme von beispielsweise Mars/Saturn benötigt, um durch die 22.30 Grade zu wandern, kommen wir grob auf 66 Jahre. Das ist fast ein Lebensalter! Es ist das Rentenalter. Jeder Aspekt, jede Distanz, jede Berührung ist also wichtig. (Studieren Sie dazu die Untersuchung zum plötzlichen Tod von Andy Hug).

Und nun rechnen wir die progressive Halbsumme Venus/Jupiter nach, wobei die Venus schnell oder langsam, oder gar rückläufig sein kann. Sie bewegt also diese Achse, der Jupiter bewegt hier – in der Regel - nur wenig. Diese Achse benötigt für den Teiler 16, also für die 22.30 Grad, auch im schnellsten Fall, zirka 30 Jahre. Da sollte es aber kein Problem sein, wenn man einer Berührung dieser Achse mit der Geburts-Sonne zumindest eine Liebesgeschichte unterstellt. Wenn diese Achse noch vor der Sonne startete, konnte der Betreffende diese Konstellation schon als Kind mal gehabt haben, also dauert es dann noch länger bis zur nächsten Rückkehr. Er könnte also fünfzig Jahre alt sein oder mehr, bei diesem Aspekt. Und da darf er nicht mal ganz nach Venus/Jupiter-Art ein bisschen „naschen“ ? So wenig kann ja unser Dasein nicht gewesen sein. Genau dies hat Clinton auch gedacht, und die Welt hat ihm einen dicken Strick daraus gedreht. Und der Sonne-Mars Quadratur von Bush geben die gleichen Moralisten nun nach – ist doch grotesk, oder nicht.

Selbst wenn Sie nur auf 11.15 Grad kommen sollten, müssen sie bedenken, dass unsere Sonne nicht alle Tage die sekundäre Venus/Jupiter zu Besuch hat. Ich werde dies jetzt nicht noch einmal nachprüfen, das kann jeder selber tun, ich hab es damals sehr genau getan. Es bleibt auf jeden Fall bei dieser Aussage – sonst wäre sie ja wohl nicht eingetroffen. Bei 11°.15 wären es mindestens 15 Jahre, eine solche Geschichte, wie sie vorgefallen ist, läge dann sogar noch näher, denn die einmalige „grosse Liebe“ ist ja nicht daraus geworden. Also auch noch eine Frage an Sie: Warum eigentlich nicht? Mal ohne alle die anderen Dinger - warum gerade unter diesem Aspekt nicht?

Wenn Sie sich sagen: weil es ein Winkel, eine Distanz aus der 16er Reihe war, ein Aspekt der Achtelquadrate, liegen Sie nicht falsch damit.

mit Gruss, efv

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