Welche Geschichte wiederholt sich? 

Das Meerbeben

 

           Bush II zum zweiten Mal 

19.01.05 - Der am 06. Juli 1946 in New Haven geborene Bush II wird laut Medienberichten am 20. Januar 2005 in Washington als Anführer der kriegerischsten Nation dieser Welt vereidigt. Bush II versprach wenige Stunden davor, künftig moderatere Töne anzuschlagen als bisher, - wobei er Stunden später schon nicht mehr ausschloss, gegen ein Land mit 70 Millionen Einwohnern notfalls erneut mit Waffengewalt vorzugehen. 

Solche Töne, innerhalb von wenigen Stunden widerzugegeben, zeugen von Macht und Ohnmacht zugleich. Aus militärischer Sicht kann er sich seine Sprüche leisten, aus geistiger Perspektive verfügt er leider über keine andere Idee. Die Ohnmacht setzt die Macht schon voraus. Und die Macht zieht wieder die Ohnmacht nach sich.

Wie aber sieht diese Macht und Ohnmacht im Entstehungsprozess aus? Entstand da überhaupt etwas? Wie kommt es zu dieser biblischen Plage? Wie lange kann Macht und Ohnmacht überhaupt unterschieden werden? 

 Bush II wurde als launiger Gebetsmüller zum Präsident entrüsteter Menschen gewählt, die ihre moralische Entrüstung militärisch hochgerüstet haben. Dies bedeutet, dass die moralische Rüstung zur militanten Wehrmacht dieser Welt aufstieg. Dass sich Zweifler am Besten in einem Prototyp zwischen Bangen und Belfern erkennen, und ihn deshalb zum Anführer wählen, erfuhr man bereits wiederholt aus der Geschichte.

Aber wie kam es diesmal dazu?

Warum bangt die Welt vor einem aufgerissenen Maul und den dümmsten Sprüchen von einem der sich nach eigenen Worten keinen langen Überlegungen hingibt, aber dafür die gefährlichsten "Strategien" seit Hitler verfolgt?

Vor allem aber: Wie kommt es dazu, dass seit vier Jahren von der "Macht und Ohnmacht einer militärischen Weltmacht" geschrieben wird - wobei unter anderem sogar ein Buch mit dem gleichnamigen Titel erschien?  

Warum hat die ausländische Presse einstmals Hitler und seine Herren - schon vor Bekannt werden des Holocaust - mit eigenen Gedanken bewertet, während sie sich heute auf Berichterstattung beschränkt? Und dazu Lügen geliefert erhält, die sie blind abschreibt.      

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Um Antworten auf diese Fragen zu finden untersuchten wir das

Kollektive Ära-Horoskop

Das Ära-Horoskop (innen, Abbildung unten) vom 26.04.1892 um 21.46 GMT kann für jeden Ort der Welt erstellt werden.

Zu beachten: Dieses Horoskop ist hier für die USA berechnet worden!

Ferner gilt für die progressive Sonne in jedem Horoskop das Mass:

1° Grad = 1 Jahr!

Es begann im Jahr 2000, als der Merkur rückläufig wurde

Der Richtungswechsel

Im Jahr 2000 mit dem "Wahlmanöver" zugunsten von Bush, ist der Merkur im kollektive Horoskop rückläufig geworden. Dies geschah aber nicht an irgend einer Stelle im Horoskop, sondern direkt im exakten Aspekt auf dem progressiven Neptun. Dort stand der Merkur still. Der Wahlbetrug war bereits gelaufen. Und weitere Täuschungsmanöver, die zum Krieg (Sonne bei Mars) führen sollten, waren vorprogrammiert. 

Nun behaupten zu wollen, unter dem kollektiven Merkur-Neptun Aspekt sei  gelogen worden wie gedruckt, wäre eine masslose Untertreibung! Es wäre eine üble Verharmlosung bei hunderttausend Toten, einem zerbombten Land und jahrelang nach wirkenden Umweltschäden die unverblümt vorgebrachten Räubergeschichten nicht als Komplott gegen jede Vernunft zu bezeichnen. Die Lügen wurden nicht nur gedruckt, die Weltpresse war gestrichen voll davon, und sie alle wurden buchstäblich wie ein Lauffeuer verbreitet. Die kollektive Fallsucht grassierte. Und eine Folge davon war: Bushs Konzeptlosigkeit wurde Konzept. Aber all dies hat sich heute schon zugetragen. Was wird nun weiter geschehen? 

 

Ära-Horoskop im Jahr 2000 - der Merkur kehrt um

 

Oben: Mit dem Richtungswechsel von Merkur, der auf Neptun stand und später auf den Pluto zulief, wurde ein Richtungswechsel der Denkdoktrin zur zwangsläufigen Erscheinung. Dieser Wechsel war - für die ganze Welt - zu erwarten. Gleichzeitig mit der Sonne beim Mars gehörte zu diesem Zeitpunkt auch der Krieg bereits schon zum Programm.

Da der Mensch unter Merkur-Neptun mit Lügen, Täuschungen und Geheimnissen operiert, musste dies - für die Welt - von einer machtvollen Instanz ausgehen, damit im Kollektiv alle Völker davon betroffen wurden.

Der Krieg (Sonne/Mars) war ebenfalls exakt und gehörte 2000 schon zum Zeitplan der betreffenden Instanz. Die Instanz, die weltumspannend (etwa durch die Leitwährung des Dollars, die Propaganda, die weltweiten Geheimdienste) wirkt und sich auch weltergreifend - und die Welt angreifend - aufführt, ist die USA. 

Natürlich gehört hier auch dazu, dass etwa die New Yorker Börse - unter Merkur/Neptun - immer schwächer, inzwischen sogar Zweitrangig wurde. Die Welt traute dem Terrain, wo anderen nicht mehr getraut wurde, bald auch nicht mehr. Merkur/Neptun zeigt auf, dass Amerika nicht etwa einfältig gehasst wurde, da war zuerst weltweit echtes Mitgefühl vorhanden, aber die Lügen, die moralisch- ethischen Schwächeanfälle wurden derart verwerflich abgezogen, dass diese anfängliche Stimmung kollabierte. Und dies geht (jetzt) noch weiter, denn hat der progressive Merkur einmal den Pluto erreicht, wird das "Böse" erneut beschworen. Es gibt genug Medien, die sich wieder nicht entblöden, auch bei dieser Fortsetzung ein Wort mitzureden.      

Die Jetzt-Zeit

Das Ära-Horoskop - 20. Januar 2005 Antritt des Grusel-Kabinett

Abbildung unten: Der Aufbruch Bushs in die neue Periode der anstehenden vier Jahre ist mit dem eines Wiederholungstäters vergleichbar.

Bereits 2005 und 2006 erreicht nun der gleiche progressive Merkur (wie oben gezeigt) den Pluto. Das ist aber gleichzeitig auch Bushs persönliche Geburts-Konstellation in seinem 1. Quadranten vom eigenen Horoskop! Damit belferte er bisher herum und machte seine Gesinnung bekannt. Er will mit Worten und Taten (Merkur) "die Unterwelt (Pluto) ausrotten" und legt sich dazu mit jedem an, der ihm dabei im Weg steht.

Dies zeigt Bushs eigene Progression deutlich

Die Bush Inszenierung täuschte aber auch etwas vor. Denn seine persönliche Verfassung ist Belastungen ausgesetzt, die man nur mit einer Venus-Jupiter-Konjunktion einfach wegjubeln kann. Dass das Land noch Tage nach der Vereidigung der Regierung keine AussenministerIn hat, ist nur eins der Symptome, man lebt von Beginn an wieder ohne die übrige Welt. (Die für die Zukunft vorgesehne Aussenministerin Rice konnte ihren Amtseid am 20. Januar nicht abgeben. Es kann noch eine Weile dauern bis es soweit ist).

Bushs Horoskop im Januar 2005  

1. Linie: Sekundär zu Radix: Die Sonne ist auf Saturn progressiv (4. Linie) ---          

2. Linie: Radix. 3. Linie: Seine Sekundäre Sonne, die sich derzeit unter Druck von Mars/Saturn und Neptun/Pluto befindet und - mit Venus-Jupiter - den Wahlsieger markiert, der mit dieser Grundstimmung die fälligen Gegenströmungen möglicherweise gar nicht spürt.  

Bushs Stossgebet: Die Welt sei sicher geworden! beschreibt den fragwürdigen Glückszustand, für den Zehntausende Kinder, Zivilisten und Polizisten in die Luft fliegen mussten, damit das Bild seines Alten als Eingangsteppich vor einigen Hotels in Bagdad verschwand. Eine solche Fehleinschätzung kann niemand aufstellen, der sich nicht selbst betrügt. Tatsächlich war die Welt noch nie so unsicher wie heute.  

 

Die einzige Hoffnung  

Da aber Bushs Aszendent und sein Meridian noch während dieser Führungsperiode auf zwei langsame Planeten stossen, (worauf wir aus gutem Grund erst später eingehen werden), gibt es zumindest die Aussicht auf eine Vollbremse, wo er dann für eine Weile wirklich parkieren muss. Man sollte daher die Hoffnung auf eine bessere Welt niemals ganz aufgeben.     

Der Amtsantritt im Ära-Horoskop

Der Transit seines Amtsantritts am 20. Janaur 2005 (oben) zeigt die laufende Mars/Saturn Achse exakt auf dem Saturn vom Ära-Horoskop (roter Punkt auf 2. Linie zum Saturn auf der 1. Linie). Auch das ist kein gutes Zeichen. Es zeigt das Recht in Bedrängnis (Saturn) und das Unrecht Kriege und Auseinandersetzungen zu führen. Saturn zeigt das Schwergewicht dieser Periode an: Sie zeichnet sich durch neue US-Konfrontationen und dem "Kriegsrecht" als Sondergenehmigung ohne die Zustimmung anderer aus. 

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Freiheit - Freiheit und Konsorten

Im Ära-Horoskop kam dann - nach 109 Jahren - der 11. September 2001. Und mit ihm kam die Konstellation Uranus/Neptun - auf den Monat genau!

Das Ära Horoskop - vom 26.04.1892 um 21.46 GMT

Im (unten) abgebildeten Ära-Horoskop benötigte die Sonne genau 109 Jahre (um den Abstand von 109° Grad) bis zur Ohnmacht-Achse Uranus/Neptun zurückzulegen.  Das war im Jahr 2001 der Fall. 2001 hatte die Sonne die Achse dieser zwei langsamen Planeten erreicht.

Die Uranus/Neptun Achse steht für grosse Ohnmacht und (auch individuell) den Fall aus der Luft.  Wie kommt es dazu? Der Wille (Uranus) wird durch Neptun aufgelöst. Dadurch verliert man das Steuer und das Lenkungsvermögen und es kommt aus der Luft (Neptun) zum freien Fall. Dieser Ablauf wird "Ohnmacht" genannt. 

Wie äussert sich diese Ohnmacht? 

Wenn Uranus (der Wille) ausgeschaltet wird, kann man von Willensfreiheit reden, ja, das ist es. Ohne Wille sind wir frei und endlich können wir uns diesem Thema ungehemmt und ungebremst hingeben. Leider hat das einige Konsequenzen. Es kann nämlich sein, dass die grassierende Fallsucht in eine absolute Freiheit übergeht  - aber auch umgekehrt!  

Uranus/Neptun in Auslösung

Genau dieser Zustand der Schwäche dauert unter Uranus/Neptun auf der progressiven Sonne im Ära-Horoskop jetzt an. Auch die UNO versagte. Das Mitleid der Menschen hingegen wurde in Südasien plötzlich sehr gross, nachdem sie sich ein Jahr davor in Bam noch bescheiden in Grenzen hielt. Jeder wollte halt ein wenig seinen Neptun spüren und - spenden. Man hätte auch unter Uranus spenden dürfen.

Und die Forschung möchte nun endlich dem "freien Willen" auf die Spur kommen und merkt dabei nicht, dass die Welt längst frei ist, weil er sich in Luft aufgelöst hat. Jeden Tag fliegt ein Stück Welt in die Luft - frei nach befreitem Wille - und eine militärische Grossmacht verspricht derweil Freiheit für jedermann. Noch freier kann man gar nicht werden. Die allgemeine Fallsucht ist bereits schwindelerregend.

Diese weltweite Konzeptlosigkeit wird Gewohnheit, Chronischer Zustand, Chronik und letztlich zugetragene Geschichte. Wenn der Wille zur Führung fehlt, ersetzt man dieses Manko mit der Darstellung von Stärke. Es kommt zu Machtdemonstrationen, die aus der Ohnmacht geboren sind. Viele versuchen den in der Auflösung von Neptun abgetauchten Willen mit menschlicher Willkür (Uranus) zu ersetzen, um sich dabei wenigstens wieder irgendwie stark vorzukommen.

Die Realität der Schwäche, Unsicherheit und Ratlosigkeit wird durch Drohgebärden, Krieg, Folter und Umtriebe kaschiert. Damit versucht man sich selbst zu beweisen, dass die Energie von Uranus - die Klarheit und eine Richtung verkörpert - dennoch vorhanden sei. Das Gefährliche daran ist, dass diese Fallsucht von einigen tatsächlich als Gefühl von Freiheit wahrgenommen wird. Peter Steyvesant riecht am Duft der grossen freien Welt. Der Mann hat einst für eine Handvoll Gulden New York gekauft, lange vor dem 11. September. 

Uranus/Pluto war zur gleichen Zeit ausgelöst

Und nun war am 11/9 auch die Achse Uranus/Pluto in der Progression gleichzeitig von der progressiven Sonne tangiert, da ja im Kollektiven Ära-Horoskop der Neptun und Pluto beisammen stehen. Uranus/Pluto zeigt aber anders als Uranus/Neptun überhaupt nicht die Ohnmacht an, sondern das Gegenteil, nämlich den Aufbruch aus der Unterwelt (Pluto) in den Himmel - und in die Höhe (Uranus). Es ist bekannt, dass die Attentäter davon ausgehen, dass sie nach vollendeter Tat in den "Himmel" kommen, also ins Paradies gelangen. Und es ist ebenfalls bekannt, dass sie in die Höhe stiegen, indem sie dazu Flugzeuge benutzten. Es ist weiter bekannt, dass alle möglichen Kurse damals noch stiegen - bis Uranus/Neptun sie ganz herunter holte.      

Der Aufbruch der Unterwelt und seine Fortsetzung aus ihr kam durch das Zerstörungswerk und den unverblümten Abriss der letzten Ordnung durch die USA erst recht in Schwung. Und heute ist Amerika geteilt, in Mächtige und Ohnmächtige. Jeder Republikaner darf an dieser Macht teilnehmen, jeder Demokrat muss sich bescheiden zurückhalten und um Mitleid werben. Man kann die Amerikaner nicht mehr alle von Bush unterscheiden, es ist ein Konglomerat aus Bushs Fallsucht und der ohnmächtigen Macht seiner Mitstreiter entstanden. Bush selber sei ja angeblich nüchtern geworden, aber die USA stehen wieder kurz vor der Prohibition. Im Moment macht sie der Rausch und die Trunkenheit aber noch stark. Alkohol ist das probate Mittel des Mittelalters, das dazu benutzt wurde, um in den Krieg zu ziehen.

 

26.04.1892 um 21.46 GMT - für die USA (Pensylvenia)

Am 11. September stand die progressive Sonne im kollektiven Ära-Horoskop der Menschheit dann exakt auf der Achse von Uranus/Neptun! Der progressive Mond in Opposition dazu löste das Ereignis aus. Die Sonne auf Uranus/Neptun war in den 109 Jahren seit dieses Horoskop gilt, zum ersten Mal an diese absolut prekäre Stelle gelangt. (Bei diesem Aspekt und den bekannten Geschehnissen kann man darauf verzichten, das 11. Haus als Indikator für Uranus-Ereignisse ebenfalls noch heranzuziehen. Wir arbeiten niemals mit Häusern und sogenannten Herrschern, weil sie völlig unsicher sind).  

 

 

Nun könnte man sagen: Na gut, das war damals, ein einzelnes Ereignis, inzwischen gehört die Sache aber der Vergangenheit an. Schliesslich ist die progressive Sonne jedes Jahr um ein Grad weiter gelaufen und die Uranus/Neptun Achse wird sich ebenfalls bewegt haben.

Doch genau dies ist der wunde Punkt: Die Uranus/Neptun Achse bewegt sich derart langsam, bedingt durch den Lauf beider Planeten mehrmals vorwärts und wieder zurück, dass sie noch immer - und jetzt exakt! - in Opposition zur progressiven Sonne im kollektiven Horoskop steht!

 

   Zuerst Uranus - und danach Uranus/Neptun begannen ab dem 11. September zu wirken

Nicht nur die Piloten der Flugzeuge, die schliesslich in die Zwillingstürme rasten, verloren ihr Steuer, auch ganz Amerika stand ende Jahr 2001 steuerlos da. Es gab zu jener Zeit einige Dutzend Attentäter, die ihr eigenes Leben opferten, um Amerika zu schaden. Heute gibt es Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende davon. Und jeden Tag werden es mehr. Die Politik der USA wird vom denkenden Menschen als Politik der Schwäche wahrgenommen, weil man die Fallsucht spürt, die ihr zugrunde liegt. Unter dieser Regierung kommen die Amerikaner gar nicht  dazu, zurückliegende Ereignisse zu verarbeiten - der Schock wird in die Länge gezogen, das Gefühl verwundbar zu sein, hört gar nicht mehr auf.

Auf dieser Basis schiessen täglich neue Emotionen ins Licht: "O mein Gott, jetzt sind wir auch noch Entführer und Folterer geworden!" auch dagegen muss man sich jetzt wehren. Die Abwahl der Gruselregierung hätte das Grauen zwar teilweise beseitigt, aber da gruselt man sich lieber als sich zu irren. Wer sich irrt, verzichtet für eine Weile auf die uranische Energie und das kann man sich in einem Krieg - der noch dazu ein Angriffskrieg ist - unmöglich leisten.      

Am 11.09.01 stand der laufende Uranus der progressiven Sonne exakt gegenüber. Diese Opposition war für die USA mit Willkür verbunden (Uranus). Mit nur wenigen Graden Abstand folgte aber der Neptun dem Uranus. Und seither taumelt die laufende Achse Uranus/Neptun ständig als genaue Opposition auf der progressiven Sonne des Ära-Horoskop herum.

Da dieses Horoskop uns alle betrifft, beschreibt dieser Aspekt den desolaten Zustand von Sicherheit, Vertrauen und Zuversicht. Und vor allem den fallenden Glauben an die medialen Informationen dieser Welt. Die Lust auf eine Zeitung ist auf null gesunken. Das ist nicht verwunderlich, wenn die linke und rechte Hirnhälfte beim ehemals so einfachen Vergnügen wie dem Lesen neuerdings ebenfalls im Zwist miteinander liegen. Ist das nun wahr oder wieder eine Lüge? Lese ich wieder einen Stumpfsinn und klatsche noch Beifall, oder bin ich wieder einer optischen Täuschung aufgesessen?

Am Einfachsten wäre da wohl wieder Bibel, denkt mancher und holt den alten Schmöker hervor. Dort steht ja alles, was sich derzeit zuträgt, noch in der Originalfassung: die Köpfe rollen und die perversesten Drohungen werden nicht nur hasserfüllt ausgestossen sondern auch umgesetzt. Was soll man da lesen: "Oskar Fischer - oder heisst er Josef? - sei der Moses der Grünen, der mit seinem Haufen  noch einmal über den Jordan müsse"! Das sind doch Gerüchte aus zweiter Hand. Im Original steht auch das anders beschrieben.

Die linke Hirnhälfte, die dieser Zeit voll vertraut und die rechte, die auch andere Zeiten kennt, machen uns jetzt das Leben reichlich schwer. Und die Zeitungen sind gerade wegen ihrer vielen Worte sprachlos geworden. Nur die Sender sind noch schlimmer dran, denn ihre Bilder haben uns seit jeher überfordert. Es gibt nichts, was den Menschen dümmer macht, als täglich ein bisschen Fernsehen und damit die eigene Vorstellungswelt ausser kraft zu setzen.          

 

26.04.1892 um 21.46 GMT - aussen: Progression rot und: Transit blau

Abbildung oben: Uranus stand am 11/09 exakt in Opposition zur progressiven Sonne der Kollektiven Ära. Damit sich dieses Ereignis festsetzen konnte, traf diese Konstellation im Gegenbogen im "Geburts"-Horoskop der Ära auch die Geburts-Sonne. Seither finden abstruse Rituale, verlogene Feierlichkeiten, perverse Gedenkreden, Massenmord, Totschlag und Krieg in ständiger Anlehnung an jenen 11. September statt.

(Neptun) das Mitleid hängt an (Uranus) der menschlichen Willkür  

Millionen Menschen, die jedes Jahr allein durch Wassermangel und an Hunger sterben, werden vergessen vor dem infamen Kriegskult den die Amerikaner im Namen ihrer vergangenen Opfer treiben. Die US-Regierung zerstörte das Mitgefühl und die Anteilnahme der ganzen Welt mit den Hinterbliebenen.

Es kann aber nicht sein, das sich der Mensch zu entscheiden hat zwischen Trauer und Mitgefühl für Arme und Namenlose und privilegierten US-Bürger. Ein normaler Mensch trauert zuerst um die, die niemals ein wenig Glück erfahren haben. Nur Zyniker sehen in ihrem Tod gar die Erlösung von ihrem Leiden. Zum Glück ist es aber nicht so, dass der Tod Unterschiede macht, wenn er uns empfängt. Der Tod ist daher gerechter als die Verfechter dessen, was sich Leben nennt. Es ist gegen die Natur, für politische Ziele in Sack und Asche zu gehen anstatt zu helfen und Rüstungen überzuziehen und zu drohen anstatt Verzeihen wenigstens zu üben.   

Die laufende Uranus/Neptun Achse folgt nun dem Transit-Uranus hinterher. Diese langsame Achse befindet sich nun in einer genauen Opposition zu progressiven Sonne. Das ist aber exakt die Auflösung jeder Zuversicht - für alle!

Das heisst: Man glaubt den Medien, den Versicherungen, den Politikern nicht mehr - jedenfalls immer weniger. Und dies zu Recht. Denn dieses Recht wird durch Erfahrung erworben.

Mangelndes Vertrauen und falsche Information

Am 11. September 2001 wurde der "freie Fall" verschiedentlich zum Thema. Die allgemeine Fallsucht hält an, und sie betrifft die Moral, die Ethik und das Gesetz.  

Wie gesagt: Es waren einerseits führerlose Flugzeuge, andererseits Menschen die aus der Höhe in die Tiefe stürzten, worüber damals berichtet wurde. Und der freie Fall der militärischen Grossmacht der USA in die moralischen Niederungen eines Schurkenstaates bereitete sich ebenfalls schon vor.

Doch das kollektive Ära-Horoskop der Menschheit betrifft nicht allein die USA  - die Medien der Westlichen Welt fielen ebenfalls in Ohnmacht. Sie berichteten von der Stunde an Lügen und Halbwahrheiten und frassen den Erzgaunern aus Washington buchstäblich aus der Hand. Heute beschweren sie sich zu Unrecht darüber, dass ihnen nicht mehr geglaubt wird und dass man sogar viel besser ohne Zeitung leben kann. Nicht einmal Bushs Wahl 2004 konnte die "vierte Macht" der Meinungsbildner verhindern. Dabei werden Präsidenten in Demokratien angeblich von den Medien gemacht.

Die Mehrzahl der Zeitungen - auch in den USA - war gegen Bushs Wahl, am Resultat konnten sie mit ihren Empfehlungen aber überhaupt nichts verändern - im Gegenteil. Gerade die namhaften Printmedien schrieben wie verschämte Kinder, die vor Autoritäten Witze reissen, über die entwürdigende Bush-Katastrophe und ihre Folgen, so dass der Leser schliesslich einsah: Die Medien kommen ohne diese Figur gar nicht mehr aus. 

Anstatt die Bullenscheisse beim Namen zu nennen und den Lügenclan so zu beschreiben, wie der gesunde Mensch das längst spürt, hat die freie Presse vor allem deren Lügen verbreitet. Sie sind Bush mit Kameras in Kriege gefolgt, wo Statisten angeheuert wurden, um über gestürzte Denkmäler zu jubeln. So haben die lauten Organe für Angeschlagene, Instinktlose, Neugierige und Interessierte am Spektakel und an der Wiederholung geschrieben, nicht für Leser, die Witz und Wirklichkeit noch unterscheiden können. Der Witz ist jetzt, dass diese Medien ihre selbst gebastelte Lautstärke vom ermüdeten Leser postwendend wieder zurück erhalten. Und wem gehören diese Medien? Die Überzahl ist im Besitz von Waffenproduzenten und Imperien, die direkt von jedem Kriegstreiben profitieren. Was soll es da noch zu lesen geben? 

 

    Mangelnde Sicherheit schafft Vertrauen in falsche Instrumente

Der laufende Uranus ist im Transit in die Fische gegangen und damit aus der Opposition zur Sonne weggezogen. Doch nun befindet sich dafür die Ohnmachtsachse Uranus/Neptun auf 25° Wassermann exakt in Opposition zur progressiven Sonne auf 25° Grad Löwe.

Das ist schlimmer und bedenklicher als jede andere Achse es sein könnte! Denn: Das dauert lange, das trübt den Blick, und es kommt nichts dabei heraus, als Konfusion und Geschrei.

Bush II, der morgen seine neue Lügen-Periode beginnen darf, braucht gar nicht moderater zu werden, jeder andere Ton würde den Taschen auch nicht gerecht. Nein, er darf weiter schreien, sie werden auch darüber gerne berichten. Hauptsache, die Druckerpresse ersetzt weitere vier Jahre den Druck der Presse. Die Wirkung unserer Gedanken hört auf, sowie sie Papier geworden sind, und mit Papier wischt man sich "hinterher" alles ab. 

26.04.1892 um 21.46 GMT - für die USA am 20.01.2005 12 Uhr

Abbildung oben: Uranus/Neptun (blau im Aussenring) in exakter Opposition zur progressiven Sonne im Kollektiven Ära-Horoskop der Menschheit.

Aussen rot: Die Progression für den 20. Januar 2005 

Der progressive Meridian (MC = Medium Coeli) der USA im Ära-Horoskop bei der kollektiven Sonne und beim Uranus progressiv.

Die progressive Sonne (rot ganz aussen) steht also kurz vor einer Begegnung mit Uranus. Was dabei nur die USA allein betrifft, ist die Tatsache, dass der progressive Meridian der USA, als der persönliche Punkt für diese Nation in die Begegnung zwischen Sonne und Uranus involviert ist (diese Konstellation ist über Bushs Kopf rot eingerahmt). Sie findet zudem exakt auf dem Uranus vom Ära-Horoskop (im Innenkreis) statt.

Das sind verschiedene Willensrichtungen die derb und deftig aufeinander treffen. Sonne und Uranus "gehören" nicht den USA allein, sie betreffen die ganze Welt. Nur der hinzukommende Meridian - das MC - ist in diesem Fall derjenige der USA. Die USA wird also nicht nur involviert sein, sondern (MC: "Ich handle!") als Auslöser der kommenden Auseinandersetzung agieren. Die Sonne - Uranus Konfrontation baden dann alle aus. Sonne und Uranus sind beinahe unverträgliche Energien, da auf menschlicher Ebene - die Willkür den Sinn beherrschen will, den Sinn neu erfinden möchte, obschon er bereits da ist, - falls man ihn sieht.   

Was dies letztlich bedeutet, lässt sich so beschreiben: Mit menschlicher Willkür will Klarheit geschaffen und "Ordnung" erzwungen werden. Im Moment kann das Bush zwar nicht, seine Sonne steht unter Mars/Saturn und Neptun/Pluto, aber er würde es schon ab dem kommen Jahr ganz sicher versuchen. Es wird ihm dennoch nicht vergönnt sein.

Trotzdem sieht die Konstellationen von Sonne/Uranus (Kollektiv allgemein) und dem USA-Meridian: MC (dies die USA betreffend) brandgefährlich aus. Denn: Da existiert ja noch sein Grusel-Kabinett.

edgar valentin flückiger

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Auch die EU schuldet der Welt echte Erklärungen, keine Ausreden - warum halten sie ihre US-Partner in Übersee nicht mit allen möglichen Mitteln zur Vernunft an?

(Hier ein Auszug aus Medien in den als Schurken titulierten Staaten).

Iran: Kommentar zu den angeblichen US-Angriffsplänen

 

Für die  reform-islamistische Zeitung Sharq, die für einen Dialog mit Europa plädiert und von den Europäern erwartet, dass diese sich von der Politik der USA distanzieren, kommentierte heute Mehran Karami den Bericht des US-Journalisten Seymour M. Hersh über die Vorbereitung von Militärschlägen der USA gegen den Iran. Unter der Überschrift „Der Traum von Rumsfeld“ meint Karami, dass es angesichts der Entwicklungen dazu kommen könnte, dass der Iran seinen Dialog mit Europa beendet und aus dem NPT-Vertrag aussteigt.

 

´Die europäischen Staaten kommen in einer schwierige Lage´

 

„Der in der letzten Sonntagsausgabe der Zeitschrift THE NEW YORKER erschienene Bericht des amerikanischen Journalisten Seymour M. Hersh enthält Nachrichten, deren Tragweite erst in den kommenden Tagen zu erkennen sein wird.

 

Seymour Hersh gehörte zu den ersten, die die Schande von Abu Ghareib enthüllten. Laut BBC ist Hersh mit seinem investigativen Journalismus zum Experten für Sicherheitspolitik avanciert. Ungeachtet dessen monierte das Weiße Haus in seiner ersten Reaktion auf den Bericht, er sei unbegründet und unpräzis. […]

 

Der Bericht von Hersh besteht aus Informationen und einer Analyse. Er befragte eine Vielzahl von Personen, die anonym bleiben. Seine Gesprächspartner reichen von einem iranischen Hochschullehrer, der an einer europäischen Universität lehrte, bis zu einem hohen US-Geheimdienstmitarbeiter. Dieser sei, so Hersh, Mitglied der amerikanischen Aufklärungskommandos gewesen, die 2003 vom Pentagon mit Erkundungsmissionen beauftragt worden waren. Er soll inzwischen in Pakistan mit Atomwissenschaftlern und -technikern zusammenarbeiten. Als Reaktion darauf erklärte der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums, dass Pakistan im Hinblick auf das iranische Atomprogramm nicht mit dem Geheimdienst der USA kooperiert habe.

 

In seiner Analyse vertritt Hersh die These, dass George Bush den Iran als strategisches Ziel im Visier habe. Seine Analyse stützt sich auf Informationen über die Aktivitäten eines amerikanischen Aufklärungskommandos, das über Afghanistan in den Iran gekommen sei und dort in den letzten sechs Monaten militärische Anlagen ausgekundschaftet hätte, um einen Militärangriff auf Iran vorzubereiten.

 

Diesen Plan habe man noch vor der Wiederwahl von Bush konzipiert. Als Diplomaten einiger Industriestaaten gerade mit dem Weißen Haus über Verhandlungen mit dem Iran berieten und Powell und Bush noch eine diplomatische Lösung befürworteten, waren Donald Rumsfeld, sein Sekretär Paul Wolfowitz und Douglas Feith vermutlich schon dabei, militärische Operationen gegen den Iran auf ihre Prioritätenliste zu setzen. Diese drei Personen identifiziert Hersh als Kern der reaktionären Neokonservativen unter dem Zivilpersonal im Pentagon. […]

 

In seinem Bericht kritisiert Hersch in erster Linie Donald Rumsfeld, der in der zweiten Amtsperiode von Bush eine einflussreiche Position innehat: ‚Bush und Cheney können sich für eine Politik entscheiden. Diese wird jedoch von Rumsfeld umgesetzt.’

 

Weiter sagt Hersh: ‚Im vergangenen Jahr versuchten Frankreich, Deutschland, England und andere europäische Staaten Zeit zu gewinnen. In Konkurrenz mit der Bushregierung wollten sie verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Der Iran stimmte dann einem vorläufigen Stopp der Urananreicherung zu. Die Gespräche, die mit dem Iran im letzten Dezember in Brüssel aufgenommen wurden, laufen aber auf die Schließung der Anlagen hinaus. Als Gegenleistung soll der Iran moderne Öltechnologie erhalten […]. Europa hat die Bushregierung mittlerweile aufgefordert, sich diesen Gesprächen anzuschließen. Amerika lehnte dies jedoch ab. Die nichtmilitärische Führung des Pentagons - insbesondere die drei genannten Hauptfiguren – ist der Meinung, dass es keinen diplomatischen Fortschritt bei der Lösung des Konflikts über das iranische Atomprogramm geben könne, solange der Iran nicht auch militärisch unter Druck gesetzt werde.’ --

 

Solchen Druck könnte auch die freie Presse ausüben, falls sie noch gelesen und ernstgenommen werden will (welten.net). 

 

Damit stellt Hersh die Aktivitäten der amerikanischen Aufklärungskommandos in den Kontext der iranisch-europäisch-amerikanischen Beziehungen. Ungeachtet der möglichen Fehler einer solchen Enthüllung, werden in dem Bericht sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Ziele und Interessen deutlich. Manche Kommentatoren behaupten, es werde zum einen klar, dass der Plan des amerikanischen Verteidigungsministeriums eine weitere Option neben dem europäisch-iranischen Dialog darstelle. Auf der anderen Seite könne dadurch genau dieser Dialog zwischen Europa und dem Iran zunichte gemacht werden. Angesichts einer militärischen Bedrohung könnte sich der Iran nämlich aus den laufenden Gesprächen mit Europa zurückziehen und sogar aus dem NPT-Vertrag aussteigen. In diesem Fall könnte auch die internationale Atomenergiebehörde die iranischen Anlagen nicht untersuchen, da es unter solchen Bedingungen jedes Land das Recht hat, Maßnahmen gegen die Gefahren eines militärischen Angriffs zu treffen. Der Journalist des NEW YORKER zitiert dazu Shahram Chubin, Direktor des Genfer Instituts für Sicherheitspolitik: „Es ist möglich, dass der Iran aus dem NPT-Vertrag aussteigt. Für den Iran wäre ein solcher Schritt besser, als im Rahmen des Systems der internationalen Atomenergiebehörde zu arbeiten.´

 

Der Bericht der amerikanischen Zeitschrift wird in den kommenden Tagen massive Reaktionen auslösen. Die europäischen Staaten kommen dadurch in eine sehr schwierige Lage. Wenn Europa den Iranern nicht garantieren kann, dass Beschlüsse auch von den Amerikanern akzeptiert oder zumindest respektiert werden, dann wird der Iran den Dialog mit Europa beenden. Europa kann dann vom Iran keine vertrauensbildenden Maßnahmen mehr erwarten.“ (Sharq, 18.1.2005)

 

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