Rückläufiger Mars im Oktober             

Weitere Ära Konstellationen

Mitleiden unter Neptun

21.09.2005 - Wenn es nach dem Ära-Horoskop für Deutschland ginge, (siehe unten) erstellt für Berlin, wäre die Bundesrepublik derzeit absolut unregierbar. Der progressive Ascendent steht exakt auf dem progressiven Neptun!

Doch in Berlin wird tatsächlich weiter regiert. Allerdings, einige Abstriche muss man schon machen. Der Vizekanzler hat sich noch nicht ganz aus der Politik verabschiedet, stellt dies aber in Aussicht, falls kein Wunder geschieht. Er möchte ein grünes Wunder erleben, obschon Wunder normalerweise blau sind.       

1. Linie: Ära Horoskop Deutschland (Berlin)  2. Linie: Progression.

Zur Schadenfreude besteht aber niemals ein Anlass, - ausserdem werden wir in der Schweiz die gleiche Konstellation (wie oben für Deutschland gezeigt) ebenfalls noch erleben. Sie wird sich wahrscheinlich etwas anders auswirken, aber der Ascendent auf dem Neptun (der Ära) hinterlässt seine Spuren. Er zeigt uns die Wirklichkeit auf!

Hier geht es um die Wirklichkeit eines Landes. Und da werden plötzlich die Schwächen sichtbar und Gesichter tauchen auf und kommen zum Vorschein, wie man sie vorher nie sah. Zwar sind es eigentlich die selben, die man schon immer angeguckt hat, aber man sieht sie jetzt anders. Neptun löst Bemühungen auf, er lässt keine Tarnkappen mehr zu, er dividiert nicht auseinander, doch er verbindet nur das, was wirklich zusammen gehört. Auf diese Weise zeigt er uns Wahrheiten auf. Das kann zu Ent-Täuschungen führen. 

Wenn man Neptun das Göttliche zuschreibt, muss dies von der zuständigen Zunft als "Bild von Gott" verstanden werden, in dem man nach seiner eigenen Bedeutung sucht. Nur zuweilen - somit eher selten - kommt dadurch die notwendige Rückkoppelung als Besinnung und Rückbesinnung auf die Natur ebenfalls zum Zuge. Dann tritt dadurch sogar die eigene Bedeutungslosigkeit zutage. Und dies können manche nur als Enttäuschung ertragen. Tatsächlich erleben sie aber gerade die Wirklichkeit dadurch.

Dass zu diesem Erlebnis mindestens Mitleid und menschliche Anteilnahme am Schicksal der andern, sogar an dem aller, mit dazu gehört, versteht sich aber unter Neptun von selbst. Die Kirche allein kann das nicht bieten. Und die politisierende Kirche schafft das schon gar nicht. Sie kann mit dem "Göttlichen" wie es Menschen verstehen, allenfalls konkurrieren - aber ersetzen kann sie dieses instinktive Verlangen nicht. Die Programme der Christlichen Parteien waren kaltblütig, vielleicht ehrlich gemeint, aber Ehrlichkeit setzt man bei Parteien voraus. Ein bisschen Ehrlichkeit reicht nicht aus, um Vertrauen zu schaffen. "Vertrau mir, denn ich bin ehrlich!" damit schafft man noch keine Nähe. Nächstennähe kommt durch Nähe zu sicher selber zustande, denn man kann anderen nicht näher sein, als sich selbst.

Aus solchen und ähnlichen Gründen ist es normal, dass Kanzler Schröder nicht locker lässt und jetzt weiter macht - gerade ohne Fischer - sogar unbedingt weiter machen muss. Damit es zu keiner "Engels-Republik" kommt (AC/Ne), die das Zusammengehen von Umweltthemen und wirklichem Vertrauen mit dem christlichen Chor nach schnellen Personalentscheidungen verhindert. Das "rot-grüne Schreckgespenst", das die politischen Geistheiler in den Medien bis zum Umfallen beschworen haben, könnte sich nun zum Gespensterschreck verwandeln, weil die Grünen künftig auf ihren Moses verzichten müssen. Keine Sonderbotschaften mehr vom Heiligen Berg! Alles wird dadurch wieder normal: eben wirklich! Wenn das die Parteien einsehen, die das Christentum sogar in ihrem Namen vor sich her tragen, stimmt die Physik. Schröder tut seinen Job wie bisher, und die Vizekanzlerin Merkel lernt, wie man es macht und könnte in Amerika mit Stippvisiten einem angeschlagenen Präsidenten Trost und Zuwendung spenden. Es wäre zumindest eine menschliche Lösung, mit der allen Beteiligten durchaus gedient wäre.

Eine Lösung, die jetzt nicht allen dient, wäre wieder keine.

 

            Was noch? "Das Wetter!"   

22.09.205 - Wir haben für diese Zeit auf Stürme und Naturereignisse mehrfach hingewiesen. China, Japan, Europa und die USA sind davon heimgesucht worden. Sowie langsame Planeten an einer Begegnung beteiligt sind, werden ihre Energien eben besonders deutlich sichtbar. Diesmal sind es wieder Saturn und Pluto. Das war auch beim letzten gewaltigen Sturm in den USA der Fall. Und da die progressive Ära-Sonne, wie wir mehrfach betonten, als Progression ebenfalls vor der Achse Saturn/Pluto steht, kommt das entsprechende Ereignis dadurch zur Auslösung. Eine Auslösung ist immer dann zu erwarten, wenn die gleiche Achse sich im Transit bildet: also wenn die beteiligten Planeten der Progression auch im Transit eine Verbindung eingehen. 

Über die Tatsache, dass weitere ähnliche Natur-Ereignisse zu erwarten seien, haben wir schon im August auf diesen Seiten ausführlich hingewiesen. Link zur Seite >>  

Wir schrieben dort unter anderem:

>>< Man kann sich wohl leicht ausmalen, dass ein Uranus, der im Quadrat exakt auf Neptun und Pluto trifft, Stürme und Unruhe geradezu verursachen muss.  Umso mehr, da eine progressive Sonne zum Uranus als Konjunktion zur gleichen Zeit vorliegt. Dieser harte Winkel im Transit bleibt leider noch längere Zeit bestehen. Dabei bildet der Uranus auch zum Pluto ein Quadrat, wobei eine Verbindung zwischen Uranus und Pluto bekanntlich für die Kernkraft steht. Es ist in dieser Zeit leider nicht ausgeschlossen, dass wir hinsichtlich der Atomkraft und der angeblich vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen eines Besseren belehrt werden. <<<

Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, müsste man über Naturereignisse beinahe noch froh sein. 

 

Ära-Horoskop für die USA (1. Linie). Auf der 2. Linie der Transit, auf der 3. Linie die Progression. 

Abbildung oben:

Pluto/Uranus und Saturn/Pluto bilden gemeinsame Aspekte zu einander. Wenige Tage vor dem letzten Hurrikan, zum Zeitpunkt als er sich auf dem offenen Meer bildetet und aufs Festland zusteuerte, hatten wir eine ähnliche Konstellation im Transit. Die Beteiligung war die gleiche. (Allerdings in einem grösseren Winkel). Doch diesmal ist noch der Uranus mit dabei! Und so sieht der Winkel von Uranus aus: Bild unten.

Uranus läuft exakt im Quadrat zur Ära-Konstellation Neptun/Pluto vor und zurück. Hier dargestellt in der Kreiszeichnung.

 

Abbildung unten:

Rot die Progression der Ära-Sonne im Quadrat zu Saturn/Pluto der Ära. (Blau die Transit Auslösung von Saturn/Pluto im Confinis-Aspekt (30° Grad): 98.03 = 8.°03 Krebs zu 128.10 = 8.°10 Löwe. Die Achse (Halbsumme) beider Planeten bei 15° Grad Waage/Jungfrau 165° Grad).         

Abbildung unten: Neptun/Pluto Transit bei Neptun/Pluto Index dieser Ära

Wenn man nun sieht, dass diese Ära-Achse von Neptun/Pluto gleichzeitig von Neptun/Pluto im Transit als Konjunktion erreicht wurde, erkennt man worum es geht. Die weltverändernde Wetterachse ist an ihrem eigenen Platz angelangt. Und damit wird sie im Radix wie auch als Transit vom laufenden Uranus im Quadrat aspektiert.

Das ist die absolute Klimaveränderung! Da sind Umformungen in Parteien und Regierungen nur kleine Nebenschauplätze, denn das Klima betrifft alle, es betrifft die Erde an sich. Es dauerte über hundert Jahre bis Neptun/Pluto im Transit ihren eigenen Platz so wieder erreichten ! ! ! Und damals war das Klima noch ein anderes. Unsere heutigen Mittel zu seinem Schaden und zur Zerstörung der (Um-)Welt waren damals noch gar nicht vorhanden.  Darum kann man von jeder Art Ereignisse ausgehen, die jetzt vorfallen können, und die dann nicht einmal die eigentliche Katastrophe selber sind. Die eigentliche Katastrophe ist die Ignoranz gegenüber dem Klima und der Natur. Das Klima ignoriert Ignoranten. Wir befinden uns mitten drin in einer Zeit, in der sich die Naturkräfte komplett umgestalten.

(Derweil wir uns nicht schnellstens dem eigentlichen Desaster zuwenden, jetzt stattdessen Parteien und Weltanschauungen "neu zu erfinden", sind im Vergleich gegen die Wirklichkeit, die nun greift, solche Dinge tatsächliche Lappalien. Auch dass Ölfirmen ihre Oasen schliessen müssen, und im Hintergrund Staaten Atomprogramme weiterführen, gehört zu den äusseren Realitäten der Wirklichkeit, die uns umgibt).           

Unten sehen Sie die Gradwert der kollektiven "Wetter- und Stimmungsachse" Neptun/Pluto! Noch bis zum Jahresende und ins neue Jahr hinein befindet sich die sehr langsame Neptun/Pluto Achse im Transit auf dem Platz ihrer eigenen Progression!

Noch im Dezember 2005 absolut exakt!

Neptun/Pluto progressiv (Gegenbogen) 289°.33

Neptun/Pluto Transit (im direkten Bogen) 289°.33 

Diese Achse bestimmt auf diesem Globus das Wetter! Wir haben ihre Wirkung auf dieser Seite genauer erklärt. >> 

 

Nachher gelangt die Neptun/Pluto Achse im Transit noch auf die eigene Geburtsachse. Es steht uns offenbar allerhand bevor.

 

Der rückläufige Mars

Abbildung unten:

Ab ende September wird der Mars rückläufig im Transit. Diese Zeit wird auf der Handlungsebene die allgemein schwierigste Periode dieses Jahres werden. Der rückläufige Mars bedeutet in der Regel Zerstörung. (Während dem ganzen Balkankrieg Kosovo-Einsatz war Mars rückläufig. Zudem hat diese Ära derzeit einen rückläufigen Mars als Progression, bis zum Jahr 2029). Zum Ära-Horoskop>>

(2. Linie) Der Transit-Mars trifft sich mit dem Pluto exakt auf Sonne-Mond der Ära (1. Linie) um den 10. Oktober 2005. Zur gleichen Zeit bildet Saturn im Transit ein Halbquadrat zum eigenen Platz.        

 

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Zum Ära-Horoskop>>

Wie sich die Welt verändert

 

Hier lesen  Sie unsere Prognose für George Bush am 20 Januar 2005 (Vereidigung)

Zur Seite, wo wir auf Bush's künftige Probleme hingewiesen haben >>

Im Folgenden der Wortlaut vom 20.01.2005 auf dieser Seite: >>

>>>>Bushs Stossgebet: Die Welt sei sicher geworden! beschreibt den fragwürdigen Glückszustand, für den Zehntausende Kinder, Zivilisten und Polizisten in die Luft fliegen mussten, damit das Bild seines Alten als Eingangsteppich vor einigen Hotels in Bagdad verschwand. Eine solche Fehleinschätzung kann niemand aufstellen, der sich nicht selbst betrügt. Tatsächlich war die Welt noch nie so unsicher wie heute.  (Bushs damalige Progression 3. Linie).

 

Die einzige Hoffnung  

Da aber Bushs Aszendent und sein Meridian noch während dieser Führungsperiode auf zwei langsame Planeten stossen, (worauf wir aus gutem Grund erst später eingehen werden), gibt es zumindest die Aussicht auf eine Vollbremse, wo er dann für eine Weile wirklich parkieren muss. Man sollte daher die Hoffnung auf eine bessere Welt niemals ganz aufgeben.<<<<<

Wir haben mit der genannten Konstellation von AC und MC von Bushs progressiv anlaufenden Ascendenten beim Neptun (Fluten, Spitäler, Winde) gesprochen. Darauf wollten wir bewusst erst später zurückkommen. <<<< Zitatende. Damit hat nun auch sein progressiver Meridian (MC) bei Uranus eine Bedeutung erhalten. Er muss plötzlich und blitzschnell handeln - aber im eigenen Land.    

Zu dieser Seite>         

Letzte eingetroffene Doppel-Prognose: Visa-Affäre und Rücktritt Fischers

Letzte eingetroffenen Prognosen: Neuwahlen BRD

Letzte eingetroffenen Prognosen: Hurrikans in Folge

 

 

 21. September 2005 evf

 

 

Artikel von 2005

 

Die Wahlen im Chaos

 

Zwangsversteigerung der Demokratie 

28.01.2005 - Astrologen waren nicht dabei, als man das Datum der Wahlen im Irak bestimmte. Trotzdem ist es kein zufälliger Termin geworden. Wenn etwas mit Zwang durchgesetzt wird, hinterlässt das Spuren. Und Spuren sind das, woraus man lesen kann. 

Was kann man lesen?

Der laufende Mars, unser natürliche Antrieb, der aufgrund von Medikamenten, Schönheitsoperationen und geistigen Lügen die wahre Natur wieder zum Vorschein bringen muss, die wir gewaltsam unterdrücken oder verleugnen, müsste genau wie beim Kriegsbeginn 2003 auch bei den Wahlen 2005 einen Aspekt mit Pluto aufweisen. 

Wäre dies nicht der Fall, würde es sich bei diesem Krieg, der andauert, schon um ein Versehen handeln, und nicht um eine zwanghafte Reaktion auf die Angst von Überernährten. Bei den Wahlen wäre es sogar noch schlimmer: sie würden erstens nicht unter Zwang - also noch mitten im Krieg - stattfinden, sondern es fehlte auch noch der Zwang, der dieser Wahl entgegengesetzt wird. In Bagdad fragen sich die Menschen am Sonntag: "Ab wann genau werden wir erschossen?" Die Meisten gehen aus "Gesundheitsgründen" eh nicht zur Wahl. Jede beliebige Wahlbeteiligung muss daher als Erfolg verbucht werden.  Und genau der gehört zum Zwanghaftesten, das zu diesem Zeitpunkt hinter diesen Wahlen steht. Wenn nur ein Einzelner stürbe wegen dieser Wahl, würde die Geburtstunde einer Demokratie zum Begräbnis. Es werden vermutlich aber sehr Viele sein. Doch man kann dann behaupten, die Demokratie sei geboren worden. Dass es eine Totgeburt war, steht nicht im Protokoll.  

Dass diese Wahlen so abgehalten werden, ist infam. Es zeugt von Verachtung gegenüber den Menschen, die als Bürger unter Lebensgefahr zur Wahl gehen und jenen, die aus dem gleichen Grund der Wahl fern bleiben müssen. Wähle und stirb!      

Der einfache Grund, dass in dieser Form das Zwanghafte schlechthin den beiden Daten - Kriegsbeginn und Demokratiebeginn - zugrunde liegt, macht sichtbar, dass wir hier eine Zwangsversteigerung der Demokratie erleben. Obschon der Mars drei Jahre und sechs Monate um den ganzen Triebkreis benötigt, hat der erste grosse Aspekt mit Pluto bei Kriegsbeginn den noch grösseren exakt zu den Wahlen abgelöst. Damit vermag das Bild, das die Tragweite der verdrängten Natur aufzeigt, dem menschlichen Wahnsinn wenigstens ein Gesicht zu geben. - Aber warum eigentlich Wahnsinn?

Wenn man unter Todesgefahr zur Wahl einer Demokratie aufbrechen muss, um damit die Besatzer eher loszuwerden, da sie sagen können: "Auftrag erfüllt!" wobei man aber andererseits deswegen als Verräter gilt, ist das Wahnsinn. Während das Haus in Flammen steht und noch brennt, es bereits neu aufbauen zu wollen, ist Wahnsinn. Gleiche Ursache gleiche Wirkung. Man soll neu aufbauen, aber später, wenn die Wirkung eine andere ist, weil die Zeit die Ursache verändert hat.     

Unter Mars singt der laufende Held im Wald, er beschleunigt seinen Gang und schielt nach allen Seiten, weil er Angst hat - vor Pluto. Also vor der Nacht und den wilden Tieren. Vor der Natur! Das ist Pluto. Und der zwingt den Hero jetzt, dass er da hindurch muss. Dass es sein muss, weil er zwanghaft hinein stolperte in die Finsternis und - der Held beginnt zu singen! Das Lied von der Freiheit. So laut es eben nur geht. Es entspringt schliesslich seiner "höllischen" Angst.

Es ist die Angst vor der Unterwelt, die Pluto regiert. Die Angst (Mars) um die Reserven an kostbaren Bodenschätzen (Pluto) brennt mit uns durch unter Mars-Pluto. Und der Zwang, sich lieber an der Angst festzuhalten als zur Vernunft überzugehen, macht uns zu Verrückten. 

"Verrückt nach Bush" schrieb der Hofnarr und sein Assistent bei "Spiegel online" vor Tagen, als der laufende Mars bereits auf den Pluto zusteuerte und die Konstellation zu wirken begann. Alle wären verrückt nach Bush, schrieben sie. Selbstverständlich nur sie selber nicht, die diesen Titel als Gelegenheit dazu benutzten, um eine lange Ode an Bush loszuwerden. Dieses Gesicht hat die Angst also auch: Ein künstliches Gebiss das Raubtierzähne vortäuscht und den Mund weit aufreisst, um anderen das Fürchten zu lehren. Die Wahlen im Irak und die dazugehörigen Kommentare dazu sind nur ein Zeichen davon. 

 

Kriegsbeginn gegen den Irak am 20. März 2003 - Mars/Pluto Quadrat (eingerahmt)

 

Wahlen im Irak am 30. Januar 2005 - Mars/Pluto Konjunktion (eingerahmt)

 

Der Angriff auf den Irak begann unter dem Transit Mars/Pluto, - und Sonne = Mars/Saturn. (Abb. unten)

Die Wahlen finden unter dem gleichen Transit von Mars Konjunktion Pluto statt. (Abb. unten) Der progressive Mars (3. Linie) bewegt sich auf den Geburts-Saturn (1. Linie) zu: Das Desaster dauert noch lange an!

 

Wie man von den USA das Fürchten lernen kann 

oder 

Wie funktioniert der absolute sinnlose Wahn?

Dass die Franzosen mit den Deutschen, - und beide wieder mit dem Alten Europa gegen Amerika - und die Realität gegen die Wirklichkeit - und die Einfalt gegen die Vielfalt, und so weiter, - das ist das eine. Dass Amerika mit Bush neue Realitäten geschaffen hat, wo vorher die alte Wirklichkeit noch selber schuf, und dass die Kriegskoalition vereint mit Lügen und einem einfältigen Gottesbild gegen die Mehrzahl der Götter und die Vielfalt der wahren Natur in den Kampf zog, - das ist das andere.  

Das laute Gebrüll von "Freiheit und Gerechtigkeit für alle", das einen Ölstaat erreicht, während jeden Tag woanders Tausende verdursten und verhungern und der Holocaust im Sudan eine seiner Neuauflagen erfährt, ist die Realität, in der wir leben. Es gibt daneben keine anderen nennenswerten Realitäten. Doch selbst sie finden noch innerhalb der Wirklichkeit statt, die in uns allen wirkt. Und wenn sie nicht mehr in uns selber wirkt, dann wirkt sie von aussen auf uns ein. Wie kürzlich als die Realitäten bei "Spiegel online" uns einmal mehr die Wirklichkeit ersetzen wollten.  

Der schöne Satz von "Freiheit und Gerechtigkeit", der beim letzten US-Gelage für die Welt zum Besten gegeben wurde, hat nicht den "Haken, dass er leider von Bush stammt", sondern den Nachteil, dass unsere Sätze aus Worten gebildet werden und wir in einer Zeit leben, wo das Wort seinen Wert verloren hat. "Worte sind billig!" das war schon immer so. Aber in den letzten vier Jahren sind sie zur Schleuderware geworden. Sie haben keinen Preis mehr, nirgendwo. "Ein Mann - ein Wort!" das klingt, als würde man sich die Faust ins Gesicht hauen. 

Es ist also kein Zufall, dass Journalisten und Manager Lügengeschichten erfinden und verbreiten und darauf völlig unkritisch reagieren, weil auch die höchsten Stellen dasselbe tun. Die Werbung kann erzählen, was sie will, die Zeitungen dürfen berichten, was sie wollen, wenn ein Präsident und wiedergeborener Christ die Welt belügt wie ein Teppichhändler ist jeder Satz bereits zum Nebensatz geworden. Man reagiert nicht mehr darauf. Man agiert jetzt darauf. 

Wenn Massenmedien wie "der Spiegel" sich nicht entblöden, sich einen Hofnarren zu halten, der - wohl weil er selber Jude ist, wie er berichtet - dem Hakenkreuz-Prinzen schmeicheln darf, indem er dessen Vorstellung als Komödie abtut, um dafür aber über Bushs Sprüche von Demokratie und Freiheit zu schwärmen, indem er seinen Kritikern genau jene Fehler vorwirft, die er selbst begeht, darf der Intellekt stolz sein, dass der Spiegel überhaupt noch Worte druckt. Dabei war der Wert der Worte eigentlich einmal ihr Sinn. Noch sinnlos erscheinen sie aber wohlfeil. Sie passen zum Angebot für ein preisgünstiges Schnupper-Abo.      

So gesehen, aus Sicht auf die Wirklichkeit in der wir leben, hat Bush II tatsächlich eine Mission zu erfüllen. Nur ist sie offensichtlich eine andere als die, die man sich vorgestellt hat. Zweifellos hat er neue Realitäten geschaffen und damit der alten Wirklichkeit endlich einen Freiraum verpasst. Lang hat es gedauert. Doch nun ist die Wirklichkeit wieder sichtbar geworden, sie erhebt sich und wogt uns entgegen. Sie klatscht nicht Beifall und kommentiert nicht gross, aber die Natur merkt sich alles, auch was wir längst schon vergessen haben. Und auf diese Weise erklärt sie uns alles, noch einmal und noch einmal. Wo einst ein einziger Saddam Hussein war, gibt es jetzt Tausende, und jeder seiner Doppelgänger verfügt über eine eigene Armee. Ihre Soldaten fackeln nicht lange, die wollen nicht im Rollstuhl nach Hause, sie jagen sie gleich selbst mit in die Luft. Die kämpfen auch nicht für einen Hungerlohn wie die alte Garde, die wollen ins Paradies. Dieser Wunsch kann verstehen, wer die Verhältnisse im Irak etwas genauer studiert. Hinfahren muss er dazu nicht extra, denn der Krieg erhält auch aus der Nähe keinen wirklichen Sinn.    

Oder: Welche Gefühle haben wohl die sieben Engländer für die Wirklichkeit, die jetzt nach jahrelanger Haft in Guantanamo entlassen, und in England binnen 24 Stunden wieder auf freien Fuss gesetzt wurden? Lag der Freipass nur an der englischen Justiz oder haben die tatsächlich jahrelang unschuldig in Käfigen gehaust? Was wäre den Amerikanern wohl lieber? Interessiert es sie überhaupt?   

Uralte Zustände und vergessen geglaubte Verhaltensmuster aus der Steinzeit regen sich, Dank der Wirklichkeit. Wahre Albträume werden plötzlich unwahr, man belügt sich und andere und streitet es ab. Die Religion, die sich einst von der Natur trennte und der Staat, der sich dann von der Kirche trennte, werden von der Wirklichkeit am Ohrläppchen zurückgeholt. Ihr rein-geistiges Getue und hyper-realistisches Gehabe kommen der Wirklichkeit gerade recht. Bush ist Missionar der Gottesbild-Anbeter und selbsternannter Kriegspräsident geworden, damit sein von der Wirklichkeit und ihrer Natur getrennt lebender Fan-Klub zwischen Sein und Schein gar nicht mehr zu unterscheiden braucht.

Es ist trotzdem möglich, dass Amerika einmal einen wirklichen Krieg gewinnt, bevor es sich durch neue Feindbilder nur wieder neuen Aktionen zuwendet. Doch wird es nicht ein Krieg sein, dem der Ruf vorauseilt, dass sie als Befreier jubelnd empfangen werden, so dass erst die Wirklichkeit sie belehren musste, dass die Freiheit weniger wert sein kann als das nackte Überleben. Es wird auch kein Krieg sein, in dem der Widerstand gegen ihr "Bild von der Freiheit" zum Terror erklärt wird. 

Es wird ein Krieg sein, der nicht irgendwo ausgetragen wird, sondern einzig und allein dort stattfindet, wo das Kämpfen sich noch lohnt, weil es sogar einen Sinn macht. Der Krieg allein macht noch keinen Sinn. Und einem Krieg für die Freiheit muss das fremde Volk zustimmen, nicht das eigene. Aber auch die Freiheit allein macht noch überhaupt keinen Sinn, wenn sie nur dem Bild jener entspricht, die es anderen zu einem möglichst unseligen Preis verkaufen möchten. Damit sie mit dem Erlös im blossen Nutzen baden und sich mit dem errungenen Vorteil gegenseitig abspritzen. Demokratie ist sinnlos, wenn sie einer Nation aufgesetzt wird wie das Krönchen einer Schönheitskönigin, die man vorführen will. Demokratie kommt nicht vor Menschenwürde, und kann diese auch nicht ersetzen. Und Wahlen allein, selbst das weiss man inzwischen, machen noch keine Demokratie. 

Wenn der Hofnarr vom Spiegel, H. M. Broder, schreibt: "Alle sind verrückt nach Bush!" und dem Grünen Bütikofer das Recht abspricht, eine Ferndiagnose zum Irakkrieg anzustellen - sollte man nur froh sein, dass der Grüne dies nur aus der Ferne tut. Ausserdem hat doch Bush selber dafür gesorgt, dass alle verrückt sind nach ihm. Er wollte es so, es lag offenbar in seinem Interesse. Auch wenn ein paar Narren jetzt glauben, dass sie den US-Präsidenten verteidigen müssen, weil auch das Närrische - wie das Verrückte - sich der Wirklichkeit gerne entziehen möchte. 

28.01.2005/ edgar valentin flückiger

 

 

Kritik an der Sternkunde (20.07.04)

 

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