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 andere Welt

Gedichte & Lieder

Meinungsaustausch unter Sternguckern

Lieber Olaf Staudt,

Du schreibst: Ich habe noch eine paar Fragen zu den Planetenbildern von Jürgen Möllemann am Tag seines Todes.  

Frage: (Alle Gradzahlen beziehen sich auf Teiler 4): Der progressive Saturn (22.09 Krebs) hat die Radix-Sonne erreicht (Konjunktion)! Die laufende Sonne steht zur Zeit des Todes im Gegenbogen auf dem Geburts-Saturn (15.29), damit ergibt sich das gleiche Planetenbild. Ist das ausschlaggebend für das Ereignis zu betrachten.  

Antwort: Das ist richtig. Es zeigt somit den Tag an.

Abbildung oben: Die laufende Sonne im Transit befand sich exakt auf dem Spiegelpunkt vom Geburts-Saturn von Jürgen Möllemann an diesem Tag.  Sein progressiver Saturn befand sich auf der Geburts-Sonne. 

 

Abbildung oben: (Schwarz: Geburt (Radix). Rot: Progression. Blau: Transit.) 

Mars Geburt und Progressiv bei Saturn/Pluto, Mars/Saturn Transit und Radix. 

Die Sonne progressiv bei 11.°48 Grad bei Mars/Saturn und noch immer im Orbis von Uranus/Neptun progressiv, was bekanntlich die Achse vom freien Fall ist. Also Uranus (Willensrichtung) wird von Neptun aufgelöst, was den freien Fall ergibt. Im Vorfeld - als die Sonne exakt darüber ging - die Ohnmacht dieses Menschen gegenüber der Hatz und den Intriganten anzeigte. Man hört sie jetzt reden (Rexrodt), aber auch schweigen (Friedman) und ist beschämt über die Dreistigkeit, mit der diese Kerle das Format von anderen verlangen, das sie selber so sehr vermissen lassen.       

Ferner: Venus und Mars Quadrat im Transit auf dem Geburts-Mars. 

Sonne/Saturn progressiv auf Mars/Saturn radix. 

Sonne= Mars/Saturn progressiv. Saturn progressiv auf Sonne radix. 

Andere Progressionen werden im Text genannt. 

 

Frage: Die progressive So (11.48) steht auf Mars/Saturn progressiv. Und Der laufende Pluto bildet ein exaktes Quadrat zur prog. Sonne.

Antwort: Dies ist an sich ein bedrückendes Bild, mit dem progressiven Saturn auf der Sonne wird es fast unüberwindlich.  

FRAGE: Das Bild Sonne/Pluto wiederholt sich auch in der Progression: Sonne/Pluto prog. (30.25) = Sonne/Pluto radix.<

ANTWORT: Ist auch richtig, zeigt aber nicht unbedingt automatisch dieses spezielle Ereignis an. Weil es jedoch eine Wiederholung ist, also Sonne/Pluto schon im radix bei Saturn/Pluto steht, muss es schon zur einer Form von Trennung kommen. Die könnte jedoch anders verlaufen. Und das ist sie auch, indem er persönliche Macht (So/Pl) durch höhere Gewalt verloren hat (Sa/Pl).

FRAGE: Weiterhin ergibt sich: So/Sa prog. (39.49) = Sonne/Mars prog. Dort befindet sich nun Pluto radix, so dass sich auch hier Sonne-Mars-Saturn mit Pluto verbinden.

Antwort: Ist auch richtig. 

Unten auch die Wiederholungen: Saturn und Sonne/Saturn = Neptun/Pluto im Transit (Ziffer 2,)  und Saturn und Sonne bei Neptun/Pluto im Radix (Ziffer 1). 

FRAGE: Hättest Du, wenn Du speziell diesen Tag untersucht hättest, auf einen möglichen Tod schließen können?<

ANTWORT: Auf keinen Fall hätte ich das getan! Jetzt liegt zwar alles überaus deutlich auf der Hand, wenn man seine Konstellationen anschaut. Vor allem, der Saturn auf der Geburtssonne, und wenn noch gleichzeitig die progressive Sonne zu Mars/Saturn progressiv fällig wird, ist das unheimlich hart. Mit der Venus dort hat ER wahrscheinlich sogar seinen Tod gesehen - aber ich nicht! Ich hätte ihm gesagt: Sieh zu, dass Du Dir unter diesen Konstellationen kein Bein brichst.

Und was ich "gesehen" hätte, wäre gewesen, dass er sich aus der Politik hätte zurückziehen sollen. Aber wie macht einer das, mit Saturn auf der Sonne? An den hängt sich doch jeder in der Politik, Saturn wirkt hier wie ein Magnet. Sie haben ihn als Gradmesser vorgeschickt. Die Medien haben ihn benutzt und er tat es umgekehrt auch. Dabei hängt er sich mit Saturn auf der Sonne an die grosse Verantwortung, die ein Mensch - was somit bewiesen ist - gar nicht tragen kann. Wie windig man aber mit dem Recht (Saturn) und möglichen Klagen aufgrund von Gegenrechten umgeht, zeigt die Definitionsgewalt, die in - oder vor - seinem Fall willkürlich ausgeübt wurde. Ich kenne Jürgen Möllemanns Geschichte nicht so genau. Ganz offensichtlich ist er aber von den politisierenden Oberlehrern und Juristen benutzt und ausgenutzt worden, weil er für sie das Prinzip des "Durchhaltens" manifestierte. Er hat ja auch immer wieder mal Erfolg damit gehabt. 

Darin gleicht er Scharon, der sich ellenlang mit der Politik verkrachte, der aber immer wieder schamlos in die Politik zurückgekehrt ist, selbst nachdem er in Flüchtlingslagern für Massaker verantwortlich war. Und Herr Friedman - oh je, - da fragt man sich bei so vielen Ämtern wohl zu Recht, ob er sich nun als Talkmaster, Vizepräsident der Deutschen Juden, oder Präsident der Ostjuden, CDU-Mitglied oder gerade mal wieder als Geschäftsmann angesprochen - und beleidigt fühlt? Wenn man von einem gewissen Ernst der Dinge ausgeht, stellt sich aber noch vorher die Frage, wie ein Einzelner ein solches Repertoir von Ämtern - immerhin wäre Talk und Politik noch zu trennen - als Mensch vertreten kann und darf? Möllemann hat von den Genannten menschlich gehandelt. Aber jetzt soll auch das noch eine Schau sein! Es ist infam. Das Horoskop zeigt, dass es absolut keine "Schau" war.

Die Medien haben ihn nicht direkt getötet, aber sie ermorden ihn jetzt. Ich kenne auch nicht den Wortlaut des Prospekts der FDP. Aber wenn unter Scharons Bild darauf hingewiesen wurde, dass Scharon ein Massenmörder ist und Israels Regierung Kinder und Zivilisten gezielt ermorden lässt, dann entspricht dies nur einer von vielen traurigen Tatsachen. Und wenn man das verdreht oder anders darstellt, - auch wenn man selber Jude ist und gleichzeitig CDU Mitglied wie Herr Friedman - dann ist das eine Kampagne, die sich von der Kampagne der FDP und Jürgen Möllemann in ihrer Auswirkung nicht unterscheidet. Parteien und Medien sollten deshalb keine Hatz auf einen einzelnen Menschen machen, den man nach Belieben für Miseren oder Erfolge verantwortlich machte. 

Wenn der "Spiegel" schon vor Monaten schrieb, ob sich der Landesvorsitzende möglicherweise an der Portokasse bedient hätte, um (seine!) Prospekte der FDP zu versenden? Dann wäre das wohl überall - gottlob - ein Mumpitz! Portokassen sind von Verein und Partei doch fürs Porto - gleich welchen Inhalts - gedacht. Es käme normalerweise gar nicht zur Sprache. Der Inhalt hat doch nichts mit dem Porto zu tun. Und hätte Jürgen Mollemann damit Wählerstimmen geangelt, wäre es auch in Deutschland und in der FDP ein Mumpitz gewesen. Doch wenn nach seinen Tod die "taz" schreibt: "Menschlich verdient Möllemann Mitleid, aber..." und wenn dann im Inhalt nur vom ABER die Rede ist, dann fungieren die Medien halt als Mühlen einer entmenschlichten Politik. Ausserdem bekämpfte die unmenschliche politische Klasse in ihm ja ihre eigene Gesinnung bis hin zu seinen Projekten, die sie noch ausführten als einige schon über ihn herfielen, bis sie es dann gemeinsam mit vereinten Kräften taten. 

 

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