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Wenn ein Papst aufbricht

02.04.2005 - Heute um 21.37 Uhr starb Papst Johannes II im Alter von 84 Jahren. Und genau 84 Jahre benötigt der laufende Uranus bis dieser Planet im Transit wieder den eigenen Platz im Geburtshoroskop erreicht. In der heutigen Zeit erreichen aber viele Menschen die Rückkehr dieses Planeten, denn viele werden heute so alt. Manche werden sogar noch älter.

Es ist also kein Naturereignis, wenn ein alter Mann stirbt, denn die Natur ereignet sich ja ohne Unterbruch. Die Unterbrechung ist ein Menschenereignis, der Unterbruch ein Ereignis für Menschen. Und da Menschenereignisse uns unterbrechen, bricht etwas ab - unten. Dieser Papst, Johannes II, hat für eine Unterbrechung gesorgt. Man weiss momentan nicht mehr, was unten ist. 

Ein Papst befindet sich nämlich weit oben. Das hört man schon den Kommentaren derer an, die ihre "Privataudienzen und privaten Gespräche" mit ihm jetzt nicht genügend hervorheben können. Privat ist alles, was sie da angeblich mit ihm geführt haben. Man sei sich einig gewesen. Alle waren sie gemeinsam mit ihm gegen den Krieg. Alle verurteilten sie mit ihm die Gewalt. Alle wollten sie mit ihm den Hunger und die Ungerechtigkeiten dieser Welt abschaffen. Alle kamen sie zu ihm, um ihm ihre private Seite zu offenbaren. So sind sie auch wieder gegangen. Daran ist er möglicherweise gestorben. 

Er nannte diese Heuchelei, diese ekelerregende schwatzhafte Tüchtigkeit gepaart mit privater Tatenlosigkeit einmal "Zivilisation des Todes". Denn wenn zwei Milliarden Menschen auf der Welt hungern, meinte auch er, sei das irdische System kaputt. Die Party sei aus. Er hätte das irdische System vielleicht besser das private nennen sollen. Es wäre treffender gewesen. Am Irdischen wäre nämlich insgesamt weniger auszusetzen, wenn der Mensch es nicht als sein Privateigentum betrachten würde. Dies gelingt leider nur Menschen, die ihre private Seite während einer Audienz im eigenen Klosett und nicht im Vatikan loswerden können.

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Die Zeichen am Himmel

Papst Johannes Paul II

Innen: Geburtshoroskop. Aussen: Sterbezeitpunkt: 21.37 Uhr am 02.04.2005 

Papst Johannes Paul II

geboren am 18.05.1920 um 10. 58 Uhr GMT Wadovice (Polen) 19.23 E/49.54 N

Man braucht nun bei einem 84-Jahre alten Mann nicht auf alle Transite und Direktionen einzeln einzugehen. Sie waren alle vorhanden. Auch die Achsen seiner langen Krankheit sind angezeigt und weisen unübersehbar auf die enorme physische Belastung hin, die von Jahr zu Jahr grösser wurde, ein Kreis, der sich allmählich schloss. Angezeigt ist aber auch seine zähe Natur, das Erbe des ehemaligen Bauernjungen. Was nun astrologisch vor allem von Interesse sein kann, ist die Sekundär-Progression. Sind zu dieser Zeit grosse Auslösungen vorhanden? 

Daneben stellt sich die Frage: Stirbt ein alter Mann, der viel überlebt hat, schon an einer geringfügigen Sonnen-Belastung? Oder müssen selbst bei ihm - wie bei einem jüngeren Menschen - viele Blockaden gleichzeitig zusammen kommen? So dass es letztlich keinen Ausweg mehr gibt.

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Der Unterbruch

Wir sehen uns (unten) die Progressive Sonne von Papst Johannes Paul an.

1. Linie Geburt. 2. Linie Transit vom Sterbezeitpunkt. 3. Linie: Progression. Progression beachten!

Die progressive Sonne vom Papst war exakt auf den progressiven Saturn gestossen. (Siehe unten: 3. Linie Progression, rot).  

Das bedeutet: Der Betreffende wird reduziert auf das pure Selbst. Sonne/Saturn zeigen immer ein Ende oder einen Abschluss an. In jungen Jahren können das auch Prüfungen oder Unterbrechungen sein: Etwa das Ende einer Lehrzeit oder von einem bestimmten Erfahrungsweg. Damit verbunden ist eine körperliche Trennung, entweder vom Ort, oder die Trennung von anderen Menschen. Im hohen Alter allerdings bedeutet beides - die Trennung von anderen und die Trennung vom Ort - den Abschluss des Lebens.  

 

Die oben gezeigte Progressive Konstellation würde nun für eine Trennung völlig genügen. Selbst wenn es sich dabei um ein harmonisches Sextil (60° Grad) handelt, ist dies nur ein Zeichen dafür, dass der Abschied zwar harmonisch verläuft, dass sehr gut für ihn gesorgt wird, - in seinem Fall, dass sogar Tausende anwesend sind und die ganze Welt von diesem Abschied erfährt.

Eine andere Auslegung als 'Abschied' ist aber auch unter einem  harmonischen Sextil in diesem hohen Alter nicht mehr möglich!

Wenn Sie oben die (rote) 3. Linie der Progression betrachten und sich pro Grad ein Jahr denken, hätte es jetzt wieder 26 Jahre gedauert, bis beim Papst erneut eine Sonne/Saturn Verbindung zustande gekommen wäre. Der Mann wäre dann 110 Jahre alt gewesen. Also eine Unmöglichkeit. Und die letzte Begegnung der progressiven Sonne zum progressiven Saturn liegt rund 36 Jahren zurück, damals war er zu jung, um daran zu sterben. 

Noch ein Hinweis zum Transit. (2. Linie oben). Der Transit: Mars/Saturn im Transit des Sterbens waren ausgelöst und befanden sich als Achse exakt auf der progressiven Achse von Sonne/Saturn des Papstes. (Rechts aussen: roter Strich von der 2. Linie Transit zur 3. Linie Progression). 

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Unterbruch und Aufbruch

 Wenn man Sonne/Saturn als Unterbruch und Trennung betrachtet, wie es in jedem Regelwerk steht, könnte man sich bei einem Papst jetzt fragen: Ob es denn als Gegenstück dazu auch einen Aufbruch gibt? 

Und tatsächlich hat Johannes Paul II noch eine zweite Konstellation, die gemeinsam mit der ersten soeben exakt wurde. Es handelt sich - zur gleichen Zeit - um ein genaues Quadrat der progressiven Sonne zum progressiven Neptun. Irgendwie kam einem dieser Papst wie ein ewiges Kind vor, wenn er manchmal einschlief vor Müdigkeit, gerade während ihm die Welt zusah, oder mehr noch: zuhörte. Er war oft abwesend: entweder war er gerade auf Reisen oder weg in Gedanken und Träumen. Und auch jetzt - wenn man das Horoskop vom Tag seiner künftigen Abwesenheit betrachtet, die unwiderruflich sein wird, fragt man sich automatisch: Wieso hat der auch noch Sonne/Neptun ZEITGLEICH, wenn er doch schon Sonne/Saturn hat?  

Wieso braucht es noch den Himmel (Neptun), wenn das Gesetz der Erde (Saturn) das Ende besiegelt? 

Ja, natürlich, der Mann war krank. Und Saturn und Neptun zeigen langwierige Krankengeschichten an. Auch sein Körper löste sich allmählich auf, da sich Körper an den Jahren bekanntlich selten erfrischen. Er war alt und gebrechlich. Er wurde transparenter. Was sich noch konkretisierte an ihm, geschah durch Auflösung. Und all das fällt unter Neptun, den Planeten des Göttlichen. Aber braucht ein Individuum eine derart exakte Verbindung der Sonne zu Neptun, um zu sterben? Reichen Sonne-Saturn, oder anders gefragt, reichte ihm, dem Papst, der Unterbruch nicht aus? Hat er tatsächlich einen Aufbruch daraus gemacht?

Irgendwie sieht es wirklich so aus.

Der Aufbruch

Wer die Astrologie wirklich studierte, hat erfahren, dass es bei einem alten Menschen solche Konstellationen zum Sterben nicht braucht. Und wie oft dieses doppelte Gestirn zeitgleich beim Tod eines Menschen vorkommt, wissen wahrscheinlich auch nur die Götter. 

Die Sonne (Sinn: Körper und Geist) steht neben Saturn in einem noch grösseren Aspekt auch beim Planeten des Göttlichen, dem Neptun. Das ist, als wollte Johannes Paul II sich den Zutritt bei Gott per Gesetz einfordern (Quadrat). Das Quadrat zeigt die Absicht dazu. Sonne/Neptun der Himmel, und Sonne/Saturn die Trennung, zeigen den Abschied, der leicht fällt. Und doch ist darin eine letzte Forderung enthalten - die eine Überzeugung aber auch - wie von einem Kind - das Erzwingen von einem Wunsch beinhaltet. 

Das Recht Saturns pocht im Himmelreich Neptuns an. Und die saturnische Ernsthaftigkeit geht in neptunische Leichtigkeit über. Aber selbst dies wiederum findet ausgerechnet auf dem Geburts-Merkur statt, wo der Sinn der Sonne eine Selbstdarstellung davon abgibt. Es ist jedenfalls äusserst verwunderlich, dass zum Abschied von Sonne/Saturn hier auch eine Himmelfahrt  angezeigt ist (Sonne/Neptun)! Und beide ZEITGLEICH. Das heisst, gleichzeitig. 

Dieser Papst war für viele ein seltsamer Mensch. Die Planetenbilder von seinem Aufbruch könnten einem leicht zu einem Glauben verführen, wo man sich noch unterhalten müsste, was denn nun darunter zu verstehen sei. 

(1. Line Geburt. 2. Linie rot: Progression) Rechts eingerahmt im Kasten die progressive Sonne beim progressiven Neptun.

 

Das Ganze sieht in Teiler 12, wo Quadrate und Sextile sichtbar werden, so aus: Abbildung unten.

Die progressive Sonne steht bei Saturn und Neptun. Beide Planeten manifestieren seit jeher gemeinsam die menschliche Chronik und die der Geschichte. Individuell zeigen sie chronische Zustände an, Krankheit und massenhaft Unterbrüche. Allerdings auch deren Gegenstück: den Aufbruch aus der Masse! Den Aufbruch des Geistes (Neptun) aus der Materie (Saturn) ins Ungewisse (Neptun).  

 

 

Johannes Paul hat mehr als 26 Jahre lang gesucht, aber so lange tat er es als Papst. "Es gibt eine Freiheit, die keine wirkliche Freiheit ist!" hörte man ihn einmal ausrufen. Als würde er sich darüber beschweren, dass die Welt zu einer besonderen Form der Diktatur aufgelaufen sei. Ein System also, in dem jeder seinen persönlichen Aufstieg mit einem Aufbruch verwechselt. Dann wandte er sich wieder seinen Heiligen zu, die kein Privatleben mehr kennen. 

Karol Wojtyla, der Mann vom Lande, Papst der Jahrtausendwende, hat jetzt Ruhe vor den Anbiedermänner, die sich (noch immer) mit seinen "Privataudienzen" schmücken, als wären sie wirklich "dort", bei ihm, gewesen. Jene, die ihn wahrscheinlich als Schlitzohr betrachteten, weil es halt schwierig zu verstehen ist, warum ein Mensch Papst werden will. 

Ich habe in den letzten 26 Jahren seinen Auftritten keine besondere Beachtung geschenkt. Vielleicht weil es schlicht unmöglich war, sich seinem Sterben auch noch zu entziehen, hat mich das Schlusszeichen nun doch interessiert. Die Planetenbilder, die ich vorfand, sagen mehr aus, als es Worte tun könnten. Es hat eine Unterbrechung gegeben. Aber ein Aufbruch - um nicht zu sagen, eine Auffahrt - hat hier offenbar ebenfalls stattgefunden. Wie man sich doch wundern kann.

(Oben) Gradangaben der Faktoren: Sonne im Gegenbogen 11°.40 Skorpion, Saturn 11°.35 Jungfrau, Neptun 11°32 Löwe.  (Quadrat, Sextil).

 

Edgar Valentin Flückiger

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