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Der Jahresfahrplan 2001

April: > Jupiter Trigon Neptun
Mai: > Jupiter Op-Position Pluto,
Juni: > Jupiter Trigon Uranus > Jupiter Anderthalbquadrat Neptun > Saturn Trigon Neptun
Juli/August & Oktober/November: > Saturn Op-Position Pluto !
August: > Jupiter Quincunx (150°) Neptun > Jupiter Anderthalbquadrat Uranus
September Oktober & November: > Jupiter Quincunx (150° ) Pluto
Das Jahr 2001 bewegt die Dinge ohne Quadrate der Langsamläufer!
Saturn und Neptun verbanden sich schon ende November 2000 in einem kleinen Winkel und begegnen sich ab mitte Dezember im grossen Aspekt! Dies dauert bis ins erste Jahresviertel 2001 hinein.
Das bedeutet Auflösung (Neptun) der Strukturen und des Rechts (Saturn), und aufgrund von Mangel und Schwund kommt es zum Wahn. Dem Mangel an Strukturen, und der Auflösung im Wahn, wirkt man mit neuen Gesetzen und Klarstellungen entgegen, die man in Windeseile entwirft. Damit kommt es zu Barrikaden, die nicht eigentlich überlegte Gesetze sind, sondern vielmehr das stoische Verhalten der Betroffenen manifestiert. Der Wahn infolge von Schwund hat sich in den letzten Wochen auch kollektiv schon bemerkbar gemacht.
Wenn man aber diese allgemeine Tendenz nicht wahrnimmt, sollte man nicht an den Sternen zweifeln, sondern seinen Instinkt überprüfen. Halten wir nur die letzten deutlichen Bemühungen fest, zu denen wir durch den kleinen Transit von Saturn und Neptun, ab ende November, gewzungen wurden. Wir können uns damit besser auf den grossen bevorstehenden Winkel einstimmen. Der grosse Aspekt steht uns nämlich gerade jetzt - ab mitte Dezember - für mehrere Wochen bevor !
Kurz die letzten 14 Tage:
Noch unter dem kleineren Winkel von beiden Planeten, kam es in den USA zum Ausfall des Zählsystems schlechthin. Der Betrug mit davon schwimmenden Zahlen und Löcher (Neptun, der auch für die Ozonlöcher zuständig ist), erlebten nicht nur die beiden Kandidaten, sondern die ganze Welt. Die menschliche Chronik wurde zum chronischen Zustand (Saturn/Neptun), der per Gesetz aus der Welt geschafft werden sollte. Hoffentlich verschwindet die Geschichte nicht gleich mit! Es wurden Gerichte angerufen, um die Gefahr der Auflösung (von Stimmen) auf allerhöchster Ebene zu bannen. Auf höchster Ebene sah man aber wieder andere Gefahren. Tatsächlich wird immer eine weitere Ebene bemüht, um die unterste Absicht doch zu ermöglichen - am Ende hat sie der Sieger zwar erreicht, aber ihr Preis muss später bezahlt werden.
Deshalb war es wohl falsch, ein Verfahren über den Menschen zu stellen. Die Prozesswut des entfesselten Willens (Uranus am Deszendent des Staatshoroskop der USA), der dort den Elektrischen Stuhl darstellt, schoss damit ein Eigentor. Diesmal waren Bush und Gore die Gemarterten. Beide sind für die Todesstrafe, Bush verurteilte schon viele Unschuldige. Beide zitterten nun einen Monat lang von Gesetz zu Gesetz, von Gericht zu Gericht, sie mussten die willkürliche Spannung diesmal selber aushalten. Die Medien sprachen von einem "Wechselbad der Gefühle". Der Triebwelt ging es um das Eintauchen in die angeborene Instinktwelt und ihre Ängste. Der Präsident wird auch als Sieger die nächsten 4 Jahre geschockt sein. Der andere Verlierer kann sich wenigstens erholen davon.
Plötzlich ging es jedoch nicht mehr um einige Stimmen oder Wähler, sondern um die Zukunft (Neptun) des ganzen Landes. Die Richter (Saturn) verkündeten fast stündlich ein anderes Urteil. Die Gerichteten kannten sich nicht mehr aus (Neptun), der Nebel versperrte jedem die Sicht. Dann fiel Schnee auf das Ganze, und mit ihm kam eisige Kälte auf, was den Realitäten auch äusserlich das entsprechende Bild verlieh. Die alte Ordnung wird so schnell nicht wieder hergestellt sein. Saturn und Neptun - welche frühere Jahre mit dünnen Baumringen auszeichneten - legten Eis auf die Seele. Und sie nahmen der Lust den Biss. Aber auch den Beissern die Lust.
Denn zur gleichen Zeit kam es zu einem Gesetz gegen Beissen.
Europa war nicht nur symbolisch auf den Hund gekommen, es mussten plötzlich neue Gesetze her, um den Vierbeinern die Zähne zu zeigen. Selbstgerechte Experten zogen gegen die stumme Triebwelt ins Gericht, weil es an (Saturn) Gesetzen mangelt (Neptun), welche die Tiere vor den Menschen schützen würden. Die verantwortlichen Hundehalter kamen gut weg, sie verschwanden wie Ariel Sharon nach seinem Amoklauf gegen den Frieden auf dem Heiligen Berg wieder im Hintergrund. Tauchten mit Bibelsprüchen (Neptun) in gottgewollte Nebel ab, und nur die Hunde wurden schliesslich gemetzget.
In Palermo unterzeichneten Politiker und Anwälte fast aller Industrienationen ein Gesetz gegen die bissigen Methoden der Mafia. Die Gelder der Mafia fliessen international über nebulöse Kanäle (Neptun) in den allgemeinen Geldkreislauf ein, sodass man sich jetzt zu Massnahmen in Form von Gesetzen (Saturn) gewzungen sah. Auch die Wirksamkeit dieser Gesetz bleibt fragwürdig , denn die Minister und Abgeordneten wurden (als rechtliche Nachfolger der Paten) während ihrem Besuch ausgerechnet in jenem Hotel einquartiert, das die Mafia beschlagnahmt hatte. Neptun hinterlässt bedeutsame Spuren. Manchmal sehen wir sie nicht, weil wir sie bereits schon als Weg benutzen.
Dann jagte schon wieder die nächste Sau das Dorf hinunter. Diesmal handelte es sich um ein Rind. Buchstäblich über Nacht traten in Deutschland und Frankreich neue Gesetze in Kraft, die eine Auflösung in unserem Hirn (Prionen kontra Nervenzellen) aufhalten sollen. Die Ozonlöcher reichen uns! Aber auch sie sind ja "nur" die äusseren Erscheinungen eines inneren Vorgangs in uns selber.
Nachdem klar wurde, dass die Anschläge auf Synagogen in Frankreich und Deutschland just während dem Massaker der Israelis an palästinesischen Kindern und Jugendlichen von Palästinensischen Freiheitskämpfern stammen, haben die gesetzlichen Verbote (Saturn) gegen rechte Parteien auch ihre neptunische Note erhalten. Dass sich die Herren Spiegel und Schönmann für eine Entschuldigung am Fernsehen eben soviel Zeit nehmen, wie für ihre Verdächtigungen, bleibt abzuwaten. Also noch ein chronischer Zustand.
In Israel selber löste sich die (Saturn) Regierung auf (Neptun). Mit Gesetzesänderungen (Saturn/Neptun) versuchen die NeoRechten Politiker Netahnjahou und Sharon in die neue Regierung einzusteigen, um sich im ewig andauernden Massaker gegen das Palästinensische Volk zu profilieren.
In Argentinien wurde die Anklage gegen Ex-Diktator Pinochet wegen eines simplen Formfehlers (man hatte ihn vorher nicht anghört) fallen gelassen. Saturn hat also gegen Neptun keinen Stich - wo sollte er hinstechen?
In Nizza wurde der von der EU gross angekündigte Gipfel der Einheit, der brandneue Gesetze und verbindliche Richtlinien bringen sollte, zum Bazar, auf dem um alte Vetorechte gefeilscht wurde. Es wurde um nationale Interessen taktiert und um Führungsansprüche geschachert. Die künftige (Neptun) Erweiterung wurde zumindest verbal trotzdem verkündet, die Strukturen (Saturn) dazu aber fehlen (Neptun).
Amerika zeigt seine vielen Gesichter in den Medien derzeit in mit neuen Morden an Kindern und Jugendlichen in Straflagern, die von einer derart ungeheuerlichen Kälte sind, dass die UNO aufgrufen wäre, dieses Land an die Menschenrechte zu errinnern, die auf solche Weise mit Füssen getreten werden. (Beispiel vom 13.12.00 Ein 15 jähriges Mädchen, wird einem Straflager für Kinder von seinen Aufsehern zu Tode gehetzt).
Man staunt beinahe, dass einige Moderatoren ihren Käse immer noch stur mit der Floskel beenden:
Alles wird gut!
(im Januar 2001 mehr dazu)
Bloss Symbolisches Erleben
Ein Beispiel der Häuser
Wenn unsere Anstrengungen in Richtung unseres äusseren Ansehens und finanzieller Bereicherung klappen, funktioniert unser 10. Haus. Folglich sammelt sich umgekehrt im 4. Haus der tiefere Sinn, gerade wenn solche Anstrengungen nicht klappen.
Bei einem Baum werden diese beiden energetischen Richtungsströme sichtbar, wenn seine Krone einerseits Früchte trägt, die er dann wieder verliert, und andererseits, wenn sein Stamm von Wetter und Stürmen gerüttelt wird und standhalten muss, um seine Festigkeit unter Beweis zu stellen.
Das heisst nun, dass sich oben aus uns selbst heraus etwas manifestiert, das wir verlieren, um uns wieder zu spüren. Oder aber, dass die Ereignisse von unten kommen, wenn wir dort nichts mehr spüren, wobei das Fehlende jetzt als Verordnung oben ins Leben gelangt. Für das Fehlende (Neptun) und die Verordnung (Saturn) gegen Verfehlungen, steht Saturn und Neptun, die sich derzeit begegnen.
Das Beispiel des Baumes zeigt: Früchte tragen oder Kinder gebären, vollzieht sich in Richtung Selbstaufgabe, und zwar vermittels der konkretesten Selbstdarstellung, die es überhaupt gibt. Die Energie fliesst paradoxerweise von oben (aus Haus 10) nach unten (zu Haus 4).
Umgekehrt stösst die Energie von unten (Haus 4) nach oben (Haus 10), wenn uns die Kraft zur eigenen Selbstdarstellung in einem äusseren Erfolg fehlt. Es kommt dann auch nicht zur Selbstaufgabe (durch ein Kind, ein Werk, eine Tat, eine Frucht, usw.), womit das Ereignis unerfahren, und seine Energie unerlöst bleibt, weil wir keinen lebendigen Kleber für ihren Auftritt finden. Wie können sie also trotzdem ins Leben gelangen? Es geschieht nun in symbolischer Form, in Gestalt einer Verordnung - in einem übergeordneten Gesetz.
Wenn unsere Energie keinen individuellen Ausdruck mehr findet, schliesst sie sich einem kollektiven Strom an, der sich allein durch seine Existenz Eindruck verschafft. Wenn die Energie also nicht Leben erschafft, erlebt das Leben statt dessen eine symbolische Schöpfung. Das Erschaffen symbolischer Geschöpfe ist ein abstrakter Prozess, der sich abseits des Lebens vollzieht, womit folglich gerade seine Auswirkungen auch schicksalshaft sind. Damit das Unerlöste eine Existenz hat, die es so lange beibehält, bis es erlebt und als Schicksal gelebt wird, meldet sich das Ungeliebte und Verdrängte kollektiv zu Wort, indem es einfach eine andere Form der Darstellung benutzt. In den höchsten Formen werden sodann unsere tiefsten Bedrängnisse offenbar, von höchster Stelle sollen unsere tiefsten Gefühle erhört werden, in den höchsten Ämtern schlagen unsere bedauernswerten Wurzeln aus, damit das Hohe mit dem Tiefen sich vermählt.
Aus einer blockierten Energie wachsen nun Symbole in Form von Gesetzen in den Himmel, die selbstverständlich auch genau unsere innere Unerlöstheit wieder schützen sollen. Dieser Schachzug gegen das Leben geht schon deshalb gut, weil die unerlöste Energie ständig beschwichtigt werden will. Und da sich das Unerlöste - im Zustand der Unerlöstheit - vital nicht berühren lässt, muss die Beschwichtigung auch von oberster Stelle geschehen, das heisst vom 10. Haus, in Form von Regeln, Regenten und Gesetzen. Was also nicht erlöst werden kann, bindet uns nun. Die Energie, die nicht ins Leben gelangt, bindet uns somit ans Schicksal. Die Symbole des Schicksals aber sind unsere Gesetze.
Ein aktuelles Beispiel hierzu:
Als am 25. 11. in Deutschland ein Fall von BSE ("Rinderwahn") nachgewiesen wurde, brach schon am Tag darauf der Input der Telefonzentrale des Agrar-Ministeriums wegen totaler Überlastung zusammen. In Radio und Printmedien wurden der Öffentlichkeit neue Telefonnummern bekannt gegeben. Die Grünen wollten noch am gleichen Tag ein neues Gesetz verabschieden. Doch die oberste Stelle in Haus 10, die Regierung selbst, hatte bis zu diesem Datum nichts von BSE bemerkt! Das Deutsche Fleisch galt offiziell als sicher. Der Alarm kam von unten zustande, jemand hatte etwas gespürt, oben wurde jetzt sofort ein Gesetz daraus gemacht. Die Energie von ganz unten kann sich nun auf der Darstellungsebene von Haus 10 manifestieren - in der Form von neuen Gesetzen. Später wird man sagen, die Regierenden hätten diese Gesetze gemacht. Das ist aber falsch, sie haben sie sogar verschlafen. Doch die akute Gefahr rief aus dem Schlaf noch einmal die direkte Demokratie ins Leben zurück. Die Gesetzesverursacher waren private Wächter, die noch über genügend Spürsinn verfügten.
Unsere Unerlöstheit schafft also Gesetze. Das akut Unerlöste erreicht über Gesetze, dass die blockierte Energie wenigstens in Form von Symbolen erlöst werden kann. Das Unerlöste befreit seine blockierte Kraft symbolisch in Form einer gesetzlichen Blockade. Damit wird die blockierte Energie von unten jetzt oben in den Gesetzen verankert, denn auf diese Weise ist sie wenigstens symbolisch noch vorhanden.
Wir erleben in diesen Tagen von Saturn//Neptun also die symbolischen Früchte einer kollektiven Schicksalschwangerschaft: nämlich in Form neuer Gesetze und Verordnungen. Die Schwangerschaft selbst hat in den Jahren, Monaten und Tagen stattgefnden, wo wir gekämpft haben, bis wir buchstäblich keine Wahl mehr hatten. Bis sogar der Präsident von Amerika nicht mehr gewählt wurde, sondern ermittelt werden musste. Von den den Hütern unserer Symbole - den Gerichten.
Mit jedem neuen Gesetz kann nur eine unerlöste Energie zum Leben erweckt werden. Und zwar so lange, bis sich alle Energien auf der Seite der Symbole befinden, wo sie den natürlichen Fluss des Lebens vollständig blockieren. Bush wird den scheidenden Präsidenten (Clinton, derauch noch gerne den Friedensnobelpreis möchte) sicherlich noch zum Berater der ewigen Israelkrise machen, womit nicht nur die alten Zustände symbolisch weiter regieren. Unsere Probleme sind übergreifend und ewig Neu, wie der Heilige (Neptun) Berg (Saturn), auf dem eigentlich der Geist sprechen müsste, wobei es statt dessen immerfort zu neuen Gesetzestafeln kommt, mit dem der Moses von heute die Welt in die Wüste führt.
In der Spiegelung (vom 10. Haus) der Gesetze, liegt deshalb das 3. Haus, in dem sich das symbolische Leben abspielt - nämlich unser Denken, unsere Zahlen, und unsere Erzählungen. Und in der Spiegelung (vom 4. Haus) des Schlafes, liegt deshalb das 9. Haus, wo sich die Symbole des Schicksals aufhalten, nämlich die Träume, die Religion und das Geld - aber auch die Traumas.
evf
(c) Auszug aus der Triebefibel, dem "Buch der Triebe" von Edgar Valentin Flückiger)

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29. Dezember 2000
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