Programme Andere Welten  Eingetroffene Prognosen Persönliche Beratung
Bestellformular Astrology I-Ching English Astrology I-Ging Deutsch Weitere Prognosen

Von der Genesis zur Genetik 2000-2036 Tezyklus

von Edgar Valentin Flückiger

 

In der Geschichte der Menschheit kam es bisher dreimal vor, dass der Mensch wieder vom Jahre Null an zu zählen begann. In allen drei Fällen war es auch so, dass zur selben Zeit eine "Reine Erscheinung" auf Erden geboren wurde. Mit Beginn der Herrschaft des "Herrn der Zeit" (Saturn) erschien Venus-Aphrodite! Mit dem Jahre Null unseres neuen Kalenders erschien Jesus Christus! Und mit dem Jahr Null des dritten Jahrtausend erschien das Genschaf Dolly auf dem Plan! Was hat dies zu bedeuten?

  • Der Herr der Herde

  • Skizze / evf

      2000 Jahre und eine Neue Zeit auf Erden?

    Zur Wiederholung: In der Geschichte der Menschen kam es bisher nur exakt dreimal vor, dass die Menschheit wieder vom Jahre Null an zu zählen begann. Und in allen drei Fällen war es auch so, dass zur selben Zeit wieder eine "Reine Erscheinung" auf Erden geboren wurde.

    Jedesmal, wenn also auf Erden eine neue Zeitrechnung begann, ist auf Erden auch eine Erscheinung zur Welt gekommen, die kein eigenes Wesen besass, damit sie uns als Spiegel dienen konnte, in dessen Licht wir uns selber erkennen sollten. Eine solche Erscheinung muss unbefleckt gezeugt und empfangen worden sein, denn nur dadurch ist sie von allem Irdischen gereinigt, und kann wirklich als "reine Erscheinung" betrachtet werden. Astrologisch war es übrigens die Venus, die jedesmal zu dieser Zeit das Haus der Erde beleuchtet hat.

     

    Die Erscheinungen der ersten und zweiten Zeitrechnung

    Als die erste Zeitrechnung mit Saturn, dem "Herr der Zeit" begann, wurde mit Beginn seiner Regentschaft die Liebesgöttin Venus-Aphrodite geboren. Venus-Aphrodite war eine reine Erscheinung, die unbefleckt gezeugt, direkt aus dem Samen des alten Göttervater Uranus geboren war.

    Dieser Vorgang aus dem Mythos wurde zum zweiten Mal von den Verfassern der Bibel übernommen, als sie die weibliche Liebesgöttin in einen männlichen Liebesgott umzuwandeln begannen. Natürlich sollte auch mit seinem Erscheinen wieder eine neue Zeitrechnung beginnen, so dass wir mit der Geburt von Jesus- Christus abermals vom Jahre Null an zu zählen begannen. Auch der neue Liebesgott war unbefleckt gezeugt und empfangen worden. Er wurde als reine Erscheinung direkt von den Engeln seines allmächtigen Gottvaters gezeugt.

    Die dritte Zeitrechnung

    Unsere neue Zeitrechnung begann nun mit dem 1.1.2000, wo wir erneut bei Null begannen: Am 1.1.00 !

    Und auch diesmal finden wir im Vorfeld wieder eine reine Erscheinung vor. Nämlich das «Genschaf Dolly», das kurz davor ins Licht der Welt geklont wurde. Auch diese Erscheinung besitzt kein eigenes Wesen mehr, ist Duplikat, Nachahmung, die Erscheinung einer Lichtgestalt, in der wir uns als Herde bespiegeln sollen. Auch das Genschaf ist aber unbefleckt gezeugt und empfangen worden. Sein Ursprung führt uns diesmal direkt zu den Herren der Schöpfung zurück, die sich die Erde Untertan gemacht haben. Die Herren der Herde.

      

    Dreimal die Zahl....

    «Drei neue Zeitrechnungen» und drei reine Erscheinungen» gaben sich gleichzeitig auch in allen anderen Geschehnissen die Hand, die im Rahmen dieser Ereignisse dazu gehören. Der Weg ihrer Zeugung führte über ihre Erscheinung. Von der göttlichen Tochter, die eine Liebesgöttin war, zum göttlichen Sohn, der ein Liebender war, zum vom Menschen gemachten Tier, das dem göttlichen Schöpfungsplan nachgeahmt wurde. Der ungeheuerliche Akt, der uns von der Genesis direkt in die Genetik katapuliterte, ist also bereits vollzogen worden.

      

    Einige reden begeistert oder beklommen vom letzten «Amen der Menschheit», andere sind noch nicht ganz davon überzeugt, erwarten aber voller Inbrunst, daß sich einiges ändern möge. Das war schon immer so. Wenn wir die Wirklichkeit betrachten, sehen wir keine blossen Zeichen mehr, sondern Ereignisse, die einer näheren Betrachtung wert sind.

    Am 1. Januar 2000 wurden die Computer mit weltlichem Datum auf den 1.1.00 (Null, null!) umgestellt. Wenn wir handschriftliche Briefe verfassen, werden wir es mit dem Jahr Null-Null zu tun haben, also die Jahreszahl auf 00 abkürzen. Damit begannen wir symbolisch wieder vom Jahre Null an zu zählen! Dies warf automatisch die Frage auf, ob auch im Vorfeld unserer neuen Zeitrechnung eine «Reine Erscheinung» geboren wurde? Man könnte auch umgekehrt fragen: Ob nach der Geburt einer reinen Erscheinung die neue Zeitrechnung wieder notwendig war? Nach ein paar kurzen Vorbemerkungen, versuchen wir auf diese Frage eine schlüssige Antworten zu finden.

     

    Feuer und Licht gegen Verstrickung und Schein

    Die beiden Abfallprodukte des Feuers, also Wärme und Licht, wurden dem Menschen von Venus-Aphrodite und Jesus-Christus versprochen. Die Wärme und das Licht sollen uns nun als Verstrickung und Schein zuteil werden. Eine Erscheinung aus Wolle, aus der sonst Strickwerke entstehen, steht dazu im Rampenlicht.

    Die Frage, was "Reine Erscheinung" sind, zwingt uns an Figuren aus dem Hollywood - Theater zu denken. Die uranische Reinheit auf menschlicher Ebene bedeutet "Loslösung" von der Welt und von der Erde. Es sind die beiden Planeten Uranus und Venus aus dem Wassermann und dem Stier, die eine neue, nicht materielle Welt anzielen. Das heisst, wer keine Bindung mehr zur Erde hat, der hat auch keine Rohstoffe mehr, und das heisst wiederum, er muss jetzt den Himmel verkaufen. Dies ist der Übergang des materiellen Zeitalters ins immaterielle Zeitalter einer virtuellen Welt. Um in einer solchen Welt aber leben zu können, müssen reine Erscheinungen produziert werden. Der Mensch braucht sie, um von ihr auf der äusseren Erscheinungsebene abgedeckt, sich wieder auf seine eigenen Wurzeln zu besinnen. Die äussere Erscheiung darf also selber keine Wurzeln haben, weil sie ja "rein" ist. Und weil sie keine Wurzeln hat, wird sie auch keine Früchte tragen. Das heisst, durch sie sind wir selber wieder Wurzel und Frucht, denn sie dient uns als Kontakt zwischen beiden. Die Reine Erscheinung des Genschaf Dolly dient nun unserer wissenschaftlichen Rückbesinnung (Religon!) auf unsere letzten Wurzeln (Gene) und ihre künftigen Früchte (Folgen). Religion (also Rückbesinnung) hatte immer Folgen. Beispielsweise war die Plazierung einer zweiten Venus in Stier eine Folge der Tatsache, dass Venus-Aphrodite eben eine reine Erscheinung war. Es musste darum schleunigst eine zweite Venus her, und man begann in der Erde - die sich im Erdhaus Stier mit dem Uranus im Wassermann spiegelt - schlicht und ergreifend die "Erd-Venus" zu betrachten. Damit haben wir uns selber mit dem schönen Schein umgeben. Natürlich gibt es tatsächlich nicht zweierlei Venus, sondern solche Ideen entstanden über Gruppenansichten, bei uns beispielsweise über die Antroposophen, die auch zwei Jesusknaben brauchten, um sich das Mysterium von Golgatha verständlich zu machen. (Und da es Astrologen gibt, die diese antroposohische Grundlagen übernehmen, und von denen andere Verlagsastrologen wiederum abschreiben, wie etwa von Wolfgang Döbereiner, verbreiten sich solche Irrtümer begreiflicherweise in mannigfaltiger Weise.)

    Die "Venus im Stier" bedeutet Verstrickung und Schein gegen Feuer und Licht zu setzen. In jedem Jahrhundert erleben wir diesen Kampf unserer Erdsicht mit dem schönen Schein als gloriose Inszenierungen erneut. Wirklich krass äussert sich diese Auseinandersetzung aber bei Partnern, wo sich die Venus im realen Haus der Venus, in der Waage aufhält, während sie sich beim Partner im Erdhaus Stier befindet, wie man es etwa bei Prinz Charles und Prinzessin Diane vor wenigen Jahren erleben konnte.

    Als die Erscheinung der Venus Aphrodite geboren wurde, begann die Herrschaft des «Herrn der Zeit», der auch Saturn hieß. Als Jesus Christus erschien, begann eine neue Zeit, da die Menschheit wieder vom Jahr Null an zählte, der neue Kalender entstand. Venus-Aphrodite und Jesus Christus sind beide als «Götter der Liebe» bekannt. Der Beginn einer neuen Zeitrechnung war nur einer ihrer Begleiter.

    Begleitet wurde der neue Kalender auch jedesmal von einer Massentötung der Triebwelt. Die Massentötung der Kinder vor Christi Geburt, erleben wir derzeit wieder im Holocaust der Rinder. Dem Auftauchen reiner Erscheinungen, wie es Venus-Aphrodite, Jesus Christus oder das Genschaf Dolly sind, ging jedesmal ein solches Massaker voraus. Jedes Rind unter 30 Moanten soll derzeit in Deutschland getötet werden. In England sind es 12 Millionen gewesen. Und der Herodes von damals ist auch heute eine Instanz, die ihre Entmachtung befürchtet. Aber diesmal ist es der Intellekt selber, der als menschlicher Wille in den Kopf geflüchtet ist, um mit seiner Logik über die unteren Triebe zu herrschen, die nun seine Auflösung anzielen. Unser Wille hat also Grund zur Angst, denn der Anlass seiner Furcht ist diesmal nicht nur symbolisch und spirituell, sondern real und existent, bloss die Zusammenhänge sind ihm noch verschlossen. Die Kultur der Willkür des humanistischen Herkuleswahnsinns, den wir als "Rinderwahn" auf die Triebwelt auslagerten, ist im menschlichen Hirn wieder bei sich selbst angekommen. Die Unterwelt ist im Räuber selbst zur Oberwelt geworden. Das ihr zugefügte Manko zeigt sich nun direkt im Kopf.

      

    Vorbemerkung:

    Damit der Mensch einst seine eigene Geschichte betrachten konnte, mußte er ihre Erscheinungen kommentieren. Darauf zog sich Menschheitsgeschichte wie ein roter Faden durch die Zeit. Der Mensch folgt ihren Signalen, um zu sehen, wohin sie ihn führt. Dies ist noch immer so. Aus jeder vergangenen Tat oder Aktion resultiert die künftige Wiederholung einer Tat oder Aktion, weil sich der Täter in der Mitte zwischen seinen Taten und ihren Folgen befindet. Er sieht seine Handlungsursachen sich spiralförmig nach innen entwickeln, so daß sein äusserer Handlungsfreiraum letztlich immer enger wird. Seine Erscheinungswelt verdichtet sich zunehmend. Das ist nicht nur mit Jugend und Alter so. Die Spirale nach innen ist auch so zu verstehen, daß die Erde, - wie einstmals der Mond, - zunehmend auf eine Erstarrung zuläuft. Weil aus jedem erstarrten Körper der Geist flieht, da er sich darin nicht mehr bewegen kann, können wir diese Tatsache mit zunehmendem Alter und Tod auch beim Menschen beobachten. Mit der zunehmenden Enge übeschneiden sich die Generationen. Der Saturn des Kindes bleibt immer der Ältere als derjenige des Vaters, was bedeutet, dass der Vater abdanken kann, wenn er die Erfahrungen lebte, die das Kind nicht machen muss, weil es über sie bereits schon verfügt.

     

    Die Genplantage USA - oder wenn wir den Intellekt zur Grundlage erheben

    Die Folgen der Enge, von der wir also sprechen, haben sodann mit «Weggehen, Ausziehen, Völkerwanderung» zu tun. Diese Enge führte dazu, daß ganze Völker zu wandern begannen. Also auch dazu, daß bestimmte Menschengruppen nach einem anderen Kontinent auszogen, um dort nach «ihrem Glück» zu suchen. Der Anreiz zu diesem Auszug schien immer etwas höchst Wertvolles und Reines zu sein: etwa das Wissen beim Auszug aus dem Paradies, das Gold beim Auszug nach Amerika, oder die Erlösung von der Materie beim Auszug in den Himmel. Der Auszug in den Schein ist daher auch im Sinne eines Kappens der Erscheinung von ihrer Wurzeln zu verstehen, was letztlich zur willentlichen Umkehrung aller Werte führte (wie wir sie auch seit Friedrich Nietzsche kennen: Wille und Schein). Diese Gemeinsamkeit teilte auch das jüdische Volk mit den Europäischen Auszügler und Abenteurer, da es ebenfalls lange Zeit kein Land besass und damals in "alle Winde zerstreut" war. Es ist klar, dass man als Folge davon den Verstand schult, den man stets mit sich trägt. Der blosse Intellekt wird zur inneren Heimat, weil ein Land als Grundlage fehlt. Es ist klar, dass man damit Gefahr läuft, den Intellekt zur eigentlichen Grundlage zu erheben, das heisst, dass man die Intelligenz über den Grund und Boden stellt, den man nicht hat. Die Auswanderer und Herumwanderer schwören somit auf einen "Gott der Logik", dessen Systeme sie entwickeln und verbreiten. Auf diese Weise sichert man sich nebenbei die Macht auf einem Terrain, auf dem man sich besser auskennt. Dass aber solche Loslösungsmodelle für jede Form einer Erdanbindung weitreichende Konsequenzen hat, versteht sich von selbst.

    Vergleichbar in einem Beispiel ist die «Verkehrung der Werte» im Schein, die neue Erscheinungen zeitigen, etwa mit der Scheinproduktions-GmbH Hollywood, die mit lichten Helden einst alle Welt zu Rauchern erzog, während genau sie jetzt die Raucher wieder am vehementesten verfolgt. Der Schein und die Blendung machen körperlos und trieblos, und anstelle der gelebten Triebe setzt man sich mit den Umtrieben auseinander. Die Umtriebe sorgen in den USA beispielsweise dafür, daß 93 % aller Prozesse dieser Welt dort geführt werden, was ungefähr 300 000 an jedem Tag ergibt. Das äußerst progressiv erscheinende Land der Gentechnik, das den Uranus (Wille und Willkür) direkt am Deszendenten hat, ist damit real schon körperlos und unvital – es schlägt sich mit virtuellen Treiber, Viren und Umtrieben herum, und äussert seine Sehnsucht nach den fehlenden Wurzeln in einem übertriebenen Hang zum Fundamentalismus.

    Die USA gleicht dadurch einer Genplantage, die von religiösem Fundamentalismus strotzt, ohne für die eigentliche Rückbesinnung über ein geeignetes Gefäss (Wurzeln) zu verfügen, was für andere oft tödlich ist. In der Rückbesinnung treten wir ins 8. Haus ein, also in die Gräber der Pharaonen, in Kirchen und Museen. Wenn aber solche Räume fehlen, etwa weil wir unseren Mars auf übergeordnete Gerichte delegieren, so dass der übergeordnete Wille jetzt seine Willkür legitim ausleben kann, werden Kirchen und Museen eben zu Gaskammern und Todeszellen. Fehlen nämlich die besinnlichen Räume, muss man sich auf Himmelsfürsten, Staren und Wolkenpracht besinnen, und im 12. Haus werden die heimatlichen Wurzeln dann in Scheinoasen und Therapien "erfühlt", während ansonsten jeglicher Spürsinn fehlt. Familien werden gespalten. Geschworene, die zuerst auf einen Gott schwören, dessen Gebote lauten: "Du sollst nicht töten!" um darauf Todesurteile zu fallen, üben moderne Inqusition aus. Sie säubern die Triebwelt, indem sie den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Verurteilt werden Unschuldige (jeder dritte Ermordete ist unschuldig), aber auch Kinder, die körperliche Neugierde zeigen. Im August 2000 mitten im Wahlkampf der US-Wahlen schickte der Präsidentschaftskandidat und Gouverneur von Texas Goerg Bush jun. an einem Tag gleich zwei Menschen in den Tod, einer davon war ein Behinderter mit einem IQ von 64, der zwölf Jahre in der Todeszelle verbracht hatte - wogegen jetzt auch mal die Europäische Union protestiert hat. Das Töten in den eigenen Reihen als Verletzung der Menschenrechte, die Amerika sogenannten "Schurkenstaaten" vorwirft, besorgen die Schurken in den USA völlig legal (Scott Turov, ehemaliger amerikanischer Staatsanwalt). In den USA existiert eine diabolisch ausgeklügelte Hinrichtungsgesellschaft, die so gut funktioniert, dass juristisch legitimierte Verbrechen und andauernde Verstösse gegen die Menschenrechte jeden Tag möglich sind. Verurteilt werden sogar Hunde, die Hühner reißen. Und nach den lichten Filmgestalten aus Hollywood erreichen uns also nunmehr die lichten Gene, das heißt: die gereinigte Triebwelt!

     

    Artenhygiene und Rassenhygiene

    Wenn wir aber die Natur verdrängen und ihre Triebe "säubern", betreiben wir Artenhygiene, die jetzt anstelle des einstigen Rufs nach «Rassenhygiene» gerückt ist! Die Natur soll «rein» sein. Jede normale, natürliche Verbindung zur Wurzel wird vor dieser Erscheinung zur Farce. Der Exodus nach Amerika mit seinen Folgen haben uns somit nicht nur von der angestammten Heimat getrennt, er kann uns progressiv auch von den inneren Wurzeln trennen. Und dies waren lediglich einige Beispiele, um die sichtbaren Erscheinungen dieser Spirale etwas deutlicher zu machen.

     

    Gesetzlich legitim soll der Weg zur natürlichen Ursache verhindert, unsere Verbindung zur Wurzel getrennt werden und ein Rückweg ausgeschlossen sein, damit die Wirtschaft, die unserer Meinung nach stets einseitig wachsen soll, sich durch eigene Scheinproduktionen über die natürlichen Folgewirkungen erheben kann. Weil aber gleichzeitig die natürlichen Gesetze mit abstrakten Gesetzen nicht verhindert werden können, sondern solchem Treiben sogar die Umtriebe folgen, wird die innere Spirale immer angespannter, was wiederum zu neuen Krankheiten und Brandherden führt. Die gezielte Trennung zwischen Ursache und Wirkung funktioniert also nur dort, wo wir die Erscheinung vom Wesen unterscheiden, was gleichzeitig bedeutet, daß wir die jeweilige zeitliche Erscheinung von ihrer dazugehörigen ewigen Wurzel trennen.

     

    Das Ewige und Zeitliche erscheinen sodann getrennt: Der Mythos ist vom Menschlichen gereinigt, die Gestalt wird ohne Wesen erscheinen. Auf diese Weise können uns Erscheinungen auf eine Weise blenden, daß wir nicht mehr spüren, warum der «Liebe Gott» und der «Große Bruder», oder die Bibel und das Computerhandbuch ein Millionenpublikum erreichten. Erst einige Blicke ins Horoskop ihrer Autoren (hier Martin Luther und Bill Gates) zeigen uns die geradezu frappierende Ähnlichkeit ihrer inneren Anlage auf. Die Spirale wiederholt ihre Windungen. Blättern wir nun einige Überlappungen davon auf.

    Der erste Schritt menschlicher Geschöpfe, der zu einer reinen Erscheinung führen sollte, hatte mit dem Wagnis der Liebe zu tun. Die Liebe, die im Ausdruck ihrer Erscheinungsform auch Schönheit ist, mußte geradezu zwangsläufig zum Glauben führen. Der Glaube wiederum konnte nur durch das Wissen abgelöst werden.

    Die Spirale zeigte sich so, dass die Göttin der Liebe durch ein menschliches Urteil zur Göttin der Schönheit wurde (Urteil des Paris). Die Spirale zeigte aber auch, dass zu wenig Schönheit vorhanden war, weil es der Liebe an schönen Erscheinungen mangelte. Dem Urteil des Paris folgte die Geschichte von der "Schönen Helena" also auf dem Fuss. Weil nur die Schönheit durch Venus-Aphrodite raffiniert werden konnte, war nun zwar genügend Ausdruck der Wesen vorhanden, aber man entdeckte auch, dass nun ein Mangel an Glaube bestand. Man opferte daher die Schönheit dem Glauben, indem man die Erscheinung über alles andere erhob. Damit die männliche Erscheinung von Jesus-Christus den Glanz der Schönheit und die Glaubenskraft der Liebe überstieg, entwurzelte man sie von der Erde und siedelte sie im Himmel an. Der Himmel war unerreichbar geworden, der Glaube begann sich nun um die Erscheinungen zu ranken. Als schliesslich genug Glaube vorhanden war, entdeckte man wiederum, dass jetzt ein Mangel an Wissen herrschte. Dem Wissen wurde nun der Glaube geopfert. Damit die reine Erscheinung des Genschafs Dolly das Wissen auf den absoluten Höhepunkt bringt, muss es zu weiteren Kopien und Duplikaten kommen, wie dies in der Computerbranche und bei Software schon Millionfach geschieht. Es werden letztlich Menschen und Tiere sein. Und durch einen Überschuss an Wissen wurde zuletzt wieder der alte Zustand geschaffen, der in zuwenig Glauben, in ausdrucksloser Schönheit, und fehlender Liebe besteht.

    Da das Wissen sich also wiederum nur auf Erscheinungen bezieht, weil das Wesen mit Wissen gar nicht erreicht werden kann, muß es zwangsläufig zu neuen Erscheinungen kommen, durch die wir die Schöpfung wieder lieben lernen sollen. Ob wir mit eingepflanzten Schweineherzen und Kalbsnieren letztlich grunzen und blöken, weil die Natur ausserhalb der Retorte ihre Macht an sich reisst, wird zum Jahrhundertproblem. Dieser Verlauf umreißt in Kürze unsere evolutionären Schritte von der Genesis in die Genetik.

      

    ALS DIE ERSCHEINUNG GEBOREN WURDE...

    Als die erste Erscheinung geboren wurde, verfinsterte sich das Licht. Der Schein begann die Welt zu erobern. Dazu erschien der «Herr der Zeit» am Horizont. Er hieß Saturn und hat gemeinsam mit Gäa den Göttervater Uranos entmannt, aus dessen abgetrenntem Glied schließlich die «Göttin der Liebe» gezeugt wurde. Genau zum Zeitpunkt, als die erste Erscheinung geboren war, begann auch die Herrschaft der Zeit! Dieser Vorgang wurde später vom Christentum aus dem Mythos übernommen, indem die Geburt Christi ebenfalls auf den Beginn der Zeit fiel, damit unter solchen Analen wieder vom Jahre Null an gerechnet werden konnte.

      Was geschah dabei wirklich?

    Die erste «reine Erscheinung» hieß Venus Aphrodite. Sie war die Göttin der Liebe. Aphrodite wurde direkt aus dem Samen des alten Göttervaters Uranus gezeugt, der ins Meer floß, so daß ihre Erscheinung bei Kythera den Wogen entstieg. Das heißt, die Liebesgöttin war «unbefleckt empfangen» worden, sie war nicht aus dem Leib einer Mutter geboren worden – sie war «rein». Und gleich nach ihrer Geburt begann die Herrschaft der Zeit, da nun Saturn die Macht übernahm.

    Bei Jesus Christus wiederholten sich dieser Vorgange. Auch Jesus Christus hat zwei Namen, wie Venus Aphrodite. Auch Jesus wurde, wie wir wissen, über eine «unbefleckte Empfängnis» gezeugt und geboren. Er hatte keinen leiblichen Vater - auch er war damit «rein». Auch er war ein Liebesgott. Auch nach ihm wurde auf Erden wieder mit einer neuen Zeitrechnung begonnen, unser heutige Kalender entstand. Wie wir sehen werden, hat unsere Sicht auf diesen Kalender im Jahr 2000 eine konkrete Veränderung erfahren, die von höchster Symbolik ist.

      Venus-Aphrodite und Jesus-Christus: Gebärer einer neuen Zeit!

    Im Mythos war Venus Aphrodite die erste Liebesgöttin überhaupt! Es gab keine andere Gottheit, welche direkt für die Liebe zuständig war. In der patriarchalen Bibel wurden die Inhalte aus dem Mythos auf einen Mann übertragen, damit es nun auch einen männlichen «Gott der Liebe» gab. Die spirituelle Erscheinung der Liebesgöttin Aphrodite erhielt ihre materielle Erscheinungsform in der «Schönen Helena», nachdem der ausgesetzte Königssohn Paris die Liebesgöttin durch sein Urteil zur ersten Schönheitskönigin erkoren hatte. Aus der Liebe war damit Schönheit geworden. Nun tauchte sofort die «Schönen Helena» auf, für die das Reich Troja unterging. Wohlweislich wurde die Schöne Helena in der späteren Bibel also durch die «Schuldige Eva» ersetzt, damit sich der Untergang eines Reiches wie Troja nicht mehr wiederholen sollte. Auf gleiche Weise setzte man an die Stelle der Liebenden Venus-Aphrodite den Liebenden Jesus Christus. Und dieser Mensch sollte auch noch im Fleische wiedergeboren werden, damit sich ein ähnliches Versehen nicht wiederholen konnte. Bei beiden Gestalten handelte es sich um «reine Erscheinungen». Das heißt, dass es sich um die Figuren einer Wendezeit handelte, denn sie gebaren eine neue Zeit. Die Geschichte beider Gestalten hängt zudem im Wesentlichen von ihrer Körperlichkeit ab, bei Jesus war wichtig, dass er in lebendiger Gestalt wieder geboren wurde, und auf einer Wolke vom Himmel herunterfuhr, bei Aphrodite ging es darum, dass ihr schöner Körper plötzlich aus dem Schaum der Meere aufgetaucht ist. (das Meer wird vielerorts "la mare", die Mutter, genannt). Das heißt aber weiter, beide waren sie über eine «unbefleckte Empfängnis» gezeugt worden, und sie erschienen als von der Erde los gelöste Erscheinungen, da nur ein solches Prinzip auch wirklich «rein» sein kann. Die Liebesgöttin Aphrodite entsprang direkt dem väterlichen Samen des Uranus, um von der mutter Mare geboren zu sein. Und der Same des Liebesgottes Christus wurde direkt von den Engeln des göttlichen Vaters empfangen, um aus der Jungfrau Maria gebroen zu werden. Marai und la Mare führen uns in beiden Fällen direkt zur Wurzel eines allmächtigen Göttervater und Gottvater zurück.

    Wie es nun im Mythos und in der Bibel geschah, daß mit der Geburt der Liebesgöttin Aphrodite die Herrschaft Saturns begann, der seit jeher als «Herr der Zeit» galt, hat auch mit der späteren Geburt Christi eine neue Zeitrechnung begonnen! Wir begannen wieder vom Jahre Null an zu zählen. Und wir hörten nicht mehr auf damit. Mit Beginn des Jahres 2000 wurden wir jedoch unfreiwillig gezwungen dazu.

      Dollys Genweide!

    Der Neuanfang bei Null im ersten Jahr des neuen Jahrtausend deckt sich mit den Geschehnissen der beiden vorangegangenen Neuanfänge, da ja auch diesmal eine «reine Erscheinung» geboren wurde. In den beiden ersten Fällen, hat es sich um Liebende gehandelt. Zuerst war es die «Göttin der Liebe», die dann im Christentum durch den «Gott der Liebe» abgelöst wurde. Und dies führte dazu, daß mit beiden Ereignissen für die Menschheit ein neuer Zeitabschnitt begann. Folglich ist es äußerst eminent, was sich abgespielt hat! Wenn man sich überlegt, in welchen gemeinsamen Zusammenhang die Liebe und die Zeit gebracht wurde, erklärt sich auch, warum jedesmal eine «reine Erscheinung» notwendig war, damit eine neue Zeitrechnung beginnen konnte.

    Innerhalb der Polarität sind Wechsel und Übergänge notwendig. Bei Wechsel und Übergängen verspürt der Mensch aber seine Ängste am stärksten. Er braucht einen Begleiter - er braucht Führung dazu. Die Venus stand als Stern am Himmel bei der Geburt Jesus Christus. Und ein "gottähnlicher" Übermensch in kleinkariertem Hemd, der sich vor nichts mehr zu fürchten scheint, steht jetzt am Eingang der Genesis der Genetik Pate. Hinter diesem Eingang wird der Mensch selber zu einem Übergang, denn ohne Angst und ohne Tod ist das Leben zu Ende.

      Das GEN der ANGST

    Die introvertierte Angst vor seiner Innenwelt, vor sich selbst und seiner eigenen Gattung, versuchte der Mensch einmal durch Liebe und Glauben Herr zu werden. Die extrovertierte Angst vor den Anderen und dem Unbekannten in der Aussenwelt, versuchte der Mensch mit Wissen und Schönheit zu besänftigen. Im Lauf der Zeit überbrückte er diese Klüfte dadurch, dass die Liebe zur Schönheit, und der Glaube zum Wissen wurde.

    Der Geburt der Liebe durch Venus Aphrodite musste also geradezu zwangsläufig das Drama umd die "Schöne Helena" folgen! Liebe zieht Schönheit an. Und mit der Geburt des Glaubens durch Jesus Christus) musste es automatisch zu einem irdischen Pardiesgarten kommen, der in den Himmel gesetzt wurde. Der Glaube macht uns für das Wissen empfänglich. Und nun sucht sich das Gen der Angst wieer andere Räume.

    Denn nun soll es dazu kommen, dass der Glaube an ein himmlisches Paradies vom dämonischen Wissen um eine irdische Genweide ersetzt wird. Die Absicht, dass selbst ein Austausch des eigenen Herzens möglich sein wird, ersetzt die Hoffnung auf das Himmelreich, in dem das Herz gegenüber anderen noch eine Rolle spielte. Das heisst, wie Vampyre, die nach den realen Herzen anderer verlangen, fallen wir vom Himmel (ab) und wenden uns diesmal dem sozialistischen Paradiesgarten eines Kollektiven Mankos zu. Der Garten wird die Form einer Genweide haben! Aber man braucht bald keinerlei Angst mehr zu verspüren - das stimmt. Doch mit ihrer Angstlosigkeit wird die Menschheit auch den ganzen Menschen verlieren!

    Aus Angst vor sich und seinen eigenen Artgenossen, entstand einmal im Menschen die Liebe, die durch ein menschliches Urteil (Urteil des Paris) zur Schönheit wurde. Und aus Angst vor der Aussenwelt und dem Unbekannten, entstand einmal der Glaube, aus welchem letztlich das Wissen hervorging. Es ist daher kein Zufall, dass Bill Gates' Horoskop mit dem von Martin Luther verglichen werden kann (siehe unter: weitere Prognosen!) Die Verpackung und der Pakt (moderner Ausdruck: Verträge!) gehören eben untrennbar zusammen, das weiss Gates und das wusste schon Luther. Da verwundert es auch nicht mehr, dass der bekannteste Verpackungskünstler unserer Tage tatsächlich "Christo" heisst! Denn aus den Inhalten des Wissens und den Verpackungen der Schönheit, entstehen die Formen, welche uns in diesen Tagen ruhig stellen sollen. Der Mensch soll auf diese Weise ohne Liebe und Glauben auskommen, ohne sich deshalb zu ängstigen! Genau dies ist aber unmöglich, wenn wir uns nicht alles ersetzen wollen, um mit dem Genschaf auf einer Genplantage zu weiden.

    Fassen wir also zusammen: Im Mythos war die Geburt der Liebesgöttin Aphrodite direkt mit dem Beginn der Herrschaft der Zeit verbunden, während nach der Geburt Christi unsere neue Zeitrechnung begann! Beide neuen Zeitrechnungen stimmen damit überein, daß zu Beginn jeweils eine «reine Erscheinung» geboren wurde. Niemals vorher und nachher, war dies der Fall. Erst heute können wir an der Schwelle zum 3. Jahrhundert wieder ein ähnliches Phänomen beobachten. Denn es ist so, daß sämtliche Computer der Welt am 1. Januar 2000 automatisch wieder mit dem Jahre Null zu rechnen beginnen. Alle Programme werden also das Datum auf das Jahr 00 umstellen, womit sich für uns mit der Jahreszahl 00 zumindest symbolisch wieder eine neue Zeitrechnung öffnet. Ergo - müßte jetzt auch im Vorfeld dieser Tatsache wieder eine «reine Erscheinung» geboren worden sein. Und dies ist tatsächlich auch diesmal wieder der Fall?

    Wie soeben erklärt, kann man diese Frage mit Ja beantworten.

    Denn gerade eben ist das Genschaf Dolly «unbefleckt gezeugt und empfangen» worden! Auch diesmal hat also wieder eine «reine Erscheinung» das Licht der Welt erblickt. Und auch unsere neue Zeitrechnung fiel also im Vorfeld mit der Geburt einer «Reinen Erscheinung» zusammen! Wenn wir am 1. 1. 00 erneut bei Null zu zählen begannen, übernahm nach der weiblichen «Liebesgöttin», die später zum männlichen «Liebesgott» mutierte, eine «sachbezogene, geschlechtslose Liebesgottheit» das Regime. Man könnte auch sagen, der «Liebe Gott» wurde vollends durch den «Großen Bruder» ersetzt.

      Das Gen im Bios der Computer

    Im Mythos wurde die Liebesgöttin Aphrodite durch ein menschliches Urteil zur «Göttin der Schönheit» erkoren. Die Geschichte der «Schönen Helena» und der Untergang von Troja war eine direkte Folge davon. Es ging um den äusseren Glanz. Bei Jesus ging es noch tiefer, es ging nicht mehr nur um Schönheit, es ging um Preis und Wert, um Weihrauch, Myrhe und Gold, es ging um den Inhalt. Seit dem «Genschaf Dolly» geht es gerade noch um die Verpackung. Um Gensoja, Gen-Mais und Geld. (Andere Namen davon lauten: Monsanto, Novartis, Nestlè und die Börse).

    Das der Erde abgewandte «Reinheitsprinzip» unseres Willens, das sich willkürlich über die Liebesgötter gegen die alte Erde jetzt als Schönheit und Reichtum darstellt, hat auf der Darstellungsebene also einige echt katastrophale Folgen erzeugt. Der Tatsache, daß wir heute die Jahre wieder neu zu zählen beginnen, steht auf dem Gipfel aller Erscheinungen jetzt eine «unbefleckte Empfängnis» Pate, die im «Genschaf Dolly» ihre Erscheinung hat. Diesmal ist es eine «Erscheinung», die wir selber geschaffen haben! Aber: Wie können wir uns darin spiegeln? Was soll uns dieses Abbild von Bildern noch sagen? Die Wahrheit wird öffentlich erschlagen, wir merken es gar nicht. Die Amerikaner fahren im Wissensomnibus zum Supermarkt, ohne zu wissen, dass ihnen schon in 20'000 Lebensmittel reiner Schein in die Lebensmitte ihres Bauches gepflanzt wird.

    Wenn wir in diesem Zusammenhang an die natürliche Triebwelt denken, die jetzt im «Bios» der Computer gefangen sitzt, wo auch Viren und Treiber ihr Unwesen treiben, scheint es tatsächlich so zu sein, daß wir wild entschlossen sind, den Herren, die sich die Erde Untertan gemacht haben, mit aller Konsequenz bis «ins letzte Licht zu folgen»! Das letzte Licht aber ist der pure Schein. Es besteht nur noch aus Strahlen! Am Ende könnte unser Wille also wirklich dazu sagen: «Dem Reinen ist alles rein!»

    Es könnte aber auch sein, daß wir uns auf dem Weg der Willkür noch einmal an unsere ichhafte Verblendung besinnen werden. Ohne die Darstellungsebene der Erscheinungen wäre der Umschwung in unserem Denken, daß die Erde sich um die Sonne dreht, nie möglich geworden. Die Konsequenz aus dieser Tatsache ist von unserem Ego bloß noch nicht wirklich nachvollzogen worden. Noch immer kreist ja die Sonne allein um unser «Ich». Damit dreht sich die Sonne um etwas, das es nicht gibt. Und genau diese Tatsache könnte uns beim Finale am meisten zu schaffen machen.

     

    Wir sehen, daß sich der Mythos – man kann auch sagen, die menschliche Familienchronik – stets auf allen Ebenen wiederholt. Und dies war zu jeder Zeit so. Natürlich fehlen bei allen drei Geschehnissen vorher und nachher auch alle anderen Ereignisse nicht. Vor der Geburt von Venus Aphrodite flossen die Samen des Vaters in Meer, der Kampf der Titanen und Heroen zeichnete sich ab. Der Geburt von Jesus Christus ging das große Kindersterben voraus, da die Kinder geopfert wurden, weil eine reine Erscheinung ihre besondere Lichtgestalt erhielt. Interessant ist dabei, daß es auch gleichzeitig zu einer Volkszählung kam. Jedesmal spielten Tausende von Samen die Märtyrerrolle. Vor der Geburt des Genschaf Dolly waren es nicht mehr die Kinder, sondern die Rinder, die der Verblendung zum Opfer fielen! Es waren Zwölf Millionen Rinder, die in die Unterwelt zurück mußten. Unterwelt ist Seele! Zwölf Millionen Rinder, für jedes Sternzeichen eine Million. Unser Herkuleswahnsinn, der nur noch helles Fleisch futtern will, und alles andere als «Abfall» verschmäht, der an die Rinder zurück gefüttert wird, die zum Kannibalismus gezwungen waren, wurde kurzerhand «Rinderwahnsinn» genannt. Wir haben unseren eigenen Wahn auf die vierbeinigen Geschöpfe übertragen.

     

    So kam es auch wieder zum berühmten Stern von Bethlehem, welcher bei Jesus noch die lichte Erscheinung der Venus war. Diesmal erschien ein Stern am Himmel, der den Namen Chiron trägt. Der mythische Antrieb diese Lichtbildes am Firmament ist ein Kentaur, halb Rind, halb Mensch. Mit ihm haben jetzt die Rinder, - wie einst Herkules, unser humanistischer Vorfahre - ebenfalls ihr eigenes Sternbild erhalten. Das Opfer, von dem Chiron spricht, steht uns Menschen aber ebenfalls noch bevor. Leider ist es so, daß wir selbst in der Astrologie – eine Zeit- und Erscheinungslehre – bei Chiron ziemlich einäugig und beinahe chronisch nur an das Heil denken, und dem chironische Opfer der Rinder nicht einmal mehr am Rande gedenken.

    Die Geschenke der drei Könige aus dem Morgenland waren Weihrauch, Myrhe und Gold. Heute sind es Gensoja, Gentechnik und Geld. Zur spirituellen Ewigkeit gesellen sich reale Erscheinung in der Zeit. Bei Venus Aphrodite tauchte die Schöne Helena auf und damit die Macht und Lust der Triebe (Myrhe). Mit Jesus Christus kam der Papst und mit dem Papsttum erschien die Macht des Glaubens an das Heil (Weihrauch). Mit dem Genschaf Dolly macht nun die Macht des Wissens das Rennen, und der Geld-Schein wird diesen Wettlauf gewinnen (Gold). Jedesmal befand sich eine alte Macht in den letzten Zügen, wie derzeit das Papsttum seinem Ende zugeht.

     

    Unsere «Vorliebe für reine Erscheinungen» hat unserem «Ich» also eine gewisse Ausprägung verliehen. Das Wort Vorliebe bedeutet, daß wir die Erscheinungen vor die Liebe stellten. Vielleicht ist dies das Jahrtausendproblem, nach dem wir suchen? Alle Welt rennt jedes Jahr mit voller Kaufkraft voran in die Warenhäuser, um den Umständen, die sich mit der Erfindung und Wahrung des Zeitmaßes verbinden, möglichst sinnvoll zu gedenken. Es bedeutet, daß wir über die Preislage der Welt genau im Bilde sind, womit wir sicherlich auch um deren Wert noch einiges erfahren werden. Mit dem Versuch, die Welt nach anerzogenen Mustern von Recht und Ordnung zu dirigieren und die Schöpfung der Natur nach eigener Regie zu gestalten, lassen sich neue Preislagen herstellen, neue Werte finden wir darin sicherlich nicht.

    Der Wettlauf mit der Zeit mag die überholten Werten des Patriachats überdecken, dessen reiner Schein uns halb erblinden ließ, aber dies erinnert uns jetzt auch an die «Göttin der Liebe», deren Erscheinung durch ein menschliches Urteil zur «Göttin der Schönheit» wurde (Urteil des Paris), dem der Untergang Trojas auf dem Fuß folgte. Das Fest der Liebe als Gelage der Schönheit unter Christlichen Tannenbäumen, während reine Erscheinungen, wohltätige Prinzessinnen und unberührbare Lichtgestalten unsere Vorstellung bevölkern, die der verdrängen Dunkelheit noch vollends den Garaus machen sollen. Das rigoros «Verdrängte» in den Meilern und Batterieanstalten der Welt träumt in uns nach: Wann wird der reine Schein über die Erde flitzen, und uns allesamt zu Lichtgestalten zu machen?

      Sein Wille geschehe...!

    Die Antworten darauf gibt uns der Mythos. In unserer Familienchronik begleiten wir im Willen einen Königstrieb, der sich selber krönte, bis in die tiefste Triebwelt hinunter, wo er sich im Spiegel wieder als kleiner Same sieht. Die Wärme, die unter verinnerlichter Schutzhaut here Leitbilder in die Außenwelt steigen ließ, ermöglichte uns eine rücksichtslose Verwirklichung dessen, was man «väterliche Befehle empfangen» nennt, und Gebote aufschreiben heißt. Genau so, wie es der Steinbock Moses einst auf dem Berg Sinai getan hat, damit die ungläubigen Zwillinge seine Botschaft verbreiten, wie es auch der Moses von heute auf der Börse tut, damit die Ungläubigen etwas zum Jonglieren haben und die Medien davon leben können. So gelingt uns wahrhaftig kreativ ein Musterbild von Recht und Ordnung herzustellen, was auch der höchst ehrenamtlichen Betätigung entspricht, über unsere innere Bedeutung gelegentlich sogar die Erscheinung der äußeren Reinheit unserer willkürlichen Willensrichtung herbeizuführen. Das Genschaf Dolly als Abbild unserer Bilder. Wenn aber unsere Willkür wieder bei der Triebwelt angekommen ist, aus der unser Wille einst floh, um sich im Kopf willkürlich ein Eigendasein zu kreieren, wird er angesichts seiner selbst am Urzustand, am Anfang und Schluß vielleicht noch einmal ausrufen: «Wahrlich, ich sage euch, mein Wille ist nun geschehen!» Samen.

     

    Edgar Valentin Flückiger

     

    (c) 1995-2000 Bisher geklaut haben:

    Der Tv-Spassmacher Matthias Richling bringt neuerdings ein Stück, in dem er die unbefleckte Empfängnis, genau wie hier zusammen gestellt, lautstark nutzt. Sein Beitrag für unseren Beitrag ist bei uns noch nicht eingegangen. Wir warten!

    Edgar Valentin (c) Apollon Edition, Leserbriefe an : Astrologie@csi.com

    Rechte: Die Artikel auf welten.net stammen aus der aktuellen Veröffentlichung von Edgar Valentin Flückiger: «Von der Genesis in die Genetik», (c) 1997/2000 bei der Apollon Edition in CH Neunkirch. Auszüge oder Übersetzungen auch in abgeänderter Form sind ohne Hinweis auf den Urheber und ausdrückliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt. Die oben aufgeführten Querverbindungen wurden ab 1998 von Edgar Valentin in gesammelten Vorträgen aufgezeigt, und dürfen nicht ohne Quellenangabe in anderen Publikaktionen oder Verlagswerken erscheinen.

    Veröffentlichung in anderen Medien als www.welten.net: Mitteilung des Mediums und Datum (per Post od. Email) an >Internet: 101571.3605@Csi.com oder an den Apollon Verlag. Das Buch kann beim Verlag für DM / sFr. 49.90 bezogen werden. Eine private Ausgabe mit bisher unveröffentlichtem Inhalt gibt es für DM sFr. 99.-

      

    Alle*Welten Ratgeber * Gesundheit Persönliche Beratung Prognosen

    Weitere Webseite: http://ourworld.compuserve.com/homepages/norbert_kroeger/iging.htm/