Das Original vom Buch der Wandlungen in english   Deutsch 

Frühjahr 1998


 

 

 

 

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Warum man den Begriff "Rinderwahnsinn" per Gesetz verbieten sollte und den Rindern ein Denkmal setzen müsste.

5 Minuten darüber: Was Äpfel und EURO verbinden, was Heroen mit der Börse zu tun haben, woraus sich die Vielfalt der Einfalt entwickelt und warum der es die Börse braucht, um eine Spirale aufzublähen.

Der Europäische Zankapfel

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm,

...allerdings so weit er kann!

 1 Minuten - Prolog:

Eris, die Göttin des Schicksals warf einst einen Apfel namens "Golden Delice" in den olympischen Götterhimmel. Sie tat es mit der Weisung: dass der Goldene Apfel der Schönsten gehören solle! Damit säte sie Zwiespalt unter den Göttern, die sich nicht für eine einzige Schöne entscheiden wollten. Sie waren vielfältig, nicht einfältig. Es gab damals noch keinen Einheitsapfel.

Deshalb liessen die Götter einen Hirten darüber urteilen, wem der "Golden Delice" zustehen solle? Der Hirte hiess Paris. Er entschied sich für Venus-Aphrodite, womit er die Göttin der Liebe zur Göttin der Schönheit kürte, die er mit seiner Wahl zur ersten Schönheitskönigin machte.

Die Folgen dieser Geschichte sind bis ins Detail bekannt: Troja ist mit Haut und Haaren untergegangen. In einer Schlacht, in der es um die Schönheit von Äpfeln ging. Toja fiel, und die trojanischen und griechischen Krieger starben, weil sie den schönsten Apfel haben wollten. Er hiess: Schöne Helena. Nach Eris wurde er "Golden Delice" genannt.

Troja lag in der Türkei, das heute der EU beitreten möchte. Paris hat als Hirte den Europäischen Stier besiegt, bevor es zur Schlacht um Troja kam, zu der alle Völker und Helden aufgerufen waren. Der Vorsitz der EU hat derzeit Paris. Die Schlacht um die Schönheit der Verpackung findet statt. Troja hat sich ausgeweitet, die Mythen der Menschheitsgeschichte lassen ihre Spiralen drehen.

Die Einheit des "Golden Delice"

Auf dem Europäischen Markt gab es noch vor kurzem gegen 3000 verschiedene Apfelsorten. Diese Vielfalt an Äpfel und Geschmäcker garantierten uns an jedem Ort die Auswahl an Äpfeln - und Namen.

Vor Bestehen der Europäischen Union (EU) wurden noch insgesamt 190 Apfelsorten in Deutschland, der Schweiz und Österreich offiziell auf dem Markt angeboten. Mit Frankreich und Italien kamen noch zusätzliche hinzu.

Doch nach dem Untergang der Rassenhygiene, brach die Artenhygiene an!

Weil jetzt die Rassen zusammen kommen, werden die Arten gesäubert.

Die Vielfalt der Äpfel änderte sich durch eine Gesetzgebung der EU. Es wurde geschmackloser in Europa. Die Damen und Herren der Europäischen Dachorganisation einigten sich nämlich darauf, die Sprache von ihren vielen Namen zu säubern. Man merke: Für sie waren Äpfel Namen! In dieser Form wurde die Artenhygiene erstmals gesetzlich angeordnet und vollzogen. Darauf dämmerte allmählich "die Vielfalt der Einfalt" heran. Es kam damit zum ersten Akt ohne Biss, dem wir später als Aktie ohne Biss wieder begegnen sollten. Die Rassen Europas wollen in der EU zusammen finden, dazu sollten sie an der Börse Tuchfühlung aufnehmen, um gemeinsam ihr Machtpotential zu demonstrieren. Aber die Arten spielten nicht mit, sie kippten in die Ohnmacht über. BSE und MKS haben Zähne gekostet. Es wäre ja auch komisch, wenn traumatisierte Menschen, die beim Essen plötzlich zögern müssen, an der Börse ebenso plötzlich Mut zeigen würden.

- Der Reihe nach:

Seit der neuen Gesetzgebung gegenüber Äpfeln, gibt es auf dem gesamten Europäischen Markt noch zehn Sorten davon! Die Schöne Helena, also der "Golden Delice" führt sie an. Aber nun duften die Äpfel nicht mehr. Sie sind einfältig geworden, weil ihnen die Vielfalt entzogen wurde. Die Damen und Herren einer Dachorganisation schrieben dem europäischen Verbraucher per Gesetz Geschmacklosigkeit vor.

Den Hauptanteil der Geschmacklosigkeit züchten nun Monokulturen heran. Sie wurde mit Eingriffen und Gift zu schönen Designer-Äpfel stilisiert. Damit wurde der Einheitsapfel global. Nun hiess es: Apfel ist Apfel. Damit basta!

Dies sagt schon beinahe alles auch über den EURO aus.

Der Einheitsapfel stand Pate für die Einheitswährung

Aus einer Vielfalt von Äpfeln wurde ein einheitlicher Apfel kreiert. Die Vielfalt auf den Bauernhöfen wurde durch Legebatterien und Tierfabriken ersetzt. Aus der Vielfalt von Währungen wurde eine Einheitswährung geschustert, die man heute EURO nennt. Als sie nicht schnell genug kam, gab man sich auch mit Wertpapieren zufrieden.

Und nun muss man sich vorstellen, was all dies bedeutet.

Wie es den Äpfeln erging, ergeht es ja jeden Tag auch anderen Lebewesen. Und als Menschen sind wir ebenfalls an diese Kette von Lebewesen gebunden. Jeder Landstrich kannte einmal verschiedene Gewürze, die regional wuchsen und verwendet wurden. Dann tauchten jedoch die Super-Würzmischungen auf, die man einflog, damit der Koch von seinem Brei nichts mehr wusste. Schon der Preis für Pflanzen und Weg, die der Super-Einheitsmischung zugrunde liegt, ist beleidigend billig. Die regionalen Kochbücher werden nun weiter gedruckt, doch stehen inzwischen Hieroglyphen und Behauptungen drin, weil dem Verbraucher die realen Zutaten fehlen. Hier wird erst leise erkennbar, dass damit die ganze Natur am öffentlichen Kopftopf der Politik schamlos beleidigt wurde. Diese Tatsache sieht man noch besser, wenn man in diesen Topf hinein sieht.

Stellen wir uns vor: Der EURO sei ein Einheitsapfel!

Und einen Brei, den man aus Einheitsäpfeln anrichtet, nennt man einen Einheitsbrei.

Die Einheitwährung ergibt den Einheitsbrei. Man kann ihn nicht essen. Man wird nicht glücklich davon. In der Realität entpuppt sich, dass wir uns selber aufessen dabei! Nicht mehr die Einheitswährung ist nun das Problem, sondern das Problem begann schon dort, wo Vielfalt gegen Einfalt eingetauscht wurde. Es setzte eine Kette von Folgewirkungen in Gang. Weil die Kette ein Wurmfortsatz ist, hat das Schicksal von jedem Apfel direkt mit dem Schicksal des EURO zu tun. Und das Leben von jedem Rind und jeder Sau, hat direkt mit dem Schicksal des Bauern und des Konsumenten zu tun. Ihr gemeinsames Schicksal wiederum färbt auf uns alle ab.

Als die Spirale der Ernährungskette zum Wurmfortsatz wurde

Zwar wird dem Bauer nicht verboten, weiterhin seine «Berner Rosen» zu züchten. Er darf auch Schafe aufziehen. Doch wenn die Verteiler nach dem «Golden Delice» verlangen, weil sie sie nur noch diesen Namen auf ihrer Liste finden, sieht er sich gezwungen, seine «Berner Rosen» selber zu essen - oder zu verhungern. Also wendet er sich jetzt dem Einheitsapfel zu. Und schliesslich muss der Bauer: "Rinder in Masse züchten, um mit der Einfalt zu überleben, weil ihm die Gesetze der EU gar keine andere Möglichkeit lassen", (Bärbel Höhn, Deutsche Umweltministerin). Diese Vorschrift hiess aber real: vom "Golden Delice" zum "Goldenen Kalb"!

Der Wahnsinn vom Goldenen Kalb wird jetzt den Rindern zugeschoben, indem man ihn "Rinderwahn" nennt. Und nebenbei reden wir weiter vom "Lieben Gott" und vergessen ungeniert alle seine Geschöpfe! Der Mensch ist einsam geworden, seit er nur noch einen einzigen Gegner hat, der er selber ist. Er sieht die alte Auseinandersetzung nicht mehr und schafft daher jeden Tag neue. 

Auch beim EURO sollten nun viele Geldsorten (wie die Äpfel) auf eine einheitliche Währung reduziert werden, die damit stärker sein würde. Weil diese Kompilierung tatsächlich aber eine Beschneidung und Verarmung der Vielfalt (der Triebwelt) darstellt, wird sie statt dessen ständig schwächer und schwächer. EURO heisst auch Triebwelt, und wenn man aus der Triebwelt eine Einheit macht, drückt man sie zu Boden. Nur der Bodensatz wird dann wieder vielfältig, was oben herauskommt, ist aber aus Einfalt geborener Schwachsinn.

Der Nährboden der Schwäche:

Mit der Währung wird die Triebwelt direkt am Nabel geschwächt. Das heisst, über das spirituelle Symbol des Geldes, wird die Vielfalt der Triebe kontinuierlich reduziert und vernichtet, weil ihre Impulse zugunsten der alleinigen Triebrichtung unseres Willens willkürlich aus der Welt geschafft werden. Vom Einheitsbrei dieser Triebrichtung haben auch die Rinder gefressen, als sie ihre eigenen Verwandten zum Frass vorgesetzt bekamen. Sie seien darob «wahnsinnig» geworden! Als Unberührbare wurden sie von uns in die Unterwelt (zur Hölle) zurück geschickt. Der Prozess, der damit begann, nennt man:

Einfalt kontra Vielfalt

Über die marktwirtschaftliche Philosophie der Einheit, stellt der Wille seine eigene Richtung gegen alle anderen Triebe an. Auf diesem Weg vereinheitlicht er Äpfel und Währungen, er fusioniert sie zu einem Einheitsbrei. Dies hat zur Folge, dass auch Berufe und Ideen einfach ausgeschaltet werden, womit wiederum auch Firmen auf der Strecke bleiben, wenn sie nicht mit anderen zusammen gehen. Es kommt also zu Fusionen und "feindlichen Übernahmen", um auch auf einem einfältigen Markt bestehen zu können. Und damit gelingt die gigantische Vereinheitlichung der Einfalt.

Die Gigantische Einfalt

Die Fusion von Giganten einer Branche, hat im Zusammenschluss eine gigantische Einfalt zur Folge.

Das heisst mit anderen Worten: Aus der Vielfalt kommt es zur Einfalt, die durch ihre Grösse jetzt sogar stets noch mächtiger wird! Also stehen wir jetzt vor einer wahrhaft mächtigen Einfalt da. Sie wiederum hat eine unnatürliche Verarmung aller Lebensebenen zur Folge, die aber absolut folgerichtig ist, weil sie im Bauch anfängt und sich schliesslich auf allen Ebenen auswirkt. Die Rinder, die davon gegessen haben, sind "nur" ein Zeugnis davon.

Erfahrungsgemäss kippt aber jedes Prinzip zuletzt wieder in sein Gegenteil um.

Man fragt sich jetzt also, an welcher Stelle dies hier geschehen wird?

Auf welche Weise kann uns die Verarmung noch reicher machen?

Eine Antwort darauf kann man geben, weil sie bereits sichtbar ist.

Aktien als Wurmfortsatz

Das Überkippen eines Prinzips - in diesem Fall der menschlichen Willensrichtung, die alle anderen Triebe auszuschalten versucht - ist zur erneuten Harmonisierung und Wiederherstellung ausgewogener Verhältnisse in der gesamten Triebwelt notwendig und wichtig. Auch in diesem Fall findet sie nur virtuell statt, da uns die realen Ressourcen fehlen, weil der spirituelle Reichtum bereits dem Einheitsbrei intellektueller Auslegung geopfert wurde. Die scheinbare Harmonisierung geschieht also dadurch, dass der Käufer und Verbraucher vermittels Aktien und Gewinnnbeteiligung in den Kauf und Verkauf des Einheitsbrei`s eingebunden wird! Der Käufer, Verbraucher und Nutzer, wird nun Verkäufer, Hersteller und Besitzer zugleich.

Dieser Wurmfortsatz ist damit selbst zur Spirale geworden.

Damit wird die letzte Ressource der Marktwirtschaft, die sich in den Verbrauchern darstellt, angegriffen und ausgehöhlt. Die potentiellen Verbraucher kaufen und verbrauchen jetzt das, was sie selber erzeugen, um gleichzeitig reich zu werden davon! Das heisst, sie sind am Gewinn beteiligt, den sie essen. Damit stehen wir vor der restlosen Erfüllung aller Wünsche, die sich selbst nichts mehr übrig lässt!

Der Verbraucher isst als Konsument jetzt den Einheitsbrei, um nicht nur dafür zu bezahlen, sondern um als Erzeuger und Aktionär gleichzeitig auch noch Gewinn zu erzielen. Das heisst, der Verbraucher isst sich jetzt buchstäblich selber auf!

So weit hat uns der Kreislauf unserer Gedanken gebracht.

Vom Herkuleswahnsinn zum "Rinderwahn"

Es ist nun exakt wie bei den Rindern, denen wir Rinder (Rindfleisch, das uns nicht hell genug war) gefüttert haben, bis sie angeblich "wahnsinnig" wurden. Den Rindern bekam der unfreiwillige Kanibalismus am Einheitsbrei ihrer Artgenossen nicht. Und es ist der Herkuleswahnsinn des menschlichen Willens, der uns ebenfalls nicht bekommt, wenn unsere Willkür jetzt noch dazu imstande ist, den eigenen Wahnsinn auf die Triebwelt zu projizieren und die Natur in den Rindern des "Wahnsinns" zu bezichtigen. Herkules wird im Mythos als Rindfeischesser geschildert, der kriegerische Humanist ass, was blutete, bisweilen war er auch mit einem Huhn zufrieden.

Die Medien sind hierbei am stärksten vom Herkuleswahnsinn befallen, ihre Meldungen vom "Rinderwahn" sind beschwichtigende Untertreibungen, Lügen, die den Holocaust der Tiere auch noch auf die Opfer abwälzen! Tatsächlich waren die Tiere so wehrlos, wie die Millionen von Opfer, die in Gulags und Konzentrationslagern getötet wurden. Also müssen die Schuldigen - nämlich wir alle! - diese Tatsache auch beim Namen nennen! Wie die Konzentrationslager unter Lenin, Stalin und Hitler. Der Herkuleswahnsinn unserer humanistischen "Ichgefühle" ist schuld am Tod von Millionen Tieren, die wir jetzt verrückt und wahnsinnig nennen, weil sie sich nicht dagegen wehren konnten. Wenn dies kein Thema wird, holt uns die Tatsache ein, dass wir dann allesamt übergeschnappt sind...

Man soll den Tieren ein Denkmal setzen. Man soll die Buchstabenreihe "Rinderwahn" als künftige Auslegung eines Verbrechens verbieten! Wir dürfen uns nicht mehr mit einer unsozialen Worthülse gedankenlos gegen die Schwächsten dieser Erde richten! Wir müssen dies tun. Die verantwortlichen Medien sind aufgerufen, dafür ein Beispiel zu geben.

Die Börse der Kannibalen

Auch wenn sich das Europäische Reich wieder einmal ausweitet, Belgrad soeben wieder bombardiert wurde, die Kamine wieder rauchen, weil nun die stummen Kreaturen verbrannt werden - wird man als Aktionär und Teilhaber an Gewinnen aus dem Einheitsbrei nicht automatisch Erzeuger. Das heisst, der Lieferant wird nicht Bauer, der Vertreiber nicht Handwerker, der Aktionär nicht kreativer Mensch. Auch der Schweigende ist Mitwisser. Und als Esser ist man Teilhaber am Markt geworden, der sich nun ob dem Verdauten aufbläht, damit wir das Verdaute als Gewinn betrachten.

Genau damit wird aber die Verarmung an kreativen Prozessen wie vorprogrammiert wieder harmonisiert. Wir müssen unserern Schatten im Verdauten jetzt als Gewinn betrachten! Der Gewinn ist gross, denn es scheint nichts mehr zu geben, was der Mensch nicht verdauen kann.

Der Reingewinn des Unreinen und Verdauten

Ist es nun unser Reingewinn, oder der Preis, den wir zahlen müssen? Sich vom Einheitsbrei in Form eines Gewinns zu ernähren, bedeutet doch, dem Schatten des Schattens zu gehören. Es ist ein willkürlicher Pakt, der uns zwingt, den Abfall des Lichts anszustreben, um ohne Dunkelheit zu überleben, derweil die Produktion des eigenen Abfalls immer schwächer wird. Aber noch leben wir von Nestlé und Novartis Aktien, so lange wir auch ihre Produkte verdauen, bis wir alle "keinen Biss" mehr haben. Als Teilhaber und Aktionär der Verarmung, wird der Mensch so einfältig, wie die Lebensmittel, die er serienmässig herstellt und gedankenlos verzehrt. Er muss materiell zerkauen, was er während dem Verdauen spirituell gewinnen will. Und auf diese Weise beschränkt sich seine Spiritualität gerade noch aufs Geld.

Der Crash, der sich hinzieht

Was aber so aussieht, als gäbe es am Schluss keine Verlierer mehr, bedeutet in Wahrheit, dass es am Ende nichts mehr zu gewinnen gibt. Der Crash ist der, dass dem Menschen zuletzt die Ressource der menschlichen Kreativität fehlt. Der menschliche Wille hat sich am Ende über die willkürliche Sozialisierung und Gleichstellung von Erzeuger und Verbraucher selber verzehrt. Jetzt kann nur wieder um Prämien für das tote Tier gefeilscht werden. Um diese makaberen Kopfgeldprämien geht es derzeit in der EU.

Da bekannt ist, dass Kranken- und Pensionskassen mit Aktien bei Chemie-Multis stillschweigend beteiligt sind, kann man die Sache vom Einheitsbrei mit diesem beliebigen Beispiel neben vielen anderen abschliessen: Die Krankenkasse, die via Chemiekonzerne von der Krankheit lebt, kann materiell bestehen, doch weil sie jetzt auch Krankheiten produziert, damit ihre Existenz gesichert bleibt, stirbt ihr spiritueller Wert in der Gesundheit ihrer Versicherten dahin.

In diesem Sinne, Samen! - pardon: Amen!

(c) bei Apollon Edition / Auszug aus dem Buch der Triebwelt "Triebefiebel" von Edgar Valentin Flückiger

 

 - BSE -

Bloss noch Symbolisches Erleben

Ein Beispiel von der Leere der Häuser

Das bereits schon Verdaute macht uns zu Wiederkäuern, die am Herkuleswahnsinn kranken, weil sie nicht einmal den Sinn vom "Rinderwahn" wirklich zur Kenntnis nehmen. Erneut mistet Herkules die Ställe der Rinder aus.

Wenn unsere Anstrengungen in Richtung unseres äusseren Ansehens und finanzieller Bereicherung klappen, funktioniert unser 10. Haus im Horoskop prächtig. Folglich sammelt sich umgekehrt im 4. Haus der tiefere Sinn an, gerade wenn einmal solche Anstrengungen nicht klappen. Dieses Haus ist in der westlichen Welt beinahe leer. Es ist einerseits geleert worden, und es hat sich andererseits nichts mehr darin angesammelt. Man kann dieses Haus mit den Gräbern der Pharaonen vergleichen oder mit den Goldgruben, die vollends ausgeplündert wurden, aber auch mit den Ölquellen, die geleert werden. Oben sind dadurch Königreiche entstanden, die Unterwelt ist dadurch zum Armenhaus geworden.

Die Anpassung, zu welcher die "untere Welt" gezwungen wird, erkennt man derzeit im wahnsinnigen Steuererlass für Millionäre (zu denen Bush als Drahtzieher selber gehört), und in den Kopien ähnlich totaler Verordnungen in der EU, die laut der Deutschen Ministerin Bärbel Höhn (am 26.2.auf Sat3) "die Schuld an der BSE Krise trügen. Sie haben die Bauern direkt zur unkontrollierbaren Massentierhaltung gezwungen, indem sie Preis und andere Möglichkeiten zerstörten". Diese rigorose Übergeordnetheit drückt sich aus in Gesetzen. Wir kommen sogleich darauf.

Die Gründe der kollektiven Leere sind erklärbar: den man kann feststellen, dass unsere Anstrengungen in Richtung äusseren Ansehens immer klappen müssen, selbst dann, wenn es ganz anderes zu tun gäbe. Gefahren wie BSE oder AIDS werden öffentlich thematisiert, um den Markt der Infos zu beleben. Doch die Medien halten schnell wieder dagegen und harmonisieren solche Themen an der Oberfläche: indem sie just lieber von einem Rosenkrieg (der Beckers) oder vom Schneefall (eines Herrn Daum) oder wirklicher Vögel berichten, um uns ins Königreich der Erscheinungswelt zu führen.

Von den Beckers wissen wir inzwischen alle genug. Dass ein mit edlen Orden ausgezeichneter Schafzüchter in Österreich durch verseuchtes Futter seine gesamte Schafherde töten musste, erfahren wir nicht. Das Königreich an der Oberfläche muss weiter ausgebaut werden. Die heutige Nachricht (27.02.00) lautet fast schon gewohnt, dass in Frankreich und Spanien gerade Mal wieder 30'000 Schweine wegen der Maul- und Klauenseuche verbrannt wurden.

Buchstäblich wie im Mythos misten wir als Nachfahren des Herkules die Ställe der Tiere aus. Es verwundert nicht, dass unsere Ignoranz, die Sender wie RTL, Pro7 und andere authentisch bebildern, in Wirklichkeit auf Wirbelstürme, Orkane, Erdbeben, Vogelgrippen und Seuchen angewiesen ist. Es müssen grosse "Kicks" her, damit ein derart betäubter Bauch überhaupt noch etwas spürt! Das bereits schon Verdaute auf RTL oder n-tv macht uns zu Wiederkäuern, die am Herkuleswahnsinn kranken, weil sie noch nicht einmal die Ursache vom "Rinderwahn" wirklich erkennen wollen.

Also wiederholen wir: Wenn unsere Anstrengungen nach äusserem Ansehen klappen, funktioniert unser 10. Haus, während sich umgekehrt im 4. Haus der tiefere Sinn ansammelt, wo solche Anstrengungen umsonst sind. Bei einem Baum werden diese beiden energetischen Richtungsströme sichtbar, wenn seine Krone einerseits Früchte trägt, die er dann wieder verliert, und andererseits, wenn sein Stamm von Wetter und Stürmen gerüttelt wird und standhalten muss, um seine Festigkeit unter Beweis zu stellen.

Das heisst nun, dass sich oben aus uns selbst heraus Etwas manifestiert, das wir verlieren, um uns wieder zu spüren. Oder aber, dass die Ereignisse von unten kommen, wenn wir dort nichts mehr spüren, wobei das Fehlende jetzt als Verordnung von oben ins Leben gelangt. Für das Fehlende (Neptun) und die Verordnung (Saturn) gegen Verfehlungen, stehen Saturn und Neptun zusammen, die sich begegnen.

Das Beispiel des Baumes zeigt: Früchte tragen oder Kinder gebären, vollzieht sich in Richtung Selbstaufgabe, und zwar vermittels der konkretesten Selbstdarstellung, die es überhaupt gibt. Die Energie fliesst - scheinbar paradoxerweise - über den Akt der Selbstdarstellung (mit einem Kind oder Werk) von oben aus Haus 10 wieder nach unten zu Haus 4.

Umgekehrt stösst die Energie von unten (Haus 4) nach oben (Haus 10), wenn uns die Kraft zur eigenen Selbstdarstellung in einem äusseren Erfolg fehlt. Es kommt dann auch nicht zur Selbstaufgabe (durch ein Kind, ein Werk, eine Tat, eine Frucht, usw.), womit das Ereignis nicht erfahren wird und seine Energie unerlöst bleibt, weil wir keinen lebendigen Kleber für ihren Auftritt finden. Wie können sie also trotzdem ins Leben gelangen? Es geschieht in symbolischer Form, in Gestalt einer Verordnung - in einem übergeordneten Gesetz.

Wenn unsere Energie keinen individuellen Ausdruck mehr findet, schliesst sie sich einem kollektiven Strom an, der sich allein durch seine Existenz Eindruck verschafft. Wenn die Energie also nicht Leben erschafft, erlebt das Leben statt dessen eine symbolische Schöpfung. Das Erschaffen symbolischer Geschöpfe ist ein abstrakter Prozess, der sich abseits des Lebens vollzieht, womit folglich gerade seine Auswirkungen auch schicksalhaft sind. Damit das Unerlöste eine Existenz hat, die es so lange beibehält, bis es erlebt und als Schicksal gelebt wird, meldet sich das Ungeliebte und Fremde kollektiv zu Wort, indem es einfach eine andere Form der Darstellung benutzt. In den höchsten Formen werden sodann unsere tiefsten Bedrängnisse offenbar, an höchster Stelle sollen unsere tiefsten Gefühle erhört werden, in den höchsten Ämtern schlagen unsere bedauernswerten Wurzeln aus, damit das Hohe mit dem Tiefen sich vermählt.

Aus der blockierten Energie wachsen nun Symbole in Form von Gesetzen in den Himmel, die selbstverständlich gerade unsere innere Unerlöstheit wieder schützen sollen. Dieser Schachzug gegen das Leben geht schon deshalb gut, weil unerlöste Energien ständig beschwichtigt werden wollen. Und da sich das Unerlöste - im Zustand der Unerlöstheit - vital nicht berühren lässt, muss die Beschwichtigung auch von oberster Stelle geschehen, das heisst vom 10. Haus aus, in Form von Regeln, Regenten und Gesetzen. Was nicht erlöst werden kann, bindet uns nun. Und die Energie, die nicht ins Leben gelangt, bindet uns somit ans Schicksal. Die Symbole des Schicksals aber sind unsere Gesetze.

 

Ein aktuelles Beispiel hierzu:

Als am 25. 11. in Deutschland ein Fall von BSE ("Rinderwahn") nachgewiesen wurde, brach schon am Tag darauf der Input der Telefonzentrale des Agrar-Ministeriums wegen totaler Überlastung zusammen. In Radio und Print-Medien wurden der Öffentlichkeit neue Telefonnummern bekannt gegeben. Die Grünen wollten noch am gleichen Tag ein neues Gesetz verabschieden. Doch die oberste Stelle in Haus 10, die Regierung selbst, hatte bis zu diesem Datum nichts von BSE bemerkt! Das Deutsche Fleisch galt offiziell als sicher. Der Alarm kam von unten zustande, jemand hatte etwas gespürt, oben wurde jetzt sofort ein Gesetz daraus gemacht. Die Energie von ganz unten kann sich nun auf der Darstellungsebene von Haus 10 manifestieren - in der Form von neuen Gesetzen. Später wird man sagen, die Regierenden hätten diese Gesetze gemacht. Das ist aber falsch, sie haben sie sogar verschlafen. Doch die akute Gefahr rief aus dem Schlaf noch einmal die direkte Demokratie ins Leben zurück. Die Gesetzesverursacher waren private Wächter, die noch über genügend Spürsinn verfügten.

Unsere Unerlöstheit schafft also Gesetze. Doch Gesetze sind Überzeugungen, die keine Kinder erschaffen! Das akut Unerlöste erreicht über Gesetze, dass die blockierte Energie nun wenigstens in Form von Symbolen erlöst wird. Das Unerlöste befreit seine blockierte Kraft symbolisch in Form von gesetzlichen Blockaden. Damit wird die blockierte Energie von unten oben in den Gesetzen verankert, denn auf diese Weise ist sie wenigstens symbolisch doch noch "vorhanden".

Wir erleben in den Tagen von Saturn//Neptun also die symbolischen Früchte einer kollektiven Schicksalsschwangerschaft: nämlich in Form neuer Gesetze und Verordnungen. Die Schwangerschaft selbst hat in den Jahren, Monaten und Tagen stattgefunden, wo gekämpft wurde, bis wir buchstäblich keine Wahl mehr hatten. Nämlich bis sogar der Präsident von Amerika nicht mehr durch eine Wahl an die Macht kam, sondern symbolisch ermittelt werden musste. Von den Hütern der Symbole - den Gerichten.

Mit jedem neuen Gesetz kann eine unerlöste Energie zum Leben erweckt werden. So lange, bis sich alle Energien auf der Seite der Symbole befinden, wo sie als Gesetze stagnieren und den natürlichen Fluss des Lebens vollständig blockieren. Bush wird den scheidenden Präsidenten (Clinton, der noch gerne den Friedensnobelpreis haben wollte) vielleicht noch zum Berater des ewigen Nahostkonflikts machen oder einen neuen Konflikt vom Zaun brechen, damit die alten Zustände symbolisch weiter regieren. Unsere übergreifenden Probleme gestalten sich ewig Neu in den Gesetzen, wie der Heilige (Neptun) Berg (Saturn), auf dem eigentlich der Geist sprechen müsste, wobei es statt dessen immerfort zu neuen Gesetzestafeln kommt, mit denen der Moses von heute die Welt in die Wüste führt.

In der Spiegelung (vom 10. Haus) der Gesetze, liegt deshalb das 3. Haus, in dem sich das symbolische Leben abspielt - unser Denken, unsere Zahlen, und unsere Erzählungen. Und in der Spiegelung (vom 4. Haus) des Schlafes, liegen deshalb im 9. Haus, wo sich die Symbole des Schicksals aufhalten, unsere Träume, die Religion und das Geld - aber auch unser kollektives Trauma.

Die Massentötung der Kinder vor Christi Geburt, erleben wir derzeit wieder im Holocaust der Rinder. Dem Auftauchen reiner Erscheinungen, wie es Venus-Aphrodite, Jesus Christus oder das Genschaf Dolly sind, ging jedes Mal ein solches Massaker und eine neue Zeitrechnung voraus. Der Herodes von heute heisst Bush und gab selber bekannt, dass eine neue Zeit anbrechen werde. Da begann kurz davor das Jahr 00 auf dem Papier aufzutauchen. Bei Aphrodites Geburt begann die Herrschaft vom "Herr der Zeit" selber (Saturn). Und bei Jesus begann der moderne Kalender mit dem Jahr null. Jedes Rind unter 30 Monaten soll derzeit in Deutschland getötet werden. In England sind es 12 Millionen gewesen. Der Herodes von damals ist auch heute wieder eine Instanz, die ihre Entmachtung befürchtet.

Nur ist es diesmal der Intellekt selbst, der als menschlicher Wille (Uranus) in den Kopf geflüchtet ist, um mit seiner Logik und Willkür über die unteren Triebe zu herrschen, die nun seine Auflösung anzielen. Unser Wille hat allen Grund zur Angst, wenn Uranus durch die Fische zieht, denn der Anlass unserer Furcht ist nicht mehr symbolisch und spirituell, sondern real und existent, bloss die Zusammenhänge sind unserem Willen noch immer verschlossen. Die Kultur der Willkür des humanistischen Herkuleswahnsinns, den unser "Ich" als "Rinderwahn" auf die Triebwelt auslagerte, ist im menschlichen Hirn wieder bei sich selbst angekommen. Die Unterwelt ist in den Räubern selber zur Oberwelt geworden.

 

evf

(c) Teil-Auszüge aus der Triebefibel, dem "Buch der Triebe" von Edgar Valentin Flückiger)

Tierhaltung ist Seelenhaltung!

Bekanntlich verdeutlicht die sogenannte Rückläufigkeit eines laufenden Planeten unser menschliches Verhalten auf besondere Weise. So begann beispielsweise exakt mit der Rückläufigkeit des Mars die Bombardierung der NATO im Kosovo. Sie endete wiederum exakt als der Mars wieder direktläufig wurde, wobei die offizielle Bekanntgabe vom Ende der Kriegshandlungen 3 Tage vorher herauskamen.

Im Moment, wo die Verbrennung der Tiere beschlossen wurde, war die Venus rückläufig geworden. Die Tiere werden nun unter der Rückläufigkeit der Venus getötet und verbrannt, teilweise (in England) aus Zeitnot bloss noch verscharrt. Mit der Bombardierung zeigte uns Mars unsere eiserne und zerstörerische Seite auf. Mit dem Holocaust der Tiere zeigte uns die Venus unsere lieblose Seite auf ihre Weise.

Schon das Wort Tiere, das in anderen Sprachen Animals (Animaux, Animale) heisst, und seinen Ursprung im Wort Seele (Anima) hat, weist auf eine fürchterliche Verrohung hin. Die Venus spiegelt unseren Grobianismus wider, der Politiker und Minister derart befiel, dass es wie bei Jürgen Trittin zu Rücktrittsforderungen kommt, der uns im Grunde aber alle betrifft.

Es betrifft nicht nur die jetzige Entscheidung des schnellen kollektiven Tötens der Seelen (Anima-ls), sondern es ist unsere eigene Seelenhaltung über die Tierhaltung schlechthin gemeint. Die Rinder kauen bis zu 12 Tagen ihre Nahrung mehrmals, sie schmecken über dem Weg der Photozellen die Kraft der Sonne vollständig aus und gehören zu den heiligsten Wesen, die es in der Triebwelt gibt. (In Indien geniesst die Heilige Kuh gar Schutz im Rahmen der offiziellen Religion).

Wenn man der Seele (Tier = Animaux) mit ihrem Verdauensverhalten die Leichen seiner Verwandten untermischt und sie aus Profitgier zu Kannibalen macht, wird sie schlicht und einfach verrückt. Die Seele hält das nicht aus! Sie flüchtet in einen Wahn. Jede Flucht in den Wahn ist aber dazu da, unseren tatsächlichen Wahnsinn zu parodieren, der für die Flucht verantwortlich ist. Es ist der menschliche Herkuleswahnsinn, den wir als "Rinderwahn" auf die Tiere übertragen. Wann nehmen wir diese Projektion zurück?

Wann erteilen wir dem blossen Zeckdenken, den Vernetzungen willkürlicher Machbarkeit - über stupide Verordnungen der EU, zum Welthandel WTO - eine entsprechende Absage?

evf. 1998 - Aus aktuellem Anlass neu aufbereitet, November 2005

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