Das Jahres Horoskop 2007 

  

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Die Saturn-Neptun Opposition und die drei Weltenherrscher

24.01./ 5.2.2007-Jahreshoroskop - Die Folgen von 2003-2006 werden dieses Jahr abgerechnet 

Um den 24. Februar 2007 kommt zu Saturn/Neptun Mars/Saturn hinzu. Saturn- Neptun wirken schon lange und werden ende Monat  exakt.  

Leserbriefe: 

Hallo!

Na, wann gibt's denn mal was Neues bei www.welten.net?! Da empfiehlt man die Seite bis in die letzten hessischen Dörfer (wo sie inzwischen auch begeistert gelesen wird), und nix passiert! Oder wird erst wieder bei vorläufigem Saturn geschrieben?? Das könnte dann ja noch ewig dauern!

Grüße aus Kiel, Winni 

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Liebe Frau Zauner 

ganz herzlichen Dank für meine Horoskop-Analyse. Ich hatte schon vergessen, dass ich sie bestellt hatte. Umso mehr erstaunte mich Umfang und hochkarätiger Inhalt! Grossartig. Es bestätigt mir mein Leben einmal mehr und hilft mir, die verdunkelte Ecken zu schauen.

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass so eine wertvolle Analyse gratis verschickt wird. Alle Achtung vor so viel Grosszügigkeit und alles Liebe von Herzen G. F.

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Sehr geehrter Herr Flückiger,
 wollen Sie nicht mal eine Prognose/Interpretation des Ärahoroskops auf den Äquinox 2007 machen? Kommen wir in Europa noch davon oder werden wir von dem Wahnsinn der Olmerts und Bushs um
irak, Iran,Afghanistan und Syrien allzubald einbezogen?
 beste Grüsse und nachträglich alles Gute für das laufende Jahr!
F. E.

Die Opposition von Saturn und Neptun wird ende Februar 07 exakt. Auf menschlicher Ebene bedeutet dies:  Neptun löst Saturn auf. Feste Strukturen, - alte Formen, Arbeit, Sicherheit, Gesetze, bewährte Rezepte und bisherige Konzepte - brechen zusammen. Mit Neptun höhlt der Mensch die alte Ordnung selber aus. Es ist, als wenn nichts mehr verbindlich wäre und wirklich haften würde. Je mehr wir kollektiv dagegen ansteuern und nach Absicherung suchen, desto stärker zeigt sich der allgemeine Schwund. Mängel und Auslassungen werden sichtbar. Was Saturn zutage fördert, sind Irrtümer, Fehlleistungen, Irritation und Lügen der Vergangenheit. Führungslos sein und verunsichert, sind ebenfalls Begriffe dafür.   

Wer hier expandiert und ausweitet, ist auf Schwindeleien, falsche, übertriebene Versprechen und diffuse Hoffnungen angewiesen, die erst in der Zukunft auf ihren Bestand überprüft werden. Wer redet sollte seine Zunge hüten, denn er könnte dabei leicht sein wahres Gesicht verraten, das er bisher unter seiner Maske verborgen trug.   

Unter dieser Auflösung der Strukturen müssen Betriebe schliessen, sie sind ohne Leitung, zudem wird weiter "rationalisiert". Die Menschen werden ihre Arbeit los, Bindungen und Verbindungen aufgelöst und das chronischen Leiden dieser Krankheitsachse (= Sa/Ne) wird simuliert oder in echter Form gleichsam akut. 

In diesem Sinne gibt es also doch auch eine Zunahme: Schwund und Mängel nehmen nämlich dauerhaft zu. Man muss jeglichem Gewichtsverlust entgegenwirken, um den "alten Saturn" mit seinen Gesetzen und Formen beizubehalten. Für Fettleibige und Schwerreiche dürfte dies günstig sein, da sie das Fett und den Mammon  verlieren und ausgeben können, viele andere leiden aber eher empfindlich darunter. Die Saturn/Neptun Achse wird in Regelwerken als "Krankheitsachse" aufgeführt. Ein "chronischer Zustand" passt ebenfalls dazu. 

Die Angst als Stimmungsmacher 

Die Alltagsthemen lauten dem entsprechend. In den Medien liest und hört man Themen wie dieses: "Klimawandel in Deutschland: Schnee weg, Strand weg - Job weg?" (1. Februar "Berlin Mitte" ZDF). An der Börse sacken die Werte ohnehin ab in den Keller. 

 Tatsächlich hat der Klimawandel nicht nur Deutschland erreicht. Und indem ihm auf allen Ebenen entgegengewirkt würde, könnten Millionen von Arbeitsplätzen geschaffen werden. Das ganz allgemeine Klima lässt aber  - auch individuell - zu Wünschen übrig. Dabei spielen dann Heimlichkeiten (Neptun) und sogenannte Geheimnisse und Verschleierungen eine schädigende Rolle im Konkreten (Saturn) und logisch Verständlichen. Die Angst, die sich hinter dem Vertrauensschwund verbirgt, sucht zudem fleissig nach Feindbildern. Fündig wird man dabei alleweil. 

Politisch kredenzt man sodann die Aussicht auf eine Atomisierung der Welt, etwa, wenn dereinst der Iran über Atomanlagen verfügt.  Dabei ist die Welt bereits schon pervers atomisiert, und dies ist die eigentliche Gefahr. Wir sollten vielleicht besser auf unsere eigenen Anlagen achten und nebenbei Pakistan, Indien, Nord-Korea und Israel und alle anderen ebenfalls nicht vergessen.  Kurzum: Die Angst wird Stimmungsmacher.  

Das Echo der Angst 

Trotz düsterer Aussichten, glaube ich nicht an einen neuen Krieg oder an eine massive Ausweitung des bestehenden. Viel eher liegt ein atomarer Unfall - ein Zwischenfall mit selbstgemachten Folgen -  unter Sonne/Uranus in greifbarer Reichweite. (Verwandte Seite, ähnliche Konstellation).

Dass es für einen Krieg ohnehin nie ein Argument gab, muss spätestens jetzt jedem klar geworden sein. Und dass es nun wirklich keinerlei Argumente mehr gibt, hat selbst der Westen - der einen weiteren Krieg führen könnte -  inzwischen bemerkt. Wir erhalten zunehmend Leserbriefe in denen Menschen klagen, dass sie genug vom Überschwang der Lügen und Schachzüge haben und sogar Greise bekunden die Absicht, in einem neuerlichen Fall selbständig bis zum Äussersten zu gehen und entsprechend zu handeln. Was für manche Einfaltspinsel vielleicht witzig klingt, gibt tatsächlich eine Stimmung wider, die vorhanden ist. Nicht nur aus astrologischer Sicht. 

Bei einer neuerlichen Zwangs- und Gewalt-Demokratisierung - diesmal des Iran - durch die Amis oder nach operativen Eingriffen der Israelis könnten plötzlich Nord-Korea und auch Pakistan eine unerwartete Rolle spielen. Vor den lügnerischen Schmierenstücke der Demokratien wurde es möglich, dass ganze Völker plötzlich einen Nervenzusammenbruch erleiden und die elektronischen Sicherungen abdrehen. Das führte faktisch dann zum totalen Chaos.  

Auch der Bankrott von EU-Staaten liegt vor der Tür, wobei Italien eines der ersten Länder sein dürfte, die dabei als mögliche Kandidaten infrage kommen. Die USA könnten von China jederzeit jenen Stoss erhalten, auf den der hohle Dollar schon länger wartet.  

Die Drecksäcke der US-Administration und ihre Mitläufer haben für eine Atmosphäre gesorgt, die medial nicht mehr wegdiskutiert werden kann. Das Mass ist voll. Der Untergang im Irak könnte daher zumindest noch den "Sinn" haben, uns vor dem kollektiven Niedergang vereint zu bewahren. Neue Generationen von Menschen fänden in einem solchen Dauerbrand nämlich keine Hoffnung und keine Zukunft mehr. 

Saturn-Neptun 2007 

Heute ist es unmöglich geworden, bei den langsamen Planeten und ihren grossen Verbindungen einfach zu erklären, dass dies schon oft vorgekommen sei und wir solche immer wieder mal erlebt haben - die Welt hat sich verändert. Es gibt keine Vergleiche mehr mit den Gefahren einer anderen Zeit. Die Menschheit ist von den Möglichkeiten der restlosen Selbstzerstörung umzingelt. 

 

Die Saturn - Neptun Verbindung 

begann 2006 (untere Abbildung: Sa/Ne ganz rechts). 

 

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Die Saturn - Neptun Verbindung 2007 

(Abbildung unten 1. Linie ganz rechts. 2. Linie Progression der Ära, rot).

Saturn und Neptun werden ende Februar zum Zweitenmal exakt, diesmal allerdings schon bedrohlich nahe am Zeitpunkt der Auslösung der Sonne/Uranus Achse der Progression im Menschheitshoroskop. Sonne-Uranus sind hier fast exakt geworden. Zur selben Zeit geht ende Februar (ab dem 22.) die Mars/Saturn Achse über Saturn und Uranus. Und die Sonne/Saturn Achse im Transit läuft über die Sonne/Uranus Achse der Ära-Progression. Ende Februar und im März 2007 bilden Saturn-Neptun dann eine exakte Opposition. Wie oben gezeigt, ist es so, dass jedes Mal zwangsläufig auch die Achsen Saturn/Pluto und Neptun/Pluto im Transit ebenfalls zusammen stehen. Weil die beiden beteiligten Planeten (Saturn und Neptun) ja nun den selben Abstand zum laufenden Pluto haben.   

  

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Der dritte Durchgang der Saturn - Neptun Opposition

(Abbildung unten 1. Linie ganz rechts. 2. Linie Progression der Ära, rot).

Saturn und Neptun erreichen sich im Juni 2007 erneut. Sie werden zum Dritten exakt. Diesmal auf dem progressiven Mars der Ära im im Menschheitshoroskop. (rechts unten). Dabei ist darauf zu achten, dass Saturn und Neptun bei jedem Durchgang in anderen Halbsummen (Achsen) stehen, man kann also heraus lesen, welch Energie sie thematisieren. (Hier ist es der Mars der Ära, der bekanntlich auch für Krieg u. Auseinandersetzungen steht). Auch wenn jeder Krieg ein Irrsinn ist, wäre der Irrsinn hier perfekt, wollte man hier einen solchen erneut inszenieren. Die Angst der Einzelnen - Bürger! -   würde in eine derartige Ohmacht umschlagen, dass jeder Zivilist zum potentiellen Krieger-Attentäter würde. 

"Der gelungene Krieg" war bisher immer unter Mars/Jupiter zu finden, nämlich in der Angst, die sich durchsetzt und dadurch zur Lust und letztlich zum Frust wird. Unter den hier vorhanden Zeichen kann davon aber keine Rede sein. Man folgt einem solchen Aufruf nicht, sondern widersetzt sich, greift zum Widerstand, die Welt bestünde nur noch aus "Märtyrern und Attentäter" mit denen man weder eine Schlacht gewinnt noch dass man vor ihnen selber sicher sein kann - es käme zu einer unkontrollierbaren Anarchie. Doch soweit wird es nicht kommen, weil die Angst vor dem letzten, absoluten Chaos zu gross ist. Und dies tatsächlich zu Recht.           

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Der Hintergrund 

Da Saturn - Neptun für die kollektive und individuelle Angst stehen, kann man aus diesem Planetenpaar auch leicht schliessen, was Angst tatsächlich bedeutet: sie entsteht aus Widerstandslosigkeit. Neptun nimmt dem Saturn die Blockade weg, er reisst die Mauern nicht nieder, er macht sie einfach unsichtbar. Das ängstigt uns, weil wir dadurch den Widerstand verlieren. Unser Intellekt moniert, kritisiert und untersucht den ganzen Tag, weil der Geist darin Hemmungen und Widerstand findet. Er benötigt diese energetischen Kleber, weil er sonst schwindelerregend frei wäre und lose herumschweben müsste. An diesem Punkt scheisst der Mensch in die Hosen. Wir können umgekehrt gut ohne diesen Widerstand auskommen, wenn wir nichts zur Hauptsachen machen und unsere Imagination im scheinbar Nebensächlichen durch den Verstand schweifen lassen. 

Nun gehört die Saturn - Neptun Achse jedoch nicht mal zu den drei langsamen Verbindungen, die von den drei Weltenherrscher, Uranus, Neptun und Pluto gebildet werden. Da sich die Achse mit Neptun zur Hälfte mit Saturn bildet, ist diese Energie nicht absolut unkontrollierbar, sondern sie beschäftigt uns nur über alle Massen. 

Es will zerrinnen das, was wir gewonnen haben, oder wovon wir glaubten, dass wir es bereits erreichten. Dem kann man immerhin noch entgegen wirken. Man kann Schutzwälle bauen, sich gegen Hurrikane und Wirbelstürme absichern, man darf mit dem Unvorhergesehenen und Unvorhersehbaren (Neptun) rechnen und es mit ins Kalkül ziehen (Saturn). Saturn vermag aber die Auflösungserscheinungen Neptuns nicht wirklich aufzuhalten, er zieht allenfalls die menschlichen Betrügereien und Verschleierungen ans Tageslicht. Sa/Ne setzt Auflösungs-Tendenzen in de Realität um. Nur das Wirkliche vermag gerade dieser Realität noch standzuhalten.     

Ungefähr zur gleichen Zeit, noch in diesem Jahr spielen zwei dieser Achsen, es sind Neptun/Pluto und Uranus/Pluto, ebenfalls mit. Wie diese Achsen wirken, sieht man am deutlichsten im Ära-Horoskop der Menschheit (von 1892). Im Menschheits-Horoskop von 1892 hat die progressive Sonne die zwei Halbsummen Uranus/Pluto (mit uranischer Willkür die plutonische Unterwelt dämonisieren) und Uranus/Neptun (Ohnmacht, Jenseits, gewarnt werden) gleichzeitig am 11. September 2001 erreicht. Was im Zuge dieser Progression vorfiel und begann, wissen wir inzwischen. Eine Hexenjagd hat begonnen. Unter dem Titel "Krieg gegen den Terror" ist seither alles möglich geworden. Unsere schrecklichsten Überzeugungen (Uranus=Wille) wurden im Gewand der Freiheit (Uranus) gewaltsam in fremde Länder exportiert, die seither im Chaos der Willkür versinken.      

Der 11. September 2001 

im Menschheitshoroskop vom 26.04.1892 um 21.56 Uhr (GMT) für jeden Ort der Welt. 

Ein unwiderlegbares Beispiel, das eigentlich alles sagt. 

Die progressive Sonne erreichte 1. Uranus/Pluto 

und 2. Neptun/Pluto im Radix exakt.  

Und zwar beide Achsen gleichzeitig. Das war in über hundert Jahren nur einmal möglich. Es war im Jahr 2001 der Fall.  (Abbildung unten). Damit kam es zum Geschehen vom 11.September 2001.

Die Sonne erreichte nach 108 Jahren also die drei Achsen der Weltenherrscher Uranus, Neptun und Pluto! 

 

 

Denn natürlich war die dritte Achse von Neptun/Pluto durch die Anbindung an die beiden anderen ebenfalls an diesem Geschehen beteiligt. 

Genau sie kam und kommt in der nächsten Zeit wiederum zum Zuge. Es wäre sehr merkwürdig gewesen, wenn diese Progression sang- und klanglos vorüber gezogen wäre. Die Astrologie wäre bei einer solchen Progression - ohne entsprechendes Ereignis - vor ungelösten Fragen gestanden. Die Antwort auf solche Fragen hat sich aber durch das Geschehen erübrigt.  

Die Wirkung der drei langsamen Achsen

Beschreiben wir die Wirkung der langsamen Achsen für Astrologie-Unkundige kurz: 

Uranus/Pluto - Jahrgänge die um Ende Fünfzig, also gegen 60ig sind, erlebten im letzten und diesem Jahr die Opposition vom Uranus zu ihrem Geburts - Pluto, - damit werden andere dämonisiert. Zuerst bindet man sich an den Einfluss vom Pluto anderer, dann bekämpft man mit Argumenten und Überzeugungskraft (des eigenen Uranus) deren Verhalten, an dem man selber beteiligt war. Uranus/Pluto eignet sich ist also immer für eine Hexenjagd, sowie man ein geeignetes Opfer dafür findet, das sich anbietet. Der "reine" Wille (auf menschlicher Ebene) ist ein Saubermann, der die Unterwelt (Plutos) verteufelt. 

Ferner steht dieses Paar auf menschlicher Ebene für die Gentechnik, die Organverpflanzung, für Zombies, wobei der glaube an die Auferstehung und an den Niedergang von gleicher Grösse sind mit dem Unterschiede, dass die Auferstehung oft eine Utopie ist, während der Untergang manchmal Realität wird. Also der Glaube an alles Machbare, an die Utopie und die Moderne. 

Es ist dies die sogenannte Horizontale, die man - individuell - übersetzt als: Oberflächlichkeit. Das Irrlicht des uranischen Zukunftsglaubens, das sich aus den Ressourcen der plutonischen Vergangenheit speist, halten wir oft für eine gelungene Vision, eine glänzende Utopie. Las Vegas, wo die Bilder der Träume der Nacht ans Tageslicht gezerrt werden, befindet sich dann überall. Erhielte Pluto - also die Natur! - wieder etwas mehr Gewicht als unser Verstand,  stünde der Vertikalen (unserem Weg in die Tiefe) aber weniger entgegen. 

Man darf mit Fug und Recht behaupten, dass am Ende dieser Periode der Unsicherheit und Angst die Vertikale eingeleitet wurde. Vorher muss die Verlogenheit der inzwischen zum Himmel stinkenden "Moral" aus den politischen Schrebergärten verbannt werden, die vor allem von der Genplantage USA ausgegangen sind. Nicht die Toten, sondern der Tod selber muss wieder auferstehen, sodass niemand mehr hospitalisiert werden muss, damit er zum ersten Mal in seinem Leben gefragt wird: Wie kommst Du eigentlich mit deinem Stuhlgang zurecht? Wenn wir ehrlicher mit uns selber werden, muss das Sterben nicht mehr auf die Schlachtfeld getrieben werden. Wir zelebrieren es wieder - im Leben! Denn es ist ja unser Leben, was in jedem Augenblick stirbt. 

Diese Uranus/Pluto sehen wir auf den unteren Abbildungen für 2007 etwas genauer an.  

Die beiden anderen Achsen sind: 

  Uranus/Neptun - Ohnmacht, Jenseits, Warnung, Gewarnt werden. Beben, Erdbeben, Absturz, Sturz, (Vulkan-) Ausbrüche, Luftzwischenfälle, unerwartete Katastrophen. Freier Fall. Das Steuer verlieren.  (Rechte und linke Hirnhemisphäre). Wille und Imagination.

 Neptun/Pluto -  Das Wetter, das Klima, Feinfühlig, Vernebelung, Auflösung der Vergangenheit,  Schwund der natürlichen Ressourcen, Betrug aus der Vergangenheit (Pluto) wird in die Zukunft gezogen, verlagert (Neptun). Imagination und tiefere (uralte) Vergangenheit. Traumerleben. Ur-Muster - und verhalten. 

In diesen drei Achsen liegt das Weltgeschehen der Menschheit verankert. -

Betrachten wir nun die Transite und Progression der Ära durch das Jahr 2007 für die Menschen.

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Das Ära Horoskop der Schweiz 

Abbildung unten: 

Innen: Ära-Horoskop für (Bern) die Schweiz erstellt. Aussen: die Transite am 31. Januar 2007

Das Ära-Horosop der Schweiz hat einen Schütze Aszendenten. Zur Zeit geht der laufende Jupiter auf den Aszendent im Ära-Horoskop der Schweiz (15° Schütze) und tritt damit ins 1. Haus ein, wo er sich ca. 2 Jahre aufhalten wird. 

 

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Abbildung unten: 

Das Frühjahr-Äquinox der Schweiz im Vergleich zum Ära-Horoskop

Innen: Ära-Horoskop Schweiz. Aussen: Transit am 21. März 2007 um 00 Uhr 07 Minuten

Das Frühjahrs-Horoskop mit der Sonne auf 0° Grad Widder. (Äquinox 2007)

Das Frühjahrs-Horoskop deckt sich dieses Jahr mit dem Ära-Horoskop der Schweiz, das heisst: Ascendent und Meridian vom Frühjahr-Äquinox sind bei Sonne auf 0° Widder auf ihren eigenen Platz im Ära-Horoskop zurückgekehrt. 

Dies ist eine bedeutsame Stellung, da es sich um eine Wiederkehr von Ascendent und Meridian 2007 beim Sonnenstand von Null Grad Widder handelt. 

Die Schweiz wird durch ihre direkte Demokratie und ihre Neutralität 2007 durch ihre besondere Rolle und Position auffallen. Das bedeutet auch, dass es rundum zu Geschehnisse kommt, die diese Tatsache erst  hervorkehren. Die Schweiz ist faktisch die einzige wirkliche Demokratie auf dieser Welt, die als solche funktioniert und nicht als sogenannte "Demokratie-Gesellschaft" allein von Markt, Wirtschaft und dubiosen Interessenverbänden gemanagt wird. Medien die davon parlieren, wer noch das Format hätte, "die Allmacht einer Kanzlerin zu durchkreuzen", sprechen eigentlich nur aus, wie das Machtgefüge von Demokratiegesellschaften in Europa funktioniert. Es bleibt ein dehnbarer Begriff. Doch auch das >Rote Kreuz< wurde in der Schweiz gegründet, das weltweit mit seinem humanitärem Einsatz ein Rolle spielt. Schon solche Bezüge lassen auf Turbulenzen in Ländern anderer geografischen Breiten schliessen. Wenn die Schweiz in diesen Minuten des Frühjahr-Äquinox eine MC-AC- Rückkehr aufweist, kann zu diesem Zeitpunkt die gleiche Rückkehr kein anderes Land der Welt ebenfalls haben. Das ist vielleicht gut für die Schweiz, stimmt einen aber bedenklich, wenn man darüber nachdenkt, weshalb dies so ist.    

 

Der laufende Jupiter befindet sich in der Ära der Schweiz im 1. Haus. Die Uranus/Pluto Achse spiegelt Sonne/Mond der Ära im Gegenbogen. Die Hauptkonstellation von Neptun-Pluto im 6. Haus (Anpassung, Sozialstaat, und auch Krankheit) zeigt eine "Mutter Helvetia", die sich in punkto Ausgleich, in sozialen, seelischen Belangen und im Gesundheitswesen sehen lassen darf. Das wird vom angrenzenden und entfernteren Ausland teilweise ausgenutzt und aus Profigier unterlaufen. De benutzen dann die vielversprechende Venus im 7. Haus der Verbindungen, um dieses Land gewissermassen mit Haut und Haaren "aufzufressen, heisst auch, sich dessen Errungenschaften billig unter den Nagel zu reissen. Es gibt auch genügend Spiessgesellen, die ihnen dabei noch helfen. 

Auch die Schweiz und die angrenzenden Länder verfügen über Atomkraftwerke. Ein ernsthafter Zwischenfall ist unter einer Sonne/Uranus Progression auf jeden Fall denkbar. Die Sicherheit europäischer Kraftwerke mag optimal sein, doch Saturn-Neptun lösen ja diese Sicherheit gerade auf, die Möglichkeiten reichen dann von menschlichem Versagen bis hin zu einem gewaltsamen Ein- oder Angriff.       

 

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Abbildung unten: 

Die heiklen Transite im Ära-Horoskop 2007

Sonne/Uranus Transit - diesmal im Ära-Horoskop Deutschland am 5. März 2007 

Da Sonne/Uranus in der Progression dieser Ära allmählich exakt wird, gewinnt die Achse der beiden Gestirne an Bedeutung. Die direkten Begegnungen von Sonne und Uranus finden unter den unten gezeigten Daten statt. Orbit (Umkreis der Wirkung) jeweils eine Woche davor und danach. 

Am 5. März 2007

 

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Und erneut begegnen sich Sonne/Uranus im Transit wieder 

am 3. April 2007 

Abbildung unten

 

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Sonne/Neptun Transit um den 28. bis 30. April 2007 (im Ära-Horoskop der USA)

Die oben gezeigten Bilder mahnen bereits heikle Termine an. Auf zusätzlich prekäre Konstellation der Planeten und Achsen zueinander, wird hier in den nächsten Tagen spezifisch eingegangen. 

Andere Seite zum Thema Saturn-Neptun  

Edgar Valentin Flückiger

 

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Beitrag von 1998

ier zur entsprechenden Seite >>

    Kinder der menschlichen Einfalt

 

Warum man den Begriff "Rinderwahnsinn" per Gesetz verbieten sollte und den Rindern ein Denkmal setzen müsste.

5 Minuten darüber: Was Äpfel und EURO verbinden, was Heroen mit der Börse zu tun haben, woraus sich die Vielfalt der Einfalt entwickelt und warum der es die Börse braucht, um eine Spirale aufzublähen.

 

Der Europäische Zankapfel

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, allerdings so weit er kann!

 1 Minuten - Prolog:

Eris, die Göttin des Schicksals warf einst einen Apfel namens "Golden Delice" in den olympischen Götterhimmel. Sie tat es mit der Weisung: dass der Goldene Apfel der Schönsten gehören solle! Damit säte sie Zwiespalt unter den Göttern, die sich nicht für eine einzige Schöne entscheiden wollten. Sie waren vielfältig, nicht einfältig. Es gab damals noch keinen Einheitsapfel. Und noch kein einfältiges Gottesbild.

Deshalb liessen die Götter einen Hirten darüber urteilen, wem der "Golden Delice" zustehen solle? Der Hirte hiess Paris. Er entschied sich für Venus-Aphrodite, womit er die Göttin der Liebe zur Göttin der Schönheit kürte, die er mit seiner Wahl zur ersten Schönheitskönigin machte.

Die Folgen dieser Geschichte sind bis ins Detail bekannt: Troja ist mit Haut und Haaren untergegangen. In einer Schlacht, in der es um die Schönheit von Äpfeln ging. Toja fiel, und die trojanischen und griechischen Krieger starben, weil sie den schönsten Apfel haben wollten. Er hiess: Schöne Helena. Nach Eris wurde er "Golden Delice" genannt.

Troja lag in der Türkei, das heute der EU beitreten möchte. Paris hat als Hirte den Europäischen Stier besiegt, bevor es zur Schlacht um Troja kam, zu der alle Völker und Helden aufgerufen waren. Der Vorsitz der EU hat derzeit Paris. Die Schlacht um die Schönheit der Verpackung findet statt. Troja hat sich ausgeweitet, die Mythen der Menschheitsgeschichte lassen ihre Spiralen drehen.

Die Einheit des "Golden Delice"

Auf dem Europäischen Markt gab es noch vor kurzem gegen 3000 verschiedene Apfelsorten. Diese Vielfalt an Äpfel und Geschmäcker garantierten uns an jedem Ort die Auswahl an Äpfeln - und Namen.

Vor Bestehen der Europäischen Union (EU) wurden noch insgesamt 190 Apfelsorten in Deutschland, der Schweiz und Österreich offiziell auf dem Markt angeboten. Mit Frankreich und Italien kamen noch zusätzliche hinzu.

Doch nach dem Untergang der Rassenhygiene, brach die Artenhygiene an!

Weil jetzt die Rassen zusammen kommen, werden die Arten gesäubert.

Die Vielfalt der Äpfel änderte sich durch eine Gesetzgebung der EU. Es wurde geschmackloser in Europa. Die Damen und Herren der Europäischen Dachorganisation einigten sich nämlich darauf, die Sprache von ihren vielen Namen zu säubern. Man merke: Für sie waren Äpfel Namen! In dieser Form wurde die Artenhygiene erstmals gesetzlich angeordnet und vollzogen. Darauf dämmerte allmählich "die Vielfalt der Einfalt" heran. Es kam damit zum ersten Akt ohne Biss, dem wir später als Aktie ohne Biss wieder begegnen sollten. Die Rassen Europas wollen in der EU zusammen finden, dazu sollten sie an der Börse Tuchfühlung aufnehmen, um gemeinsam ihr Machtpotential zu demonstrieren. Aber die Arten spielten nicht mit, sie kippten in die Ohnmacht über. BSE und MKS haben Zähne gekostet. Es wäre ja auch komisch, wenn traumatisierte Menschen, die beim Essen plötzlich zögern müssen, an der Börse ebenso plötzlich Mut zeigen würden.

- Der Reihe nach:

Seit der neuen Gesetzgebung gegenüber Äpfeln, gibt es auf dem gesamten Europäischen Markt noch zehn Sorten davon! Die Schöne Helena, also der "Golden Delice" führt sie an. Aber nun duften die Äpfel nicht mehr. Sie sind einfältig geworden, weil ihnen die Vielfalt entzogen wurde. Die Damen und Herren einer Dachorganisation schrieben dem europäischen Verbraucher per Gesetz Geschmacklosigkeit vor.

Den Hauptanteil der Geschmacklosigkeit züchten nun Monokulturen heran. Sie wurde mit Eingriffen und Gift zu schönen Designer-Äpfel stilisiert. Damit wurde der Einheitsapfel global. Nun hiess es: Apfel ist Apfel. Damit basta!

Dies sagt schon beinahe alles auch über den EURO aus.

Der Einheitsapfel stand Pate für die Einheitswährung

Aus einer Vielfalt von Äpfeln wurde ein einheitlicher Apfel kreiert. Die Vielfalt auf den Bauernhöfen wurde durch Legebatterien und Tierfabriken ersetzt. Aus der Vielfalt von Währungen wurde eine Einheitswährung geschustert, die man heute EURO nennt. Als sie nicht schnell genug kam, gab man sich auch mit Wertpapieren zufrieden.

Und nun muss man sich vorstellen, was all dies bedeutet.

Wie es den Äpfeln erging, ergeht es ja jeden Tag auch anderen Lebewesen. Und als Menschen sind wir ebenfalls an diese Kette von Lebewesen gebunden. Jeder Landstrich kannte einmal verschiedene Gewürze, die regional wuchsen und verwendet wurden. Dann tauchten jedoch die Super-Würzmischungen auf, die man einflog, damit der Koch von seinem Brei nichts mehr wusste. Schon der Preis für Pflanzen und Weg, die der Super-Einheitsmischung zugrunde liegt, ist beleidigend billig. Die regionalen Kochbücher werden nun weiter gedruckt, doch stehen inzwischen Hieroglyphen und Behauptungen drin, weil dem Verbraucher die realen Zutaten fehlen. Hier wird erst leise erkennbar, dass damit die ganze Natur am öffentlichen Kopftopf der Politik schamlos beleidigt wurde. Diese Tatsache sieht man noch besser, wenn man in diesen Topf hinein sieht.

Stellen wir uns vor: Der EURO sei ein Einheitsapfel!

Und einen Brei, den man aus Einheitsäpfeln anrichtet, nennt man einen Einheitsbrei.

Die Einheitwährung ergibt den Einheitsbrei. Man kann ihn nicht essen. Man wird nicht glücklich davon. In der Realität entpuppt sich, dass wir uns selber aufessen dabei! Nicht mehr die Einheitswährung ist nun das Problem, sondern das Problem begann schon dort, wo Vielfalt gegen Einfalt eingetauscht wurde. Es setzte eine Kette von Folgewirkungen in Gang. Weil die Kette ein Wurmfortsatz ist, hat das Schicksal von jedem Apfel direkt mit dem Schicksal des EURO zu tun. Und das Leben von jedem Rind und jeder Sau, hat direkt mit dem Schicksal des Bauern und des Konsumenten zu tun. Ihr gemeinsames Schicksal wiederum färbt auf uns alle ab.

Als die Spirale der Ernährungskette zum Wurmfortsatz wurde

Zwar wird dem Bauer nicht verboten, weiterhin seine «Berner Rosen» zu züchten. Er darf auch Schafe aufziehen. Doch wenn die Verteiler nach dem «Golden Delice» verlangen, weil sie sie nur noch diesen Namen auf ihrer Liste finden, sieht er sich gezwungen, seine «Berner Rosen» selber zu essen - oder zu verhungern. Also wendet er sich jetzt dem Einheitsapfel zu. Und schliesslich muss der Bauer: "Rinder in Masse züchten, um mit der Einfalt zu überleben, weil ihm die Gesetze der EU gar keine andere Möglichkeit lassen", (Bärbel Höhn, Deutsche Umweltministerin). Diese Vorschrift hiess aber real: vom "Golden Delice" zum "Goldenen Kalb"!

Der Wahnsinn vom Goldenen Kalb wird jetzt den Rindern zugeschoben, indem man ihn "Rinderwahn" nennt. Und nebenbei reden wir weiter vom "Lieben Gott" und vergessen ungeniert alle seine Geschöpfe! Der Mensch ist einsam geworden, seit er nur noch einen einzigen Gegner hat, der er selber ist. Er sieht die alte Auseinandersetzung nicht mehr und schafft daher jeden Tag neue. 

Auch beim EURO sollten nun viele Geldsorten (wie die Äpfel) auf eine einheitliche Währung reduziert werden, die damit stärker sein würde. Weil diese Kompilierung tatsächlich aber eine Beschneidung und Verarmung der Vielfalt (der Triebwelt) darstellt, wird sie statt dessen ständig schwächer und schwächer. EURO heisst auch Triebwelt, und wenn man aus der Triebwelt eine Einheit macht, drückt man sie zu Boden. Nur der Bodensatz wird dann wieder vielfältig, was oben herauskommt, ist aber aus Einfalt geborener Schwachsinn.

Der Nährboden der Schwäche:

Mit der Währung wird die Triebwelt direkt am Nabel geschwächt. Das heisst, über das spirituelle Symbol des Geldes, wird die Vielfalt der Triebe kontinuierlich reduziert und vernichtet, weil ihre Impulse zugunsten der alleinigen Triebrichtung unseres Willens willkürlich aus der Welt geschafft werden. Vom Einheitsbrei dieser Triebrichtung haben auch die Rinder gefressen, als sie ihre eigenen Verwandten zum Frass vorgesetzt bekamen. Sie seien darob «wahnsinnig» geworden! Als Unberührbare wurden sie von uns in die Unterwelt (zur Hölle) zurück geschickt. Der Prozess, der damit begann, nennt man:

Einfalt kontra Vielfalt

Über die marktwirtschaftliche Philosophie der Einheit, stellt der Wille seine eigene Richtung gegen alle anderen Triebe an. Auf diesem Weg vereinheitlicht er Äpfel und Währungen, er fusioniert sie zu einem Einheitsbrei. Dies hat zur Folge, dass auch Berufe und Ideen einfach ausgeschaltet werden, womit wiederum auch Firmen auf der Strecke bleiben, wenn sie nicht mit anderen zusammen gehen. Es kommt also zu Fusionen und "feindlichen Übernahmen", um auch auf einem einfältigen Markt bestehen zu können. Und damit gelingt die gigantische Vereinheitlichung der Einfalt.

Die Gigantische Einfalt

Die Fusion von Giganten einer Branche, hat im Zusammenschluss eine gigantische Einfalt zur Folge.

Das heisst mit anderen Worten: Aus der Vielfalt kommt es zur Einfalt, die durch ihre Grösse jetzt sogar stets noch mächtiger wird! Also stehen wir jetzt vor einer wahrhaft mächtigen Einfalt da. Sie wiederum hat eine unnatürliche Verarmung aller Lebensebenen zur Folge, die aber absolut folgerichtig ist, weil sie im Bauch anfängt und sich schliesslich auf allen Ebenen auswirkt. Die Rinder, die davon gegessen haben, sind "nur" ein Zeugnis davon.

Erfahrungsgemäss kippt aber jedes Prinzip zuletzt wieder in sein Gegenteil um.

Man fragt sich jetzt also, an welcher Stelle dies hier geschehen wird?

Auf welche Weise kann uns die Verarmung noch reicher machen?

Eine Antwort darauf kann man geben, weil sie bereits sichtbar ist.

Aktien als Wurmfortsatz

Das Überkippen eines Prinzips - in diesem Fall der menschlichen Willensrichtung, die alle anderen Triebe auszuschalten versucht - ist zur erneuten Harmonisierung und Wiederherstellung ausgewogener Verhältnisse in der gesamten Triebwelt notwendig und wichtig. Auch in diesem Fall findet sie nur virtuell statt, da uns die realen Ressourcen fehlen, weil der spirituelle Reichtum bereits dem Einheitsbrei intellektueller Auslegung geopfert wurde. Die scheinbare Harmonisierung geschieht also dadurch, dass der Käufer und Verbraucher vermittels Aktien und Gewinnnbeteiligung in den Kauf und Verkauf des Einheitsbrei`s eingebunden wird! Der Käufer, Verbraucher und Nutzer, wird nun Verkäufer, Hersteller und Besitzer zugleich.

Dieser Wurmfortsatz ist damit selbst zur Spirale geworden.

Damit wird die letzte Ressource der Marktwirtschaft, die sich in den Verbrauchern darstellt, angegriffen und ausgehöhlt. Die potentiellen Verbraucher kaufen und verbrauchen jetzt das, was sie selber erzeugen, um gleichzeitig reich zu werden davon! Das heisst, sie sind am Gewinn beteiligt, den sie essen. Damit stehen wir vor der restlosen Erfüllung aller Wünsche, die sich selbst nichts mehr übrig lässt!

Der Verbraucher isst als Konsument jetzt den Einheitsbrei, um nicht nur dafür zu bezahlen, sondern um als Erzeuger und Aktionär gleichzeitig auch noch Gewinn zu erzielen. Das heisst, der Verbraucher isst sich jetzt buchstäblich selber auf!

So weit hat uns der Kreislauf unserer Gedanken gebracht.

Vom Herkuleswahnsinn zum "Rinderwahn"

Es ist nun exakt wie bei den Rindern, denen wir Rinder (Rindfleisch, das uns nicht hell genug war) gefüttert haben, bis sie angeblich "wahnsinnig" wurden. Den Rindern bekam der unfreiwillige Kanibalismus am Einheitsbrei ihrer Artgenossen nicht. Und es ist der Herkuleswahnsinn des menschlichen Willens, der uns ebenfalls nicht bekommt, wenn unsere Willkür jetzt noch dazu imstande ist, den eigenen Wahnsinn auf die Triebwelt zu projizieren und die Natur in den Rindern des "Wahnsinns" zu bezichtigen. Herkules wird im Mythos als Rindfeischesser geschildert, der kriegerische Humanist ass, was blutete, bisweilen war er auch mit einem Huhn zufrieden.

Die Medien sind hierbei am stärksten vom Herkuleswahnsinn befallen, ihre Meldungen vom "Rinderwahn" sind beschwichtigende Untertreibungen, Lügen, die den Holocaust der Tiere auch noch auf die Opfer abwälzen! Tatsächlich waren die Tiere so wehrlos, wie die Millionen von Opfer, die in Gulags und Konzentrationslagern getötet wurden. Also müssen die Schuldigen - nämlich wir alle! - diese Tatsache auch beim Namen nennen! Wie die Konzentrationslager unter Lenin, Stalin und Hitler. Der Herkuleswahnsinn unserer humanistischen "Ichgefühle" ist schuld am Tod von Millionen Tieren, die wir jetzt verrückt und wahnsinnig nennen, weil sie sich nicht dagegen wehren konnten. Wenn dies kein Thema wird, holt uns die Tatsache ein, dass wir dann allesamt übergeschnappt sind...

Man soll den Tieren ein Denkmal setzen. Man soll die Buchstabenreihe "Rinderwahn" als künftige Auslegung eines Verbrechens verbieten! Wir dürfen uns nicht mehr mit einer unsozialen Worthülse gedankenlos gegen die Schwächsten dieser Erde richten! Wir müssen dies tun. Die verantwortlichen Medien sind aufgerufen, dafür ein Beispiel zu geben.

Die Börse der Kannibalen

Auch wenn sich das Europäische Reich wieder einmal ausweitet, Belgrad soeben wieder bombardiert wurde, die Kamine wieder rauchen, weil nun die stummen Kreaturen verbrannt werden - wird man als Aktionär und Teilhaber an Gewinnen aus dem Einheitsbrei nicht automatisch Erzeuger. Das heisst, der Lieferant wird nicht Bauer, der Vertreiber nicht Handwerker, der Aktionär nicht kreativer Mensch. Auch der Schweigende ist Mitwisser. Und als Esser ist man Teilhaber am Markt geworden, der sich nun ob dem Verdauten aufbläht, damit wir das Verdaute als Gewinn betrachten.

Genau damit wird aber die Verarmung an kreativen Prozessen wie vorprogrammiert wieder harmonisiert. Wir müssen unserern Schatten im Verdauten jetzt als Gewinn betrachten! Der Gewinn ist gross, denn es scheint nichts mehr zu geben, was der Mensch nicht verdauen kann.

Der Reingewinn des Unreinen und Verdauten

Ist es nun unser Reingewinn, oder der Preis, den wir zahlen müssen? Sich vom Einheitsbrei in Form eines Gewinns zu ernähren, bedeutet doch, dem Schatten des Schattens zu gehören. Es ist ein willkürlicher Pakt, der uns zwingt, den Abfall des Lichts anszustreben, um ohne Dunkelheit zu überleben, derweil die Produktion des eigenen Abfalls immer schwächer wird. Aber noch leben wir von Nestlé und Novartis Aktien, so lange wir auch ihre Produkte verdauen, bis wir alle "keinen Biss" mehr haben. Als Teilhaber und Aktionär der Verarmung, wird der Mensch so einfältig, wie die Lebensmittel, die er serienmässig herstellt und gedankenlos verzehrt. Er muss materiell zerkauen, was er während dem Verdauen spirituell gewinnen will. Und auf diese Weise beschränkt sich seine Spiritualität gerade noch aufs Geld.

Der Crash, der sich hinzieht

Was aber so aussieht, als gäbe es am Schluss keine Verlierer mehr, bedeutet in Wahrheit, dass es am Ende nichts mehr zu gewinnen gibt. Der Crash ist der, dass dem Menschen zuletzt die Ressource der menschlichen Kreativität fehlt. Der menschliche Wille hat sich am Ende über die willkürliche Sozialisierung und Gleichstellung von Erzeuger und Verbraucher selber verzehrt. Jetzt kann nur wieder um Prämien für das tote Tier gefeilscht werden. Um diese makaberen Kopfgeldprämien geht es derzeit in der EU.

Da bekannt ist, dass Kranken- und Pensionskassen mit Aktien bei Chemie-Multis stillschweigend beteiligt sind, kann man die Sache vom Einheitsbrei mit diesem beliebigen Beispiel neben vielen anderen abschliessen: Die Krankenkasse, die via Chemiekonzerne von der Krankheit lebt, kann materiell bestehen, doch weil sie jetzt auch Krankheiten produziert, damit ihre Existenz gesichert bleibt, stirbt ihr spiritueller Wert in der Gesundheit ihrer Versicherten dahin.

In diesem Sinne, Samen! - pardon: Amen!

(c) bei Apollon Edition / Auszug aus dem Buch der Triebwelt "Triebefiebel" von Edgar Valentin Flückiger

 

 - BSE -

Bloss noch Symbolisches Erleben

Ein Beispiel von der Leere der Häuser

Das bereits schon Verdaute macht uns zu Wiederkäuern, die am Herkuleswahnsinn kranken, weil sie nicht einmal den Sinn vom "Rinderwahn" wirklich zur Kenntnis nehmen. Erneut mistet Herkules die Ställe der Rinder aus.

Wenn unsere Anstrengungen in Richtung unseres äusseren Ansehens und finanzieller Bereicherung klappen, funktioniert unser 10. Haus im Horoskop prächtig. Folglich sammelt sich umgekehrt im 4. Haus der tiefere Sinn an, gerade wenn einmal solche Anstrengungen nicht klappen. Dieses Haus ist in der westlichen Welt beinahe leer. Es ist einerseits geleert worden, und es hat sich andererseits nichts mehr darin angesammelt. Man kann dieses Haus mit den Gräbern der Pharaonen vergleichen oder mit den Goldgruben, die vollends ausgeplündert wurden, aber auch mit den Ölquellen, die geleert werden. Oben sind dadurch Königreiche entstanden, die Unterwelt ist dadurch zum Armenhaus geworden.

Die Anpassung, zu welcher die "untere Welt" gezwungen wird, erkennt man derzeit im wahnsinnigen Steuererlass für Millionäre (zu denen Bush als Drahtzieher selber gehört), und in den Kopien ähnlich totaler Verordnungen in der EU, die laut der Deutschen Ministerin Bärbel Höhn (am 26.2.auf Sat3) "die Schuld an der BSE Krise trügen. Sie haben die Bauern direkt zur unkontrollierbaren Massentierhaltung gezwungen, indem sie Preis und andere Möglichkeiten zerstörten". Diese rigorose Übergeordnetheit drückt sich aus in Gesetzen. Wir kommen sogleich darauf.

Die Gründe der kollektiven Leere sind erklärbar: den man kann feststellen, dass unsere Anstrengungen in Richtung äusseren Ansehens immer klappen müssen, selbst dann, wenn es ganz anderes zu tun gäbe. Gefahren wie BSE oder AIDS werden öffentlich thematisiert, um den Markt der Infos zu beleben. Doch die Medien halten schnell wieder dagegen und harmonisieren solche Themen an der Oberfläche: indem sie just lieber von einem Rosenkrieg (der Beckers) oder vom Schneefall (eines Herrn Daum) oder wirklicher Vögel berichten, um uns ins Königreich der Erscheinungswelt zu führen.

Von den Beckers wissen wir inzwischen alle genug. Dass ein mit edlen Orden ausgezeichneter Schafzüchter in Österreich durch verseuchtes Futter seine gesamte Schafherde töten musste, erfahren wir nicht. Das Königreich an der Oberfläche muss weiter ausgebaut werden. Die heutige Nachricht (27.02.00) lautet fast schon gewohnt, dass in Frankreich und Spanien gerade Mal wieder 30'000 Schweine wegen der Maul- und Klauenseuche verbrannt wurden.

Buchstäblich wie im Mythos misten wir als Nachfahren des Herkules die Ställe der Tiere aus. Es verwundert nicht, dass unsere Ignoranz, die Sender wie RTL, Pro7 und andere authentisch bebildern, in Wirklichkeit auf Wirbelstürme, Orkane, Erdbeben, Vogelgrippen und Seuchen angewiesen ist. Es müssen grosse "Kicks" her, damit ein derart betäubter Bauch überhaupt noch etwas spürt! Das bereits schon Verdaute auf RTL oder n-tv macht uns zu Wiederkäuern, die am Herkuleswahnsinn kranken, weil sie noch nicht einmal die Ursache vom "Rinderwahn" wirklich erkennen wollen.

Also wiederholen wir: Wenn unsere Anstrengungen nach äusserem Ansehen klappen, funktioniert unser 10. Haus, während sich umgekehrt im 4. Haus der tiefere Sinn ansammelt, wo solche Anstrengungen umsonst sind. Bei einem Baum werden diese beiden energetischen Richtungsströme sichtbar, wenn seine Krone einerseits Früchte trägt, die er dann wieder verliert, und andererseits, wenn sein Stamm von Wetter und Stürmen gerüttelt wird und standhalten muss, um seine Festigkeit unter Beweis zu stellen.

Das heisst nun, dass sich oben aus uns selbst heraus Etwas manifestiert, das wir verlieren, um uns wieder zu spüren. Oder aber, dass die Ereignisse von unten kommen, wenn wir dort nichts mehr spüren, wobei das Fehlende jetzt als Verordnung von oben ins Leben gelangt. Für das Fehlende (Neptun) und die Verordnung (Saturn) gegen Verfehlungen, stehen Saturn und Neptun zusammen, die sich begegnen.

Das Beispiel des Baumes zeigt: Früchte tragen oder Kinder gebären, vollzieht sich in Richtung Selbstaufgabe, und zwar vermittels der konkretesten Selbstdarstellung, die es überhaupt gibt. Die Energie fliesst - scheinbar paradoxerweise - über den Akt der Selbstdarstellung (mit einem Kind oder Werk) von oben aus Haus 10 wieder nach unten zu Haus 4.

Umgekehrt stösst die Energie von unten (Haus 4) nach oben (Haus 10), wenn uns die Kraft zur eigenen Selbstdarstellung in einem äusseren Erfolg fehlt. Es kommt dann auch nicht zur Selbstaufgabe (durch ein Kind, ein Werk, eine Tat, eine Frucht, usw.), womit das Ereignis nicht erfahren wird und seine Energie unerlöst bleibt, weil wir keinen lebendigen Kleber für ihren Auftritt finden. Wie können sie also trotzdem ins Leben gelangen? Es geschieht in symbolischer Form, in Gestalt einer Verordnung - in einem übergeordneten Gesetz.

Wenn unsere Energie keinen individuellen Ausdruck mehr findet, schliesst sie sich einem kollektiven Strom an, der sich allein durch seine Existenz Eindruck verschafft. Wenn die Energie also nicht Leben erschafft, erlebt das Leben statt dessen eine symbolische Schöpfung. Das Erschaffen symbolischer Geschöpfe ist ein abstrakter Prozess, der sich abseits des Lebens vollzieht, womit folglich gerade seine Auswirkungen auch schicksalhaft sind. Damit das Unerlöste eine Existenz hat, die es so lange beibehält, bis es erlebt und als Schicksal gelebt wird, meldet sich das Ungeliebte und Fremde kollektiv zu Wort, indem es einfach eine andere Form der Darstellung benutzt. In den höchsten Formen werden sodann unsere tiefsten Bedrängnisse offenbar, an höchster Stelle sollen unsere tiefsten Gefühle erhört werden, in den höchsten Ämtern schlagen unsere bedauernswerten Wurzeln aus, damit das Hohe mit dem Tiefen sich vermählt.

Aus der blockierten Energie wachsen nun Symbole in Form von Gesetzen in den Himmel, die selbstverständlich gerade unsere innere Unerlöstheit wieder schützen sollen. Dieser Schachzug gegen das Leben geht schon deshalb gut, weil unerlöste Energien ständig beschwichtigt werden wollen. Und da sich das Unerlöste - im Zustand der Unerlöstheit - vital nicht berühren lässt, muss die Beschwichtigung auch von oberster Stelle geschehen, das heisst vom 10. Haus aus, in Form von Regeln, Regenten und Gesetzen. Was nicht erlöst werden kann, bindet uns nun. Und die Energie, die nicht ins Leben gelangt, bindet uns somit ans Schicksal. Die Symbole des Schicksals aber sind unsere Gesetze.

 

Ein aktuelles Beispiel hierzu:

Als am 25. 11. in Deutschland ein Fall von BSE ("Rinderwahn") nachgewiesen wurde, brach schon am Tag darauf der Input der Telefonzentrale des Agrar-Ministeriums wegen totaler Überlastung zusammen. In Radio und Print-Medien wurden der Öffentlichkeit neue Telefonnummern bekannt gegeben. Die Grünen wollten noch am gleichen Tag ein neues Gesetz verabschieden. Doch die oberste Stelle in Haus 10, die Regierung selbst, hatte bis zu diesem Datum nichts von BSE bemerkt! Das Deutsche Fleisch galt offiziell als sicher. Der Alarm kam von unten zustande, jemand hatte etwas gespürt, oben wurde jetzt sofort ein Gesetz daraus gemacht. Die Energie von ganz unten kann sich nun auf der Darstellungsebene von Haus 10 manifestieren - in der Form von neuen Gesetzen. Später wird man sagen, die Regierenden hätten diese Gesetze gemacht. Das ist aber falsch, sie haben sie sogar verschlafen. Doch die akute Gefahr rief aus dem Schlaf noch einmal die direkte Demokratie ins Leben zurück. Die Gesetzesverursacher waren private Wächter, die noch über genügend Spürsinn verfügten.

Unsere Unerlöstheit schafft also Gesetze. Doch Gesetze sind Überzeugungen, die keine Kinder erschaffen! Das akut Unerlöste erreicht über Gesetze, dass die blockierte Energie nun wenigstens in Form von Symbolen erlöst wird. Das Unerlöste befreit seine blockierte Kraft symbolisch in Form von gesetzlichen Blockaden. Damit wird die blockierte Energie von unten oben in den Gesetzen verankert, denn auf diese Weise ist sie wenigstens symbolisch doch noch "vorhanden".

Wir erleben in den Tagen von Saturn//Neptun also die symbolischen Früchte einer kollektiven Schicksalsschwangerschaft: nämlich in Form neuer Gesetze und Verordnungen. Die Schwangerschaft selbst hat in den Jahren, Monaten und Tagen stattgefunden, wo gekämpft wurde, bis wir buchstäblich keine Wahl mehr hatten. Nämlich bis sogar der Präsident von Amerika nicht mehr durch eine Wahl an die Macht kam, sondern symbolisch ermittelt werden musste. Von den Hütern der Symbole - den Gerichten.

Mit jedem neuen Gesetz kann eine unerlöste Energie zum Leben erweckt werden. So lange, bis sich alle Energien auf der Seite der Symbole befinden, wo sie als Gesetze stagnieren und den natürlichen Fluss des Lebens vollständig blockieren. Bush wird den scheidenden Präsidenten (Clinton, der noch gerne den Friedensnobelpreis haben wollte) vielleicht noch zum Berater des ewigen Nahostkonflikts machen oder einen neuen Konflikt vom Zaun brechen, damit die alten Zustände symbolisch weiter regieren. Unsere übergreifenden Probleme gestalten sich ewig Neu in den Gesetzen, wie der Heilige (Neptun) Berg (Saturn), auf dem eigentlich der Geist sprechen müsste, wobei es statt dessen immerfort zu neuen Gesetzestafeln kommt, mit denen der Moses von heute die Welt in die Wüste führt.

In der Spiegelung (vom 10. Haus) der Gesetze, liegt deshalb das 3. Haus, in dem sich das symbolische Leben abspielt - unser Denken, unsere Zahlen, und unsere Erzählungen. Und in der Spiegelung (vom 4. Haus) des Schlafes, liegen deshalb im 9. Haus, wo sich die Symbole des Schicksals aufhalten, unsere Träume, die Religion und das Geld - aber auch unser kollektives Trauma.

Die Massentötung der Kinder vor Christi Geburt, erleben wir derzeit wieder im Holocaust der Rinder. Dem Auftauchen reiner Erscheinungen, wie es Venus-Aphrodite, Jesus Christus oder das Genschaf Dolly sind, ging jedes Mal ein solches Massaker und eine neue Zeitrechnung voraus. Der Herodes von heute heisst Bush und gab selber bekannt, dass eine neue Zeit anbrechen werde. Da begann kurz davor das Jahr 00 auf dem Papier aufzutauchen. Bei Aphrodites Geburt begann die Herrschaft vom "Herr der Zeit" selber (Saturn). Und bei Jesus begann der moderne Kalender mit dem Jahr null. Jedes Rind unter 30 Monaten soll derzeit in Deutschland getötet werden. In England sind es 12 Millionen gewesen. Der Herodes von damals ist auch heute wieder eine Instanz, die ihre Entmachtung befürchtet.

Nur ist es diesmal der Intellekt selbst, der als menschlicher Wille (Uranus) in den Kopf geflüchtet ist, um mit seiner Logik und Willkür über die unteren Triebe zu herrschen, die nun seine Auflösung anzielen. Unser Wille hat allen Grund zur Angst, wenn Uranus durch die Fische zieht, denn der Anlass unserer Furcht ist nicht mehr symbolisch und spirituell, sondern real und existent, bloss die Zusammenhänge sind unserem Willen noch immer verschlossen. Die Kultur der Willkür des humanistischen Herkuleswahnsinns, den unser "Ich" als "Rinderwahn" auf die Triebwelt auslagerte, ist im menschlichen Hirn wieder bei sich selbst angekommen. Die Unterwelt ist in den Räubern selber zur Oberwelt geworden.

 

evf

(c) Teil-Auszüge aus der Triebefibel, dem "Buch der Triebe" von Edgar Valentin Flückiger)

Tierhaltung ist Seelenhaltung!

Bekanntlich verdeutlicht die sogenannte Rückläufigkeit eines laufenden Planeten unser menschliches Verhalten auf besondere Weise. So begann beispielsweise exakt mit der Rückläufigkeit des Mars die Bombardierung der NATO im Kosovo. Sie endete wiederum exakt als der Mars wieder direktläufig wurde, wobei die offizielle Bekanntgabe vom Ende der Kriegshandlungen 3 Tage vorher herauskamen.

Im Moment, wo die Verbrennung der Tiere beschlossen wurde, war die Venus rückläufig geworden. Die Tiere werden nun unter der Rückläufigkeit der Venus getötet und verbrannt, teilweise (in England) aus Zeitnot bloss noch verscharrt. Mit der Bombardierung zeigte uns Mars unsere eiserne und zerstörerische Seite auf. Mit dem Holocaust der Tiere zeigte uns die Venus unsere lieblose Seite auf ihre Weise.

Schon das Wort Tiere, das in anderen Sprachen Animals (Animaux, Animale) heisst, und seinen Ursprung im Wort Seele (Anima) hat, weist auf eine fürchterliche Verrohung hin. Die Venus spiegelt unseren Grobianismus wider, der Politiker und Minister derart befiel, dass es wie bei Jürgen Trittin zu Rücktrittsforderungen kommt, der uns im Grunde aber alle betrifft.

Es betrifft nicht nur die jetzige Entscheidung des schnellen kollektiven Tötens der Seelen (Anima-ls), sondern es ist unsere eigene Seelenhaltung über die Tierhaltung schlechthin gemeint. Die Rinder kauen bis zu 12 Tagen ihre Nahrung mehrmals, sie schmecken über dem Weg der Photozellen die Kraft der Sonne vollständig aus und gehören zu den heiligsten Wesen, die es in der Triebwelt gibt. (In Indien geniesst die Heilige Kuh gar Schutz im Rahmen der offiziellen Religion).

Wenn man der Seele (Tier = Animaux) mit ihrem Verdauensverhalten die Leichen seiner Verwandten untermischt und sie aus Profitgier zu Kannibalen macht, wird sie schlicht und einfach verrückt. Die Seele hält das nicht aus! Sie flüchtet in einen Wahn. Jede Flucht in den Wahn ist aber dazu da, unseren tatsächlichen Wahnsinn zu parodieren, der für die Flucht verantwortlich ist. Es ist der menschliche Herkuleswahnsinn, den wir als "Rinderwahn" auf die Tiere übertragen. Wann nehmen wir diese Projektion zurück?

Wann erteilen wir dem blossen Zeckdenken, den Vernetzungen willkürlicher Machbarkeit - über stupide Verordnungen der EU, zum Welthandel WTO - eine entsprechende Absage?

evf. 1998 - Aus aktuellem Anlass neu aufbereitet, November 2005

 

 

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