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Der
männliche Flächenbrand
12.11.2005 - Hans
Samuel Scherrer, Regisseur & Tv-Produzent im Gespräch mit Edgar
Valentin Flückiger
Frage: Herrscht
in Frankreich Krieg oder was ist das? Gelangt dieses Land wieder zur Ruhe?
Wie konnte es so weit kommen?
Antwort:
In Frankreich herrscht kein Krieg. Möglicherweise sogar noch ein halbwegs gesunder
Zustand. Ein gesunder Zustand drückt sich nämlich noch aus, ein ungesunder nicht
mehr. Was sich in Frankreich abspielt, macht Mut zur Hoffnung. Es wäre -
unter den vorhandenen Konstellationen - beinahe abnormal, wenn der Mensch seinem Gespür absolut keinen Ausdruck mehr
geben würde. Es ist zwar nicht gut, dass Autos brennen, aber es ist gut,
dass es auch in Europa noch eine Unterwelt gibt. Unterwelt ist Seele!
Frage: Wir
nehmen nun Krawalle, Unruhen und Gewalt wahr. Ist das auch astrologisch
bedingt? Bestätigen das die Transite dieser Tage?
Frage:
Ja, manchmal gibt es Krawalle wegen einem Fussballspiel. Die führen zu
nichts. Das Resultat bleibt wie es ist. Aber es gibt andere Krawalle, die
führen wenigstens zu einer Einsicht! Manchmal. Wäre Frankreich am
Überfall auf den Irak beteiligt, würde es jetzt möglicherweise keine
Krawalle erleben, die Arbeitslosen befänden sich im Krieg, aber das Land
hätte Tote zu beklagen, Verwundete, viele Opfer eben.
Frage:
Ist das nicht ein wenig einfach gedacht?
Antwort: Wie
kommen Sie darauf, dass es einfach ist, eine solche Antwort zu finden? Haben
Sie ausgerechnet von mir eine kompliziertere erwartet? Ich bin Astrologe,
kein Unruhe-Experte. Für mich sind brennende Autos brennende
Statussymbole, ein unschöner Anblick, aber eine Katastrophe wäre es
dann, wenn sich Menschen darin befänden. Das ist glücklicherweise nicht
der Fall. Frankreich wird wieder Ruhe finden. Dann geht es wieder
woanders los.
Frage:
Ist es nicht ein wenig Dunkel, hierbei von einem normalen Zustand
auszugehen?
Antwort: Es
ist nichts "normal". Und es berührt mich sehr wohl. Aber
manche "Sonnenkönige" möchten vielleicht lieber wieder Militärschläge auf den Iran
oder sonst wo "live" am Fernsehen mit erleben? Manchmal kommt es
mir so vor.
Frage:
Sie haben spezifisch "Brände" unterm rückläufigen Mars sogar
prognostiziert. Für einige war das vielleicht eher eine dunkle Prognose?
Antwort:
Das erfahre ich anders. Etwa aufgrund von Leserbriefen. Ausserdem sind
diese Dinge nun eingetroffen, was gibt es also zu beklagen? Die
Wahrheit?
Frage: Manche
Wahrheiten hört man nicht besonders gern.
Antwort:
Ja, stimmt. Es gibt sogar Verrückte, die ständig irgendwelche Kaffeesatzleser
verfolgen, um festzuhalten, was von deren Aussagen dann eben
nicht eingetroffen sei. Spirituelle Hobby-Detektive. Dabei blenden die positiven Schöndenker
aber aus, dass
sie damit sogar wesentlich besser gefahren wären als mit all dem, was sich
dann tatsächlich zugetragen hat. Bush ist für sie kein
Massenmörder, kein Kriegsverbrecher, kein Krimineller der die
Menschenrechte mit Füssen tritt, der Gesetze überschreitet und bricht, -
sie haben andere Probleme.
Frage:
Man hört das Negative eben nicht gern.
Antwort:
Aha, das Negative. Also sind wir nicht mehr ganz bei Sinnen! Es fehlt uns an
Selbstverständnis, wenn wir uns vor dem Negativen schon vor der
Ankündigung fürchten. Aber wenn wir es selbst nachher, nachdem es
eingetroffen ist, immer noch nicht zur Kenntnis nehmen, dann fehlt uns
halt alles. Dann sollten wir nur noch weiter lesen, es gibt sonst nichts
mehr zu tun.
Frage:
Wie meinen Sie das?
Antwort: Sie
fragen mich, wie ich das meine? Nun, wovon leben denn die Medien? Fragen Sie
sich das bitte einmal ganz ernsthaft. Die Antwort lautet: Sie leben einzig und allein
davon, dass sie uns täglich die Toten aufzählen! Und damit spreche ich
sogar erst ihre Zahlenmethode an. Die einzige, die sie beherrschen. Sie können nichts
anderes.
Frage:
Zahlen als Information...
Antwort:
Ja, die Zahlen kommen zuerst. Damit sind wir aber noch nicht am Ende. Es
gibt dann auch noch die
Erzählermethode. Und damit ist jene Methode gemeint, wo sie uns ausführlich von Blut und Exkrementen
berichten, wo sie von Vergewaltigung und dem Sport mit der
Geschlechtsmuskulatur und so ähnlichen Spässen berichten, also wieder von
Totem. Sie erzählen uns, wer demnächst hingerichtet wird und wer soeben auferstanden sei.
Wer geschnappt wurde und wen man entliess. Hier zitiere ich der Inhalt von
einem Bericht gestern auf Spiegel-online: "Jemand habe bei der
Explosion gesehen, wie einem Opfer die Augen ausgefallen seien, und
nebenan lag ein Körper ohne Kopf..." - das ist doch Schwarze Magie.
So etwas werden Sie hier auf diesen Seiten nie finden.
Frage:
Der Tod wird umschrieben?
Antwort:
Nein, niemand beschreibt den Tod, - wie denn? Man hängt sich nur verbal
in den Kreislauf des Sterbens.
Wenn sie daher nach dem Dunkeln suchen, gegen das ich übrigens nichts
habe, dann ist dieses jetzt nicht mehr dunkel, sondern stockfinster. Es
ist düster, es ist obszön, es ist der Versuch, aus dem Tod ein reelles
Geschäft zu machen. Es ist die literarische Sterbehilfe unserer Zeit
schlechthin.
Frage:
Ist diese Tonart inzwischen sogar schlimmer geworden?
Antwort:
Seitdem ich einst - damals fast noch ein Kind - in der Bibel gelesen habe,
verfolgt mich die gleiche Schwarze Magie in jeder Tageszeitung. Obschon
die meisten Meldungen heute der Realität entsprechen, werden sie in der
alten Sprache wiedergegeben. Nämlich so: "Und er nahm die Ohren
eines Esels und schlug damit dreissig Mann!" Verstehen sie, was ich
damit meine, diese Sprache war schon damals nicht gut, und sie hat sich
inzwischen um kein Jota verändert.
Frage:
Da wird man besser sein eigener Prophet?
Antwort:
Man ist gezwungen dazu. Sonst müssen Sie glauben, was sie vorgesetzt
bekommen. Sonst müssen Sie wissen, was andere behaupten. Sie sind dann
ein bedauernswertes Kind der Aufklärung, die sicher irgend einmal noch
stattfinden wird. Und das Ausgeblendete spiegelt sich beim Ausblender eines Tages
als authentisches Magengeschwür wider. Ich betrachte so genannte
"Weissagungen", also Prognosen die Schlachtfelder über lange Zeiträume
voraussagen, biblische und so weiter, als wahre Volksverhetzung, als
perverses Spiel mit dem Glauben, den jeder Mensch irgendwie hat.
Frage: Sie haben
ihren eigenen Glauben gefunden?
Antwort: Ich werde
in einem Jahr 60ig, das ist noch zu früh, um einen eigenen Glauben zu
haben. Ich glaube aber immerhin, dass ich auf dem Weg bin
dazu.
Frage:
Hat der Glaube auch etwas mit den Unruhen in Frankreich zu tun?
Antwort:
Der Mensch teilt seinen guten Glauben mit dem schlechtem Gewissen: beide
treiben ihn permanent an, ohne ihm aber eine stabile Harmonie zu garantieren. Also wird
letztlich ein nationales Bewusstsein daraus. Für manche ein Ausweg, für
manche ein Art Synthese. Somit befinden wir uns aber stets
zu Dritt unterwegs. Und unserem nationalen Bewusstsein soll nun der Staat
gerecht werden, dem wir angehören, indem er unseren Glauben und unser
Unwissen irgendwie neutralisiert. Das ist eine schier unlösbare
Aufgabe.
Frage:
Weil auch die Staatenlenker von den Medien kritisiert werden?
Antwort:
Sie vor allem. Gerade sie ernten die meiste Kritik. Sie kommen als
"Erlöser" also gar nicht in Frage. Daher rennen wir wieder zu
unserem Glauben zurück. Und dann wieder zu unserem Wissen. Das geht
so hin und her, bis wir völlig erschöpft sind und einer daher kommt, der
sagt: "Ihr seid Franzosen, Deutsche, Engländer,
Amerikaner!" Der nächste Satz lautet natürlich schon:
"Wir lassen uns nicht alles bieten!" Das ist meistens schon der
Anfang vom Ende.
Frage: Darum
ist es ein gutes Zeichen, wenn Menschen nicht in den Krieg ziehen und
andere gezielt töten, sondern sich anderswie Luft verschaffen?
Antwort:
Es ist zumindest noch ein Zeichen von Leben. Der Krieg ist kein Zeichen
des Lebens mehr, sondern der Verlust der eigenen Identität. Wenn die
Soldaten sich in der Fremde aufhalten, um Krieg zu führen, hat das eigene
Land keinen Geist mehr, es wird von Gespenstern bewohnt. Aber Frankreich hat
Geist.
Frage:
Der allerdings brennt.
Antwort:
Bisher brennen die Autos. Nicht der Geist!
Frage: Aber
die Katastrophen mehren sich.
Antwort: Ja, so
eine Art Endzeit-Fieber geht um. Und dieses Feuer wird sogar geschürt.
Muss ja auch sein, um auf Erlösung zu warten braucht es vorher Schlachten
dazu. Aber bleiben wir beim Moment. Am 15. dieses Monats wird der Merkur
rückläufig werden, da werden dann wieder Friedensschritte im nahen Osten
versprochen - die sich in einem Monat oder zwei natürlich wieder als
Versprecher herausstellen. Das hatten wir doch immer so. Es lohnt sich
wirklich nicht mehr, die endlosen Wiederholungen dieser Lügen zu
lesen.
Frage: Es wird dort
in naher Zukunft keinen Frieden geben?
Antwort: In naher
Zukunft, ist gut. Es wird keinen Glauben mehr geben, das ist der Punkt.
Zum Atheismus sollte man stehen, oder eben zu seiner Religion, nur, beides
geht nicht. Sich bis zu den Zähnen bewaffnen und von Terror erzählen,
ist obskur. Man wird nicht mehr ernst genommen, weil es auch ein Verhalten
der Lüge gibt. Man kann nicht politisch gegen eine Lehre handeln, auf die
man sich gleichzeitig als Religion beruft. Das hat das Beispiel des
Schwarzmagiers Bush mit seinen Lügen gerade eindrücklich
bewiesen.
Frage: Wie stimmen
derzeit die
astrologischen Fakten mit diesen Geschehnissen überein? Da ist ja gerade
jetzt eine exakte Uranus/Pluto-Konstellation, ein gespiegeltes Trigon, das ist
aber sehr selten. Und zu Beginn der Unruhen gab es einen exakten Saturn-Uranus Aspekt, den Sie
beschrieben haben. Der rückläufige Mars wies hin auf Brände,
Arbeitskämpfe, Kampf um Arbeit - hatten wir alles. Aber was war in der Zwischenzeit? Und wie lange dauert das
noch an?
Antwort:
Unter Sonne und Mars findet das Spüren von Sinn statt - aber derart
deftig, dass es in den Teritärdirektionen (fast immer) zu Kriegen kam.
Das war übrigens auch nach dem 11/9 der Fall. Durch den rückläufigen
Mars haben wir nun die Situation, dass der Mars sich schon seit 2 Wochen
auf der Achse (Halbsumme) von Sonne/Mars bewegt. Es geht ja nicht einfach
um die - scheinbare - Rückläufigkeit eines Planeten, sondern damit sind
bestimmte Phänomene verbunden. In diesem Fall läuft die Achse von
Sonne/Mars langsamer vorwärts und der Mars läuft zurück, und auf diese
Weise treffen sich beide, laufen im Gegenbogen parallel zu einander.
Daraus ergibt sich Reibung und Hitze.
Also Sonne/Mars und
zusätzlich der laufende Mars dabei. Die Jugendlichen (Mars) verspüren
das ganz besonders stark. Nicht nur in Frankreich. In Deutschland erwachte
etwa die Junge Union gegen Stoiber, der ein wenig geputscht werden soll. Dieser griff zum Vodoo Zauber und flüchtete nach Rom. Ein nationales
Oberhaupt der Politik besuchte das Oberhaupt des Glaubens. Das vereinte Kirche und Staat
und die Medien wieder. Aber man muss sich auch vorstellen, was für ein
Quatsch hier Politik genannt wird: Stoiber in Rom! Und woanders suchen die Bewohner der Ghettos
das Licht - in der
Nacht. Die wieder von brennenden Fahrzeugen erleuchtet wird. Also: Die Angst schlägt um und wird zur
allgemeinen Mutprobe. Man
will den ganzen Sinn (der Sonne) auf einmal erfahren, das heisst, Lust und Schmerz
gemeinsam verspüren. Das geht aber nicht.
Wir sind Rindfleischesser,
Humanisten, Weltverbesserer, - den Herkuleswahn nennen wir
"Rinderwahn". Unsere Lust (aufs Fleisch) wurde durch den Schmerz
der Tiere industrialisiert. Der "Kriegerische" von einst gab
sich manchmal auch schon mit einem Huhn zufrieden. In der Neuzeit sind wir das
auch. Nur eines ist ebenfalls sichtbar geworden: unter diesem Mars bei Sonne/Mars
will man andere nicht sterben lassen. Aber man will den Streit. Man
fordert ihn heraus.
Frage: Streit ist
oft der Anfang vom Krieg.
Antwort: Halt,
nicht so schnell. "Streit ist der Vater aller Dinge!"
meinte schon Heraklit. Ein paar Psychologen haben dann aus dem Streit den
"Krieg" gemacht. Aber Streit ist nicht Krieg. Eine Streitkultur
zu haben, bedeutet auch, dass man liebt. Eine "Kriegskultur"
gibt es nicht, der Krieg liegt jenseits der Kultur. Ich streite gerne mit
Menschen, die ich mag, verstehen sie, mit Gegnern, nicht mit
Feinden.
Frage: Worin liegt
da der Unterschied?
Antwort: Gegner
liebt man, weil man sie braucht, Feinde lässt man laufen, weil sie für
einen unbrauchbar sind. Ein Feind tickt auf einer anderen Wellenlänge,
darum begegnen sie ihm gar nicht. Wenn mich aber einer wütend sehen will,
kann er das zustande bringen, falls er mich mag. Ich spüre das. Doch wenn
einer mein Leben will, mir vielleicht zuerst die Flausen austreiben
möchte, die dazu gehören, lasse ich ihn stehen. Er hat sein eigenes
Leben, er soll sich damit beschäftigen. Ich weiss dann, dass ich meine
Wellenlänge verliess, es lag sicher an mir, dass ich auf ihn traf.
Frage: Haben Sie
Feinde?
Antwort: Ich hoffe
nicht, kennen tue ich jedenfalls keinen.
Frage: Und
Gegner?
Antwort: Ich hoffe
doch. Sonst hätte ich ja keine echten Begegnungen.
Frage: Können Sie
das noch etwas genauer erklären?
Antwort: Sehen Sie,
so lange sich die Oberen Frankreichs als Sonne betrachten, sich damit wie
Ludwig der Sonnenkönig mit dem Licht der Sonne identifizieren, sind ihre
Söhne und Töchter durch den Mars zu betrachten. So ist es auch in jeder
Familie der Fall, wo im Lauf der Zeit eine natürliche Entthronung der
Alten durch die Jungen stattfindet. Das hat überhaupt nichts mit
Feindschaft zu tun, sondern mit der Natur. Wer das nicht begreift, der
kann nicht anständig Altern und er kann auch nicht in Ruhe sterben.
Frage: Verstanden.
Wir sterben ständig, und brauchen ganz bestimmt keinen Krieg
dazu.
Antwort: So ist es.
Und Feindschaften erübrigen sich, wenn wir uns nicht auf der falschen
Wellenlänge einmischen, um dort irgend etwas zu besorgen, was gar nicht
zu unserer Aufgabe gehört. Hätte Bush seine Privatfehde mit Saddam nicht
zu einer Nationalen Aufgabe gemacht, gäbe es in den USA heute vielleicht
auch Krawalle wie in Frankreich, aber keine Feindschaft - er wäre nicht
zum Feind der übrigen Welt geworden. Bush tickt auf der Wellenlänge
Saddams, das haben wir hier astrologisch mehrfach aufgezeigt. Er übernahm
dessen Konstellation (Sonne-Uranus-Chiron) als Progression und hat sich
damit der Wurzel angepasst, jetzt hängt er am selben Baum. Man braucht
nicht die Geschichte zu studieren, die Handlungen eines Einzelnen genügen,
um zu sehen, dass dieser Kain seinen Bruder trotz des schlechteren Garten
erschlagen hat. Und das ist die eigentliche Willkür, - Sonne-Mars ist das
nicht.
Frage: Warum
betrifft das vor allem Männer?
Antwort: Vor zwei
Tagen beim Attentat im Amman funktionierte der Sprengstoffgürtel der Frau
nicht, ihr Mann schob sie aus dem Raum bevor er bei sich die Zündung
auslöste. Das wäre nun der rückläufige Mars: der Funke zündete
einfach nicht. Der männliche Geist wollte sterben, aber der weibliche
Körper machte nicht mit. Sie hat - sogar widerwillig - überlebt, wird
wohl zwar trotzdem sterben. Aber nicht mehr unterm rückläufigen
Mars.
Frage: Warum also
Männer?
Antwort: Unser
humanistische Vorfahre Herkules, war keine Frau, er war ein Mann! Und
Männer möchten ihr Glück nicht mit Tränen bezahlen, eher verzichten
wir darauf. Damit fehlt uns Männern manchmal die Tragik.
Frage: Herkules
war ohne Tragik?
Antwort: Er war
unbelehrbar - im Guten! Er war eigentlich nicht nur der typische Humanist,
sondern der typische Mann. Männer sind geistige Gefässe, die nehmen
notfalls jeden Müll auf, um zu Zeugen und zu Zünden, weil sie halt von
Überzeugungen leben müssen. Frauen benötigen jedoch als körperliche
Gefässe einen wirklichen Samen, und diese natürliche Zeugung führt dann
auch zur Geburt. Überzeugungen führen nicht zur Geburt. Sondern zum
Krieg.
Unten sehen Sie nun als roten Punkt den Lauf der Achse von
Sonne/Mars - und gleichzeitig befindet sich im Gegenbogen ständig der Mars im Transit
mit dabei. Das ist die enorme Hitze. Der Flächenbrand. Die Wut auch,
keine Arbeit zu haben, nämlich nichts Richtiges tun zu können (Mars).
Der Mars ist doppelt beteiligt, das Sinnvolle aber (die Sonne) nur als
Halbsumme mit Mars, sie ist somit geschwächt. Ohne Saturn hat nun eine solche Konstellation gar keine
Bremse mehr, sie erhält keine Struktur, keine Autorität vermag sie zu
blockieren. Das Ganze begann genau ende Oktober - exakt als die Aufruhr in
Frankreich begann.
07.11.2005

14.11.2005

18.11.2005

Erst eine gute Woche nach
dem 18. November entfernt sich die Achse Sonne/Mars allmählich vom
laufenden Mars. Wobei genau um die beiden Tage vor und nach dem 18. ds.
sowohl die Achse Sonne/Mars als auch der Mars selber noch auf dem Saturn
zusammen kommen! Das ist dann volle "Reibung" noch zusätzlich
dazu. Autoritäten und Obrigkeit versuchen sich durchzusetzen. Es sieht
unschön aus. Natürlich gerade eben nicht nur für Frankreich. Dort
könnte sich sogar etwas ändern, falls es bis dahin nicht total
eskaliert. Um den 18. ist das Gefahrenpotential weltweit wieder ziemlich
gross - ein angestauter Druck der sich entladen will.
Heute Nacht gab es ja noch ein
kleines Erdbeben in der Schweiz, sehen sie sich das Neumond-Horoskop auf
unserer Seite dazu an - eine Wiederholung der Konstellation von dem
Neumond nach Tschernobyl - für alle Länder der Welt! Das war die Uranus/Pluto
Auslösung die heute am 12. November im Sextil exakt zusammen
standen!
Mars aber ist das
"Spüren", und rückläufig spürt man jetzt den eigenen Bewegungen nach! Auch
den Bewegungen, die aus der Tiefe kommen, auch denen des Partners, auch den
Bewegungen der Jugendlichen, von allem. Wir sind und werden bewegt, und
sind hoffentlich an dieser Bewegung interessiert. In wenigen Tagen wird der Merkur
ebenfalls noch rückläufig, - das ist dann wieder ein ganz besonderes
Gespann! Da muss dann geistig und körperlich wieder Vieles
rückgängig gemacht, korrigiert und repariert werden. Denken Sie nur mal
an die bisher angerichteten Schäden.
(c) Apollon Edition November 2005 (mit Zitaten aus dem
Buch der Triebwelt)
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Beitrag von 2003
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Wissen
Sie wie man Börsenpapiere ersetzt?
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Eine
mediale Recherche von Traudel Görz
Heute
am 1. Juli 2003 wird der DAX 15 Jahre alt. Aber auch er ist nicht
mehr, was er einmal war. Leider decken Börsenpapiere nicht einmal
mehr das Papier, auf dem sie gedruckt sind. - Leider? - Natürlich
nicht leider, denn die waren ja schon immer wertlos, nur hat man's
jetzt endlich bemerkt. Und nun ist guter Rat teuer. Was tut man
dagegen?
Man
verfährt einfach umgekehrt.
Man
verkauft jetzt das Geld! Das Geld, das man früher sparte oder
ausgab, ist selber die Bank, es ist reines Geld, das imstande ist,
aus sich selbst Gewinne zu erzielen. Damit ist auch das
Geld wieder bei sich selbst
angekommen. Es trifft sich gut: denn jetzt müssen wenigstens wir
wieder zu Gott zurück, das heisst, zum Glauben, dass noch irgend
etwas wertvoll ist auf dieser Welt. Das Geld war schneller
als wir, es war immer unser Gott, und nun glauben wir direkt
daran. Wir sammeln Geld - aus Luxemburg, aus Schweden und der Tschechoslowakei, - um es anzubeten. Dass es zum Himmel aufsteige!
In
der Rezession nach dem Schwarzen Freitag 1929 waren es noch
Schnaps und Hochhäuser, die uns die Situation verkraften
liessen. Spiritus aus der Flasche war Gottesersatz. Und beim Bau
des grössten Wolkenkratzers von New Yorks (1931) standen selbst
Professoren Schlange, um Hand anzulegen beim Turmbau zu Babel.
Jetzt ist es nur noch das Geld, das uns Gott ersetzt.
Vor
kurzem wurden noch Aktienpapiere verkauft, die steigen sollten,
damit geballtes Börsenwissen satte Gewinne abwarf. Aber sie
fielen! Nun verkaufen sie das Geld selber, Sie verkaufen den EURO!
Täglich im Fernsehen, etwa bei n-tv, wird Geld angepriesen. In Täschchen,
Tüten und Schatullen sieht das gut aus, und der Wert müsse sich
auf diese Weise wohl immens erheben. So wird es versprochen.
Bleibt nur die Frage, ob wir das noch erleben.

Bildbeschriftung:
n-tv
Handel im EURO-Fieber
Die
deutsche Tageszeitung taz - sozial kompetent -
rechnet dem Deutschen Kanzler vor, dass ein Einzelverdiener
sich mit seiner Steuererleichterung nicht mal das EURO- Täschchen
von San Marino kaufen kann. Der Kanzler sollte sich schämen -
denn so was braucht doch eigentlich wirklich jeder.
Achtung!
für das Versprechen einer Wertsteigerung der gekauften EURO übernehmen
wir keine Verantwortung!
Ungerecht
ist, dass wir in der Schweiz keine Euro haben, die bald einmal
Seltenheitswert gewinnen. Und wenn dies stimmt, gibt es jetzt
sogar einen Grund, warum wir der EU hätten beitreten sollen. Arme
Schweizer.
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Jahrhundert-Beben
exakt voraus gesagt> (Rubrik
Tageshoroskop)
Eingetroffene
Doppel-Prognose 2005
Andere
eingetroffene Prognosen: zur Auswahl
°°°
Astrologie
den Experten voraus
Kanzler
Schröder und Frau Merkel
Exakte
Ansage vom Tages des Überfalls auf den Irak
Deutsche
Bundestagswahl 2002 (Richtige Prognose einzige im Web)
Richtige
Prognose Bundestagswahl 1998
Zur Auswahl
anderer Prognosen
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