Apollon Ariadne Ariadne update IGing gratis Weltenei

Apollon Edition
Edgar Valentin Flückiger
Vordergasse 24, CH 8213 Neunkirch
Info@Welten.net
 
 

 

 

 

 

   

Der männliche Flächenbrand

12.11.2005 - Hans Samuel Scherrer, Regisseur & Tv-Produzent im Gespräch mit Edgar Valentin Flückiger 

Frage: Herrscht in Frankreich Krieg oder was ist das? Gelangt dieses Land wieder zur Ruhe? Wie konnte es so weit kommen?

Antwort: In Frankreich herrscht kein Krieg. Möglicherweise sogar noch ein halbwegs gesunder Zustand. Ein gesunder Zustand drückt sich nämlich noch aus, ein ungesunder nicht mehr. Was sich in Frankreich abspielt, macht Mut zur Hoffnung. Es wäre - unter den vorhandenen Konstellationen - beinahe abnormal, wenn der Mensch seinem Gespür absolut keinen Ausdruck mehr geben würde. Es ist zwar nicht gut, dass Autos brennen, aber es ist gut, dass es auch in Europa noch eine Unterwelt gibt. Unterwelt ist Seele!

Frage: Wir nehmen nun Krawalle, Unruhen und Gewalt wahr. Ist das auch astrologisch bedingt? Bestätigen das die Transite dieser Tage? 

Frage: Ja, manchmal gibt es Krawalle wegen einem Fussballspiel. Die führen zu nichts. Das Resultat bleibt wie es ist. Aber es gibt andere Krawalle, die führen wenigstens zu einer Einsicht! Manchmal. Wäre Frankreich am Überfall auf den Irak beteiligt, würde es jetzt möglicherweise keine Krawalle erleben, die Arbeitslosen befänden sich im Krieg, aber das Land hätte Tote zu beklagen, Verwundete, viele Opfer eben. 

Frage: Ist das nicht ein wenig einfach gedacht?     

Antwort: Wie kommen Sie darauf, dass es einfach ist, eine solche Antwort zu finden? Haben Sie ausgerechnet von mir eine kompliziertere erwartet? Ich bin Astrologe, kein Unruhe-Experte. Für mich sind brennende Autos brennende Statussymbole, ein unschöner Anblick, aber eine Katastrophe wäre es dann, wenn sich Menschen darin befänden. Das ist glücklicherweise nicht der Fall. Frankreich wird wieder Ruhe finden. Dann geht es wieder woanders los.   

Frage: Ist es nicht ein wenig Dunkel, hierbei von einem normalen Zustand auszugehen? 

 Antwort: Es ist nichts "normal". Und es berührt mich sehr wohl. Aber manche "Sonnenkönige" möchten vielleicht lieber wieder Militärschläge auf den Iran oder sonst wo "live" am Fernsehen mit erleben? Manchmal kommt es mir so vor.   

Frage: Sie haben spezifisch "Brände" unterm rückläufigen Mars sogar prognostiziert. Für einige war das vielleicht eher eine dunkle Prognose?

Antwort: Das erfahre ich anders. Etwa aufgrund von Leserbriefen. Ausserdem sind diese Dinge nun eingetroffen, was gibt es also zu beklagen? Die Wahrheit? 

Frage: Manche Wahrheiten hört man nicht besonders gern. 

Antwort: Ja, stimmt. Es gibt sogar Verrückte, die ständig irgendwelche Kaffeesatzleser verfolgen, um festzuhalten, was von deren Aussagen dann eben nicht eingetroffen sei. Spirituelle Hobby-Detektive. Dabei blenden die positiven Schöndenker aber aus, dass sie damit sogar wesentlich besser gefahren wären als mit all dem, was sich dann tatsächlich zugetragen hat. Bush ist für sie kein Massenmörder, kein Kriegsverbrecher, kein Krimineller der die Menschenrechte mit Füssen tritt, der Gesetze überschreitet und bricht, - sie haben andere Probleme.    

Frage: Man hört das Negative eben nicht gern. 

Antwort: Aha, das Negative. Also sind wir nicht mehr ganz bei Sinnen! Es fehlt uns an Selbstverständnis, wenn wir uns vor dem Negativen schon vor der Ankündigung fürchten. Aber wenn wir es selbst nachher, nachdem es eingetroffen ist, immer noch nicht zur Kenntnis nehmen, dann fehlt uns halt alles. Dann sollten wir nur noch weiter lesen, es gibt sonst nichts mehr zu tun.  

Frage: Wie meinen Sie das?

Antwort: Sie fragen mich, wie ich das meine? Nun, wovon leben denn die Medien? Fragen Sie sich das bitte einmal ganz ernsthaft. Die Antwort lautet: Sie leben einzig und allein davon, dass sie uns täglich die Toten aufzählen! Und damit spreche ich sogar erst ihre Zahlenmethode an. Die einzige, die sie beherrschen. Sie können nichts anderes. 

Frage: Zahlen als Information... 

Antwort: Ja, die Zahlen kommen zuerst. Damit sind wir aber noch nicht am Ende. Es gibt dann auch noch die Erzählermethode. Und damit ist jene Methode gemeint, wo sie uns ausführlich von Blut und Exkrementen berichten, wo sie von Vergewaltigung und dem Sport mit der Geschlechtsmuskulatur und so ähnlichen Spässen berichten, also wieder von Totem. Sie erzählen uns, wer demnächst hingerichtet wird und wer soeben auferstanden sei. Wer geschnappt wurde und wen man entliess. Hier zitiere ich der Inhalt von einem Bericht gestern auf Spiegel-online: "Jemand habe bei der Explosion gesehen, wie einem Opfer die Augen ausgefallen seien, und nebenan lag ein Körper ohne Kopf..." - das ist doch Schwarze Magie. So etwas werden Sie hier auf diesen Seiten nie finden. 

Frage: Der Tod wird umschrieben? 

Antwort: Nein, niemand beschreibt den Tod, - wie denn? Man hängt sich nur verbal in den Kreislauf des Sterbens. Wenn sie daher nach dem Dunkeln suchen, gegen das ich übrigens nichts habe, dann ist dieses jetzt nicht mehr dunkel, sondern stockfinster. Es ist düster, es ist obszön, es ist der Versuch, aus dem Tod ein reelles Geschäft zu machen. Es ist die literarische Sterbehilfe unserer Zeit schlechthin. 

Frage: Ist diese Tonart inzwischen sogar schlimmer geworden?  

Antwort: Seitdem ich einst - damals fast noch ein Kind - in der Bibel gelesen habe, verfolgt mich die gleiche Schwarze Magie in jeder Tageszeitung. Obschon die meisten Meldungen heute der Realität entsprechen, werden sie in der alten Sprache wiedergegeben. Nämlich so: "Und er nahm die Ohren eines Esels und schlug damit dreissig Mann!" Verstehen sie, was ich damit meine, diese Sprache war schon damals nicht gut, und sie hat sich inzwischen um kein Jota verändert.

Frage: Da wird man besser sein eigener Prophet?

Antwort: Man ist gezwungen dazu. Sonst müssen Sie glauben, was sie vorgesetzt bekommen. Sonst müssen Sie wissen, was andere behaupten. Sie sind dann ein bedauernswertes Kind der Aufklärung, die sicher irgend einmal noch stattfinden wird. Und das Ausgeblendete spiegelt sich beim Ausblender eines Tages als authentisches Magengeschwür wider. Ich betrachte so genannte "Weissagungen", also Prognosen die Schlachtfelder über lange Zeiträume voraussagen, biblische und so weiter, als wahre Volksverhetzung, als perverses Spiel mit dem Glauben, den jeder Mensch irgendwie hat.    

Frage: Sie haben ihren eigenen Glauben gefunden?  

Antwort: Ich werde in einem Jahr 60ig, das ist noch zu früh, um einen eigenen Glauben zu haben. Ich glaube aber immerhin, dass ich auf dem Weg bin dazu.   

Frage: Hat der Glaube auch etwas mit den Unruhen in Frankreich zu tun? 

Antwort: Der Mensch teilt seinen guten Glauben mit dem schlechtem Gewissen: beide treiben ihn permanent an, ohne ihm aber eine stabile Harmonie zu garantieren. Also wird letztlich ein nationales Bewusstsein daraus. Für manche ein Ausweg, für manche ein Art Synthese. Somit befinden wir uns aber stets zu Dritt unterwegs. Und unserem nationalen Bewusstsein soll nun der Staat gerecht werden, dem wir angehören, indem er unseren Glauben und unser Unwissen irgendwie neutralisiert. Das ist eine schier unlösbare Aufgabe.     

Frage: Weil auch die Staatenlenker von den Medien kritisiert werden? 

Antwort: Sie vor allem. Gerade sie ernten die meiste Kritik. Sie kommen als "Erlöser" also gar nicht in Frage. Daher rennen wir wieder zu unserem Glauben zurück. Und dann wieder zu unserem Wissen.  Das geht so hin und her, bis wir völlig erschöpft sind und einer daher kommt, der sagt: "Ihr seid Franzosen, Deutsche, Engländer, Amerikaner!"  Der nächste Satz lautet natürlich schon: "Wir lassen uns nicht alles bieten!" Das ist meistens schon der Anfang vom Ende. 

 Frage: Darum ist es ein gutes Zeichen, wenn Menschen nicht in den Krieg ziehen und andere gezielt töten, sondern sich anderswie Luft verschaffen?

Antwort: Es ist zumindest noch ein Zeichen von Leben. Der Krieg ist kein Zeichen des Lebens mehr, sondern der Verlust der eigenen Identität. Wenn die Soldaten sich in der Fremde aufhalten, um Krieg zu führen, hat das eigene Land keinen Geist mehr, es wird von Gespenstern bewohnt. Aber Frankreich hat Geist. 

Frage: Der allerdings brennt.

Antwort: Bisher brennen die Autos. Nicht der Geist!

Frage: Aber die Katastrophen mehren sich. 

Antwort: Ja, so eine Art Endzeit-Fieber geht um. Und dieses Feuer wird sogar geschürt. Muss ja auch sein, um auf Erlösung zu warten braucht es vorher Schlachten dazu. Aber bleiben wir beim Moment. Am 15. dieses Monats wird der Merkur rückläufig werden, da werden dann wieder Friedensschritte im nahen Osten versprochen - die sich in einem Monat oder zwei natürlich wieder als Versprecher herausstellen. Das hatten wir doch immer so. Es lohnt sich wirklich nicht mehr, die endlosen Wiederholungen dieser Lügen zu lesen.  

Frage: Es wird dort in naher Zukunft keinen Frieden geben?

Antwort: In naher Zukunft, ist gut. Es wird keinen Glauben mehr geben, das ist der Punkt. Zum Atheismus sollte man stehen, oder eben zu seiner Religion, nur, beides geht nicht. Sich bis zu den Zähnen bewaffnen und von Terror erzählen, ist obskur. Man wird nicht mehr ernst genommen, weil es auch ein Verhalten der Lüge gibt. Man kann nicht politisch gegen eine Lehre handeln, auf die man sich gleichzeitig als Religion beruft. Das hat das Beispiel des Schwarzmagiers Bush mit seinen Lügen gerade eindrücklich bewiesen.   

Frage: Wie stimmen derzeit die astrologischen Fakten mit diesen Geschehnissen überein? Da ist ja gerade jetzt eine exakte Uranus/Pluto-Konstellation, ein gespiegeltes Trigon, das ist aber sehr selten. Und zu Beginn der Unruhen gab es einen exakten Saturn-Uranus Aspekt, den Sie beschrieben haben. Der rückläufige Mars wies hin auf Brände, Arbeitskämpfe, Kampf um Arbeit - hatten wir alles. Aber was war in der Zwischenzeit? Und wie lange dauert das noch an? 

Antwort: Unter Sonne und Mars findet das Spüren von Sinn statt - aber derart deftig, dass es in den Teritärdirektionen (fast immer) zu Kriegen kam. Das war übrigens auch nach dem 11/9 der Fall. Durch den rückläufigen Mars haben wir nun die Situation, dass der Mars sich schon seit 2 Wochen auf der Achse (Halbsumme) von Sonne/Mars bewegt. Es geht ja nicht einfach um die - scheinbare - Rückläufigkeit eines Planeten, sondern damit sind bestimmte Phänomene verbunden. In diesem Fall läuft die Achse von Sonne/Mars langsamer vorwärts und der Mars läuft zurück, und auf diese Weise treffen sich beide, laufen im Gegenbogen parallel zu einander. Daraus ergibt sich Reibung und Hitze.   

Also Sonne/Mars und zusätzlich der laufende Mars dabei. Die Jugendlichen (Mars) verspüren das ganz besonders stark. Nicht nur in Frankreich. In Deutschland erwachte etwa die Junge Union gegen Stoiber, der ein wenig geputscht werden soll. Dieser griff zum Vodoo Zauber und flüchtete nach Rom. Ein nationales Oberhaupt der Politik besuchte das Oberhaupt des Glaubens. Das vereinte Kirche und Staat und die Medien wieder. Aber man muss sich auch vorstellen, was für ein Quatsch hier Politik genannt wird: Stoiber in Rom! Und woanders suchen die Bewohner der Ghettos das Licht - in der Nacht. Die wieder von brennenden Fahrzeugen erleuchtet wird. Also: Die Angst schlägt um und wird zur allgemeinen Mutprobe. Man will den ganzen Sinn (der Sonne) auf einmal erfahren, das heisst, Lust und Schmerz gemeinsam verspüren. Das geht aber nicht.   

Wir sind Rindfleischesser, Humanisten, Weltverbesserer, - den Herkuleswahn nennen wir "Rinderwahn". Unsere Lust (aufs Fleisch) wurde durch den Schmerz der Tiere industrialisiert. Der "Kriegerische" von einst gab sich manchmal auch schon mit einem Huhn zufrieden. In der Neuzeit sind wir das auch. Nur eines ist ebenfalls sichtbar geworden: unter diesem Mars bei Sonne/Mars will man andere nicht sterben lassen. Aber man will den Streit. Man fordert ihn heraus. 

Frage: Streit ist oft der Anfang vom Krieg.

Antwort: Halt, nicht so schnell. "Streit ist der Vater aller Dinge!" meinte schon Heraklit. Ein paar Psychologen haben dann aus dem Streit den "Krieg" gemacht. Aber Streit ist nicht Krieg. Eine Streitkultur zu haben, bedeutet auch, dass man liebt. Eine "Kriegskultur" gibt es nicht, der Krieg liegt jenseits der Kultur. Ich streite gerne mit Menschen, die ich mag, verstehen sie, mit Gegnern, nicht mit Feinden.  

Frage: Worin liegt da der Unterschied?    

Antwort: Gegner liebt man, weil man sie braucht, Feinde lässt man laufen, weil sie für einen unbrauchbar sind. Ein Feind tickt auf einer anderen Wellenlänge, darum begegnen sie ihm gar nicht. Wenn mich aber einer wütend sehen will, kann er das zustande bringen, falls er mich mag. Ich spüre das. Doch wenn einer mein Leben will, mir vielleicht zuerst die Flausen austreiben möchte, die dazu gehören, lasse ich ihn stehen. Er hat sein eigenes Leben, er soll sich damit beschäftigen. Ich weiss dann, dass ich meine Wellenlänge verliess, es lag sicher an mir, dass ich auf ihn traf. 

Frage: Haben Sie Feinde?

Antwort: Ich hoffe nicht, kennen tue ich jedenfalls keinen.

Frage: Und Gegner? 

Antwort: Ich hoffe doch. Sonst hätte ich ja keine echten Begegnungen.

Frage: Können Sie das noch etwas genauer erklären? 

Antwort: Sehen Sie, so lange sich die Oberen Frankreichs als Sonne betrachten, sich damit wie Ludwig der Sonnenkönig mit dem Licht der Sonne identifizieren, sind ihre Söhne und Töchter durch den Mars zu betrachten. So ist es auch in jeder Familie der Fall, wo im Lauf der Zeit eine natürliche Entthronung der Alten durch die Jungen stattfindet. Das hat überhaupt nichts mit Feindschaft zu tun, sondern mit der Natur. Wer das nicht begreift, der kann nicht anständig Altern und er kann auch nicht in Ruhe sterben. 

Frage: Verstanden. Wir sterben ständig, und brauchen ganz bestimmt keinen Krieg dazu.  

Antwort: So ist es. Und Feindschaften erübrigen sich, wenn wir uns nicht auf der falschen Wellenlänge einmischen, um dort irgend etwas zu besorgen, was gar nicht zu unserer Aufgabe gehört. Hätte Bush seine Privatfehde mit Saddam nicht zu einer Nationalen Aufgabe gemacht, gäbe es in den USA heute vielleicht auch Krawalle wie in Frankreich, aber keine Feindschaft - er wäre nicht zum Feind der übrigen Welt geworden. Bush tickt auf der Wellenlänge Saddams, das haben wir hier astrologisch mehrfach aufgezeigt. Er übernahm dessen Konstellation (Sonne-Uranus-Chiron) als Progression und hat sich damit der Wurzel angepasst, jetzt hängt er am selben Baum. Man braucht nicht die Geschichte zu studieren, die Handlungen eines Einzelnen genügen, um zu sehen, dass dieser Kain seinen Bruder trotz des schlechteren Garten erschlagen hat. Und das ist die eigentliche Willkür, - Sonne-Mars ist das nicht.  

Frage: Warum betrifft das vor allem Männer? 

Antwort: Vor zwei Tagen beim Attentat im Amman funktionierte der Sprengstoffgürtel der Frau nicht, ihr Mann schob sie aus dem Raum bevor er bei sich die Zündung auslöste. Das wäre nun der rückläufige Mars: der Funke zündete einfach nicht. Der männliche Geist wollte sterben, aber der weibliche Körper machte nicht mit. Sie hat - sogar widerwillig - überlebt, wird wohl zwar trotzdem sterben. Aber nicht mehr unterm rückläufigen Mars. 

Frage: Warum also Männer?

Antwort: Unser humanistische Vorfahre Herkules, war keine Frau, er war ein Mann! Und Männer möchten ihr Glück nicht mit Tränen bezahlen, eher verzichten wir darauf. Damit fehlt uns Männern manchmal die Tragik.  

 Frage: Herkules war ohne Tragik? 

Antwort: Er war unbelehrbar - im Guten! Er war eigentlich nicht nur der typische Humanist, sondern der typische Mann. Männer sind geistige Gefässe, die nehmen notfalls jeden Müll auf, um zu Zeugen und zu Zünden, weil sie halt von Überzeugungen leben müssen. Frauen benötigen jedoch als körperliche Gefässe einen wirklichen Samen, und diese natürliche Zeugung führt dann auch zur Geburt. Überzeugungen führen nicht zur Geburt. Sondern zum Krieg. 

Unten sehen Sie nun als roten Punkt den Lauf der Achse von Sonne/Mars - und gleichzeitig befindet sich im Gegenbogen ständig der Mars im Transit mit dabei. Das ist die enorme Hitze. Der Flächenbrand. Die Wut auch, keine Arbeit zu haben, nämlich nichts Richtiges tun zu können (Mars). Der Mars ist doppelt beteiligt, das Sinnvolle aber (die Sonne) nur als Halbsumme mit Mars, sie ist somit geschwächt. Ohne Saturn hat nun eine solche Konstellation gar keine Bremse mehr, sie erhält keine Struktur, keine Autorität vermag sie zu blockieren. Das Ganze begann genau ende Oktober - exakt als die Aufruhr in Frankreich begann.  

07.11.2005

14.11.2005 

18.11.2005

Erst eine gute Woche nach dem 18. November entfernt sich die Achse Sonne/Mars allmählich vom laufenden Mars. Wobei genau um die beiden Tage vor und nach dem 18. ds. sowohl die Achse Sonne/Mars als auch der Mars selber noch auf dem Saturn zusammen kommen! Das ist dann volle "Reibung" noch zusätzlich dazu. Autoritäten und Obrigkeit versuchen sich durchzusetzen. Es sieht unschön aus. Natürlich gerade eben nicht nur für Frankreich. Dort könnte sich sogar etwas ändern, falls es bis dahin nicht total eskaliert. Um den 18. ist das Gefahrenpotential weltweit wieder ziemlich gross - ein angestauter Druck der sich entladen will.   

Heute Nacht gab es ja noch ein kleines Erdbeben in der Schweiz, sehen sie sich das Neumond-Horoskop auf unserer Seite dazu an - eine Wiederholung der Konstellation von dem Neumond nach Tschernobyl - für alle Länder der Welt! Das war die Uranus/Pluto Auslösung die heute am 12. November im Sextil exakt zusammen standen! 

Mars aber ist das "Spüren", und rückläufig spürt man jetzt den eigenen Bewegungen nach! Auch den Bewegungen, die aus der Tiefe kommen, auch denen des Partners, auch den Bewegungen der Jugendlichen, von allem. Wir sind und werden bewegt, und sind hoffentlich an dieser Bewegung interessiert. In wenigen Tagen wird der Merkur ebenfalls noch rückläufig, - das ist dann wieder ein ganz besonderes Gespann! Da muss dann geistig und körperlich wieder Vieles rückgängig gemacht, korrigiert und repariert werden. Denken Sie nur mal an die bisher angerichteten Schäden.

 

(c) Apollon Edition November 2005 (mit Zitaten aus dem Buch der Triebwelt)

________________________________________________________

 

Beitrag von 2003

Wissen Sie wie man Börsenpapiere ersetzt?

 Eine mediale Recherche von Traudel Görz

Heute am 1. Juli 2003 wird der DAX 15 Jahre alt. Aber auch er ist nicht mehr, was er einmal war. Leider decken Börsenpapiere nicht einmal mehr das Papier, auf dem sie gedruckt sind. - Leider? - Natürlich nicht leider, denn die waren ja schon immer wertlos, nur hat man's jetzt endlich bemerkt. Und nun ist guter Rat teuer. Was tut man dagegen? 

Man verfährt einfach umgekehrt. 

Man verkauft jetzt das Geld! Das Geld, das man früher sparte oder ausgab, ist selber die Bank, es ist reines Geld, das imstande ist, aus sich selbst Gewinne zu erzielen. Damit ist auch das Geld wieder bei sich selbst angekommen. Es trifft sich gut: denn jetzt müssen wenigstens wir wieder zu Gott zurück, das heisst, zum Glauben, dass noch irgend etwas wertvoll ist auf dieser Welt.  Das Geld war schneller als wir, es war immer unser Gott, und nun glauben wir direkt daran. Wir sammeln Geld - aus Luxemburg, aus Schweden und der Tschechoslowakei, - um es anzubeten. Dass es zum Himmel aufsteige!  

In der Rezession nach dem Schwarzen Freitag 1929 waren es noch Schnaps  und Hochhäuser, die uns die Situation verkraften liessen. Spiritus aus der Flasche war Gottesersatz. Und beim Bau des grössten Wolkenkratzers von New Yorks (1931) standen selbst Professoren Schlange, um Hand anzulegen beim Turmbau zu Babel. Jetzt ist es nur noch das Geld, das uns Gott ersetzt.     

Vor kurzem wurden noch Aktienpapiere verkauft, die steigen sollten, damit geballtes Börsenwissen satte Gewinne abwarf. Aber sie fielen! Nun verkaufen sie das Geld selber, Sie verkaufen den EURO! Täglich im Fernsehen, etwa bei n-tv, wird Geld angepriesen. In Täschchen,  Tüten und Schatullen sieht das gut aus, und der Wert müsse sich auf diese Weise wohl immens erheben. So wird es versprochen. Bleibt nur die Frage, ob wir das noch erleben.   

Bildbeschriftung: n-tv Handel im EURO-Fieber

Die deutsche Tageszeitung taz  - sozial kompetent - rechnet dem Deutschen Kanzler vor,  dass ein Einzelverdiener sich mit seiner Steuererleichterung nicht mal das EURO- Täschchen von San Marino kaufen kann. Der Kanzler sollte sich schämen - denn so was braucht doch eigentlich wirklich jeder. 

Achtung! für das Versprechen einer Wertsteigerung der gekauften EURO übernehmen wir keine Verantwortung!

Ungerecht ist, dass wir in der Schweiz keine Euro haben, die bald einmal Seltenheitswert gewinnen. Und wenn dies stimmt, gibt es jetzt sogar einen Grund, warum wir der EU hätten beitreten sollen. Arme Schweizer.  

 

Jahrhundert-Beben exakt voraus gesagt> (Rubrik Tageshoroskop)

Eingetroffene Doppel-Prognose 2005

Andere eingetroffene Prognosen: zur Auswahl

°°°

Astrologie den Experten voraus

Kanzler Schröder und Frau Merkel

Exakte Ansage vom Tages des Überfalls auf den Irak 

Deutsche Bundestagswahl 2002 (Richtige Prognose einzige im Web)

Richtige Prognose Bundestagswahl 1998

Zur Auswahl anderer Prognosen

 

 

 

(c) Apollon Edition: Info@welten.net , design by www.web-daisy.de