Geisterlachen Harald inklusive - Wer ist schuld am Passivautofahren?


 

 

 

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Der Triumph des Willen

 

Der Geist -  oder

worüber man in Deutschland lacht!  

01.06.2005 - Die Medien feiern Harald Schmidt als den Deutschen Geisterreiter schlechthin. Für Dauergäste vorm Fernseher gilt er unangefochten als die Lachnummer Eins im deutschen Sprachraum. Aus seinen eigenen Geistesblitzen und dem Gelächter anderer resultiert ein Geistergelächter. Das zumal auch makabere Züge aufweisen kann. Sein geistiges Sendebewusstsein hält in der Regel eine volle halbe Stunde an. Irgendwann kommt dann der Spruch, über den alle lachen. Jeweils am Montag in der ARD. - Damit ist für viele die Woche gerettet.

Hier laden Sie das Programm: Geisterlachen.exe mit Fotos, Bildern und Sprüchen - die zum Lachen sind.

Harald Schmidt über Nachbarn:

"Siebzig Prozent der Deutschen wollen gute Nachbarschaft, die anderen 30 Prozent wohnen an der Grenze zu Holland oder Polen." (Gelächter)!

Harald Schmidt über Frauen:

"In Madrid beginnt demnächst der Hausfrauenkongress. Programmpunkte sind: 'Autogenes Training gegen Kalkpanik', 'Rückwärts einparken' und - seit Monaten ausgebucht - 'Was ist Abseits?' (Gegröle schrilles Lachen)!

Harald Schmidt über Kinder:

"Die 'Bildwoche' hat herausgefunden, dass die Ernährung, Ausbildung usw. eines Kindes insgesamt 500.000 Mark kostet. 500.000 Mark - da muss ein Kind woanders auf der Welt lange dafür nähen." (Gelächter, Tumult)!

Harald Schmidt über italienische Kammerdiener:

"Wie sagt ein italienischer Kammerjäger, wenn er alle Kakerlaken vernichtet hat? Er sagt: 'Schabe fertig'." (Ha-ha-ha!)

 

Harald Schmidt nicht über Günter Jauch:

"In einer ländlichen Gegend wo Dialekt gesprochen wird, würde der Jauch vermutlich Günter Gülle heissen!" (Entsetzen! Gejaule. Jammern.)

u.s.w. - u n d  so  f o r t

Wenn Deutschland über Schmidt lacht, lacht es im Geiste. So auch die Presse, die dem Geist von Schmidt hinterher läuft. Es hat eben sowohl für Anspruchslose im Geiste wie auch für anspruchsvolle Lacher etwas dabei.

Seine Sprüche drehen Runden. Magazine und Illustrierten drucken sie ab. Wir auch! Wir haben für Sie die lachhaftesten oder lächerlichsten unter ihnen herausgesucht.

Geisterlacher.exe

oder als 

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Die stille Wut -  oder

worüber man in Deutschland schimpft!

Deutschland - unter der Regierung Schröder - zog nicht mit in den Krieg in den Irak. Das hat der Deutsche Kanzler Schröder richtig gut gemacht. Es war vorbildlich. Heute steht er leider trotzdem nicht gut da damit. Man darf in Deutschland viel zu selten wählen. Das habe ich nicht soeben erfunden, es wurde mir von deutschen Freunden gesagt. Es ist also ein Manko, das sich - wenn man an keinem Krieg beteiligt ist -  bemerkbar machen kann. Man muss beispielsweise die Wahlen vorziehen, damit es wenigstens eine einzige Wahl mehr gibt in vier Jahren. Aber wie die ausgeht, weiss man schon vorher. Also ist es auch keine richtige Wahl.

Deshalb darf man bei Fernsehsendern wie Nachrichten-tv (n-tv) und anderen für Bares telefonisch seine Stimme abgeben. Das Votum, das man dort abgibt, hat zwar absolut keinen Effekt, es ist völlig wirkungslos und zählt bei keiner Wahl, täuscht aber immerhin ein gewisses Mitspracherecht vor. Denn es kostet etwas! Worauf man vom Sender am unteren Bildrand ziemlich unleserlich hingewiesen wird. Man bezahlt gerne etwas, um wählen zu dürfen. Und wem das alles noch zu wenig ist, der muss nach Feindbildern suchen. Natürlich nicht nach richtigen Feinden; einfach nach Bildern, die man irgendwie bekämpfen kann, um sein eigenes Nicht-Wahl-Desaster loszuwerden.

Und als Feindbild eignen sich Raucher inzwischen vorzüglich!

So etwas geht sogar länderübergreifend.

In Deutschland wäre ich als Raucher komplett verloren. Denn es ist so: Ich weiss wirklich, dass das Rauchen schädlich ist. Ich rate anderen sogar davon ab. Falls sie mich fragen, versteht sich. Trotzdem drehe ich mir selber meine Zigarette, lege einen Filter hinein und stecke die fertig gebastelte noch in eine Spitze. Ziemlich dekadent. Auf diese Weise geht es mir um den Rauch und nicht nur um die Hitze und Giftstoffe, wie wenn ich hinter einem fahrenden Auto stünde. Wer in Mailand oder München wohnt, atmete ohnehin Giftstoffe von etwa 17 bis 20 Zigaretten täglich ein, auch als militanter Nichtraucher. Und dann gibt es noch diese "Handys" und Antennen überall; das ist die neue Gruppe, die derzeit noch in der Mehrzahl ist und somit erst in etwa zehn Jahren Verfolgungen wie die Raucher ausgesetzt sein wird. Im Moment findet die Strahlen noch jeder normal. Aber auch das wird sich ändern. Wenn wir einmal alle bestrahlt sind. Also geht es in Deutschland jetzt den Rauchern an den Kragen. 

Bloss, wo liegt eigentlich Deutschland? Kürzlich besuchte ich einen Freund, der hier - nicht in Deutschland - also hier in der Nähe ein Hotel führt. Man sass noch kurz in der Bar und einige rauchten; ich rauchte meine gebastelte Zigarette, ein anderer rauchte eine gute Zigarre. Da man zum Speisesaal durch die Bar muss, kurvten einige Gäste durch unseren Raum. Da ertönte plötzlich eine schrille Männerstimme in perfektem Hochdeutsch, er schrie: "Man muss ja nicht fragen, wo wir hier sind! Wir sind in der Schweiz! Es ist einfach widerlich, unanständig und eine Schweinerei! Bei uns wäre so etwas nicht möglich!" Und so weiter... Gut, gut. Man muss sich schliesslich nicht alles gefallen lassen. Der Gast ist König. Und das war ein Gast, ein Deutscher Geschäftmann, der hier nur Essen und Schlafen und nicht auch noch Mitrauchen wollte. Es war allen verständlich. Erlaubt ist schliesslich nur, was nicht stört. Und den Mann störte es, dass er an Rauchern vorbei gehen musste und womöglich für eine Sekunde hätte den Atem anhalten sollen. Er schrie also lieber drauflos und atmete den Rauch ein.    

Zuerst haben ja die Verfolger selber geraucht. Einige davon kannten gar kein Mass mehr, sie rauchten, was das Zeug hielt. Und jetzt, wo man weder wählen noch rauchen darf, werden Raucher wie Politiker gejagt. Der Schlagersänger Peter Maffay meinte kürzlich in einem Talk: "Er habe früher 80 Stück am Tag gepafft". Doch nun stört es ihn plötzlich, dass er manchmal "Mitrauchen" muss! Man sollte sich das schon mal vorstellen, wenn ein längst schon verkohltes Gesicht solche Sprüche klopft. Vielleicht ist es deshalb verständlich, wenn sie jetzt nicht mehr mögen? Leider bleiben sie aber als Nichtraucher trotzdem masslos und exzessiv, nur sind sie jetzt auch noch stolz darauf. 

Das Erfolgserlebnis, das militante Ex-Raucher mit sich herumschleppen, besteht oft nur aus Angst und Neid. Und zu dem  Anstand, den sie von anderen einfordern, sind sie meistens selber nicht fähig. Ist aber verständlich, weil halt einfach die Wahlen fehlen. Und jetzt gibt es bald nur noch Frau Merkel, die sich zur Wahl stellt - wahrscheinlich fangen sogar hochentrüstete Nichtraucher wieder zu Rauchen an ihretwegen. Es würde passen, denn ihre Sonne-Uranus Konstellation zwingt andere zum Kollaps, das musste auch Kanzler Schröder inzwischen schmerzhaft erfahren. Ich meine, der Saddam, der auch so eine Sonne-Uranus hat, der sitzt jetzt seelenruhig im Knast und draussen rennen sie alle in heller Aufregung mit laufenden Attacken herum. Unter Frau Merkels Führung müsste der Tabakkonsum eine wahre Renaissance erleben.

Wenn mir daher etwas entschieden gegen den Strich geht, dann sind es tatsächlich ehemalige Raucher. Eigentlich überhaupt Ehemalige! Ehemalige jeder Gattung und Form. Sie erinnern einem an manches. Mir geht es jedenfalls so. Zum Beispiel an eine kurze intensive Begegnung, die ich einmal in Deutschland hatte.

Schuldfrage: Wer ist schuld an sterbenden Passivrauchern?

         Nun erhält Sie empörte E-Mails, die sie auffordern, das Rauchen in ihrer Show zu verbieten. Nach der letzten Sendung zugeschüttet mit diffamierenden Einträgen im  Gästebuch. Da heisst es, ich wäre schuld am Tod von Hunderttausenden Passivrauchern.

 

Raucher als modernes Feindbild vorzüglich geeignet.

Vor ungefähr drei Jahrzehnten habe ich eine gute Freundin in Köln besucht. Einmal wollten wir gemeinsam zu einem Tierheim spazieren, das in der Nähe von einem grossen Park lag. Als wir durch die Schrebergärten pilgerten, kamen wir an einem Hundezwinger vorbei, ein kleines abgeriegeltes Grundstück, in dem ein alter Mann vor wirklich grauenhaft bellenden Hunden stand. Seine Tiere waren zwar in gut gesicherten Käfigen eingesperrt, die mit Ketten noch einmal verriegelt waren, es sah dennoch furchterregend aus. Er selber stand als stolzer Besitzer davor.

Wir kamen nun mit dem Mann ins Gespräch, wir wurden herein gebeten, ich holte zwei Flaschen Bier und er begann zu erzählen. Zuerst erzählte er nacheinander, wie seine knurrenden, jaulenden und bellenden Tiere hiessen und warum er sie besser in Käfigen hielt. Es waren scharf abgerichtete Rassenhunde, Deutsche Schäfer, die jeden auf der Stelle tot machten. Ein besonders Grosser hiess beispielsweise: "Bodo von Liemberg". Bodo und seine weiteren Artgenossen waren für den Export nach Japan bestimmt. Bei der geringsten Bewegung, die wir während dem Gespräch machten, schäumten die Tiere. Ich hatte später 16 Jahre lang ebenfalls ein Hund, ein guter harmloser Freund, wie es Hunde sind oder sein sollten. Doch so etwas wie auf dem Weg zum Tierheim in Köln, daran erinnere ich mich, habe ich vorher und nachher nie mehr erlebt. Der Mann stellte das Gebelfer dieser Leidensgenossen nicht ab. Entweder genoss er unsere Angst, um die er wusste obschon wir sie natürlich nicht zeigten, oder er verfügte gar nicht über die Macht dazu. Irgendwann sprach er dann wenigstens über sich selbst und voll Lob auch über seinen ehemaligen Arbeitgeber.   

Auch das wäre nicht weiter schlimm gewesen. Wenn der ehemalige Dienstherr nicht Adolf Hitler geheissen hätte. Er erzählte, dass er Hitlers Chauffeur gewesen sei. Einer seiner Fahrer, denn es gab natürlich noch andere. Dies wüsste hier jeder im Quartier, wo ihn alle nur "Gräflein" nennen würden. Also ein Graf! Er bekomme oft Freibier in den Beizen. Bevor wir uns von dem Ehemaligen verabschiedeten, zeigte der Graf noch einmal mit ausgestrecktem Arm in Richtung Park hinunter und meinte: "Der Adolf hätte mit den Schwulen, die sich jetzt dort unten im Park treffen, kurzen Prozess gemacht"! Er meinte es ernst. "So etwas hätte es unter Adolf nicht gegeben!" Damals waren es also die Schwulen. Heute sind es die Raucher. Wer hätte gedacht, dass es wieder einmal so weit kommen würde? Es sind seither nur drei Jahrzehnte vergangen.

Noch einmal: Rauchen ist unrein. Die Natur ist es auch. Es bleibt zu hoffen, dass wir das Unreine noch dulden mögen und nicht alle zu Ehemaligen werden, die es wieder auf einfache Weise bald möglichst "bereinigen" wollen. 

PS: Bis ins Tierheim hat es uns dann nicht mehr gereicht. Vielleicht reicht es ein andermal.

Edgar Valentin Flückiger

 

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