TATORT: Oskar Lafontaine und der Kommissar 


 

 

 

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Der politische Kriminaltango

05.07.2005 - Als kürzlich Johannes B. Kerner mit anderen ehemaligen Messdienern in der Sendung der ARD bei "Beckmann" zu sehen war und damit drohte, dass er es möglicherweise bald in der Politik versuchen werde, hat das niemand so richtig Ernst genommen. Auch als der ebenfalls anwesende Schmuddel -Talkmeister Oliver Geissen ernsthaft behauptete, dass er in seiner Nachmittagssendung, die er zur "Hausfrauenfalle" heraufstufte, eigentlich den Deutschen Durchschnitts-Wähler betreue, hatte man ernsthafte Zweifel daran. Trotzdem erinnerte man sich irgendwie an Al Capone und Mister Bush. Denn nachdem die Talkpolitologen sich einvernehmlich darauf einigten, dass sie ihren Kollegen Andreas Türk tatsächlich kannten, - oder kennen? - ging es auch um das "menschliche Drama", das sich abzeichnen würde, "falls der Genannte nun tatsächlich wegen Vergewaltigung verurteilt werden" sollte. Und um so ähnliche Dinge.

Das Alphabet von Bush und Al Capone raunt derzeit seine abgehobene Physik über Gesellschaft und Moral durch den Äther. Und die kleinen Primaner von der ARD und vom ZDF, die während der Sendung bei "Beckmann" eigentlich nur den "Drang zur Pissrinne noch wirklich spürten", was die halbe Stunde der Sendung immerhin verkürzte, raunten es nach. Es ging daher weniger um echte Politik. Es ging eher zu und her wie auf der schmutzigen Meile oder in einer drittklassigen Sauna. Aber öffentlich! - rechtlich, zusehen und zuhören war erlaubt. Und zwischendurch Statements wie dieses: dass "der Ex-Kanzler Kohl dem Johannes Kerner schon Dinge gesagt habe, die er sonst niemandem anvertraut hätte". Vielleicht war es das Startkapital von Kerners politischer Laufbahn? Auf alle Fälle bedeutet es: Kerner kann man vertrauen! Helmut Kohl tat es. Kerner ist kein Fernsehpfarrer wie Jürgen Fliege, sondern ein Ex-Messdiener wie Jörg Pilava oder Oliver Geissen, die alles schon durchgemacht haben, vom Kibbuz bis zum Vaterschaftstest.   

Dass aber ausgerechnet Oskar Lafontaine deshalb ausrasten würde, um Kerner zusammen mit Gregor Gysi jetzt mit einem echten Tatort- Kommissar zuvor zu kommen, das hat wohl niemand ernsthaft erwartet. Es zeigt nur: Im Moment ist einfach wieder alles möglich. 

Die Experimente des Oskar Lafontaine

 

Der Kommissar hat die beiden Flüchtenden erwischt

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Der ehemalige SPD Politiker Lafontaine schrieb nach seinem Ausstieg aus der Regierung beim grössten Deutschen Boulevardblatt Kolumnen. In der astrologischen Progression hat Lafontaine nun einen rückläufigen Mars. Das bedeutet, dass er zwar selber total handlungsunfähig ist, doch zum Hetzen reicht ein rückläufiger Mars allemal aus. Er muss sogar, man wird gezwungen dazu. Und diesem Zwang gibt er nach. Der rückläufige Mars bedeutet, dass er als Politiker falsch verstanden wird und dass er als Kolumnist die Dinge, die er sagt, noch einmal genauer erklären muss. Auch dies ist momentan der Fall. Lafontaine verwechselt Rassen und Klassen, Klatsch und Matsch, und er vergeudet viel Zeit dafür, mit Richtigstellungen seiner Rückläufigkeit einen Anflug von "Vorwärts" zu verpassen.   

Vielleicht war Lafontaine schon immer ein rückläufiger Populist? Vielleicht ist er es aber erst jetzt aus Enttäuschung geworden? Jedenfalls wirkt er mehr als nur Undeutlich. Er hetzt ein wenig und verspricht ein bisschen, doch man weiss nie ganz genau, was er dann sagte und man glaubt nicht so recht, was er versprach. Eine ganze Weile geht so etwas gut. Bei der Zeitung, die eigentlich für Oliver Geissens Resort zuständig ist, ging das glatt.

   Oskar Lafontaine 16.09.1943 um 6.45 Uhr in D-Saarlouis

Innen: Geburt. Aussen rot: Progression. Mitte: Transit Wahlen

 

Abbildung unten: Die Progression v. Oskar Lafontaine

Unangenehm ist eine Progression immer dann, wenn die Sonne betroffen ist. In seinem Fall geht die progressive Achse von Mars/Saturn über die Geburts-Sonne. Handelt es sich bei dieser Achse um Mars/Saturn, ist das für die Sonne ziemlich unangenehm. Die Sonne betrifft den Träger des Horoskops. 

Gleichzeitig steht auf dem Geburtsmond, also auf dem anderen wichtigen Gestirn im Horoskop, die progressive Achse von Sonne/Saturn.  Er kristallisiert sich aber auch äusserer Erfolg damit, denn der progressive Ascendent begegnet dem progressiven Jupiter (3. Linie rot AC/JU).   

 

Lafontaine ist schon einmal körperlich angegriffen und verletzt worden. Er sollte sich (mit dieser Progression) daher zumindest vorsehen. Bei Mars/Saturn zur Sonne pendelt auch Pluto im Transit herum und bildet einen harten Winkel zur Sonne. Und wie gesagt, es sind bereits Anzeichen da, - die notwendigen Rechtfertigungen, Anschuldigungen, der Tatort-Kommissar, - dass man ihn verbal oder sonst wie angreifen könnte. Das ist noch kein gewaschener Politthriller. Aber er tanzt auf seine Art einen politischen Kriminaltango. 

Natürlich ist ein solcher Hinweis immer gut gemeint. Man könnte dankbar sein dafür, auch wenn es zuletzt gar nichts zu befürchten gab. Es sind aber zwei interessante Konstellationen, denn sie beinhalten auch die Möglichkeit, zu weit zu gehen - und wer es selber nicht tut, bei dem könnten es andere sein, die das tun. Vielleicht gehöre ich zu ihnen und bin mit meiner Meinung zu weit gegangen: aber mir ist Lafontaine einmal sympathisch gewesen und momentan gefällt er mir nicht mehr so recht. Für diesen Hinweis reicht meine Sympathie aber allemal aus.  

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Gibt es schlechte, unverträgliche, harte Aspekte?

Diese Frage drängt sich in manch einem Zusammenhang auf. Etwa in einem wie diesem. Man braucht aber nicht unbedingt "schlecht" zu sagen, es ginge auch "hart" oder "nicht so gut verträglich". Doch man versteht "schlecht" einfach besser. Es hat womöglich mit dem Wetter zu tun.

Wenn es keine schlechten Horoskope gäbe, dann gäbe es namlich auch keine schlechte Progression, keine schlechten Transite, keine schlechte Menschen, keine schlechte Zeit, kein "schlechtes" Wetter. Und überhaupt nichts Schlechtes. 

Wozu dann überhaupt noch ein Horoskop?

Wenn alles in Ordnung ist, wozu gäbe es Tatort-Kommissare? Und was hätte selbst der liebe "Gott" noch zu tun? Wozu wurden sie erfunden?

Wem einleuchtet, dass, wer es mit dem lieben "Gott" treibt, natürlich nicht dagegen sein wird, dass das Schlechte existiert, weil man - wie ein Kriminal-Kommissar - ja davon lebt, um sich daran zu halten, weil er annimmt, dass er zu den Guten gehört, der weiss immerhin das. Und wenn die Psychologen und mit ihnen die psychologische Astrologie meint, man könne aus jeder Anlage "etwas machen", dann fragt sich eigentlich nur:  was?

Wenn es also nichts Schlechtes gibt, gibt es mit Sicherheit auch nichts Gutes. Und wenn es nur Gutes gäbe, gäbe es nichts Schlechtes und umgekehrt und so fort. Was aber ist schlecht, was ist gut? Beim Wetter ist sich jeder darüber im Klaren. Das gute Wetter ist schön, das schlechte Wetter ist hässlich. Und dann gibt es noch das Wetter dazwischen. Und manchmal ist gar kein Wetter. Und das ist auch nicht unbedingt gut. Man spürt dann nichts mehr.

Darum ist es vielleicht sogar besser, wir akzeptieren das Schlechte.

edgar valentin flückiger

 

Deutsche Bundestagswahl 2002 (Richtige Prognose)

 

 

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