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23.10.2004 Nachgespräch über die US-Wahlen 2004 

 

Wahl-Prognose J. F. Kerry.exe - Download

 

 

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So könnte es gewesen sein. Aber war es nicht auch so?

 

Beim Barte des Propheten 

09.11.2004 - Nachdem am 13. Oktober im damals letzten öffentlichen Götzendienst die letzte mediale Predigt gehalten wurde, die Millionen Zuschauer hörten und sahen, werden nun erneut 4 Jahre vergehen, bis es wieder dazu kommt. Bush beschwor die Amerikaner mit einem Sonnenaufgang - Kerry überraschte damals mit Zahlen. Die Medien überraschten dadurch, dass sie die Zahlen der Demoskopen getreulich abschrieben. Das "Nichts in Sicht" wurde aus Verlegenheit stets wiederholt und ständig wurden die 537 fehlenden Stimmen von Al Gore vor vier Jahren zitiert. Dies war so ungefähr alles, worauf man wirklich hinweisen konnte. Alles andere gedieh von Tag zu Tag - und lag teilweise weit unterhalb jeglicher Komik.  

Kommentatoren vieler Medien blamierten sich, weil sie weniger wussten als vier Jahre davor. Sie sind es aber, die täglich über andere urteilen. Würden wir hier je eine falsche Prognose abgeben, wären sie just mit einer listigen Kolumne zur Stelle - bei der gegebene Situation aber schweigen sie lieber. Und die Wahrheit wird weiter öffentlich erschlagen. Die meist blinde Kritik gerade von Seiten bestimmter Medien an der Sternkunde wird jedoch künftig etwas schwieriger ausfallen. Jeder Astrologe kann nun das Recht in Anspruch nehmen, auf die erneut eingetroffene Prognose hinzuweisen, die als unwiderlegbarer Fakt neben anderen steht. Ein Wahlausgang wurde vorausgesagt, über den niemand - ausdrücklich: niemand! -  auch nur etwas annähernd Verlässliches aussagen konnte. Der Ausgang der Wahl ist hier bereits ein Jahr vor den Wahlen mit unwiderlegbaren Bildern auf einem Programm richtig prognostiziert worden. Jedermann hatte freien Zugang auf das Programm, das bis vor den Wahlen über 2900 Mal herunter geladen wurde.     

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Hans Samuel Scherrer im Gespräch mit dem Sterndeuter Edgar Valentin zu seiner eingetroffenen Prognose der US-Wahlen 2004

Frage: Es ist fast unglaublich! Im Jahr 2000 schrieben Sie, Al Gore könne Bush nicht aus eigener Kraft besiegen. Ihre Prognose erwies sich danach als richtig. Nach der ersten richtigen Bundestagswahl kam die zweite, auch sie stimmte. Und nun diese Wahlen in den USA, wo eine Aussage schwer war, sie ist wieder bis ins Detail genau. Die Tatsachen haben Ihnen Recht gegeben. John Kerry hat buchstäblich in letzter Minute aufgeholt, wie Sie es in ihrem Programm voraus gesagt haben. Sie haben die Lewinski-Affäre zeitgenau vorausgesagt. Und noch keine ihrer Wahlprognosen war bisher falsch. Auch diese neue US-Wahl nicht. Woher kommt das?  

Antwort: Von den Planeten. Aber es ist noch nicht die letzte Minute, darum steht noch mehr drin im Programm. Dabei sind "Details" wichtig, - inhaltliche nicht stilistische! Bushs Genossen sind offensichtlich mit erneuten Wahlfälschungen beschäftigt. Es begann - gehandelt - gleich nach den TV-Duellen. 

Frage: Vier Tage nach den TV-Duellen berichteten alle Zeitungen und TV-Anstalten wieder, dass Bush erneut vor Kerry liege.  

Antwort: Laut einer Gallup Umfrage! Man stelle sich vor, wen sie als Ansprechpartner erreichen, wenn die Wirklichkeit derart verdrängt wird? Das Verdrängte kommt persönlich auf sie zu, in Form von Eintausend befragten Wählern, die auch noch schummeln, denn Logik heisst: Schummeln. Sie können mit Logik keine Antworten geben für Übermorgen, das geht nicht. Die Wahl fand aber nicht mal Übermorgen, sondern drei zwei Wochen später statt. Es hat sich jetzt erwiesen, dass solche Umfragen ein furchtbarer Mist sind. Sie sind das Papier nicht wert, auf dem man sie druckt. Die Verlegenheit der Medien und ihrer Kommentatoren wird damit aufgepeppt, das ist alles. Dafür wird viel Geld verschwendet. Doch nun hat sich deutlich gezeigt: nicht ein einziger Experte, wertender Journalist oder erfahrener Wahlstratege fand die richtigen Worte für eine zutreffende Aussicht, keiner. Leider kein Einziger.         

Frage: Doch hinter dem Sieg von John Kerry? Steckte da anfänglich nicht auch bei ihnen der Wunsch als Vater des Gedankens?  

Antwort: Ich leiste mir andere Wünsche, - nein. Hätte ich Bush vorne gesehen, hätte ich kein Programm und keine Prognose erstellt. Dass ich Kerry viel lieber als Sieger sah, ist natürlich trotzdem richtig. 

Frage: Sie hätten einen Sieg für Bush nicht prognostiziert? 

Antwort: Sein Ausscheiden gab ich bereits vor 3 Jahren bekannt. Man kann dies hier nachlesen und sich auch die Konstellationen dazu ansehen. Aber ich hätte mir den Aufwand für ein Programm ganz sicher erspart. 

Frage: Kein Programm für Bush, für Kerry aber schon, ist das nicht ungerecht?      

Antwort: Falsche Frage - es ist dann ungerecht, wenn man sich abwenden muss, weil die Ungerechtigkeit anhält. Und das Abwenden wäre dann notwendig geworden, schon um sich anderem zuwenden zu können. Es ist wirklich die falsche Frage. Unter normalen Verhältnissen hätten wir eine andere Situation gehabt und auch Bush wäre ein anderer gewesen. Die Aufregung um diese Wahl gäbe es so gar nicht.   

Frage: Also brauchen Menschen viel Aufregung? 

Antwort: Es sieht zumindest so aus, dass die Amerikaner sie brauchten, um zur Besinnung zu kommen - wenigstens einigermassen. Vier Jahre Krieg gegen alle Welt kann schon aufregend sein. Ich meinte aber, dass wir von der Wirklichkeit ja nur aus unseren Fehlern lernen können. So lange sie allein von den Realitäten berichten, lernen sie kaum etwas, sondern sie werden gezwungen, - aber der Zwang hindert am Lernen. 

Frage: Dann würden uns auch die Nachrichten am Lernen hindern?  

Antwort: Sie auch, natürlich. Weil die Bilder erklärt werden und weil den Erklärungen Bilder folgen. Es ist das Vorverdaute von gestern. Manche essen das gern. Das ist die Realitätskomik in unserem Realitäten-Kino, dass wir es aufregend und spannend finden, Bilder zu verschlucken, die das Wirken im Hintergrund gar nicht aufzeigen. Der tote Soldat, das tote Kind, und dann der Sanitäter... und schon explodiert wieder die nächste Bombe. Was wollen wir daraus lernen? Dass der Mensch derselbe geblieben ist, der er immer war. Die Medien kitzeln uns ständig, aber sie klären uns nicht auf, weil uns die Aufklärung wohl verändern würde.       

Frage: Hat uns die Aufklärung, die einmal stattfand, verändert?

Antwort: Nein, - weil sie nicht stattgefunden hat. Selbst die abgetrennten Köpfe haben uns nicht klüger gemacht. In den Körben unter der Gillotine während der französischen Revolution ist ganz Europa kopflos geworden. Nun stand Amerika kopflos da.           

Frage: Wäre Bush ein anderer gewesen, hätte aber Amerika jetzt nichts gelernt. 

Antwort:  Ein anderer Verlauf - nicht der Wahlen sondern der letzten vier Jahre - hätte für ganz andere Erwartungen gesorgt. Ohne das Dreinschlagen der Amis auf alle Welt, dieses enorme Verwunden und katastrophale Sitzenlassen ganzer Völker wie in Afghanistan, im Irak, in Palästina, im Sudan, wäre die Wahl eine Sache zwischen zwei Kontrahenten und nicht die Spaltung der USA und der ganzen Welt gewesen. 

Frage: Dann war doch auch ihr Wunsch der Vater des Gedankens?  

Antwort: Ein anderer Verlauf wäre ebenfalls eine Prognose wert gewesen, aber ich hätte sicher kein Programm dafür erstellt.    

Frage: Ihr Wunsch als...

Antwort: Ihr "Wunsch als Vater der Gedanken" - das müssen sie an die grossen Zeitungen weiter geben! Richten Sie solche Fragen künftig an die führenden Medien. Die FAZ in Deutschland schreibt am (14.10.) nach dem dritten TV-Duell: "So schlecht die Fernsehdebatten für den Präsidenten begonnen haben mögen, der für ihn glückliche Abschluß wird ihn durch Florida, Ohio, Pennsylvania und andere Staaten bis zum Wahltag tragen - und wer weiß wohin darüber hinaus." 

Da schwingt doch authentisches Wunschdenken in seiner illusorischsten Form mit! 

Und im Spiegel aus Hamburg stand am 13.10. vor dem dritten TV-Duell noch immer: "Kerry lahmt"! - dabei sind es doch die "Busch-Messer", die lahmen. Und sogenannte Experten, die sich täglich selber widersprechen. Es war wirklich die armseligste Berichterstattung aller Zeiten. Sie hat uns gelehrt, was wichtige Zeitungsberichte tatsächlich wert sind. Viel ist es nicht mehr. Sie halfen sogar Bush bis Schluss - teilweise nur aus Ratlosigkeit.    

Diese Wahlen haben eindeutig bewiesen, wie verloren unser Intellekt vor der Wirklichkeit da steht und wie viele Stilblüten die Intelligenz hinzu erfindet, um wenigstens noch ihr Gesicht zu wahren.    

Frage: Haben Sie sich die TV-Duelle angesehen?

Antwort: Eines, das dritte und letzte heute Nacht auf den 14. Oktober.  

 Frage: Und was sah man da?

Antwort: Es gab nichts Neues zu entdecken. Was man sah, stand bereits im Horoskop. Ich war befangen, da ich beide im Horoskop und nicht am Bildschirm studiert habe. Doch als ich am Ende hörte, wie der Reporter für SFDRS aus den USA, Fritz Reimann, Bush als Gewinner sah, konnte ich das überhaupt nicht nachvollziehen. 

Frage: Warum nicht?    

Antwort: Man bekam 90 Minuten lang Aussagen zu hören, die das Resultat solcher Auftritte gar nicht beeinflussen. Etwa das Jonglieren mit Milliarden und Billionen, die kein Zuschauer versteht, die allenfalls vom Gesamteindruck ablenken sollen. Doch dies gelingt nicht, denn da ist ein Bild vorhanden - es entsteht während den ersten zwei-drei Minuten, wobei seine Betrachtung dann anderthalb Stunden dauert. Der normale Zuschauer vergleicht die Personen und nicht das, was sie sagen. Er achtet vielleicht auf die Art ihrer Anstandsregeln, auf Fairness und Übertreibungen gegenüber dem Gegner, wie Professionalität und Lügen einhergehen und von welchem man sich das noch eher gefallen lassen würde. Also ein instinktives Beobachten, das sich kaum auf die Worte konzentriert. Darum schrumpft ja die Zahl der Zuschauer schon nach der ersten Debatte rapide, fast bis auf die Hälfte herab - die Zuschauer haben sich ihr Bild bereits schon gemacht. 

Frage: Was für ein Bild? 

Antwort: Bushs Abschlussbild. Ein Politiker, der für einen unsäglichen Krieg verantwortlich ist, für den jeden Tag Dutzende sterben und tote Landsleute heimkehren, wimmert Millionen von Zuschauern vor, er würde für seine kleinen Mädels beten! Das ist doch obszön. 

Frage: Aber er darf doch beten. 

Antwort: Er darf, doch wenn ihm Ernst ist damit, sollte er darüber schweigen. Solche Offenbarungen passen nicht ins öffentliche Gerangel um ein Amt. Das ist wie die Schweinehändler, die nach ihrem Kirchgang vor der Kirche schon wieder um die Preise der Ferkel streiten. Ein menschliches Vorbild müsste das Gespür besitzen wenigstens diese eine Nische nicht auch noch zu vermarkten. Wissen Sie, die Republikaner haben sich ihrer eigenen Angst verweigert und sich einem "Gott" verschrieben, der ihrem Bild entspricht. Das ist die beste Voraussetzung, um zu verlieren.   

Nicht nur seine eigene Bettelei, auch die Gebete anderer zerrte Bush ans Licht. Er tränte ins Off, dass er gespürt habe, wie die Menschen für ihn beten würden. Das ist tatsächliche Geisterbeschwörung! Da muss eine Trennung von Kirche und Staat erst noch stattfinden. Oder noch besser: die Trennung der Lüge von der Angst. Die Angst ist immer da, das ist normal. Aber der Wahn einer solchen Verlogenheit - was reden wir da von Gotteskriegern in weiter Ferne? Ich habe ihren Anführer im heimischen Fernsehen erlebt. Ich war echt verwundert, dass der keinen Bart trägt.  

Im Übrigen ist es keineswegs so, wie Medien behaupteten, dass Bush gelassen nach Texas zurückkehren würde: der hat seinen progressiven Aszendenten fast im Quadrat zum progressiven Uranus und das bedeutet alles andere Gelassenheit. Der verabschiedet sich nicht abgeklärt, sondern wütend, der keucht und kocht innerlich wie ein Opel-Motor.  Nur hat er das Feindbild Saddam jetzt mit Kerry vertauscht. Die Republikaner behandeln ihre Gegner im eigenen Land wie die Köpfe, denen sie im Ausland nachjagen.      

      Frage: Wie erklären die Planeten den nicht von der Hand zu weisenden Vorwurf, Kerry hätte mehrmals seine Meinung gewechselt, seinen Standpunkt revidiert oder offen gelassen, Argumente ausgetauscht? 

Antwort: Bei John Kerry befindet sich die Mondin am Deszendenten im Geburthoroskop - also im 7. Haus, dem Bereich des Sichtbaren und der Öffentlichkeit (Medien, Publikationen, Publikum - auch wohlhabende Frauen, Erbinnen - fallen hier ins Gewicht). An dieser Stelle kommt die Wechselhaftigkeit der Mondin besonders zu Geltung, die Launen spielen eine Rolle und der Wandel, es fehlt ihm solange an innerer Mitte, bis er die Seele anderer einschätzen kann, sie zurück reflektiert erhält. (Bush nahm das übrigens für sich in Anspruch, als er meinte: "Er liebe starke Frauen" - und fügte hinzu, "falls sie keine Reden halten!" Aber wo sind denn die "starken Frauen" um Bush? Er degradierte die Weiblichkeit auf monströse Weise).   

Und Kerrys Saturn, der ihn zur ständigen Suche zwingt, steht nach der Mondin (noch in Konjunktion mit ihr) er muss sich also jedes Mal die Vorwürfe und Belehrungen öffentlich anhören - die Mondin wird dann allerdings letztlich auch geformt dadurch. Das sind Zweifel und Gewissensbisse, Gefühlskontrolle und Bürden über den Ernst der Lage. Anders ausgedrückt: Kerry will (oder muss) die öffentliche Stimmung, die Sorgen und Launen aller berücksichtigen, er ist sogar darauf angewiesen, das ist meines Erachtens für ein Amt kein Mangel. 

Frage: Ist es ein Vorteil?

Antwort: Damit kann er zumindest glaubhaft und gezielt auf die Aussenpolitik anderer Nationen einwirken und einige Staaten vielleicht wieder ins Boot holen. Man glaubt ihm, wenn man ihn persönlich sieht, die Mondin bei Saturn färbt ab. 

Frage: Ist Kerry stärker als Bush. 

Antwort: Was soll ein solcher Vergleich? Vielleicht ist Kerry ein Anpasser, aber nur er konnte den Hochmut der Bush-Administration, die bald die Amis an sich betraf, um eine erste Oktave herunterschrauben. Dabei hat er Bush nicht Mal vorgeworfen, dass der keine Kriege führen wollte, als er antrat. Der hat aber nur Kriege geführt und heuchelt von Frieden und Demokratie. Das Verständnis von Stärke, wenn man Bush einen starken "Präsidenten" nennt, stammt dieser Eindruck aus der Terrorszene. Bush ist und war ein übler Verbrecher, der sich selber jagt. Dabei hat er die Welt entgeistert, verstehen sie, zumindest dies kann man einem Saddam Hussein nicht vorwerfen. Und zwanzigtausend Tote im Namen einer Demokratie für eine Demokratie, - es bedarf einer Revolution um einen solchen dummen Tyrannen in die Wüste zu schicken. Die sind ihm ja vorher gefolgt - es ist eine Schande.       

Ich weiss nicht, wie es ihnen erging als sie Kerry sahen, aber ich sah keinen Windbeutel, sondern einen vorsichtigen Zweifler. Einen Zauderer nur, weil er genau abwägen musste. Der Mann trug jenen Gefühlspanzer um sich, in den Bush alle hinein zwingen wollte.       

Frage: Ich habe die letzte Sendung ausgelassen. Wie stellte sich Bush dar? 

Antwort: Als wütender Trojaner, der imaginäre Pferde sieht. Er versprach, wofür er bereits vier Jahre Zeit hatte, wenigstens ein Teil davon einzulösen. Ich habe, ehrlich gesagt, wenig verstanden. Aber er redete als ob alles ziemlich einfach wäre. Ein Beispiel: "Er habe sich selber nicht gegen Grippe geimpft und er würde sich auch nicht impfen lassen, denn er würde dafür sorgen, dass es andere können". Derartige Überschläge machte er mehrmals. In Indien forderte ein Premier die Bevölkerung einmal dazu auf, den eigenen Urin als Arznei zu trinken, es klang besorgt, - Bushs Medizin war Urin, aber einfach zum Spass. Mir kam die Figur vor, als hätte er sich doch impfen lassen, er ist völlig immun. Die meisten Fragen liess er unbeantwortet, der Rest ist längst in Stein gemeisselt. Eine schriller Moses, der angeblich Terroristen jagt und ganze Völker damit meint.       

Frage: Kerry sagt, er habe einen Plan, den er aber nicht preisgibt, was könnte er wohl damit meinen? 

Antwort: Ich denke, sein Plan besteht darin, Bush abzulösen, der keinen hat. Er plant das Ende der Planlosigkeit. Das klingt für erwartungsvolle Terminplaner etwas geheimnisvoll, ist aber nicht wirklich falsch. Man sagt: "Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, mache einen Plan!" Er konnte seinen Plan nicht verraten, weil er abwarten musste, bis er geplant wird - das heisst, bis er gewählt war. Er möchte möglichst allen helfen, das glaube ich. Aber er stand auch einer Clique gegenüber, die ihre Kandidatur nicht erringen musste, sondern sie  geschenkt erhielt, weil Bush noch das Amt inne hatte, das er an sich riss, und die keine Erfolge berichten konnte, sondern lieber jede Aussage Kerrys verfolgte, um sie ad Absurdum zu führen. Dazu eigneten sich Kerry Aussagen aber nicht. Was sollte Kerry also anderes sagen? Er konnte nur, und musste an die Seele appellieren, die Bush ausbeutete. Er musste mit ernsten Gefühlen arbeiten, und das tat er, weil Bush mit Gefühlen penetriert. Kerry sagte: Vertraut mir! Ich will schauen, dass ich etwas tun kann.        

Frage: Bush tut das auch, wenn er Gott anruft. 

Antwort: Eben. Aber das sind doch keine Gefühle, das ist Blasphemie - angesichts seiner Taten. Als er von Gefühlen sprach, meinte er damit ein Bild an der Wand im Oval Office. Er redete buchstäblich von diesem Bild und seinem Gefühl - für Bilder: ein Sonnenaufgang! Die Realität sieht anders aus. Und weiter: "Ich tue nur meinen Job!" sagt er, und dann jubelt er von Gott daher. Das stinkt doch zum Himmel. Dort wo er seine persönlichen Gefühle wirklich zeigt, wirkt das ziemlich bedrohlich: da herrscht Sonnenfinsternis. 

Frage: Wie kann Kerry den aktuellen Beliebtheitsaspekt von Bushs Venus-Jupiter Konjunktion in der Progression knacken? 

Antwort: Das kann er nicht, aber es findet trotzdem statt. Das Schicksal wollte es so, dass Kerrys Venus/Jupiter-Achse exakt zur Vereidigung im Januar 2005 die genannte Venus-Jupiter Konjunktion von Bush im exakten Sextil erreicht - absolut genau. Genauer geht es nicht mehr. 

20. Januar 2005- Hier sehen Sie auf der folgenden Abbildung: Venus/Jupiter progressiv von Kerry exakt auf Bushs Venus-Jupiter Konjunktion zur Vereidigung im Januar 2005. Während der Wahl im November 2004 befindet sich Kerrys progressive Mondin mit eben dieser Venus/Jupiter Achse progressiv ebenfalls exakt an dieser Stelle.  

 

Und diese Energie überträgt sich! Er übernimmt den Punkt, wo Bushs Beliebtheit und Förderung für das Amt anzusiedeln wäre, exakt für sich. Dafür kann er nichts, es kam aber so. Wäre nun Kerry der Spender und ginge diese Energie an Bush, dann würde das schon bei den Wahlen exakt und nicht erst im Januar 2005. Also Bush übergibt an Kerry, - Kerry kann an Bush nichts übergeben, weil er noch gar nicht im Amt sitzt.   

Frage: Wie hat er das geschafft. Sie sagen, man kann das nicht selber, - gut. Aber wie wird das in der Realität unter den Personen sichtbar? 

Antwort: Kerry hat Bush langsam an sich gebunden! Vom Tag seiner Nominierung an. Die beiden mögen sich etwa genau so wenig leiden wie Bush und Saddam - also dessen Schatten. Darum haben beide die progressive Sonne auf Saddams Geburts-Sonne, Bush wird Saddam nicht wirklich los. Das sagte ich schon vor dem Irak-Krieg vor über zwei Jahren. Kerry ist nicht Saddam, aber er gibt Bush nun den Schatten zurück, die Wut und den Hass, mit denen er in den Irak stürmte. Und wir werden sehen - am Schluss sind es auch noch die Lügen. Bei Kerry und Edwards wollen sich einige Beobachter an John F. Kennedy erinnert haben, bei beiden. Mir kam das nicht so vor - mir ist bei Kerry ein anderer in den Sinn gekommen, es war Bushs Schatten: Saddam. Es gab es keine äussere Ähnlichkeit, aber hier sprach einer wie aus dem Hades, durch Kerry hat vielleicht Pluto gesprochen.       

Frage: Was, wie kommen Sie darauf?

Antwort: Verstehen Sie, wenn einer freiwillig in den Vietnam-Krieg geht, verwundet nach Hause kommt und dann nach einer "Erklärung für den letzten Soldaten sucht, der für den Irrtum eines grausamen Krieges stirbt", dann ist hier "Fürst der Unterwelt" - in positivem Sinne! - ein passender Vergleich. Leider verteufeln die Medien die Unterwelt und verteilen solche Namen auf unwürdige Weise an Kriegstreiber und Falken. Sie haben ein verkrampftes Verhältnis zum Hades oder zum Mythos überhaupt und wissen oft gar nicht, was sie damit sagen.   

Frage: Ihnen kam Kerry wie Pluto vor? 

Antwort: Nein, aber wie einer, der ihm nahe steht. Einer der schon vom Styx gehört hat, der die "Hölle von Vietnam" erlebte, der sich dann gegen den Krieg aussprach, und schliesslich eine Millionenerbin heiratete. Und der sich im Alter hinstellt vor eine Bande, die planlose Massaker inszeniert und ihnen einen Spiegel vorhält. Das sind plutonische Qualitäten. Bush ist noch nie in einem Loch gesessen, Kerry - oder Saddam  - aber schon. 

    Es war für Bush sicher unangenehm, stets aus der Rolle des kritisierten Amtinhabers reagieren zu müssen, aber für Kerry war das Agieren noch mühsamer. Weil alles so klar war, dass man die Realitäten fast nicht mehr aussprechen konnte ohne banal oder populistisch zu wirken. Nur Abwinken ging aber auch nicht, denn die Amerikaner haben vergessen, dass Bush nur als Kuckucksei im Weissen Haus Unterschlupf fand. Daher musste Kerry - anders als andere Bewerber - den Scherbenhaufen des Amtsinhabers voll übernehmen, ihn nicht überall und durchwegs anzweifeln, indem er alles anders gemacht hätte. Es führte dazu, dass er sich Bush sogar lange Zeit annäherte und erst im allerletzten Moment sagte: bis hierher und nicht weiter! Wenn es ein bewusster Plan gewesen wäre, wäre diese Strategie genial. Sie war aber nicht der Plan von Menschen, es kam einfach dazu, weil es so geplant war - von den Planeten.  

Frage: Es bedurfte aber zumindest Kerrys Horoskop dafür. 

Antwort:  Das, und auch seine Person. Trotzdem hatte Bush viele Vorteile auf seiner Seite, die man in einer solchen Situation noch haben kann. Sogar gezinkte Karten als Wahlzettel in Florida, wo sein Bruder die Fäden spinnt. Und auch in anderen Staaten, wo seine verrückten Gotteskrieger mit der Bibel in der einen und dem Gesetzbuch in der anderen Hand in aller Heimlichkeit tätig waren. 

Frage: Er hätte also ebenso gut gewinnen können?

Antwort: Nein. Wenn man in beiden Händen je ein Buch trägt, ist keine Hand mehr frei, um zu handeln. Ich kenne jedenfalls niemanden mit mehr als zwei Händen.  

Frage: Er hatte Chancen - um sie zu verspielen? 

Antwort: Das weiss ich nicht. Wenn er eine Chance gehabt hat, dann hat er sie ebenfalls noch verspielt. Doch einige wenige Aspekte in Kerrys Horoskop, das ich inzwischen ziemlich genau kenne, zeigen, was Kerry im Handgepäck hat. Dagegen konnte Bush als vorprogrammierte Verlierer, der schon vor Saddams Fall hoffte, dass "Gott durch ihn sprechen" würde, mit seinen Tricks einfach zuwenig bieten.        

Frage:  Über diese Aspekte Kerrys würde ich gerne etwas Eindeutiges erfahren. Können Sie das aufzeigen - zumal es sich ja nur um wenige handelt? Es kann wohl nicht jeder so ein Amt einholen. Dafür müssen doch extrem starke und genaue Verbindungen vorhanden sein.  

Antwort: Sehen Sie sich diese exakten Achsen einmal an: die Ersten hier sind absolut exakt. Sie werden sie nur in ganz wenigen Horoskopen - zumal zu diesem Zeitpunkt - so vorfinden. 

Der persönliche Punkt seiner Anlage, der Aszendent von Kerry, steht auf 16° Schütze. Und im Orbis von einem halben Grad sind zwei langsame Achsen, nämlich die Standhaftigkeit und notwendige Trennung (Saturn/Pluto) und die Glücks- und Expansionsachse (Jupiter/Uranus) im rechten Moment -  sie sind zu einander absolut exakt geworden, ohne Orbis, genau im Monat der Wahl.  

Bild 1

Das ist kein "Zufall" - das war fällig. 

Frage: Was bedeutet diese Verbindung nun?

Antwort: Plötzliches Glück (Jupiter/Uranus) durch Ausscheiden oder Ausscheidung (Saturn/Pluto). 

Frage: Aber der Ausscheidende könnte auch Kerry selber sein - immerhin hat er diesen Aspekt.  

Antwort: Könnte schon... doch Kerry muss als Präsident ja auch einige andere Ämter abgeben, die er - wieder nach Bedeutung der Verbindung - wohl "gerne und glücklich abgibt". 

 Die Kurzdeutung dazu lautet ungefähr: Jemand oder eine Sache mit Glück (Ju/Ur) zur einer notwendigen Trennung (Sa/Pl) zwingen. Und wer könnte es wohl sein, der dazu gezwungen wird? Da man ja weiss, worum es hier geht. Nur wenige Menschen haben in ihren Leben jemals eine solche Progression. Bei Kerry wurde sie genau zur Wahl exakt. Er siegte nicht wirklich, aber er zwang Bush aus dem Amt.  

Frage: Gibt es noch eine ähnliche Einmaligkeit?

Antwort: Sein progressiver Pluto, der sich pro Jahr kaum von der Stelle rührt, steht exakt auf seiner Geburtsachse von Mars/Neptun. Solche exakte grosse Verbindungen (Verschmelzung weil Konjunktion) wirken sehr stark. Und das permanent. Jeder ähnliche Transit wird dadurch wichtig.   

 

Bild 2

Frage: Was bedeutet dies? 

Antwort: Es gibt natürlich keine Kurzformeln dafür, aber das sieht als Bild nach einem Drachenbezwinger aus. Wenn zu Pluto und Neptun den Langsamen der Mars hinzu kommt, sucht man unter Mars den Kampf um das Ganze. Mars/Neptun sind wie Haus zwölf und Haus eins: eine Entscheidung suchen, einen wirklichen Neubeginn oder totalen Niedergang erzwingen. Beides sucht Kerry. Der Mars ist hier mit dabei. Aber es ist der progressive Pluto der zur Entwicklung zwingt, im Sinne von Mars/Neptun: Vernichtung, Auflösung, auch Zerstörung und Geheimnisse um die Vergangenheit aufrollen, mit der Vergangenheit arbeiten (Pluto).    

Das Interessante ist übrigens, dass Kerry am Wahltag die Achse Mars/Neptun exakt auf seiner Geburts-Sonne hat. Das hätte normalerweise in der "Astrologie" die Bedeutung einer Niederlage, eines Niedergangs.

Frage: Warum denn hier nicht?  

Antwort:  Da ist doch bei Kerry der progressive Pluto exakt auf seiner Achse von Mars/Neptun. Zu Dritt als ein Dreiergestirn hätten wir also Mars, Neptun und Pluto. Das bedeutet nun, dass Pluto und Mars/Neptun bei den Wahl die Sonne von Kerry aspektieren mussten. Und dies fiel am Wahltag tatsächlich vor? Gleichgültig ob das Resultat erst später bekannt wurde oder bereits bekannt war, - am Wahltag war Mars/Neptun im Transit exakt auf Kerrys Geburts-Sonne in Konjunktion. Doch die laufende Sonne stand im Trigon dazu. Und was machte der Pluto? Der laufende Pluto im Transit aspektierte exakt seine progressive Sonne im Sextil. Zusammen mit Jupiter/Uranus ebenfalls im Transit! Alle an diesem einen Tag genau. 

Frage: Aber Mars/Neptun auf der Sonne bedeutet doch eher eine heimliche Handlung, heimliche Feinde und Umtriebe, eben dadurch auch Niedergang oder Niederlage. 

Antwort: Es kann aber auch die Niederlage eines anderen sein. Neptun steht für das Göttliche und Geheimnisvolle, zusammen mit Mars könnte tatsächlich "Gott" handeln und die geheimen Umtriebe für einmal verhindern.   

Frage: Wie hat man sich das vorzustellen? 

Antwort: Am Besten überhaupt nicht. Die ganze Welt hat Angst vor dem Ausgang dieser Geschichte, durch die Angst befindet sich die Mehrzahl der Menschen vielleicht näher bei Gott als jene, die ihn auf ihren Nutzen reduziert haben. Ich weiss es nicht.  

Vielleicht soll ein ehemaliger Krieger einfach Mal einen Krieg beenden? Eine solche Erfahrung täte der Menschheit gut - Kerry hat sich aus Erfahrung gegen den Krieg gewandt, man nimmt ihm diese Rolle ab. Und auf Kerrys Geburts-Achse von Mars/Neptun steht ja der progressive Pluto. Gleichzeitig der laufende Pluto auf seiner progressiven Sonne. Dieser übrigens zusammen mit Jupiter/Uranus, der langsamen Erfolgsachse. Schon dass die sich treffen ist selten, aber sie treffen sich zudem auf Kerrys progressiver Sonne - am Wahltag! 

Frage: Wirkt der progressive Pluto auf Mars/Neptun stark? 

Antwort:  In der Konjunktion schon, ja. Man muss noch hinzufügen, dass auch Bush so eine grosse Achse hatte. Es war sein progressiver Neptun auf Mars/Saturn der Geburt. Er ordnete Kriege (Mars/Saturn) unter göttlichen Vorzeichen (Neptun) an, er ist ein echter Fundamentalist - die er auch auf den Plan rief. Ergo versucht Bush mit Neptun zu attackieren, -  man muss sich das vorstellen, er attackiert mit der Angst und nennt sie dann "Gott"! Das ist doch bereits unheimlich, wenn dies so deutlich zum Vorschein kommt. Diese Achse steht nicht umsonst für den Betrug an sich - so ist er zum Amt gekommen, so verschwand er damals im Krieg, so wollte er auch diese Wahlen gewinnen. 

Frage: Dann attackiert Kerry mit Pluto?

Antwort: Pluto ist milde, aber bestimmt. Und auch Neptun attackiert nicht, das machen wir dann aus unseren Ängsten so. Doch die verlogenen Wähler werden einen Pluto nie wählen. Erst wenn sie sterben, aber dann wählt "Pluto" sie. Die wollen mindestens ein Gottesbild, das irgendwie in der Vorstellung von Bush haust. Darum mussten die Jungen, die Frauen, die Studenten, die Schwarzen, Farbigen, die Unterprivilegierten und Armen und ein Teil der gegenüber sich selber ehrlichen Mittelschicht ihn wählen. Verstehen Sie, diese Wahl ist ein Akt der Aufklärung, den Frankreich während der Revolution erlebte.      

Frage: Aber ein ungeliebter Pluto kann doch Kerry nicht zum Sieg verhelfen!

Antwort: Verhelfen schon, aber bewerkstelligen muss es das gemeinsame Zusammenspiel der Planeten. Und dies muss ziemlich vollkommen sein, und auf dem Papier absolut exakt.  

 Frage: Noch einmal konkret: warum bedeutet Mars/Neptun auf der Sonne von Kerry keine Niederlage? 

Antwort: Weil der progressive Pluto sich auf seiner Geburtsachse von Mars/Neptun aufhält. Der Pluto lässt für seine Entwicklungsabsichten keine Niederlagen zu. Es käme der Vernichtung eines Ganzen gleich. Das "Dritte Reich" stand unter einer Neptun/Pluto-Konjunktion, die damals alle diese Jahrgänge hatten: "Das Heil, der "Führer", die Gaskammern, der Holocaust - schliesslich das Ende und der Zusammenbruch. Ohne einen "Führer" wäre so was auch durch ein Gottesbild denkbar - wie es Bush wieder eingeführt hat. "Gott spricht durch mich!" und dann ab in den Krieg, da sind wir von Hitler doch nicht mehr so weit entfernt, oder? 

Frage: Das klingt schrecklich. 

Antwort: Es ist schrecklich! Wenn die Völkerrechte so danieder liegen. Und wenn diese Missachtung nur noch mit einem "Veto" missachtet wird, ist das schrecklich. Gleichzeitig werden um verschüttete Kaffee-Tassen Prozesse geführt. Der Abbruch diplomatischer Beziehungen mit den USA wäre in diesem Fall das Mindeste gewesen. Aufgrund der Fakten könnte man seit Saddam Hussein fünfzig weitere Diktatoren auf die selbe Weise und mit ähnlichen Lügen "stürzen" und ungestraft Hunderttausende Menschenleben dafür opfern. Genau diesem Vorgang hat die Welt zugeschaut -  trotz aller Entrüstung würde ich sagen: schweigend. Wir haben jetzt vielleicht eine Ahnung davon, wie es damals in Deutschland begonnen haben könnte, ich meine noch nicht den Holocaust, aber die langsame Veränderung der allgemeinen Stimmung. Das Verschleppen und Verschwinden von Einzelpersonen fand ja nun ebenfalls schon statt. Selbst wenn alle diese Vermissten mutmassliche Verbrecher sein sollten, sind sie einfach verschwunden, in Lagern. Irgendwo. Wer kann nachprüfen, wer sie wirklich sind oder waren?  

Frage: Noch einmal zu Pluto. Weshalb lässt Pluto keine Niederlage zu? Hades-Pluto ist der Herr der Unterwelt, das heisst für uns auch - der Tod. 

Antwort: Dazu muss aber erst eine Entwicklung stattfinden, es muss wachsen, wenn er  etwas anfasst, damit es (aber erst dann) auch wieder verderben und sogar sterben kann. Die Instanz, die wir den Tod nennen, will nicht einfach den Tod, sondern zuerst einmal das Leben und Entwicklung, da sie nur so in einen Sterbeprozess übergehen können.   

Frage: Allgemein fand und findet derzeit - auch jetzt noch immer - eine Saturn/Uranus Verbindung statt. Sie betrifft uns alle. Auch die EU leidet derzeit an innerer Unvereinbarkeit, an dem Unvereinbarem derzeit um Barroso's Kabinett, das ist auch Saturn/Uranus auf höchster Ebene. Nun, damals als Bush ans Ruder kam, war Saturn/Pluto der Aspekt, der alle betraf und es war genau der den er im Geburtshoroskop an seinem Aszendenten hat. Sie schrieben dazu, dass damit seine Zeit im kollektiven Geschehen gekommen war. Das war ab dem Jahr 2001. Es ist einleuchtend. Ist das nun bei Kerry auch so? Und wenn, dann müsste Kerry also zwangsläufig von Saturn/Uranus geprägt sein. Da dieser grosse Aspekt des langsamen Uranus mit Saturn derzeit stattfindet.  

Antwort: Ja, das ist so. Kerry hat in seinem Geburtshoroskop eine exakte 150° Grad (Quincunx-) Aspekt zwischen diesen beiden Planeten. Er kann also damit umgehen. 

 

Bild 3

 

Frage: Womit kann er dadurch umgehen? 

Antwort: Mit dieser Energie, - der Hochspannung, hoher Anspannung. Mit Abriss, und Neuaufbau aus den alten Trümmern. Es ist die Unvereinbarkeit der Willensrichtung und  dem Gesetz. Oder das Unvereinbare der Willkür mit dem Befehl dazu - dies hat Kerry erlebt. Es ist die Unvereinbarkeit der Eltern - zwischen Mann und Frau, innerhalb einer Familie, die Unvereinbarkeit innerhalb einer ganzen Nation. Amerika ist gespalten! Das fällt genau unter diesen Aspekt, es kommt nun deutlicher zum Ausdruck als jemals zuvor. 

Es wird um den 7. November unter Jupiter//Pluto zu einem gross angelegten Rechtsstreit kommen, einen Vorgeschmack davon hat das wahrscheinliche Ausscheiden des Obersten Richters des Supreme Court in den USA bereits angekündigt. Es wird nach den Wahltagen Trubel geben wie in einer richtigen Schein-Demokratie. Dieses Auseinandersetzungspotential betrifft aber nicht allein die USA - es ist betrifft die ganze Welt.  

Frage: Aber in ihrem politischen Programm sind sich beide Kandidaten ähnlich.

Antwort: Über den elektrischen Stuhl sind sich die Amerikaner vielleicht einig, aber nicht über ihre gemeinsame Zukunft. Nur noch ein paar Tage - und nach den Wahlen kommt es zu rechtlichen Auseinandersetzungen, Jupiter/Pluto im Quadrat. Ich sage Ihnen, dass es in Ägypten, wo Fernsehgeräte oder Toaster zu den Wahlen verschenkt werden, beinahe demokratisch zugeht im Vergleich mit dem, was sich in den USA jetzt hinter den Kulissen abspielt. Ich erhielt Briefe aus den USA von Menschen die nicht wählen dürfen, die Bush aber gerne wegschicken möchten, weil sie dort leben.        

Frage: Mögen sie an Kerry etwas persönlich?  

Antwort: Ja, seinen Schütze Aszendenten. Und seine Sonne im ersten Haus. 

Frage: Und wie standen Saturn/Uranus an den Wahltagen bei ihm? Das dürfte doch wichtig sein, wenn diese Planeten sich kollektiv (also allgemein für alle) in einer Auslösung befinden!

Antwort: Der Pharao musste mit dem Volk verbunden sein, das ihn nicht ansehen durfte. Diese Verbindung konnte er wahrscheinlich nur eingehen, wenn er die kollektiven Einflüsse spürte oder erkannte oder zumindest davon wusste. Er stellte dann die kollektive Energie selber dar, er war im höchsten Amt. 

Dieser kollektive Saturn/Uranus (blau) in Kerrys Horoskop bildeten nun ein exaktes Trigon zur gleichen Achse von Kerrys Geburtshoroskop, also zu seiner eigenen Saturn/Uranus Halbsumme. Taggenau! (Abbildung unten: Transit blau - Geburt schwarz).     

   Bild 4

Das Trigon der gleichen Achsen zwischen Transit und Geburtsplatz wurde also genau am 2. bis 3. November 2004 exakt. Es war kein schlechtes Vorzeichen. Zudem fast exakt auf Jupiter/Pluto, eine sehr erfolgversprechende Achse (rot 225.°12 - Bild 4). Und: Jupiter/Pluto im Transit erreicht am 8. November exakt seine Progressive Achse Jupiter/Pluto im Gegenbogen als Konjunktion. Er hatte den Transit zur gleichen Geburtsachse bereits während der TV-Duelle.   

Frage: Weiter oben auf Bild 4 steht auch noch Mars/Saturn (Ma/Sa) progressiv bei Jupiter/Meridian (Ju/Mc) progressiv, was bedeutet das? (Anmerkung: Bei MC-Beteiligung muss die Geburtszeit genau stimmen, dies scheint bei Kerry zuzutreffen). 

Antwort: Es bedeutet, dass er seinen persönlichen Erfolg (Ju/Mc) durch Mars/Saturn erzielte. Mars/Saturn befand sich sogar in einer exakten Auslösung auf 15 Grad Steinbock-Zwillinge. Das heisst, beide Planeten bildeten den selben Abstand zu Null Grad Widder, dem Beginn vom Triebkreis. Das ist von der Beteiligung her eine happige und hemmende Konstellation, denn der Saturn lässt den Mars nie ohne Weiteres passieren. Er klopft ihm mehrmals auf die Finger.  

Frage: Verhindert aber den Erfolg seiner Anstrengungen nicht? 

Antwort: Mars/Saturn befindet sich sogar beim Todesfall an vorderster Stelle mit dabei, weil ja Saturn das Ende anzeigt. Beim Mars ist es dann das Ende unserer Spürsinne. Denn wer nichts mehr spürt, den gibt es auch nicht mehr. Durch Jupiter/Meridian mit dabei - übrigens im exakten Trigon - ist das aber nicht das Ende, sondern ein persönlicher Erfolg (Ju/Mc) durch beinharte Knochenarbeit und vor allem durch absolute Konzentration (Ma/Sa). (Bild 4 oben). Ich glaube, Kerry hat einige Bleistifte (Saturn) zerbrochen, derart angespannt war er manchmal. Ein Risiko wird hier gar nicht erst eingegangen, man klettert nur zögernd und wohl überlegt in die Steilwand und erreicht dadurch schliesslich den Gipfel (Ju/Mc). Dagegen hatte Bush es natürlich leicht. Kerry hat oft erst sehr spät auf Bushs Rundumschläge reagiert.  

Am meisten hat mich allerdings erstaunt, dass die Schreiber und Kommentare in den Medien, und nicht einmal Kerrys Berater, die sich äusserten, zu dieser Einschätzung oder Bewertung kamen, die haben doch auch Augen im Kopf und befanden sich nahe am eigentlichen Geschehen.               

Frage: Sind die zu befangen oder sogar zu ehrgeizig dazu?

Antwort: Sicher sind die nicht blöde. Vielleicht aber etwas befangen? Wenn ein Mensch so und so vorgeht, sollte man sich dem anpassen und sein eigentliches Verhalten fördern, anstatt von Endspurt zu reden und neue Strategien auszuhecken, die vielleicht nicht zu ihm passen. Sie hätten wohl besser auf die Wahl-Urnen und religiösen Bush-Anhänger in Florida, Ohio und anderen Staaten eine Auge geworfen. Vor allem davon berichtet. Es gibt dort politisch motivierte Gottesbildanbeter die sich immer in einer fatalen Grundstimmung befinden, dass sie sich ein Versagen ihres Fixierbildes gar nicht leisten könnten, weil sonst alles zusammenbricht und - das ist ein Kriegszustand.      

Frage: Wenn ihre Prognosen nicht mehr stimmen, was bricht dann für sie zusammen?  

Antwort: Eine bestimmte Einschätzungsweise, die ich dann aber ändern werde, weil ich Gelegenheit dazu erhielt, daraus zu lernen. 

Frage: Es erscheint ziemlich mutig, derart bestimmt künftige Ereignisse zu prognostizieren.  

Antwort: Moment mal, ich sehe keine Zukunft voraus! Das kann ich nicht, weil ich kein Wahrsager bin. Was ich tat war, ich habe zwei Horoskope mit Transit und Progression für einen bestimmten Tag untersucht. Damit habe ich - in Stunden gerechnet - mindestens drei bis vier Tage verbracht. Gibt es einen Grund, darüber zu schweigen und das Resultat für sich zu behalten? Ich glaube nicht. Mich interessieren die Hintergründe und viele andere auch. Aus Erfahrungen damit kann man lernen, man sollte sie niemandem vorenthalten. Zudem gibt es kein Grund, durch einen nebulösen Schleier des Schweigen andere im Unklaren darüber zu lassen, was man kann im Sinne von Können und was tatsächlich möglich ist, oder wo man auf seine eigenen Grenzen stösst.       

 

Frage: Bush hatte im Jahr 2000 die laufende Achse von Saturn/Pluto als Start ins Amt genau auf seiner Achse am Geburts-Aszendent. Dort stand auch noch seine Geburtsachse von Saturn/Pluto und die progressive. Diesmal stand nun die laufende Achse im Transit auf seinem progressiven Ascendenten - könnte dies nicht für die Fortführung des alten Musters, also eine neue Amtsdauer bedeuten?

Antwort: Nein, weil der progressive Ascendent seine progressive Achse Saturn/Pluto nicht einfach mitzog, sein progressiver Ascendent steht jetzt alleine da. 

Frage: Ohne Aspekte?

Antwort: Er erreicht bald ein Quadrat zum progressiven Uranus. Das ist aber der Wille oder die Willkür anderer.

Frage: Im Sonnenbogen (der Primärdirektion) führt auch der vorgeschobene Ascendent aber Saturn/Pluto mit sich.   

Antwort: Aber dort ist dann Saturn/Pluto nicht, weil der progressive Ascendent woanders steht, weil er sich langsamer bewegt. Im Prinzip meinen Sie: Zuerst die Anlage, und dann die Fortführung. Und wollen das auf sein Amt übertragen. Ja gut, - aber wir haben ja keine allgemeine kollektive Saturn/Pluto-Verbindung mehr zur Zeit. Trotzdem wirkt der Geist der jüngsten Vergangenheit natürlich nach, also musste Kerry das abfangen. Indem er diese Achse ebenfalls - vielleicht versteckt und ungesehen im Gegenbogen - auf seinem Ascendenten hat.  

Und nun schauen Sie es sich einfach Mal an! Saturn/Pluto stehen bei ihm noch exakter beim  Geburts-Ascendent als bei Bush. (Bild 5 unten).

Bild 4

Allerdings bei Kerry im Gegenbogen vom Schützen, nämlich im Krebs - und dort befindet sich Bushs Geburtsonne! Die Wähler wollten sich in Kerry, aber zumindest teilweise noch mit Bushs Programm, wieder erkennen, diese Identifikation hat ihnen Kerry geboten.  

Zu den Wahlen aspektierte die progressive Achse Sonne/Pluto diese Stelle. Im Sextil zu seinem Ascendent und im Quincunx (150° Grad) zu Saturn/Pluto radix. Und jetzt erinnern Sie sich an Bild 1 weiter oben, da wo die progressive Saturn/Pluto Achse zusammen mit der Jupiter/Uranus Achse eine genaue Konjunktion bildet! Diese Verknüpfung liess doch gar keinen anderen Schluss zu, als dass Kerry der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden musste! 

Hierzu gibt es übrigens noch eine interessante Verbindung zur Vergangenheit: Als Al Gore 2000 gegen Bushs Richter und Anwälte den Kürzeren zog und schliesslich das Handtuch warf, befand sich die Jupiter/Uranus Achse im Transit absolut exakt auf seiner Geburts-Sonne. Und Bush hat dann mit Saturn/Pluto "gewonnen". Doch nun sind es ausgerechnet genau diese beiden Achsen, die ausgesprochen selten eine null-Toleranz-Konjunktion bilden, welche in der Person Kerrys wieder auf Bush zurückfallen. Es ist also das Ende vom einen und der Anfang vom anderen von damals, die sich hier exakt zusammen gefunden haben. Ist das nicht mystisch? 

Hinzu kommt Sonne/Neptun im 150° Grad Aspekt exakt bei der Sonne von Kerry im Geburtshoroskop, die Verbindung, die Gore damals Bush nicht aus eigener Kraft besiegen liesss, aber bei Gore ist die Sonne zum Neptun in Opposition. Kerry hat bei Sonne/Neptun den Mars/Jupiter, die Siegerachse. Es kommt vieles zusammen.   

Frage: Ich möchte zum Abschluss noch einmal auf die Weltveränderungs-Achse oder auch die totale Schwäche zurückkommen, über die wir am Anfang sprachen: Neptun/Pluto. Das sind zwei Planeten, die sich progressiv kaum von der Stelle bewegen, sie laufen sogar im Transit nicht einmal um den Tierkreis während einem Menschenleben.     

Antwort: Nicht einmal um den halben - in einem ganzen Leben. 

Frage: Wie stehen diese Achsen bei Kerry und Bush? 

Antwort: Bei Bush stand bei der Wahl die progressive Sonne exakt auf der progressiven Achse Neptun/Pluto in Konjunktion. In diesem Fall würde ich aber eine Verschmelzung eher mit Skepsis betrachten: Der strebt entweder die absolute Weltherrschaft an, oder wird von einem ebenso absoluten Schwächeanfall heimgesucht. Es geht hierbei nur um etwas Totales. 

Doch die gleiche Achse nun bei Kerry. Bei ihm steht Neptun/Pluto progressiv im genauen 30° Grad Aspekt (Confinis) zum Geburts-Meridian. (Bild 5 ganz unten: 204°.23 zu 174°.21). Das ist sicher ein mässig, erträgliches Traumleben auch für andere - kein Trauma, keine abgehobenen Visionen. Trotzdem ist eine Verbindung eben doch noch vorhanden.  

Und am Wahltag - da trafen sich Sonne/Venus und die laufende Venus und Sonne/Knoten auf der Geburts-Achse von Neptun/Pluto bei Kerry. Sonne/Venus übrigens in einer Konjunktion dazu. (Bild 5 unten: bei 203°.42)  

  

Bild 5

 

     

Frage: Und noch ein paar Sätze zu Bush währen der Wahl?

  Antwort: Ja, zuerst Mal meine grobe Aussage vor 3 Jahren: dass Bush das Amt mit Sicherheit verlieren würde. Dies ging - im Groben betrachtet - einfach und schnell. Exakt auf der Geburts-Sonne von Bush begegneten sich in der Primärdirektion nach dem Sonnenbogen Ende 2004 die beiden Achsen Mars/Saturn und Venus/Uranus. Also beide gleichzeitig und exakt zum Wahltermin!

Das lässt für diese Zeit keine Wünsche mehr offen. Nur Arroganz und technische Tricks. Mars/Saturn zerstört im harten Winkel eines Quadrats auf der Geburtsonne des Trägers dessen Ruhe, er verursacht Reibung mit seiner Person und wird selber ebenfalls aufgerieben.  

 Und dies gleichzeitig mit Venus/Uranus, da lehnt einer dann die natürlichen Instinkte aus hochgeistigen Überlegungen überheblich ab. Der Inhaber glaubt an das, was er sieht: das ist aber der Schein. Man ist blind für die Tatsachen. Er findet sich selber super dabei. Er glaubt sogar an die intellektuelle Ablehnung des Natürlichen, glaubt an das Machbare und erhebt sich gegen die Wirklichkeit.

Frage: Sie arbeiten im Kerry Programm aber vor allem mit der Sekundär Progression. 

Antwort: Ja, auch die Sekundär Progression Bushs zeigte ein ähnliches Bild für November 2004. Da ist die Sonne zwischen Mars/Saturn und dies ebenfalls im Quadrat auf der Uranus/Venus Achse der Geburt. Das ist im Prinzip die selbe Beteiligung der Planeten.       

Damit kristallisiert sich Bush Problem heraus. (Es ist so eine Art Prinzessin-Diana-Aspekt, die ihre eigene Ablehnung auf andere übertragen musste, und selber ebenfalls darunter litt. Man will halt so lange, bis man es bekommt, doch dann lehnt man es ab. Und beklagt sich darüber, dass man nicht geliebt wird, am liebsten in aller Öffentlichkeit und vor Publikum). 

Frage: Ist das eindeutig?

Antwort: Zur Verweigerung, zur Ablehnung, zum Ausscheiden ist das schon mal sehr deutlich. Aber das ist ja nur das Grobe. Irgendwo muss man beginnen.  

Frage: Wie geht es weiter?

Antwort: Eine ganze Woche lang läuft der Mars im Transit auf der Achse von Sonne/Jupiter. Das heisst, dass der Mars bestens bestückt ist. Einzig in der Wahlnacht auf den 3.11.04 begegnet ihnen im Gegenbogen noch Venus/Neptun, womit ein Kandidat eine ziemliche Ernüchterung und Enttäuschung erlebte.  

Frage: Sonne/Jupter auf Mars, das bedeutet Erfolg für den Mars? 

Antwort: Ja. Und Kerry hat Sonne/Jupiter progressiv wieder auf dem Geburts-Pluto. Und er hat Mars/Jupiter auf seiner progressiven Venus. 

Sonne/Jupiter und der laufende Mars gehen in der Wahlnacht zum 03.11.04 in Konjunktion über seine progressive Mondin. 

Das wirklich Wichtige ist aber, dass Kerrys progressiver Mars wieder den Geburts-Mars erreicht hat, sein Mars befand sich in der Progression seit seiner Geburt in einer rückläufigen Phase. Darum ging er freiwillig in den Krieg - unbewusst - um den Krieg und dieses "Handwerk" zu studieren. Er hat es wohl gründlich getan. Kerry siegt mit Mars, auch wenn er sich vernünftig gibt, das Nichtwissen (Mars) soll ihm über die Venus bewusst werden. Auch der Vorstoss um die Präsidentschaft war ja etwas, dessen Ausgang er nicht kennen konnte. 

Ein rückläufiger Mars ist zu gründlich, was die Handlungen betrifft, man zögert, man handelt oft zu spät, dann aber mit dem umgewandelten Wissen des Mars durch die Venus, mit diesem Mars weiss man dann, wovon man "spricht". Typisch dabei ist, dass Kerry über Handlungen, Taten und Namen (Lügen und kriminelles Tun) reklamieren kann, den genau dieses Material bot ihm Bush. Folter, Verschleppung, ziellose Angriffe, unvorbereitet auf die Zeit danach..?, nein, auf das Leben danach! Also auf das Leben nach dem töten, auf ein Leben nach dem Tod, - wenn Sie so wollen.  

Das alles sind "Versäumnisse" und Fehler, die man nur aus bösartiger Dummheit, aus Frechheit und Unreife unter Mars anrichtet. Es gibt da ein paar Böse, also ziehen wir los mit unseren Bomben, kommt, auf gehts! Es war doch so einfach, jeder hat es gesehen, jeder hat zugeschaut, zusehen müssen. Für Kritik an der Idee eines solchen Krieges gab es gar keinen Platz mehr, man redete allenfalls von Strategien und möglichen Folgen - aber nicht von der Krankhaftigkeit und dem Wahnsinn an sich.       

Bush hat all das getan und ihm, Kerry, die Vorlagen zum Widerspruch geboten - Bush ist ein Halunke sondergleichen und sein Kabinett besteht aus seinesgleichen. Man müsste es so sagen: Hitler war schlimmer als Bush, denn Hitler hat Juden vergast und ermordet, einfach weil sie Juden waren, - und Bush lässt Muslime foltern und töten, einfach weil sie Muslime sind. Der wirkliche Schurkenstaat, der die Schurken deckt, ist die USA, auf die anderen wird wenigstens mit dem Finger gezeigt.                  

Frage: Gibt es Vergleichbares zum Holocaust?

Antwort: Ich habe eben die Zeit verglichen, sie tickt ohne Wandel. Immer wieder ist ein Uhr oder vierundzwanzig Uhr, und dann wiederholt sich das ganze. Den Holocaust kann man nicht überbieten, er ist für mich menschlich und politisch nicht fassbar. Also wie soll man damit umgehen? Weiss das jemand, dann soll er es mir sagen. Die 25 Millionen Menschen, die unter Stalin ermordet wurden, das ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Ich weiss davon, ich glaube es, aber wie soll ich damit leben? Die Glaubensflüchtlinge, die nach Amerika reisten und dort ein Blutbad unter den Einwohnern anrichteten, das ist genau so wenig fassbar für einen Menschen. Und doch haben das alles Menschen getan. Aber jetzt, wo diesmal die Muslime verfolgt werden, sollten wir womöglich von der Vergangenheit reden? Das ist die Vergangenheit - verstehen Sie! Für das Fassungsvermögen des einzelnen ist das die Vergangenheit - alles andere wäre abstrakt oder Heuchelei.               

 

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Bush am 20. Januar 2005 in Washington 12 Uhr am Mittag. 

Abbildung 1 (Bush)

Sonne/Pluto progressiv (rot: So/Pl) die personifizierte Macht, auf Saturn progressiv (rot), verliert hier das Amt. Die Entwicklung (So/Pl) ist in der Enge. Bush hätte im Amt gar keinen Entfaltungsspielraum mehr gehabt. Saturn/Neptun (blau) im Transit zeigt die Auslösung von Strukturen der Beschränkungen, der Absicherung und Kontrollen, die Bush ausrief, anordnete und sich zuletzt vergeblich dafür bemühte. Einengungen und Kontrolle versprechen, um gewählt zu werden....  

 

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Abbildung 2  (Bush)

Die (rote) Sonne/Saturn Trennungsachse auf Sonne/Widder (schwarz: Geburt) nahe bei der progressiven Saturn/Pluto Achse (notwendige Trennung, erzwungene Trennung).

Er erlebt dies als sichtbare Erscheinung (Widder/Venus Transit blau) bewusst, es ist der Tag für den schwachen Mann (Sonne/Neptun Transit, blau). 

Also: Sonne/Saturn progressiv geht auf Sonne/Widder der Geburt. (Bild 2 oben). 

Auf dem nächsten Bild ist genau umgekehrt. Die Sonne progressiv geht auf Sonne/Saturn der Geburt. (Bild 3 unten)  

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Abbildung 3  (Bush)

Die progressive Sonne (rot) erreicht Sonne/Saturn der Geburt (schwarz). Das ist der Monat der Trennung. Wäre Bus nicht schon im Amt, könnte dies die Übernahe der Verantwortung sein. Weil er das Amt aber bereits inne hat, es also gar nicht gewinnen kann, handelt es sich um die Trennung davon. Sonne/Jupiter Transit Konjunktion Sonne/Saturn Geburt: Trennung von der Verantwortung, glückliche Trennung, Trennung vom Glück. 

Mars/Saturn auf Neptun/Pluto: keine Reibung mehr, den Widerstand nach innen und von aussen verlieren.   

Die progressive Sonne noch bei Neptun/Pluto (in Konjunktion) zeigt die Auflösung der Macht, Schwäche, lügen und täuschen. Ausserdem: Die Rente - durch Schwäche. 

Mars/Saturn (rot) ebenfalls mit dabei, haben wir im Vorfeld bereit mehrfach erlebt, (gemeinsam mit Neptun/Pluto und Sonne) ist dies der mörderische Kriegstreiber und Ränkeschmied. Im Vergleich mit Hussein war Bush der Lügner. Im Vergleich mit Hussein im Jahr 2003 ist Bush der Killer, der andere erbarmungslos seinen Halluzinationen opferte - über zwanzig Tausend Tote, eine unbezifferbare Anzahl von Verletzten, Krüppel und Invalide hat er während seiner Amtszeit um- und hervorgebracht.  

Hussein war der übelste Strolch während der Zeit, als ihn die Amis ins Herz geschlossen hatten, und er ist wohl ein Strolch geblieben. Bush steht ihm allerdings in nichts nach. Bush ist ein verantwortungsloser Tyrann, der selbst die "aufgeklärte" "freie Welt" hinters Licht führte. Die Medien waren seine eifrigsten Wasserträger - sie sind es bis heute geblieben. Selbst die Kritik an Bush besteht aus Verzierungen, sie ist ohne Wirkung geblieben und schlimmer noch, sie wurde lange Zeit ohne Gespür verfasst.  

 

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Abbildung 4 (unten)

 

Die laufende Trennungsachse im Transit Saturn/Pluto (bau) in Konjunktion mit Bushs progressiven Aszendent (Ac/Ac, rot) und im Quadrat zum progressiven  Uranus (rot)! Mit der Achse (Saturn/Pluto) auf seinem Geburts-Aszendent hat Bush vor 4 Jahren das Amt angetreten, auf dem progressiven Aszendent wird er sich wieder trennen davon. Seine Zeit ist abgelaufen.    

Zudem der laufende Jupiter/Widder (blau) auf der Geburtsstellung von Jupiter/Widder (schwarz) mit dem laufenden Mars/Pluto im Transit (blau): Unterstützt die Expansion nach unten - ins Unergründliche.  

 

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Abbildung 5 (Bush)

Sonne/Mond progressiv stehen auf der Hilfebedürftigkeit Neptun/Pluto der Geburt (schwarz). Der Mann und der Frau, der Präsident und seine Wähler, an diesem Tag und Stunde vollziehen sie einen Wandel in die Abhängigkeit. (Sonne/Mond auch der Tag und die Stunde).         

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Abbildung 6 (Bush)

 

Das verzweifelte Volk (Geburt, schwarz: Mond/Saturn) auf Aszendent/Neptun Geburt ist der Schwäche von Bush Anlage auf den Leim gegangen und getäuscht worden - das war seit den Wahlen 2000 und seit dem 11. September so. Der laufende Saturn im Quadrat hebt dies nun hervor - so was geht auch mit Wahlen. Mond/Saturn durch Saturn tangiert bedeutet Trennung vom Volk oder der Frau.  

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Abbildung 7 (Bush)

Bus hatte eine schier unbezwingbare progressive Venus-Jupiter Auslösung als Konjunktion. Doch die Sonne/Widder (halbe Sonnenachse, rot) stand schon bei der Wahl im November 2004 ZEITGLEICH im Quadrat zur Geburtsachse von Venus/Jupiter. Das ist die vollends zwangsgefütterte Weihnachtsgans, die in die Pfanne gehauen wird. Diese Quadratur der Sonne minderte also den Erfolg der grossen Konjunktion. Sie dreht ihre Wirkung um, er musste diese Energie übergeben, abgeben, das Fett wurde abgesogen. An wen ging das? Kerrys Venus/Jupiter befand sich bei der Wahl exakt auf Bushs besagter Konjunktion.     

 

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Abbildung 8 (Bush)

 

Ein schönes exaktes Trigon bildet der laufende Meridian um 12 Uhr der Vereidigung des Präsidenten am 20. Januar 2005 zu Bushs Sonnenbogen (vorgeschobener Widderpunkt rot). Sein Sonnenbogen (Widderpunkt vorgeschoben um die Sonnendistanz) steht allerdings in einer exakten Op-Position zum progressiven Saturn (Sa/Sa) von Bush! Diese Hemmung betrifft seine persönliche Macht (Sonne/Pluto) und deren Befugnis, die im exakten Quadrat dazu steht.    

 

Bild 1 (Kerry und Bush im Vergleich)

 

 

Kerry und Bush haben beide am Tag der Vereidigung (20.01.2005) eine absolut genaue Saturn -Verbindung zu ihrer progressiven Mondin. Bei John Kerry läuft der Transit-Saturn über seine progressive Mondin. Bei George Bush stösst die progressive Mondin exakt auf seinen Geburts-Saturn. Das ist das Ende seiner Regierungszeit - hoffentlich auch der Wandel in jenem Schurkenstaat, der im Ganzen grausamer ist als alle anderen zusammen.   

Nach langem Auf und Ab 

Frage: Glaubten Sie immer daran, zweifelten sie nie?

Antwort: Wer Angst hat, der zweifelt auch. Ausserdem sehe ich manchmal weg. Und wer weg sieht, der zweifelt wieder. Und dann noch die Medien mit ihrer Virenbank des Zweifels! Darum war diese deutliche Sprache, dieses Auf und Ab bis zum letzten Augenblick, ein wirklich seltener Ausdruck. Viel öfter ist ein Resultat im Horoskop genau so klar, wie es auch in Wirklichkeit ist. Hier schwatzten die Medien, die Bush damit den grössten Gefallen erwiesen, sogar die Realitäten wieder klein. Die Medien haben teilweise dilettantisch berichtet, zu oft völlig unkritisch und dafür Nebenschauplätze übertrieben. Unreflektiert gingen zum Beispiel zu seinen Gunsten über die Bühne - angebliche Kriegsgründe am Anfang, die angebliche Terrorgefahr am Ende (um zur Wahl zu behaupten, es sei nichts passiert, weil man sie erfolgreich abwehrte). Auch die Situation mit Geiseln und Geiselnehmern und vor allem über das jeweilige Mass - also dem Messer! - der eigentlichen Situation hinaus, wurde recht schlaftrunken berichtet. Sie haben ihren Kopf verloren. Man döste den Schlaf der Gerächten.        

Frage: Worin besteht die Hilfe der Medien bei Geiselnnahmen?

Antwort: Oh je, jedes Mal nutzten Blair und Bush Geiselnahmen zur Wiederholung, mit was für bösen Menschen wir es doch dabei es zu tun hätten. Das stimmt zwar, aber es ist einfallslose Propaganda, die sich hilflos an die Bedürftigsten klammert. Die Medien berichteten - als es zu spät war, - dass die englische Regierung noch Millionen einsetzen wollte zur Rettung eines nachträglich Enthaupteten. Das sind wirklich zynische Nachrichten angesichts dessen, dass sie vorher, als es möglich war, rein gar nichts unternahmen.

Frage: Nun geht Bush bald wieder nach Texas zurück. Was würden Sie ihm wünschen, wenn diese Frage dazu gehörte?   

Antwort: ...Ein besseres Versteck als das, wo man Saddam Hussein gefunden hat. 

Frage: Und Kerry?  

Antwort: Bush war der ideale Gegner für Kerry. Das heisst, Buhs kam an den Richtigen zur rechten Zeit. Mir kam schon nach Kerrys Nomination vor, als wäre wirklich alles bis ins letzte Detail vorher bestimmt. Heute ist das keine Frage mehr. Unser Schicksal ist vorher bestimmt. Auch Aber-Millionen können es um kein Jota verändern. Kerry hat sich für die Angst entschieden, Bush hat sich entblösst in sein Gottesbild gesetzt, und er sass  in den Nesseln. Da war Kerry bereits schon näher an der Quelle. 

Frage: Steht die Angst Gott näher? 

Antwort:. Man kann entweder mit der Angst leben oder mit einem Gottesbild, aber nicht mit beiden. - Ich persönlich zog immer die Angst vor. 

Frage: Warum?

Antwort: Weil die Angst lebt. Das Bild lebt noch nicht. Der "Gott" unserer Vorstellung oder sein Bild, das kann ein ganz anderer sein als wir vermuten. "Gott" lässt sich nicht festnageln - darum hängt er auch nicht an einem  Kreuz oder sonst wo. Gott lebt in den Trieben und die Triebe in Gott. Das wissen die Apfelbäume besser als wir. Und mit einem Apfel hat ja unser Wissen auch angefangen.          

 

 

   

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