
23.10.2004
Nachgespräch über die US-Wahlen 2004
Wahl-Prognose J. F.
Kerry.exe - Download

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Sternkunde
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So könnte es gewesen
sein. Aber war es nicht auch so?

Beim Barte des Propheten
09.11.2004
- Nachdem am 13. Oktober im damals letzten öffentlichen
Götzendienst die letzte mediale Predigt gehalten
wurde, die Millionen Zuschauer hörten und sahen,
werden nun erneut 4 Jahre vergehen, bis es wieder dazu kommt. Bush
beschwor die Amerikaner mit einem Sonnenaufgang - Kerry
überraschte damals mit Zahlen. Die Medien überraschten
dadurch, dass sie die Zahlen der Demoskopen getreulich
abschrieben. Das "Nichts in Sicht" wurde aus
Verlegenheit stets wiederholt und ständig wurden die
537 fehlenden Stimmen von Al Gore vor vier Jahren zitiert. Dies
war so ungefähr alles, worauf man wirklich hinweisen konnte. Alles andere
gedieh von Tag zu Tag - und lag teilweise weit unterhalb
jeglicher Komik.
Kommentatoren
vieler Medien blamierten sich, weil sie weniger wussten als vier
Jahre davor. Sie sind es aber, die täglich über andere urteilen.
Würden wir hier je eine falsche Prognose abgeben, wären sie
just mit einer listigen Kolumne zur Stelle - bei der gegebene
Situation aber schweigen sie lieber. Und die Wahrheit wird
weiter öffentlich
erschlagen. Die meist blinde Kritik gerade von Seiten
bestimmter Medien an der Sternkunde
wird jedoch künftig etwas schwieriger ausfallen. Jeder
Astrologe kann nun das Recht in Anspruch nehmen, auf
die erneut eingetroffene Prognose hinzuweisen, die als
unwiderlegbarer Fakt neben anderen steht. Ein Wahlausgang wurde
vorausgesagt, über den niemand - ausdrücklich: niemand!
- auch nur etwas annähernd Verlässliches aussagen
konnte. Der Ausgang der Wahl ist hier bereits ein Jahr vor den
Wahlen mit unwiderlegbaren Bildern auf einem Programm richtig
prognostiziert worden. Jedermann hatte freien Zugang auf das Programm,
das bis vor den Wahlen über 2900 Mal herunter geladen wurde.
________________________________________________
Hans Samuel Scherrer im
Gespräch mit dem Sterndeuter Edgar Valentin zu seiner
eingetroffenen Prognose der US-Wahlen 2004
Frage:
Es ist fast unglaublich! Im Jahr 2000 schrieben Sie, Al Gore
könne Bush nicht aus eigener Kraft besiegen. Ihre Prognose
erwies sich danach als richtig. Nach der ersten richtigen
Bundestagswahl kam die zweite, auch sie stimmte. Und
nun
diese Wahlen in den USA, wo eine Aussage schwer war, sie ist wieder
bis ins Detail genau. Die Tatsachen haben Ihnen Recht gegeben. John Kerry hat
buchstäblich in letzter Minute aufgeholt, wie Sie es in ihrem Programm voraus
gesagt haben. Sie haben die Lewinski-Affäre zeitgenau
vorausgesagt. Und noch keine ihrer Wahlprognosen war bisher
falsch. Auch diese neue US-Wahl
nicht. Woher kommt das?
Antwort:
Von den Planeten. Aber es ist noch nicht die letzte
Minute, darum steht noch mehr drin
im Programm. Dabei sind "Details" wichtig, - inhaltliche nicht stilistische! Bushs
Genossen sind offensichtlich mit erneuten Wahlfälschungen
beschäftigt. Es begann - gehandelt - gleich nach den
TV-Duellen.
Frage:
Vier Tage nach den TV-Duellen berichteten alle Zeitungen und TV-Anstalten
wieder, dass Bush erneut vor Kerry liege.
Antwort:
Laut einer Gallup Umfrage! Man stelle sich vor, wen sie als
Ansprechpartner erreichen, wenn die Wirklichkeit derart
verdrängt wird? Das Verdrängte kommt persönlich auf sie zu, in
Form von Eintausend befragten Wählern, die auch noch schummeln,
denn Logik heisst: Schummeln. Sie können mit Logik keine
Antworten geben für Übermorgen, das geht nicht. Die Wahl fand
aber nicht mal Übermorgen, sondern drei zwei Wochen später statt.
Es hat sich jetzt erwiesen, dass solche Umfragen ein furchtbarer
Mist sind. Sie sind das Papier nicht wert, auf dem man sie
druckt. Die Verlegenheit der Medien und ihrer Kommentatoren wird
damit aufgepeppt, das ist alles. Dafür wird viel Geld
verschwendet. Doch nun hat sich deutlich gezeigt: nicht
ein einziger Experte, wertender Journalist oder erfahrener Wahlstratege fand die
richtigen Worte
für eine zutreffende Aussicht, keiner. Leider kein Einziger.
Frage:
Doch hinter dem Sieg von John Kerry? Steckte da anfänglich nicht auch
bei ihnen der Wunsch
als Vater des Gedankens?
Antwort:
Ich leiste mir andere Wünsche, - nein. Hätte ich Bush vorne gesehen,
hätte ich kein Programm und keine Prognose erstellt. Dass
ich Kerry viel lieber als Sieger sah, ist natürlich trotzdem richtig.
Frage:
Sie hätten einen Sieg für Bush nicht prognostiziert?
Antwort:
Sein Ausscheiden gab ich bereits vor 3 Jahren bekannt. Man kann dies hier
nachlesen und sich auch die Konstellationen dazu ansehen. Aber ich hätte mir
den Aufwand für ein Programm ganz
sicher erspart.
Frage:
Kein Programm für Bush, für Kerry aber schon, ist das nicht
ungerecht?
Antwort:
Falsche Frage - es ist dann ungerecht, wenn man sich abwenden muss, weil die Ungerechtigkeit
anhält. Und das Abwenden wäre dann notwendig geworden,
schon um sich anderem zuwenden zu können. Es ist wirklich die falsche
Frage. Unter normalen Verhältnissen hätten wir eine andere Situation
gehabt und auch Bush wäre ein anderer gewesen. Die Aufregung um diese Wahl
gäbe es so gar nicht.
Frage:
Also brauchen Menschen viel Aufregung?
Antwort:
Es sieht zumindest so aus, dass die Amerikaner sie brauchten, um
zur Besinnung zu kommen - wenigstens einigermassen. Vier Jahre
Krieg gegen alle Welt kann schon aufregend sein. Ich meinte
aber, dass wir von der Wirklichkeit ja nur aus unseren Fehlern lernen können. So lange sie
allein von den Realitäten berichten, lernen
sie kaum etwas, sondern sie werden gezwungen, - aber der Zwang hindert am
Lernen.
Frage:
Dann würden uns auch die Nachrichten am Lernen
hindern?
Antwort:
Sie auch, natürlich. Weil die Bilder erklärt werden
und weil den Erklärungen Bilder folgen. Es ist das Vorverdaute
von gestern. Manche essen das gern. Das ist die Realitätskomik
in unserem Realitäten-Kino, dass wir es aufregend und spannend
finden, Bilder zu verschlucken, die das Wirken im Hintergrund
gar nicht aufzeigen. Der tote Soldat, das tote Kind, und
dann der Sanitäter... und schon explodiert wieder die nächste
Bombe. Was wollen wir daraus lernen? Dass der Mensch
derselbe geblieben ist, der er immer war. Die Medien kitzeln uns
ständig, aber sie klären uns nicht auf, weil uns die Aufklärung
wohl verändern würde.
Frage:
Hat uns die Aufklärung, die einmal stattfand, verändert?
Antwort:
Nein, - weil sie nicht stattgefunden hat. Selbst die
abgetrennten Köpfe haben uns nicht klüger gemacht. In den
Körben unter der Gillotine während der französischen
Revolution ist ganz Europa kopflos geworden. Nun stand Amerika
kopflos
da.
Frage:
Wäre Bush ein anderer gewesen, hätte aber Amerika jetzt nichts
gelernt.
Antwort:
Ein anderer Verlauf - nicht
der Wahlen sondern der letzten vier Jahre - hätte für ganz andere
Erwartungen gesorgt. Ohne das Dreinschlagen der Amis auf alle
Welt, dieses enorme Verwunden und katastrophale Sitzenlassen ganzer Völker wie in
Afghanistan, im Irak, in Palästina, im Sudan, wäre die Wahl eine Sache
zwischen zwei Kontrahenten und nicht die Spaltung der USA und
der ganzen Welt gewesen.
Frage:
Dann war doch auch ihr Wunsch der Vater des Gedankens?
Antwort:
Ein anderer Verlauf wäre ebenfalls eine Prognose wert gewesen,
aber ich hätte sicher kein Programm dafür
erstellt.
Frage:
Ihr Wunsch als...
Antwort:
Ihr "Wunsch als Vater der Gedanken" - das müssen sie
an die grossen Zeitungen weiter geben! Richten Sie solche Fragen
künftig an die führenden Medien. Die FAZ in Deutschland
schreibt am (14.10.) nach dem dritten TV-Duell: "So
schlecht die Fernsehdebatten für den Präsidenten begonnen
haben mögen, der für ihn glückliche Abschluß wird ihn durch
Florida, Ohio, Pennsylvania und andere Staaten bis zum Wahltag
tragen - und wer weiß wohin darüber hinaus."
Da schwingt doch
authentisches Wunschdenken in seiner illusorischsten Form mit!
Und im Spiegel aus
Hamburg stand am 13.10. vor dem dritten TV-Duell noch
immer: "Kerry lahmt"! - dabei sind es doch die
"Busch-Messer", die lahmen. Und sogenannte
Experten, die sich täglich selber widersprechen. Es war
wirklich die armseligste Berichterstattung aller Zeiten. Sie hat
uns gelehrt, was wichtige Zeitungsberichte tatsächlich wert
sind. Viel ist es nicht mehr. Sie halfen sogar Bush bis
Schluss - teilweise nur aus Ratlosigkeit.
Diese Wahlen haben
eindeutig bewiesen, wie verloren unser Intellekt vor der Wirklichkeit
da steht und wie viele Stilblüten die Intelligenz hinzu erfindet, um
wenigstens noch ihr Gesicht zu wahren.
Frage:
Haben Sie sich die TV-Duelle angesehen?
Antwort:
Eines, das dritte und letzte heute Nacht auf den 14.
Oktober.
Frage:
Und was sah man da?
Antwort:
Es gab nichts Neues zu entdecken. Was man sah, stand
bereits im Horoskop. Ich war befangen, da ich beide im
Horoskop und nicht am Bildschirm studiert habe. Doch als ich am
Ende hörte, wie der Reporter für SFDRS aus den USA, Fritz Reimann, Bush als Gewinner
sah, konnte ich das überhaupt nicht nachvollziehen.
Frage:
Warum nicht?
Antwort:
Man bekam 90 Minuten lang Aussagen zu hören, die das
Resultat solcher Auftritte gar nicht beeinflussen. Etwa das Jonglieren mit
Milliarden und Billionen, die kein Zuschauer versteht, die
allenfalls vom Gesamteindruck ablenken sollen. Doch dies gelingt nicht, denn da ist ein Bild vorhanden -
es entsteht während den ersten zwei-drei Minuten, wobei seine
Betrachtung dann anderthalb Stunden dauert. Der
normale Zuschauer vergleicht die Personen und nicht das, was sie
sagen. Er achtet vielleicht auf die Art ihrer Anstandsregeln,
auf Fairness und Übertreibungen gegenüber dem Gegner, wie
Professionalität und Lügen einhergehen und von welchem man sich
das noch eher gefallen lassen würde. Also ein instinktives
Beobachten, das sich kaum auf die Worte konzentriert. Darum
schrumpft ja die Zahl der Zuschauer schon nach der ersten
Debatte rapide, fast bis auf die Hälfte herab - die Zuschauer
haben
sich ihr Bild bereits schon gemacht.
Frage:
Was für ein Bild?
Antwort:
Bushs Abschlussbild. Ein Politiker, der für einen
unsäglichen Krieg verantwortlich ist, für den jeden Tag
Dutzende sterben und tote Landsleute heimkehren, wimmert
Millionen von Zuschauern vor, er würde für seine kleinen
Mädels beten! Das ist doch obszön.
Frage:
Aber er darf doch beten.
Antwort:
Er darf, doch wenn ihm Ernst ist damit, sollte er darüber schweigen.
Solche Offenbarungen passen nicht ins öffentliche Gerangel um ein Amt. Das
ist wie die Schweinehändler, die nach ihrem Kirchgang vor der
Kirche schon wieder um die Preise der Ferkel streiten. Ein
menschliches Vorbild
müsste das Gespür besitzen wenigstens diese eine Nische nicht auch
noch zu vermarkten. Wissen Sie, die Republikaner haben sich
ihrer eigenen Angst verweigert und sich einem "Gott"
verschrieben, der ihrem Bild entspricht. Das ist die beste
Voraussetzung, um zu verlieren.
Nicht nur seine eigene Bettelei,
auch die Gebete anderer zerrte Bush ans Licht. Er tränte ins Off,
dass er gespürt habe, wie die Menschen für ihn beten würden. Das
ist tatsächliche Geisterbeschwörung! Da muss eine Trennung von Kirche
und Staat erst noch stattfinden. Oder noch besser: die Trennung der
Lüge von der Angst. Die Angst ist immer da, das ist normal. Aber der Wahn einer solchen Verlogenheit - was reden wir da von
Gotteskriegern in weiter Ferne? Ich habe ihren Anführer
im heimischen Fernsehen
erlebt. Ich war echt verwundert, dass der keinen Bart trägt.
Im Übrigen ist es
keineswegs so, wie Medien behaupteten, dass Bush gelassen nach Texas
zurückkehren würde: der hat seinen progressiven Aszendenten
fast im Quadrat zum progressiven Uranus und das
bedeutet alles
andere Gelassenheit. Der verabschiedet sich nicht abgeklärt,
sondern wütend, der keucht und kocht innerlich wie ein Opel-Motor. Nur hat er das
Feindbild Saddam jetzt mit Kerry vertauscht. Die Republikaner behandeln ihre Gegner im
eigenen Land wie die Köpfe, denen sie im Ausland
nachjagen.
Frage:
Wie erklären die Planeten
den nicht von der Hand zu weisenden Vorwurf, Kerry hätte
mehrmals seine Meinung gewechselt, seinen Standpunkt revidiert
oder offen gelassen, Argumente ausgetauscht?
Antwort:
Bei John Kerry befindet
sich die Mondin am Deszendenten im Geburthoroskop - also im 7.
Haus, dem Bereich des Sichtbaren und der Öffentlichkeit
(Medien, Publikationen, Publikum - auch wohlhabende Frauen,
Erbinnen - fallen hier ins Gewicht). An
dieser Stelle kommt die Wechselhaftigkeit der Mondin besonders
zu Geltung, die Launen spielen eine Rolle und der Wandel, es
fehlt ihm solange an innerer Mitte, bis er die Seele anderer einschätzen kann, sie zurück reflektiert erhält. (Bush
nahm das übrigens für sich in Anspruch, als er meinte:
"Er liebe starke Frauen" - und fügte hinzu,
"falls sie keine Reden halten!" Aber wo sind denn die
"starken Frauen" um Bush? Er degradierte die
Weiblichkeit auf monströse Weise).
Und
Kerrys Saturn, der ihn zur ständigen Suche zwingt, steht nach der
Mondin (noch in Konjunktion mit ihr) er muss sich also jedes Mal
die Vorwürfe und Belehrungen öffentlich anhören - die Mondin wird dann
allerdings letztlich auch geformt dadurch. Das sind Zweifel und
Gewissensbisse, Gefühlskontrolle und Bürden über den
Ernst der Lage. Anders ausgedrückt:
Kerry will (oder muss) die öffentliche Stimmung, die Sorgen und
Launen aller berücksichtigen, er ist sogar darauf angewiesen, das ist meines
Erachtens für ein Amt kein Mangel.
Frage:
Ist es ein Vorteil?
Antwort:
Damit
kann er zumindest glaubhaft und gezielt auf die Aussenpolitik
anderer Nationen einwirken und einige Staaten vielleicht wieder
ins Boot holen. Man glaubt ihm, wenn man ihn
persönlich sieht, die Mondin bei Saturn färbt ab.
Frage:
Ist Kerry stärker als Bush.
Antwort:
Was soll ein solcher Vergleich? Vielleicht ist Kerry ein Anpasser, aber nur er
konnte den Hochmut der Bush-Administration, die bald die Amis an
sich betraf, um eine erste Oktave herunterschrauben. Dabei hat
er Bush nicht Mal vorgeworfen, dass der keine Kriege führen
wollte, als er antrat. Der hat aber nur Kriege geführt und
heuchelt von Frieden und Demokratie. Das Verständnis von
Stärke, wenn man Bush einen starken "Präsidenten"
nennt, stammt dieser Eindruck aus der Terrorszene. Bush ist
und war ein übler Verbrecher, der sich selber jagt. Dabei hat
er die Welt entgeistert, verstehen sie, zumindest dies kann man
einem Saddam Hussein nicht vorwerfen. Und zwanzigtausend Tote im
Namen einer Demokratie für eine Demokratie, - es bedarf einer
Revolution um einen solchen dummen Tyrannen in die Wüste zu
schicken. Die sind ihm ja vorher gefolgt - es ist eine
Schande.
Ich
weiss nicht, wie es ihnen erging als sie Kerry sahen, aber ich
sah keinen Windbeutel, sondern einen vorsichtigen
Zweifler. Einen Zauderer nur, weil er genau abwägen musste. Der Mann
trug jenen Gefühlspanzer um sich, in den
Bush alle hinein zwingen wollte.
Frage:
Ich habe die letzte Sendung ausgelassen. Wie stellte sich Bush
dar?
Antwort:
Als wütender Trojaner, der imaginäre Pferde sieht. Er versprach,
wofür er bereits vier Jahre Zeit hatte, wenigstens ein Teil
davon einzulösen. Ich habe, ehrlich gesagt, wenig
verstanden. Aber er redete als ob alles ziemlich einfach wäre.
Ein Beispiel: "Er habe sich selber nicht gegen Grippe geimpft
und er würde sich auch nicht impfen lassen, denn er
würde dafür sorgen, dass es andere können". Derartige
Überschläge machte er mehrmals. In Indien forderte ein Premier
die Bevölkerung einmal dazu auf, den eigenen Urin als Arznei zu
trinken, es klang besorgt, - Bushs
Medizin war Urin, aber einfach zum Spass. Mir kam die Figur vor,
als hätte er sich doch impfen lassen, er ist völlig immun. Die
meisten Fragen liess er unbeantwortet, der Rest ist längst in Stein
gemeisselt. Eine schriller Moses, der angeblich Terroristen jagt
und ganze Völker damit meint.
Frage:
Kerry sagt, er habe einen
Plan, den er aber nicht preisgibt, was könnte er wohl damit meinen?
Antwort:
Ich denke, sein Plan
besteht darin, Bush abzulösen, der keinen hat. Er plant das
Ende der Planlosigkeit. Das klingt
für erwartungsvolle Terminplaner etwas
geheimnisvoll, ist aber nicht wirklich falsch. Man sagt:
"Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, mache einen
Plan!" Er konnte seinen Plan nicht verraten, weil er abwarten
musste, bis er geplant wird - das heisst, bis er gewählt war. Er möchte
möglichst allen helfen, das glaube
ich. Aber er stand auch einer Clique gegenüber, die ihre
Kandidatur nicht erringen musste, sondern sie geschenkt
erhielt, weil Bush noch das Amt inne hatte, das er an sich riss,
und die keine Erfolge berichten konnte, sondern
lieber jede Aussage Kerrys verfolgte, um sie ad Absurdum zu
führen. Dazu eigneten sich Kerry Aussagen aber nicht. Was sollte
Kerry also anderes sagen? Er konnte nur, und musste an die
Seele appellieren, die Bush ausbeutete. Er musste mit ernsten Gefühlen arbeiten,
und das tat er, weil Bush mit Gefühlen penetriert. Kerry sagte: Vertraut mir! Ich will schauen, dass ich etwas
tun kann.
Frage:
Bush tut das auch, wenn er
Gott anruft.
Antwort:
Eben.
Aber das sind doch keine
Gefühle, das ist Blasphemie - angesichts seiner Taten. Als er
von Gefühlen sprach, meinte er damit ein Bild an der Wand im
Oval Office. Er redete buchstäblich von diesem Bild und seinem
Gefühl - für Bilder: ein Sonnenaufgang! Die Realität sieht
anders aus. Und weiter: "Ich tue nur meinen Job!" sagt er, und dann jubelt er
von Gott daher. Das stinkt doch zum Himmel. Dort wo er seine persönlichen
Gefühle wirklich zeigt, wirkt das ziemlich
bedrohlich: da herrscht Sonnenfinsternis.
Frage:
Wie kann Kerry den
aktuellen Beliebtheitsaspekt von Bushs Venus-Jupiter Konjunktion
in der Progression knacken?
Antwort:
Das kann er nicht, aber es
findet trotzdem statt. Das Schicksal wollte es so, dass Kerrys
Venus/Jupiter-Achse exakt zur Vereidigung im Januar 2005 die
genannte Venus-Jupiter Konjunktion von Bush im exakten Sextil
erreicht - absolut genau. Genauer geht es nicht mehr.
20.
Januar 2005- Hier
sehen Sie auf der folgenden
Abbildung: Venus/Jupiter progressiv von Kerry exakt auf
Bushs Venus-Jupiter Konjunktion zur Vereidigung im Januar 2005.
Während der Wahl im November 2004 befindet sich Kerrys
progressive Mondin mit eben dieser Venus/Jupiter
Achse progressiv ebenfalls exakt an dieser
Stelle.

Und
diese Energie überträgt sich! Er übernimmt den Punkt, wo
Bushs Beliebtheit und Förderung für das Amt anzusiedeln wäre,
exakt für sich. Dafür kann er nichts, es kam aber so. Wäre
nun Kerry der Spender und ginge diese Energie an Bush, dann würde das schon bei den
Wahlen exakt und nicht erst im Januar 2005. Also Bush übergibt
an Kerry, - Kerry kann an Bush nichts übergeben, weil er noch
gar nicht im Amt sitzt.
Frage:
Wie hat er das geschafft. Sie sagen, man kann das nicht selber, - gut. Aber
wie wird das in der Realität unter den Personen sichtbar?
Antwort:
Kerry hat Bush
langsam an sich
gebunden! Vom Tag seiner Nominierung an. Die beiden mögen sich
etwa genau so wenig leiden wie Bush und Saddam - also dessen
Schatten. Darum haben beide die progressive Sonne auf Saddams
Geburts-Sonne, Bush wird Saddam nicht wirklich los. Das sagte
ich schon vor dem Irak-Krieg vor über zwei Jahren. Kerry ist
nicht Saddam, aber er gibt Bush nun den Schatten zurück, die Wut
und den Hass, mit denen er in den Irak stürmte. Und wir werden
sehen - am Schluss sind es auch noch die
Lügen. Bei Kerry und Edwards wollen sich einige Beobachter
an John F. Kennedy erinnert haben, bei beiden. Mir kam das nicht
so vor - mir ist bei Kerry ein anderer in den Sinn gekommen, es
war Bushs Schatten: Saddam. Es gab es keine äussere
Ähnlichkeit, aber hier sprach einer wie aus dem Hades, durch
Kerry hat vielleicht Pluto gesprochen.
Frage:
Was, wie kommen Sie darauf?
Antwort:
Verstehen Sie, wenn einer freiwillig in den Vietnam-Krieg geht,
verwundet nach Hause kommt und dann nach einer "Erklärung
für den letzten Soldaten sucht, der für den Irrtum eines
grausamen Krieges stirbt", dann ist hier "Fürst der
Unterwelt" - in positivem Sinne! - ein passender Vergleich.
Leider verteufeln die Medien die Unterwelt und verteilen solche
Namen auf unwürdige Weise an Kriegstreiber und Falken.
Sie haben ein verkrampftes Verhältnis zum Hades oder zum Mythos
überhaupt und wissen oft gar nicht, was sie damit
sagen.
Frage:
Ihnen kam Kerry wie Pluto vor?
Antwort:
Nein, aber wie einer, der ihm nahe steht. Einer der schon vom
Styx gehört hat, der die "Hölle von Vietnam"
erlebte, der sich dann gegen den Krieg aussprach, und
schliesslich eine Millionenerbin heiratete. Und der sich im
Alter hinstellt vor eine Bande, die planlose Massaker
inszeniert und ihnen einen Spiegel vorhält. Das sind plutonische
Qualitäten. Bush ist noch nie in einem Loch gesessen,
Kerry - oder Saddam - aber schon.
Es
war für Bush sicher unangenehm, stets aus der Rolle des
kritisierten Amtinhabers reagieren zu müssen, aber für Kerry
war das Agieren noch mühsamer. Weil alles so klar war,
dass man die Realitäten fast nicht mehr aussprechen konnte ohne
banal oder populistisch zu wirken. Nur Abwinken ging aber auch nicht,
denn die Amerikaner haben vergessen, dass Bush nur als
Kuckucksei im Weissen Haus Unterschlupf fand. Daher musste Kerry - anders als
andere Bewerber - den Scherbenhaufen des Amtsinhabers voll
übernehmen, ihn nicht
überall und durchwegs anzweifeln, indem er alles anders gemacht
hätte. Es führte dazu, dass er sich Bush sogar lange Zeit annäherte und erst
im allerletzten Moment sagte: bis hierher und nicht weiter! Wenn
es ein bewusster Plan gewesen wäre, wäre diese Strategie
genial. Sie war aber nicht der Plan von Menschen, es kam einfach
dazu, weil es so
geplant war - von den
Planeten.
Frage:
Es bedurfte aber zumindest Kerrys Horoskop dafür.
Antwort:
Das, und auch seine Person. Trotzdem hatte Bush viele Vorteile
auf seiner Seite, die man in einer solchen Situation noch haben kann.
Sogar gezinkte Karten als Wahlzettel in Florida, wo sein Bruder
die Fäden spinnt. Und auch in anderen Staaten, wo seine
verrückten Gotteskrieger mit der Bibel in der einen und dem Gesetzbuch in der
anderen Hand in
aller Heimlichkeit tätig waren.
Frage:
Er hätte also ebenso gut gewinnen können?
Antwort:
Nein. Wenn man in beiden Händen je ein Buch trägt, ist keine
Hand mehr frei, um zu handeln. Ich kenne jedenfalls niemanden
mit mehr als zwei Händen.
Frage:
Er hatte Chancen - um sie zu verspielen?
Antwort:
Das weiss ich nicht. Wenn er eine
Chance gehabt hat, dann hat
er sie ebenfalls noch verspielt. Doch einige wenige Aspekte in Kerrys
Horoskop, das ich inzwischen ziemlich genau kenne, zeigen, was
Kerry im Handgepäck hat. Dagegen konnte Bush als
vorprogrammierte Verlierer, der schon vor Saddams Fall hoffte,
dass "Gott durch ihn sprechen" würde, mit seinen
Tricks einfach zuwenig bieten.
Frage:
Über diese Aspekte Kerrys würde ich gerne etwas Eindeutiges erfahren. Können Sie
das aufzeigen
- zumal es sich ja nur um wenige handelt? Es kann wohl nicht
jeder so ein Amt einholen. Dafür müssen doch extrem starke und
genaue Verbindungen vorhanden sein.
Antwort:
Sehen Sie
sich diese exakten Achsen einmal an: die Ersten hier sind absolut exakt. Sie
werden sie nur in ganz wenigen Horoskopen - zumal zu diesem Zeitpunkt
- so vorfinden.
Der persönliche
Punkt seiner Anlage, der Aszendent von Kerry, steht auf 16°
Schütze. Und im Orbis von einem halben Grad sind zwei langsame
Achsen, nämlich die Standhaftigkeit und notwendige
Trennung (Saturn/Pluto) und die Glücks- und
Expansionsachse (Jupiter/Uranus) im rechten Moment
- sie sind zu einander absolut exakt geworden, ohne Orbis, genau im Monat der
Wahl.
Bild 1
Das ist kein
"Zufall" - das war fällig.
Frage:
Was bedeutet diese Verbindung nun?
Antwort:
Plötzliches Glück (Jupiter/Uranus) durch Ausscheiden
oder Ausscheidung (Saturn/Pluto).
Frage:
Aber der Ausscheidende könnte auch Kerry selber sein - immerhin
hat er diesen Aspekt.
Antwort:
Könnte schon... doch Kerry muss als Präsident ja auch einige andere
Ämter abgeben, die er - wieder nach Bedeutung der Verbindung -
wohl "gerne und glücklich abgibt".
Die Kurzdeutung dazu
lautet ungefähr: Jemand oder eine Sache mit Glück (Ju/Ur) zur
einer notwendigen Trennung (Sa/Pl) zwingen. Und wer könnte
es
wohl sein, der dazu gezwungen wird? Da man ja weiss, worum es hier geht. Nur
wenige Menschen haben in ihren Leben jemals eine solche
Progression. Bei Kerry wurde sie genau zur Wahl exakt. Er siegte
nicht wirklich, aber er zwang Bush aus dem Amt.
Frage:
Gibt es noch eine ähnliche Einmaligkeit?
Antwort:
Sein progressiver Pluto, der sich pro Jahr kaum von der
Stelle rührt, steht exakt auf seiner Geburtsachse von Mars/Neptun.
Solche exakte grosse Verbindungen (Verschmelzung weil
Konjunktion) wirken sehr stark. Und das permanent. Jeder
ähnliche Transit wird dadurch wichtig.
Bild
2
Frage:
Was bedeutet dies?
Antwort:
Es gibt natürlich keine Kurzformeln dafür, aber das sieht als
Bild nach einem Drachenbezwinger aus. Wenn zu Pluto und Neptun
den Langsamen der Mars hinzu kommt, sucht man unter Mars den
Kampf um das Ganze. Mars/Neptun sind wie Haus zwölf und Haus
eins: eine Entscheidung suchen, einen wirklichen Neubeginn oder
totalen Niedergang erzwingen. Beides sucht Kerry. Der Mars ist
hier mit dabei. Aber es ist der progressive Pluto
der zur Entwicklung zwingt, im Sinne von Mars/Neptun:
Vernichtung, Auflösung, auch Zerstörung und Geheimnisse um
die Vergangenheit aufrollen, mit der Vergangenheit arbeiten
(Pluto).
Das Interessante ist
übrigens, dass Kerry am Wahltag die Achse Mars/Neptun exakt
auf seiner Geburts-Sonne hat. Das hätte normalerweise in der
"Astrologie" die Bedeutung einer Niederlage, eines
Niedergangs.
Frage:
Warum denn hier nicht?
Antwort:
Da ist doch bei Kerry der progressive Pluto exakt auf seiner
Achse von Mars/Neptun. Zu Dritt als ein Dreiergestirn
hätten wir also Mars, Neptun und Pluto. Das
bedeutet nun, dass Pluto und Mars/Neptun bei den Wahl die Sonne
von Kerry aspektieren mussten. Und dies fiel am Wahltag
tatsächlich vor?
Gleichgültig ob das Resultat erst später bekannt wurde oder
bereits bekannt war, - am
Wahltag war Mars/Neptun im Transit exakt auf Kerrys Geburts-Sonne
in Konjunktion. Doch die laufende Sonne stand im Trigon dazu. Und
was machte der Pluto? Der laufende Pluto
im Transit aspektierte
exakt seine progressive Sonne im
Sextil. Zusammen mit Jupiter/Uranus ebenfalls
im Transit! Alle an diesem einen Tag
genau.
Frage:
Aber Mars/Neptun auf der Sonne bedeutet doch eher eine heimliche
Handlung, heimliche Feinde und Umtriebe, eben dadurch auch
Niedergang oder Niederlage.
Antwort:
Es kann aber auch die Niederlage eines anderen sein.
Neptun steht für das Göttliche und Geheimnisvolle, zusammen
mit Mars könnte tatsächlich "Gott" handeln und die
geheimen Umtriebe für einmal verhindern.
Frage:
Wie hat man sich das
vorzustellen?
Antwort:
Am Besten überhaupt nicht. Die ganze Welt hat Angst vor dem
Ausgang dieser Geschichte, durch die Angst befindet sich die
Mehrzahl der Menschen vielleicht näher bei Gott als jene, die
ihn auf ihren Nutzen reduziert haben. Ich weiss es
nicht.
Vielleicht
soll ein ehemaliger Krieger einfach Mal einen Krieg beenden?
Eine solche Erfahrung täte der Menschheit gut - Kerry hat sich
aus Erfahrung gegen den Krieg gewandt, man nimmt ihm diese
Rolle ab. Und auf Kerrys
Geburts-Achse von Mars/Neptun steht ja der progressive Pluto.
Gleichzeitig der laufende Pluto auf seiner progressiven Sonne.
Dieser übrigens zusammen mit Jupiter/Uranus, der langsamen
Erfolgsachse. Schon dass die sich treffen ist selten, aber
sie treffen sich zudem auf Kerrys progressiver Sonne - am
Wahltag!
Frage: Wirkt der progressive Pluto auf
Mars/Neptun stark?
Antwort:
In der Konjunktion schon, ja. Man muss noch hinzufügen, dass auch Bush so eine grosse
Achse hatte. Es war sein progressiver Neptun auf Mars/Saturn
der Geburt. Er ordnete Kriege (Mars/Saturn) unter
göttlichen Vorzeichen (Neptun) an, er ist ein echter
Fundamentalist - die er auch auf den Plan rief. Ergo versucht Bush
mit Neptun zu attackieren, - man muss sich das vorstellen, er attackiert
mit der Angst und nennt sie dann "Gott"! Das ist doch
bereits unheimlich, wenn dies so deutlich zum Vorschein kommt. Diese
Achse steht nicht umsonst für den Betrug an sich - so ist er
zum Amt gekommen, so verschwand er damals im Krieg, so wollte er
auch diese Wahlen gewinnen.
Frage:
Dann attackiert Kerry mit Pluto?
Antwort:
Pluto ist milde, aber bestimmt. Und auch Neptun attackiert
nicht, das machen wir dann aus unseren Ängsten so. Doch die verlogenen Wähler werden einen Pluto nie
wählen. Erst wenn sie sterben, aber dann wählt "Pluto" sie. Die
wollen mindestens ein Gottesbild, das irgendwie in der
Vorstellung von Bush haust. Darum mussten die Jungen, die
Frauen, die
Studenten, die Schwarzen, Farbigen, die Unterprivilegierten und
Armen und ein Teil der gegenüber sich selber ehrlichen Mittelschicht ihn wählen.
Verstehen Sie, diese Wahl ist ein Akt der Aufklärung, den
Frankreich während der Revolution
erlebte.
Frage: Aber
ein ungeliebter Pluto kann doch Kerry nicht zum Sieg verhelfen!
Antwort:
Verhelfen schon, aber bewerkstelligen muss es das gemeinsame
Zusammenspiel der Planeten. Und dies muss ziemlich vollkommen sein, und auf dem Papier
absolut exakt.
Frage:
Noch einmal konkret: warum bedeutet Mars/Neptun auf der Sonne
von Kerry keine Niederlage?
Antwort:
Weil der progressive Pluto sich auf seiner Geburtsachse von
Mars/Neptun aufhält. Der Pluto lässt für seine
Entwicklungsabsichten keine Niederlagen zu. Es käme der
Vernichtung eines Ganzen gleich. Das "Dritte Reich"
stand unter einer Neptun/Pluto-Konjunktion, die damals alle
diese Jahrgänge hatten: "Das Heil, der
"Führer", die Gaskammern, der Holocaust -
schliesslich das Ende und der Zusammenbruch. Ohne einen
"Führer" wäre so was auch durch ein Gottesbild
denkbar - wie es Bush wieder eingeführt hat. "Gott
spricht durch mich!" und dann ab in den Krieg, da sind wir
von Hitler doch nicht mehr so weit entfernt, oder?
Frage:
Das klingt schrecklich.
Antwort:
Es ist schrecklich! Wenn die Völkerrechte so danieder liegen. Und
wenn diese Missachtung nur noch mit einem "Veto"
missachtet wird, ist das schrecklich. Gleichzeitig werden um
verschüttete Kaffee-Tassen Prozesse geführt. Der Abbruch
diplomatischer Beziehungen mit den USA wäre in diesem Fall das
Mindeste gewesen. Aufgrund der Fakten könnte man seit Saddam
Hussein fünfzig weitere Diktatoren auf die selbe Weise und mit
ähnlichen Lügen "stürzen" und ungestraft Hunderttausende
Menschenleben dafür opfern. Genau diesem Vorgang hat die
Welt zugeschaut - trotz aller Entrüstung würde ich
sagen: schweigend. Wir haben jetzt vielleicht eine Ahnung
davon, wie es damals in Deutschland begonnen haben könnte, ich
meine noch nicht den Holocaust, aber die langsame Veränderung
der allgemeinen Stimmung. Das Verschleppen und Verschwinden von
Einzelpersonen fand ja nun ebenfalls schon statt. Selbst wenn
alle diese Vermissten mutmassliche Verbrecher sein sollten,
sind sie einfach verschwunden, in Lagern. Irgendwo. Wer kann
nachprüfen, wer sie wirklich sind oder waren?
Frage:
Noch einmal zu Pluto.
Weshalb lässt Pluto keine Niederlage zu?
Hades-Pluto ist der Herr der Unterwelt, das heisst für uns
auch - der Tod.
Antwort:
Dazu muss aber erst eine Entwicklung stattfinden, es muss
wachsen, wenn er etwas anfasst, damit es (aber erst dann)
auch wieder verderben und sogar sterben kann. Die Instanz, die
wir den Tod nennen, will nicht einfach den Tod, sondern zuerst
einmal das Leben und Entwicklung, da sie nur so in einen
Sterbeprozess übergehen können.
Frage:
Allgemein fand und findet derzeit - auch jetzt noch
immer - eine Saturn/Uranus
Verbindung statt. Sie betrifft uns alle. Auch die EU leidet
derzeit an innerer Unvereinbarkeit, an dem Unvereinbarem
derzeit um Barroso's Kabinett, das ist auch Saturn/Uranus
auf höchster Ebene. Nun, damals als Bush ans Ruder
kam, war Saturn/Pluto der Aspekt,
der alle betraf und es war genau der den er im Geburtshoroskop an seinem
Aszendenten hat. Sie schrieben dazu, dass damit seine Zeit im kollektiven
Geschehen gekommen war. Das war ab dem Jahr 2001. Es ist
einleuchtend. Ist das nun bei
Kerry auch so? Und wenn, dann müsste Kerry also zwangsläufig von Saturn/Uranus
geprägt sein. Da dieser grosse Aspekt des langsamen Uranus mit
Saturn derzeit stattfindet.
Antwort:
Ja, das ist so. Kerry hat in seinem Geburtshoroskop eine
exakte 150° Grad (Quincunx-) Aspekt zwischen diesen beiden
Planeten. Er kann also damit umgehen.
Bild 3
Frage:
Womit kann er dadurch umgehen?
Antwort:
Mit dieser Energie, - der Hochspannung, hoher Anspannung. Mit
Abriss, und Neuaufbau aus den alten Trümmern. Es ist die
Unvereinbarkeit der Willensrichtung und dem Gesetz. Oder
das Unvereinbare der Willkür mit dem Befehl dazu - dies hat
Kerry erlebt. Es ist die Unvereinbarkeit der Eltern - zwischen
Mann und Frau, innerhalb einer Familie, die Unvereinbarkeit
innerhalb einer ganzen Nation. Amerika ist gespalten! Das
fällt genau unter diesen Aspekt, es kommt nun deutlicher zum
Ausdruck als jemals zuvor.
Es wird um den 7.
November unter Jupiter//Pluto zu einem gross angelegten Rechtsstreit kommen, einen
Vorgeschmack davon hat das wahrscheinliche
Ausscheiden des Obersten Richters des Supreme Court in den USA
bereits
angekündigt. Es wird nach den Wahltagen Trubel geben wie in
einer richtigen Schein-Demokratie. Dieses
Auseinandersetzungspotential betrifft aber nicht allein die USA
- es ist betrifft die ganze Welt.
Frage:
Aber in ihrem politischen Programm sind sich beide Kandidaten ähnlich.
Antwort:
Über den elektrischen Stuhl sind sich die
Amerikaner vielleicht einig, aber nicht über ihre gemeinsame
Zukunft. Nur noch ein paar Tage -
und nach den Wahlen kommt es zu rechtlichen
Auseinandersetzungen, Jupiter/Pluto im
Quadrat. Ich sage Ihnen, dass es in Ägypten, wo Fernsehgeräte
oder Toaster zu den Wahlen verschenkt werden, beinahe
demokratisch zugeht im Vergleich mit dem, was sich in den USA
jetzt hinter den Kulissen abspielt. Ich erhielt Briefe aus den
USA von Menschen die nicht wählen dürfen, die Bush aber gerne
wegschicken möchten, weil sie dort
leben.
Frage:
Mögen sie an Kerry etwas persönlich?
Antwort:
Ja, seinen Schütze Aszendenten. Und seine Sonne im ersten
Haus.
Frage:
Und wie standen Saturn/Uranus an den Wahltagen bei ihm? Das
dürfte doch wichtig sein, wenn diese Planeten sich kollektiv
(also allgemein für alle) in einer Auslösung befinden!
Antwort:
Der Pharao musste mit dem Volk verbunden sein, das ihn nicht
ansehen durfte. Diese Verbindung konnte er wahrscheinlich nur
eingehen, wenn er die kollektiven Einflüsse spürte oder
erkannte oder zumindest davon wusste. Er stellte dann die
kollektive Energie selber dar, er war im höchsten Amt.
Dieser kollektive
Saturn/Uranus
(blau) in Kerrys Horoskop bildeten nun ein exaktes Trigon zur
gleichen Achse von Kerrys Geburtshoroskop, also zu seiner
eigenen Saturn/Uranus Halbsumme. Taggenau! (Abbildung
unten: Transit blau - Geburt
schwarz).
Bild 4
Das Trigon der gleichen
Achsen zwischen Transit und Geburtsplatz wurde also genau am 2.
bis 3. November 2004 exakt. Es war kein schlechtes Vorzeichen.
Zudem fast exakt auf Jupiter/Pluto,
eine sehr erfolgversprechende Achse (rot 225.°12 - Bild 4).
Und: Jupiter/Pluto im
Transit erreicht am 8. November exakt seine Progressive
Achse Jupiter/Pluto im Gegenbogen als Konjunktion.
Er hatte den Transit zur gleichen Geburtsachse
bereits während der TV-Duelle.
Frage:
Weiter oben auf Bild 4 steht auch noch Mars/Saturn
(Ma/Sa) progressiv bei Jupiter/Meridian
(Ju/Mc) progressiv, was bedeutet
das? (Anmerkung: Bei MC-Beteiligung muss die Geburtszeit genau
stimmen, dies scheint bei Kerry zuzutreffen).
Antwort:
Es bedeutet, dass er seinen persönlichen Erfolg (Ju/Mc)
durch Mars/Saturn erzielte.
Mars/Saturn befand sich sogar in einer exakten Auslösung auf
15 Grad Steinbock-Zwillinge. Das heisst, beide Planeten
bildeten den selben Abstand zu Null Grad Widder, dem Beginn vom
Triebkreis. Das ist von der Beteiligung her eine happige und
hemmende Konstellation, denn der Saturn lässt den Mars nie
ohne Weiteres passieren. Er klopft ihm mehrmals auf die
Finger.
Frage:
Verhindert aber den Erfolg seiner Anstrengungen nicht?
Antwort:
Mars/Saturn
befindet sich sogar beim Todesfall an vorderster Stelle mit
dabei, weil ja Saturn das Ende anzeigt. Beim Mars ist es dann
das Ende unserer Spürsinne. Denn wer nichts mehr spürt, den
gibt es auch nicht mehr. Durch Jupiter/Meridian
mit dabei - übrigens im exakten Trigon - ist das aber nicht
das Ende, sondern ein persönlicher Erfolg
(Ju/Mc) durch beinharte Knochenarbeit und vor allem
durch absolute Konzentration (Ma/Sa).
(Bild 4 oben). Ich glaube, Kerry hat einige Bleistifte (Saturn)
zerbrochen, derart angespannt war er manchmal. Ein Risiko wird
hier gar nicht erst eingegangen, man klettert nur zögernd und
wohl überlegt in die Steilwand und erreicht dadurch
schliesslich den Gipfel (Ju/Mc).
Dagegen hatte Bush es natürlich leicht. Kerry hat oft erst
sehr spät auf Bushs Rundumschläge reagiert.
Am meisten hat mich
allerdings erstaunt, dass die Schreiber und Kommentare in den
Medien, und nicht einmal Kerrys Berater, die sich äusserten,
zu dieser Einschätzung oder Bewertung kamen, die haben doch
auch Augen im Kopf und befanden sich nahe am eigentlichen
Geschehen.
Frage:
Sind die zu befangen oder sogar zu ehrgeizig dazu?
Antwort:
Sicher sind die nicht blöde. Vielleicht aber etwas befangen?
Wenn ein Mensch so und so vorgeht, sollte man sich dem anpassen
und sein eigentliches Verhalten fördern, anstatt von Endspurt
zu reden und neue Strategien auszuhecken, die vielleicht nicht
zu ihm passen. Sie hätten wohl besser auf die Wahl-Urnen und
religiösen Bush-Anhänger in Florida, Ohio und anderen Staaten
eine Auge geworfen. Vor allem davon berichtet. Es gibt dort
politisch motivierte Gottesbildanbeter die sich immer in einer
fatalen Grundstimmung befinden, dass sie sich ein Versagen
ihres Fixierbildes gar nicht leisten könnten, weil sonst alles
zusammenbricht und - das ist ein
Kriegszustand.
Frage:
Wenn ihre Prognosen nicht mehr stimmen, was bricht dann für
sie zusammen?
Antwort:
Eine bestimmte
Einschätzungsweise, die ich dann aber ändern werde, weil ich
Gelegenheit dazu erhielt, daraus zu lernen.
Frage:
Es erscheint ziemlich mutig, derart bestimmt künftige
Ereignisse zu prognostizieren.
Antwort:
Moment mal, ich sehe keine Zukunft voraus! Das kann ich nicht,
weil ich kein Wahrsager bin. Was ich tat war, ich habe zwei
Horoskope mit Transit und Progression für einen bestimmten Tag
untersucht. Damit habe ich - in Stunden gerechnet - mindestens
drei bis vier Tage verbracht. Gibt es einen Grund, darüber zu
schweigen und das Resultat für sich zu behalten? Ich glaube
nicht. Mich interessieren die Hintergründe und viele andere
auch. Aus Erfahrungen damit kann man lernen, man sollte sie
niemandem vorenthalten. Zudem gibt es kein Grund, durch einen
nebulösen Schleier des Schweigen andere im Unklaren darüber
zu lassen, was man kann im Sinne von Können und was
tatsächlich möglich ist, oder wo man auf seine eigenen
Grenzen stösst.
Frage:
Bush hatte im Jahr 2000 die laufende Achse von Saturn/Pluto
als Start ins Amt genau auf seiner Achse am Geburts-Aszendent.
Dort stand auch noch seine Geburtsachse von Saturn/Pluto
und die progressive. Diesmal stand nun die laufende Achse im
Transit auf seinem progressiven Ascendenten - könnte dies
nicht für die Fortführung des alten Musters, also eine neue
Amtsdauer bedeuten?
Antwort:
Nein, weil der progressive Ascendent seine
progressive Achse Saturn/Pluto nicht einfach mitzog, sein
progressiver Ascendent steht jetzt alleine da.
Frage:
Ohne Aspekte?
Antwort:
Er erreicht bald ein Quadrat zum progressiven Uranus. Das ist
aber der Wille oder die Willkür anderer.
Frage:
Im Sonnenbogen (der Primärdirektion) führt auch der
vorgeschobene Ascendent aber Saturn/Pluto mit
sich.
Antwort: Aber dort ist
dann Saturn/Pluto nicht, weil der progressive Ascendent
woanders steht, weil er sich langsamer bewegt. Im
Prinzip meinen Sie: Zuerst die Anlage, und
dann die Fortführung. Und wollen das auf sein Amt übertragen.
Ja gut, - aber wir haben ja keine allgemeine kollektive
Saturn/Pluto-Verbindung mehr zur Zeit. Trotzdem wirkt der Geist
der jüngsten Vergangenheit natürlich nach, also musste Kerry
das abfangen. Indem er diese Achse ebenfalls - vielleicht
versteckt und ungesehen im Gegenbogen - auf seinem Ascendenten
hat.
Und nun schauen Sie es
sich einfach Mal an! Saturn/Pluto stehen bei ihm noch
exakter beim Geburts-Ascendent als bei Bush. (Bild
5 unten).
Bild
4
Allerdings bei Kerry im
Gegenbogen vom Schützen, nämlich im Krebs - und dort befindet
sich Bushs Geburtsonne! Die Wähler wollten sich in Kerry, aber
zumindest teilweise noch mit Bushs Programm, wieder erkennen,
diese Identifikation hat ihnen Kerry geboten.
Zu den Wahlen
aspektierte die progressive Achse Sonne/Pluto
diese Stelle. Im Sextil zu seinem Ascendent und im
Quincunx (150° Grad) zu Saturn/Pluto radix. Und jetzt
erinnern Sie sich an Bild 1 weiter oben, da wo die progressive Saturn/Pluto
Achse zusammen mit der Jupiter/Uranus
Achse eine genaue Konjunktion bildet! Diese
Verknüpfung liess doch gar keinen anderen Schluss zu, als dass
Kerry der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden
musste!
Hierzu gibt es übrigens
noch eine interessante Verbindung zur Vergangenheit: Als Al
Gore 2000 gegen Bushs Richter und Anwälte den Kürzeren zog
und schliesslich das Handtuch warf, befand sich die Jupiter/Uranus
Achse im Transit absolut exakt auf seiner Geburts-Sonne. Und
Bush hat dann mit Saturn/Pluto "gewonnen".
Doch nun sind es ausgerechnet genau diese beiden Achsen, die
ausgesprochen selten eine null-Toleranz-Konjunktion bilden,
welche in der Person Kerrys wieder auf Bush zurückfallen. Es
ist also das Ende vom einen und der Anfang vom anderen von
damals, die sich hier exakt zusammen gefunden haben. Ist das
nicht
mystisch?
Hinzu kommt Sonne/Neptun
im 150° Grad Aspekt exakt bei der Sonne von Kerry im
Geburtshoroskop, die Verbindung, die Gore damals Bush nicht aus
eigener Kraft besiegen liesss, aber bei Gore ist die Sonne zum
Neptun in Opposition. Kerry hat bei Sonne/Neptun den
Mars/Jupiter, die Siegerachse. Es kommt vieles
zusammen.
Frage:
Ich möchte zum Abschluss noch einmal auf die
Weltveränderungs-Achse oder auch die totale Schwäche
zurückkommen, über die wir am Anfang sprachen: Neptun/Pluto.
Das sind zwei Planeten, die sich progressiv kaum von der Stelle
bewegen, sie laufen sogar im Transit nicht einmal um den
Tierkreis während einem
Menschenleben.
Antwort:
Nicht einmal um den halben - in einem ganzen Leben.
Frage:
Wie stehen diese Achsen bei
Kerry und Bush?
Antwort:
Bei Bush stand bei der Wahl die progressive Sonne exakt auf der
progressiven Achse Neptun/Pluto in Konjunktion. In diesem Fall
würde ich aber eine Verschmelzung eher mit Skepsis betrachten:
Der strebt entweder die absolute Weltherrschaft an, oder wird
von einem ebenso absoluten Schwächeanfall heimgesucht. Es geht
hierbei nur um etwas Totales.
Doch
die gleiche Achse nun bei Kerry. Bei
ihm steht Neptun/Pluto
progressiv im genauen 30°
Grad Aspekt (Confinis) zum Geburts-Meridian.
(Bild 5 ganz unten: 204°.23 zu 174°.21). Das ist sicher ein
mässig, erträgliches Traumleben auch für andere - kein
Trauma, keine abgehobenen Visionen. Trotzdem ist eine
Verbindung eben doch noch vorhanden.
Und
am Wahltag - da trafen sich Sonne/Venus
und die laufende Venus
und Sonne/Knoten auf
der Geburts-Achse von Neptun/Pluto
bei Kerry. Sonne/Venus übrigens in einer Konjunktion dazu.
(Bild 5 unten: bei 203°.42)
Bild 5
Frage:
Und noch ein paar Sätze zu Bush währen der Wahl?
Antwort:
Ja, zuerst Mal meine
grobe Aussage vor 3 Jahren: dass Bush das Amt mit Sicherheit
verlieren würde. Dies ging - im Groben betrachtet - einfach und
schnell. Exakt auf der Geburts-Sonne von Bush begegneten
sich in der Primärdirektion nach dem Sonnenbogen Ende 2004 die
beiden Achsen Mars/Saturn und
Venus/Uranus. Also
beide gleichzeitig und exakt zum Wahltermin!
Das
lässt für diese Zeit keine Wünsche mehr offen. Nur Arroganz und
technische Tricks. Mars/Saturn zerstört im harten
Winkel eines Quadrats auf der Geburtsonne des Trägers dessen
Ruhe, er verursacht Reibung mit seiner Person und wird selber
ebenfalls aufgerieben.
Und
dies gleichzeitig mit Venus/Uranus,
da lehnt
einer dann die natürlichen Instinkte aus hochgeistigen
Überlegungen überheblich ab. Der
Inhaber glaubt an das, was er sieht: das ist aber der Schein. Man
ist blind für die Tatsachen. Er findet sich selber super
dabei. Er glaubt sogar an die intellektuelle Ablehnung des
Natürlichen, glaubt an das Machbare und erhebt sich gegen
die Wirklichkeit.
Frage:
Sie arbeiten im Kerry Programm aber vor allem mit der Sekundär
Progression.
Antwort:
Ja, auch die Sekundär Progression Bushs zeigte ein
ähnliches Bild für November 2004. Da ist die Sonne
zwischen Mars/Saturn
und dies
ebenfalls im Quadrat auf der Uranus/Venus Achse der Geburt. Das
ist im Prinzip die selbe Beteiligung der Planeten.
Damit
kristallisiert sich Bush Problem heraus. (Es ist so eine Art
Prinzessin-Diana-Aspekt, die ihre eigene Ablehnung auf andere
übertragen musste, und selber ebenfalls darunter litt. Man will
halt so lange, bis man es bekommt, doch dann lehnt
man es ab. Und beklagt sich darüber, dass man nicht
geliebt wird, am liebsten in aller Öffentlichkeit und vor
Publikum).
Frage: Ist
das eindeutig?
Antwort:
Zur Verweigerung, zur Ablehnung, zum Ausscheiden ist das schon mal sehr
deutlich. Aber das ist ja nur das Grobe. Irgendwo muss man
beginnen.
Frage:
Wie geht es weiter?
Antwort:
Eine ganze Woche lang läuft der Mars im Transit auf der Achse
von Sonne/Jupiter. Das heisst, dass der Mars bestens bestückt
ist. Einzig in der Wahlnacht auf den 3.11.04 begegnet ihnen im
Gegenbogen noch Venus/Neptun, womit ein Kandidat
eine ziemliche Ernüchterung und Enttäuschung erlebte.
Frage:
Sonne/Jupter auf Mars, das bedeutet Erfolg für den Mars?
Antwort:
Ja. Und Kerry hat Sonne/Jupiter progressiv wieder auf dem
Geburts-Pluto. Und er hat Mars/Jupiter auf seiner progressiven
Venus.

Sonne/Jupiter und der
laufende Mars gehen in der Wahlnacht zum 03.11.04 in
Konjunktion über seine progressive Mondin.
Das wirklich Wichtige
ist aber, dass Kerrys progressiver Mars wieder den Geburts-Mars
erreicht hat, sein Mars befand sich in der Progression seit
seiner Geburt in einer rückläufigen Phase. Darum ging er
freiwillig in den Krieg - unbewusst - um den Krieg und dieses
"Handwerk" zu studieren. Er hat es wohl gründlich
getan. Kerry siegt mit Mars, auch wenn er sich vernünftig
gibt, das Nichtwissen (Mars) soll ihm über die Venus bewusst
werden. Auch der Vorstoss um die Präsidentschaft war ja etwas,
dessen Ausgang er nicht kennen konnte.
Ein rückläufiger Mars
ist zu gründlich, was die Handlungen betrifft, man zögert,
man handelt oft zu spät, dann aber mit dem umgewandelten Wissen
des Mars durch die Venus,
mit diesem Mars weiss man dann, wovon man "spricht".
Typisch dabei ist, dass Kerry über Handlungen, Taten und Namen
(Lügen und kriminelles Tun) reklamieren kann, den genau dieses
Material bot ihm Bush. Folter, Verschleppung, ziellose Angriffe,
unvorbereitet auf die Zeit danach..?, nein, auf das Leben
danach! Also auf das Leben nach dem töten, auf ein Leben nach
dem Tod, - wenn Sie so wollen.
Das alles sind "Versäumnisse"
und Fehler, die man nur aus bösartiger Dummheit, aus Frechheit und
Unreife unter Mars anrichtet. Es gibt da ein paar Böse,
also ziehen wir los mit unseren Bomben, kommt, auf gehts! Es
war doch so einfach, jeder hat es gesehen, jeder hat
zugeschaut, zusehen müssen. Für Kritik an der Idee eines
solchen Krieges gab es gar keinen Platz mehr, man redete
allenfalls von Strategien und möglichen Folgen - aber nicht
von der Krankhaftigkeit und dem Wahnsinn an
sich.
Bush hat all das getan
und ihm, Kerry, die Vorlagen zum Widerspruch geboten - Bush ist
ein Halunke sondergleichen und sein Kabinett besteht aus
seinesgleichen. Man müsste es so sagen: Hitler war schlimmer
als Bush, denn Hitler hat Juden vergast und ermordet, einfach
weil sie Juden waren, - und Bush lässt Muslime foltern und
töten, einfach weil sie Muslime sind. Der wirkliche
Schurkenstaat, der die Schurken deckt, ist die USA, auf die
anderen wird wenigstens mit dem Finger
gezeigt.
Frage:
Gibt es Vergleichbares zum Holocaust?
Antwort:
Ich habe eben die Zeit verglichen, sie tickt ohne Wandel. Immer
wieder ist ein Uhr oder vierundzwanzig Uhr, und dann wiederholt
sich das ganze. Den Holocaust kann man nicht überbieten, er
ist für mich menschlich und politisch nicht fassbar. Also wie
soll man damit umgehen? Weiss das jemand, dann soll er es mir
sagen. Die 25 Millionen Menschen, die unter Stalin ermordet
wurden, das ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Ich
weiss davon, ich glaube es, aber wie soll ich damit leben? Die
Glaubensflüchtlinge, die nach Amerika reisten und dort ein
Blutbad unter den Einwohnern anrichteten, das ist genau so
wenig fassbar für einen Menschen. Und doch haben das alles
Menschen getan. Aber jetzt, wo diesmal die Muslime verfolgt
werden, sollten wir womöglich von der Vergangenheit reden? Das
ist die Vergangenheit - verstehen Sie! Für das
Fassungsvermögen des einzelnen ist das die
Vergangenheit - alles andere wäre abstrakt oder
Heuchelei.
_____________________________________________________
Bush am 20. Januar 2005
in Washington 12 Uhr am Mittag.
Abbildung
1 (Bush)

Sonne/Pluto
progressiv (rot: So/Pl) die personifizierte Macht,
auf Saturn progressiv
(rot), verliert hier das Amt. Die Entwicklung (So/Pl) ist in
der Enge. Bush hätte im Amt gar keinen
Entfaltungsspielraum mehr gehabt. Saturn/Neptun
(blau) im Transit zeigt die Auslösung von Strukturen der
Beschränkungen, der Absicherung und Kontrollen, die Bush
ausrief, anordnete und sich zuletzt vergeblich dafür bemühte. Einengungen
und Kontrolle versprechen, um gewählt zu werden....
______________________________
Abbildung
2 (Bush)

Die (rote) Sonne/Saturn
Trennungsachse auf Sonne/Widder (schwarz: Geburt) nahe
bei der progressiven Saturn/Pluto
Achse (notwendige Trennung, erzwungene Trennung).
Er erlebt dies als
sichtbare Erscheinung (Widder/Venus
Transit blau) bewusst, es ist der Tag für den schwachen Mann (Sonne/Neptun
Transit, blau).
Also: Sonne/Saturn
progressiv geht auf Sonne/Widder der Geburt. (Bild 2 oben).
Auf dem nächsten Bild
ist genau umgekehrt. Die Sonne
progressiv geht auf Sonne/Saturn
der Geburt. (Bild 3 unten)
____________________________
Abbildung
3 (Bush)

Die progressive Sonne
(rot) erreicht Sonne/Saturn
der Geburt (schwarz). Das ist der Monat der Trennung. Wäre Bus
nicht schon im Amt, könnte dies die Übernahe der
Verantwortung sein. Weil er das Amt aber bereits inne hat, es
also gar nicht gewinnen kann, handelt es sich um die Trennung
davon. Sonne/Jupiter Transit
Konjunktion Sonne/Saturn Geburt: Trennung von der
Verantwortung, glückliche Trennung, Trennung vom Glück.
Mars/Saturn
auf Neptun/Pluto: keine Reibung mehr, den Widerstand
nach innen und von aussen verlieren.
Die progressive Sonne
noch bei Neptun/Pluto (in
Konjunktion) zeigt die Auflösung der Macht, Schwäche, lügen und
täuschen. Ausserdem: Die
Rente - durch Schwäche.
Mars/Saturn
(rot) ebenfalls mit dabei, haben wir im Vorfeld bereit mehrfach
erlebt, (gemeinsam mit Neptun/Pluto
und Sonne) ist dies der mörderische
Kriegstreiber und Ränkeschmied. Im Vergleich mit Hussein war
Bush der Lügner. Im Vergleich mit Hussein im Jahr 2003 ist
Bush der Killer, der andere erbarmungslos seinen
Halluzinationen opferte - über zwanzig Tausend Tote, eine
unbezifferbare Anzahl von Verletzten, Krüppel und Invalide hat
er während seiner Amtszeit um- und hervorgebracht.
Hussein war der übelste
Strolch während der Zeit, als ihn die Amis ins Herz
geschlossen hatten, und er ist wohl ein Strolch geblieben. Bush
steht ihm allerdings in nichts nach. Bush ist ein
verantwortungsloser Tyrann, der selbst die "aufgeklärte"
"freie Welt" hinters Licht führte. Die Medien waren
seine eifrigsten Wasserträger - sie sind es bis heute
geblieben. Selbst die Kritik an Bush besteht aus Verzierungen,
sie ist ohne Wirkung geblieben und schlimmer noch, sie wurde
lange Zeit ohne Gespür verfasst.
_________________________________
Abbildung
4 (unten)

Die laufende
Trennungsachse im Transit Saturn/Pluto
(bau) in Konjunktion mit Bushs progressiven Aszendent
(Ac/Ac, rot) und im Quadrat zum progressiven Uranus
(rot)! Mit der Achse (Saturn/Pluto)
auf seinem Geburts-Aszendent
hat Bush vor 4 Jahren das Amt angetreten, auf dem progressiven
Aszendent wird er sich wieder trennen davon. Seine Zeit ist
abgelaufen.
Zudem der laufende Jupiter/Widder
(blau) auf der Geburtsstellung von Jupiter/Widder
(schwarz) mit dem laufenden Mars/Pluto
im Transit (blau): Unterstützt die Expansion nach unten - ins
Unergründliche.
_______________________________
Abbildung
5 (Bush)

Sonne/Mond
progressiv stehen auf der Hilfebedürftigkeit Neptun/Pluto
der Geburt (schwarz). Der Mann und der Frau, der Präsident
und seine Wähler, an diesem Tag und Stunde vollziehen sie
einen Wandel in die Abhängigkeit. (Sonne/Mond auch der Tag und
die Stunde).
_____________________________
Abbildung
6 (Bush)

Das verzweifelte Volk
(Geburt, schwarz: Mond/Saturn) auf Aszendent/Neptun Geburt ist
der Schwäche von Bush Anlage auf den Leim gegangen und getäuscht
worden - das war seit den Wahlen 2000 und seit dem 11.
September so. Der laufende Saturn im Quadrat hebt dies nun
hervor - so was geht auch mit Wahlen. Mond/Saturn durch Saturn
tangiert bedeutet Trennung vom Volk oder der Frau.
____________________________
Abbildung
7 (Bush)

Bus hatte eine schier
unbezwingbare progressive Venus-Jupiter Auslösung als
Konjunktion. Doch die Sonne/Widder
(halbe Sonnenachse, rot) stand schon bei der Wahl im November
2004 ZEITGLEICH im Quadrat zur Geburtsachse von Venus/Jupiter.
Das ist die vollends zwangsgefütterte Weihnachtsgans, die in
die Pfanne gehauen wird. Diese Quadratur der Sonne minderte
also den Erfolg der grossen Konjunktion. Sie dreht ihre Wirkung
um, er musste diese Energie übergeben, abgeben, das Fett wurde
abgesogen. An wen ging das? Kerrys Venus/Jupiter befand sich
bei der Wahl exakt auf Bushs besagter Konjunktion.
________________________________
Abbildung
8 (Bush)

Ein schönes exaktes
Trigon bildet der laufende Meridian um
12 Uhr der Vereidigung des Präsidenten am
20. Januar 2005 zu Bushs Sonnenbogen
(vorgeschobener Widderpunkt rot). Sein Sonnenbogen
(Widderpunkt vorgeschoben um die Sonnendistanz) steht
allerdings in einer exakten Op-Position zum progressiven
Saturn (Sa/Sa) von
Bush! Diese Hemmung betrifft seine persönliche Macht (Sonne/Pluto)
und deren Befugnis, die im exakten Quadrat dazu steht.
Bild 1 (Kerry und
Bush im Vergleich)

Kerry und Bush haben
beide am Tag der Vereidigung (20.01.2005) eine absolut genaue
Saturn -Verbindung zu ihrer progressiven Mondin. Bei John Kerry
läuft der Transit-Saturn über seine progressive Mondin. Bei
George Bush stösst die progressive Mondin exakt auf seinen
Geburts-Saturn. Das ist das Ende seiner Regierungszeit -
hoffentlich auch der Wandel in jenem Schurkenstaat, der im
Ganzen grausamer ist als alle anderen
zusammen.
Nach
langem Auf und Ab
Frage:
Glaubten Sie immer daran, zweifelten sie nie?
Antwort:
Wer Angst hat, der zweifelt auch. Ausserdem sehe ich manchmal
weg. Und wer weg sieht, der
zweifelt wieder. Und dann noch die Medien mit ihrer Virenbank
des Zweifels! Darum war diese deutliche Sprache, dieses Auf und
Ab bis zum letzten Augenblick, ein wirklich seltener Ausdruck. Viel öfter ist ein Resultat im Horoskop genau so
klar, wie es auch in Wirklichkeit ist. Hier schwatzten die Medien,
die Bush damit den grössten Gefallen erwiesen,
sogar die Realitäten wieder klein. Die Medien haben teilweise dilettantisch berichtet,
zu oft völlig unkritisch und dafür Nebenschauplätze übertrieben.
Unreflektiert gingen zum Beispiel zu seinen Gunsten über die
Bühne - angebliche Kriegsgründe am Anfang, die angebliche
Terrorgefahr am Ende (um zur Wahl zu behaupten, es sei nichts passiert,
weil man sie erfolgreich abwehrte). Auch die Situation mit Geiseln
und Geiselnehmern und vor allem über das jeweilige Mass - also
dem Messer! - der eigentlichen Situation hinaus, wurde recht
schlaftrunken berichtet. Sie haben ihren Kopf verloren. Man
döste den Schlaf der
Gerächten.
Frage:
Worin besteht die Hilfe der Medien bei
Geiselnnahmen?
Antwort:
Oh je, jedes Mal nutzten Blair und Bush Geiselnahmen zur
Wiederholung, mit was für bösen Menschen wir es doch dabei es
zu tun hätten. Das stimmt zwar, aber es ist einfallslose
Propaganda, die sich hilflos an die Bedürftigsten klammert. Die Medien berichteten - als es zu spät
war, - dass die englische Regierung noch Millionen einsetzen
wollte zur Rettung eines nachträglich Enthaupteten. Das sind wirklich zynische Nachrichten angesichts dessen, dass sie
vorher, als es möglich war, rein gar nichts unternahmen.
Frage:
Nun geht Bush bald
wieder nach Texas zurück. Was würden Sie ihm wünschen, wenn
diese Frage dazu gehörte?
Antwort:
...Ein besseres Versteck als das, wo man Saddam Hussein
gefunden hat.
Frage:
Und Kerry?
Antwort:
Bush war der ideale Gegner für Kerry. Das heisst,
Buhs kam an den Richtigen zur rechten Zeit. Mir kam schon nach
Kerrys Nomination vor, als wäre wirklich alles bis ins letzte
Detail vorher bestimmt. Heute ist das keine Frage mehr. Unser Schicksal ist vorher bestimmt.
Auch Aber-Millionen können es um kein Jota verändern. Kerry hat sich
für die Angst entschieden, Bush hat sich entblösst in sein Gottesbild
gesetzt, und er sass in den Nesseln. Da war Kerry bereits
schon näher an der Quelle.
Frage: Steht
die Angst Gott näher?
Antwort:.
Man kann entweder mit der Angst leben oder mit einem
Gottesbild, aber nicht mit beiden. - Ich persönlich zog immer die Angst vor.
Frage:
Warum?
Antwort:
Weil die Angst lebt. Das Bild lebt noch nicht. Der "Gott"
unserer Vorstellung oder sein Bild, das kann ein ganz anderer sein als wir vermuten.
"Gott" lässt sich nicht festnageln - darum hängt er
auch nicht an einem Kreuz oder sonst wo. Gott lebt in den
Trieben und die Triebe in Gott. Das wissen die Apfelbäume
besser als wir. Und mit einem Apfel hat ja unser Wissen
auch angefangen.
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Oktoberrevolution2004
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