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Im Club der Schlagzeilen 

Ende der rückläufigen Venus am 1. Juli 04

18. Juni 2004 - noch immer ist die Venus im Transit rückläufig. Der Transit bis zu ihrer Direktläufigkeit dauert noch bis zum 1. Juli an. Da ihre Rückläufigkeit inzwischen seit einem Monat andauert, geht es um Sympathieeinbussen, Abstrafungen von Aufsteigern auch an den Wahlen, - ohne aber dem gewählten eigenen Favoriten deshalb die Sympathie zu schenken - und um Folter- und Sex-Skandale, beziehungsweise um eine Mischung aus beiden.  

Das Spiel der Portugiesen gegen die Griechen wird wiederholt. Dem Prozess gegen den Kindsmörder Dutroux in Belgien folgt ein ähnlicher in Frankreich exakt auf dem Fuss.  

Manchmal kommt es aber auch zu positiven Erscheinungen: Grosse Zeitungen wie der SPIEGEL, der einen sogenannte Bush-Messer durchführt, schliessen sich nun doch unserem Tenor an und berichten neuerdings ebenfalls von Bush's Selbstzerstörung. Noch dazu buchstäblich mit den gleichen Worten, wie wir dies bereits seit über drei Jahren hier prognostizieren! Die Ratlosigkeit greift auf die Sterne zurück. 

Das klingt im Spiegel so: "Warten auf die Selbstzerstörung." Und weiter: "Bushs dröger, demokratischer Rivale John Kerry kann sich weiter zurücklehnen und warten, so ein Wahlhelfer, "bis Bush sich selbst zerstört". Der Bush-Messer dagegen mag nicht warten und revidiert sein Vorwochenurteil schon jetzt leicht nach unten: Er sieht Bushs Wiederwahlchancen nun nur noch bei 1:3." -- (Spiegel /16.6.04). Mit ähnlichem Wortlaut ist dies in unseren Kommentaren seit Jahren zu lesen. Frage: Wer war wohl plötzlich der ominöse "Wahlhelfer"?  

Abbildung oben:

Anfang Juli 04 endet die rückläufige Venus und wird wieder direkt (blauer Punkt oben). 

Rote Punkte auf der blauen Saturn Linie: Aspekte zu Neptun! ab dem 21. bis Juni bis in den Juli. Sonnenübergänge gelb. Merkur grün. Mars rot. Pluto helles Violett).  

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Die Frage, die sich nun jeder selber stellen mag, ist die, wie man so einen Monat mit rückläufiger Venus hinter sich bringt? Was man dabei hinter sich gebracht hat? Wenn man die Venus im Rückspiegel betrachtet, befindet man selber sich vorn, neigt also zu Selbstgerechtigkeit und greift sich gegenseitig an.  Vor allem die Krähen - Menschen der gleichen Gattung oder mit dem selben Beruf - hacken einander jetzt mit Vorliebe die Augen aus. Spürt man so Etwas? Oder spürt man sich Selber schon gar nicht mehr? 

Beginnen wir mit einem Beispiel und werfen wir dazu einen Blick in das Bild. 

Im Club der Schlagzeilen

In der Schweiz forderte angeblich ein Bundesrat seinen Kollegen zum Rücktritt auf. Im Mundan-Horoskop sind beides Aufsteiger aus dem öffentlichen 7. Haus, Bundesräte also. Wobei sich das 7. Haus über die Zeitachse mit dem 12. Haus "Gottes" linear  verbindet, beide Pfarrersöhne also. Sie mögen sich einfach nicht. Und der Mensch kann dem Menschen nicht verzeihen, nicht einmal Pfarrersöhne können das. Oder gerade sie nicht. Um wie viel weniger können es offenbar andere? 

Wenn Glaube und Hoffnung zerfallen, melden sich die Realitäten zurück. Die jüngst abgewählte Bundesrätin, rechnet in einem Buch mit der Vergangenheit ab. In der schwächsten, aber stets dick auftragenden Sendung von Sfdrs, "der Club", wollte man schon am Tag nach der Herausgabe über den Inhalt des Gedruckten herfallen, obwohl sich dann herausstellte, dass noch niemand der Beteiligten dieser Runde das Buch tatsächlich gelesen hatte! Beschämt verschwand es schliesslich nur halbwegs besprochen wieder unter dem Tisch. Diesen Angriff ins Leere auf die weibliche Ex-Bundesrätin startete ausgerechnet eine Frau. Und die  hiess nun ausgerechnet Ellen Ringier, die der grössten Boulevardzeitung hierzulande ziemlich nahe steht, jenem Blatt also, das mit gefälschten Fotos und üblen Tricks bereits Jagd auch auf andere Politiker machte: auf Thomas Bohrer beispielsweise. Für Frau Metzler gab es bereits Werbung von derselben Boulevardzeitung im Fernsehen, die durchaus der rückläufigen Venus entsprach. "Lesen Sie Morgen in unserer Zeitung" - nicht gerade eine Art Abu Ghareib im Bundeshaus - aber: "Führte Frau Metzler ihr Ressort mit erotischen Mitteln?"   

Dabei war diesmal eigentlich Christoph Blocher an der Reihe. Das Absurde daran, und es ist deshalb wirklich einer Erwähnung wert: Die Runde beanstandete gemeinsam den un-anständigen Umgang der Minister im Bundeshaus! Sie führten ihren Zuschauern aber  gleichzeitig vor Augen, wie man sich ein Misslingen eines solchen Umgangs jetzt authentisch vorzustellen hat. Glücklicherweise darf man annehmen, dass Christoph Blocher und Moritz Leuenberger den Spruch um den es in diesem Club ging, unter sich auf andere Weise geregelt haben - es wäre sonst wirklich alarmierend. Besagte Club-Runde verlangte von anderen, wozu man selber nicht fähig ist - und zwar augenscheinlich nicht. Nicht einmal vor einigen Tausend Zuschauern. Die Herren Blocher und Leuenberger haben ihre Sprüche zumindest nicht am Fernsehen vor Publikum geklopft, wie die selbstgefällige Runde im "Club". Auf den Bundesrat darf man also noch hoffen. Der Glauben an die Presse und deren Informationspolitik dürfte sich bereits schwieriger gestalten.  

  Nun sind die Medien aber reine Venus-Produkte. Sie sind es, die die Bilder unserem Bewusstsein zuerst sichtbar machen und damit unser Wissen transportieren. Dieser Transport von Nachrichten kann nicht ohne Manipulation verlaufen. Wenn der Aufstieg unserer Triebe am Dezendenten (ins 7. Haus) geschafft ist, sind sie geistig "gereinigt" worden, sie sind dann "koscher" und daher keine Triebe mehr, sondern blutleeres Wissen. Auf diese Weise können uns die Triebe nicht mehr gefährlich werden, denn nun ist unser Wissen die eigentliche Gefahr!  

Da genau dieses Wissen wieder ausgesprochen und veröffentlicht werden muss, weil  dem Wissenden die Gefahr seines Bewusstseins zur Dauerbelastung wird, wendet er sich damit - prompt wieder an die Triebe! Es kommt also zu einem unseligen Kreislauf, der sich aus Kopien und Plagiaten in verschiedenen Stadien und Zuständen in diesem ewigen Kreislauf zusammensetzt. Trieb wird Wissen, Wissen wird Bewusstsein, und Bewusstsein wendet sich wieder an die Triebwelt mit seinem Wissen. Wie soll man da Links und Rechts unterscheiden? Mit Standpunktfragen sicherlich nicht, nur der Ausgangspunkt war einmal ein anderer - einfach der entgegengesetzte. 

Wenn man beispielsweise die beiden grossen Boulevardblätter aus Deutschland und der Schweiz vergleichsweise neben einander legt: dann soll angeblich das eine Blatt politisch Rechts, das andere aber politisch Links stehen - ein Unterschied, den man jedoch schlicht und einfach nicht zu erkennen vermag, da er gar nicht existiert. Die alltägliche Hatz und die Jagd - auf Bilder und Menschen - wird von beiden Blättern veranstaltet, ihre Resultate von beiden gehegt und gepflegt. 

Man müsste sich also vorstellen können, dass Judas selig der erste Sozialist gewesen ist, der keine Wunder mehr sehen wollte sondern Realitäten. Also keine Hoffnung und keinen Glauben mehr sondern reale Bilder. Sie helfen dann besser zu verstehen, was man wiederum mit Schlagzeilen ausrichten und anrichten kann. Das Volk soll daraufhin nur noch die Schläge austeilen. Damals wie heute. Nach einem einzigen Ausspruch oder einer simplen Veröffentlichung. Denn nachher kann es jeden treffen: einen Bundesrat, eine Bundesrätin, einen Kanzler, oder den einfachen Mann von der Strasse. Im übertragenen Sinne sogar "Gott" selber. Die geistigen Richter waschen daneben ihre Hände in Unschuld. Und beeindruckt von ihren Schlagzeilen schlagen wir uns buchstäblich durchs Leben. Und treffen andere damit! Den Studenten Benno Ohnesorg kostete die Hatz der Springer Presse das Leben. Thomas Bohrer kostete die der Ringier Presse nur gerade den Job.   

So müssen wir uns vielleicht unter rückläufiger Venus darauf besinnen, was dieses Wissen uns bedeutet. Und tatsächlich Viel ist das nun nicht, und kann es auch gar nicht sein. Unser Wissen nimmt selber kein fremdes Wissen entgegen. Es wendet sich lieber an das Unwissen, an das schlechte Gewissen, das heisst an den Mangel an Wissen - also wieder an die Triebe, denn nur sie lassen sich vom Wissen belehren. Über sie vereinnahmt unser Wissen das Fremde, um es dann für das Eigene zu halten. Das Wissen wird zur Raubkopie der Seele und ihrer Bilder, verbreitet von einem Bewusstsein, das schon seit Urzeiten von einem Plagiat zum nächsten jagt.  

Edgar Valentin

Mit Auszügen aus dem Buch der Triebwelt von Edgar Valentin. (c) Alle Rechte bei der Apollon Edition, CH 8213 Neunkirch 

 

 

Ich weiss, (dass ich weiss) dass ich nichts weiss

 

Abbildung unten: Venus wurde am 18. Mai 2004 Rückläufig.

 

 

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