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Der esoterische Eierkuchen

Es gibt kein Parallel-Universum - schwarze Löcher aber schon!

24.07.2004 - Das kritische Nachrichten-Magazin "Der SPIEGEL" aus Hamburg berichtete in diesen Tagen ausführlich von einem esoterischen Eierkuchen, mit dem angeblich die Welt gerettet werden soll. Die Rettung der Welt wird darin grundsätzlich beklagt. So sind wir Menschen nun mal. Ausserdem hätten Gutachter davon abgeraten. Wahrscheinlich, weil die Rettung wieder die Falschen vorhaben? Die noch dazu keine Bewilligung dafür besitzen! Oder einfach weil es danach nichts mehr zu berichten gäbe? Zumindest verlangen könnte man es nicht mehr. - Doch soweit sind wir noch lange nicht. Diese Klage ist nun wirklich verfrüht. 

Mit einem wahrhaft drastischen Beispiel liefert das Blatt jedoch die Rezeptur der esoterischen Pampe gleich hinterher. Zuerst wird jedoch berichtet, wie pseudowissenschaftlich angehauchte Persönlichkeiten sich im Rahmen einer interstellaren Universität ohne rechtliche Basis zusammen geschlossen hätten. Zu den Mietgliedern gehören offenbar Persönlichkeiten wie die Politiker Hans-Dietrich Genscher, Richard von Weizsäcker und Michail Gorbatschow oder Rita Süssmuth. Aber auch Künstler wie Zubin Mehta, Gidon Kremer und Peter Gabriel, Wissenschaftlerin wie Jane Goodall oder Theologen wie Hans Küng, sowie Desmond Tutu und weitere Friedensnobelpreisträger. Sogar der Dalai Lama befinde sich ebenfalls "mit im Boot". 

Schlimm, schlimm!, auch für Planetenforscher, Sterndeuter und AstrolgInnen! Denn wenn Frau Süssmuth oder gar der Dalai Lama den - laut SPIEGEL - als "Kinesiologie" oder "Radionik" getarnten obskuren Formen von "ganzheitlicher Medizin" und "morphogenetischen Feldern" auf den Leim gehen, dann sollen wohl alle anderen Ungläubigen sich erst recht angesprochen fühlen. So steht es jedenfalls geschrieben. Im SPIEGEL - aus Hamburg. 

Und das wirklich drastische Beispiel folgt gleich danach. Allerdings auf einer anderen Seite und in einem anderen Bericht. 

Da steht: Es gibt keine Parallel-Universen!

Und da steht schwarz gedruckt, was die "Schwarzen Löcher" der "Quantenmechanik" zufolge neuerdings nämlich nicht mehr vermögen: Sie mögen nicht mehr richtig essen! Der Esoteriker Stephen Hawkins, der sich auch als Physiker Gedanken und einen Namen machte, habe nach 30 Jahren endlich seine Theorie widerrufen, dass alles, was in ein Schwarzes Loch gesogen wird, unwiederbringlich und für immer verloren sei. Nein, nein, es gäbe weit und breit "keine Baby-Universen, wie er einst gedacht habe", verlautete in Hawkings Rede jetzt. Und: Er habe ziemliche Schwierigkeiten gehabt, "hier drüben so etwas zu finden!" channelte Hawkins, der eigentlich in Cambridge den Ex-Lehrstuhl von Isaac Newton besetzen müsste, an alle Medien dieses Universums wie auch an das genannte Magazin. 

Soweit also: Esoterik pur! 

Doch die Botschaft aus dem Off von Hawkins Babyuniversum war im SPIEGEL als Kommentar verpackt, das andere von der Uni der Planeten wird als Klage, als Rüge vorgebracht. Das ist dreist. Doch auch eine gelungene Parodie auf die eigene Berichterstattung.  

Denn: Esoterischer geht es gar nicht mehr! 

Esoterik pur - im SPIEGEL allerdings mit dem falschen Beitrag bedacht. Die Medien stossen sich überhaupt nicht daran, das der Lehrstuhl von Isaac Newton längst ein Rollstuhl geworden ist. Dafür kann jedoch Hawkins nichts, der seit Geburt gelähmt ist, sondern dies liegt an der Arroganz seiner Zunft, die sich von allem abgetrennt hat, was dem Denken noch irgendwie verpflichtet ist. Von der Biologie beispielsweise.   

Frau Süssmuth, der Dalai Lama und Gorbatschow, - da sollte man sich auch über Hawkins Redetext doch einige Fragen stellen!  

Wo war Hawkins wirklich? War er "hier drüben"? Oder: war er "dort drüben"? Oder wo war er 30 Jahre lang? Bei Isaak Newton oder bei Albert Einstein, der nach seinen ominösen Relativitätstheorien, die weder er noch sonst jemand wirklich verstand, der Welt die Zunge herausgestreckt hat. Aber das hätte jeder andere an seiner Stelle ebenfalls getan. Muss man zu seiner Entlastung sagen. Und dies machen nicht nur Esoteriker so, das tun manchmal schon Kleinkinder und Babys - und ein "Babyuniversum" tut das erst recht. 

Doch nachher hat Einstein den Amerikanern die Atombombe empfohlen, die, als sie geboren war, über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurde. Hoffentlich tut das Hawkins nicht auch! Denn bei Frau Süssmuth und dem Dalai Lama und den anderen - selbst wenn sie alle Esoteriker sein sollten, die ich auch nicht besonders mag, - bin ich mir sicher, dass sie zu dergleichen nicht fähig sind.  

Nur, so meint der SPIEGEL aus Hamburg, Frau Süssmuth und Co hätten sich noch nicht gemeldet, noch keine Stellung bezogen. Dafür kam vom Esoteriker Hawkins ein Signal, wenn auch mit reichlich Verspätung. Allerdings: relativ gesehen sind 30 Jahre keine Ewigkeit - auch Frau Süssmuth hat also noch Zeit.  

Nur schade manchmal, dass Medien wie der Spiegel derart ausgewogen berichten. Also überhaupt nicht einseitig: da sie in der selben Nummer mit der gleichen Sprache die gleiche Sache mit dem gleichen Kodex auf den selben Nenner bringen. Um dann einfach die Artikel zu vertauschen. 

Der Esoteriker Hawkins rollt nämlich in einer richtigen Universität, und genau die habe der Dalai Lama und Frau Süssmuth eben nicht, so erbost sich der SPIEGEL - in Hamburg. Und der mit der Zunge, der Einstein, der hatte auch eine UNI im Rücken, damals als Hiroshima noch vor uns lag. Wo ist also das Loch? 

... schwarze Löcher aber schon! 

"Falls du in ein Schwarzes Loch hüpfst, wird deine Massenenergie wieder ins Weltall zurückkehren - allerdings in zermalmter Form, die keine Infos mehr trägt, wer du wirklich einmal warst", das sei, meint der SPIEGEL, die unangenehme Botschaft für die Freunde des Beamens, von Zeitreisen und Wurmlöchern. 

Tja, dann! Es wird ernst.

Was soll man da machen? Man ist sprachlos vor so viel intellektueller Überzeugungskraft, hochgeistiger Willkür und spiritueller Gewalt - man kann nur noch weiter lesen.... 

Und dies gleich noch einmal 30 Jahre lang, bis uns Hawkins mit seinem Babyuniversum ebenfalls die Zunge zeigt. 

24.07.04 - Edgar Valentin 

 

 

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