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Der Aufstand des Wissens

Nadja von Ah, Mitglied der Internatonalen Astrologie Förderation im Gespräch mit dem Sterndeuter Edgar Valentin Flückiger. Über Zukunftsprognosen am Beispiel der US-Wahlen im November 2004.

Frage: Sie selber schlugen vor, unser Gespräch unter dem Gesichtspunkt zu führen, als wäre heute der 5. November 2004, - warum?

Sterndeuter: Um Ihnen zum Thema >Prognosen< ein paar Fragen zur US-Wahl vom 2. November zu beantworten. Damit behaupte ich nicht, dass heute schon der 5. November wäre, ich sage damit nur, dass die Wahlen in Amerika schon stattgefunden haben. 

Frage: Haben sie nicht. Aber Sie meinen, weil der amtierende Präsident George Bush mit seiner Politik gestrauchelt ist? 

Sterndeuter: Nein, auch andere straucheln mit ihrer Politik und betreiben sie trotzdem weiter.  

Frage: Warum sagten Sie eingangs am 5. und nicht am 3. November? 

Sterndeuter: Weil dann bei Kerry Jupiter/Pluto im Transit auf den Geburtsplatz der gleichen Achse zurückkehrt - in Konjunktion. Auch Bush hat einen solchen Aspekt von Jupiter/Pluto zum eigenen Platz, der wird sogar am Wahltag exakt, aber es handelt sich dabei um ein Sextil.   

Frage: Die Wahlen wird er verlieren - wegen dem Irak-Krieg also? 

Sterndeuter:  Mit einem Krieg kann man weder Wahlen gewinnen noch verlieren, aber auf der ganzen Linie versagen. Doch bei Bush begann das viel früher, nämlich genau mit seiner Amtsübernahme. Schon seit damals ist klar: Bush kann nicht abgewählt und nicht wiedergewählt werden. Denn für beide Möglichkeiten hätte er zuerst gewählt werden müssen. Es fehlen ihm somit Vergangenheit und Gegenwart. Also gab es für ihn stets nur die dritte Dimension, die Zukunft - wo er auch einmal gewählt werden müsste. Das aber schaffte er nicht. Ohne Vergangenheit und Gegenwart konnte es auch keine Zukunft geben. Das war schon damals klar. Darum sind diese Wahlen gelaufen. 

Frage: Inzwischen hat sich dies eigentlich bestätigt. Sie meinen also, weil Bush 2000 nicht wirklich gewählt wurde, kann er jetzt auch nicht wirklich gewählt werden? Wenn aber Bush nicht verlieren und auch nicht gewinnen kann, was wird dann geschehen?

Sterndeuter: Verstehen Sie mich nicht falsch. Er will gar nicht wirklich gewählt werden, er will seine Mission erfüllen. Theoretisch könnte er gewählt werden. Aber das gehörte dann zum Aufstand des Wissens. Die Wirklichkeit besteht aber nicht aus Wissen, sondern aus Träumen.  

Frage: Können Sie das etwas genauer erklären? 

Sterndeuter: Sie können sich hinlegen und ein kluges Buch lesen. Sie können aber auch gleich einschlafen und zu den noch tiefer liegenden Träumen gelangen. Wenn sie dann erwachen und aufstehen, wird ihnen im Leben immer etwas einfallen. Das ist der Aufstand des Wissens. Verstehen Sie, es ist unser aufrechte Gang. 

Frage: Nein, verstehe ich nicht. 

Sterndeuter: Die tiefer liegende Dimension interessiert uns zwar, aber Interesse reicht nicht aus, um das tiefer Liegende zu verstehen. Sie müssen durch den Wahn hindurch, um zum Sinn zu gelangen. Sonst bleibt der Sinn ganzen Völkern verborgen und man duldet bei ihnen, was man bei Einzelnen behandelt. Bush kann also noch viele Kilometer aufrecht herumrennen, Millionen von Dollars umsonst in Werbung verschleudern, - was er wirklich brauchen würde, wäre eine Zukunft gewesen. Die hatte er nicht, er hatte sie nie. Sonst hätten wir Vergangenheit gesehen, die sich zur Gegenwart kristallisiert, Zukunft wird und sich wieder zu Vergangenheit auflöst. Stattdessen mussten wir eine Gegenwart erleben, die uns als Zukunft verkauft wurde. 

Frage: Wo keine war? 

Sterndeuter: Wo keine wirkliche Zukunft war! Bis heute, bis morgen. Doch jetzt plötzlich hat Bush eine Zukunft, von der er nicht mal geträumt hat, weil es zu den Wahlen im November kommen wird. Aber wo war sie in den letzten vier Jahren? Ich will ihnen sagen, wo sie war: Die Zukunft war allein bei Bush! Er allein erlebte seine Visionen als Zukunft in dem, was er tat. Er hat den Menschen nichts mehr übrig gelassen, er hat ihnen ihre Zukunft weggefressen, er wollte restlos glücklich werden mit seinem  eisernen Besen. Weil er keine Vergangenheit und keine Gegenwart hat, nahm ihn die Zukunft ins Visier. Und was kann man da machen? Was hat er daraus gemacht? Er hat sie übertrieben! Er hat sie uns ausgetrieben. Er wollte die Zukunft für sich, der Welt eine Zukunft vorbereiten, die auch ohne die Welt auskommen kann. Solche Zukunftsplanung wird zum Albtraum des Lebens. Alles Lebendige wird krank davon.   

Frage: Und Sie befassen sich ebenfalls mit der Zukunft. 

Sterndeuter:  Ja, auch um manchmal vor Erwartungen zu warnen, die wir in sie hinein legen. Verstehen Sie, der Aufstand des Wissens glaubt an jede Weltveränderung. Er glaubt, Bücher oder Filme wie die von Michael Moore würden die US-Wahl entscheiden, Zeitungen führen Bushmesser und Wahlbarometer durch. Dieser Aufstand glaubt Meinungsforschern, die mit ihrer Meinung ihr Brot verdienen, er glaubt, dass der Ölpreis immense wirtschaftliche Folgen habe, er glaubt an Nebenwirkungen, an Symptome, die so oder so auftauchen. Nur, dass die Wahlen vom November längst stattgefunden haben, davon habe ich nichts in den Zeitungen gelesen, darüber gab es im Fernsehen keine Reportage. Wäre es nämlich so, bekäme der Aufstand des Wissens einen Sinn. So hat er keinen. Oder halt den einen, irgendwie auf den November zu warten - oder auf sonst was. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt. Mit Geld oder Wahlen kann man warten - und warten lassen. 

Frage: Aber Ölpreis und Bücher, die öffentliche Meinung und die Diskussion, haben doch Auswirkungen auf unser Leben. 

Sterndeuter: Zweifellos. Aber man muss die Reihenfolge beachten. Die Moral und das Vertrauen - früher waren es die von Fabrikbesitzern und Monarchen - heute sind es die von Managern und Politikern, müssen noch vor dem Ölpreis stimmen. Die Moral und die Ethik müssen die Wirtschaft ankurbeln, und nicht umgekehrt. Nur eine stabile Stimmung kann die allgemeine Lebenslust anheben, weil wir uns nur dann auch wirklich wohl fühlen dabei. Der Westen kann sich auf Dauer nicht wohl fühlen, indem er auf Kosten des Südens lebt. Der Mensch verliert als Berufstätiger den Sinn, wenn er sich angesichts von Millionengehältern der Führung von Berufskollegen trennen muss oder sogar selber entlassen wird. Und gleichzeitig entwickelte sich etwa Europa zu einer Steuerdiktatur. Wir verpassten es, eine soziale Gerechtigkeit auf der Welt herzustellen, jetzt sind wir selber in Bedrängnis geraten und müssen uns noch mit dem Terror befassen, der soziale und nicht religiöse Ursachen hat. Es wird immer enger in der Fallgrube unseres Zukunftsglaubens. Wir reagieren nur noch auf die Dinge. Und dass jeder Trottel das kann, das wird uns derzeit aufs Schändlichste bewiesen. 

Frage: Ihre Prognosen waren bisher stets richtig. Kann man die Zukunft mit Hilfe der Gestirne und Planeten in jedem Fall voraus sehen? Oder anders gefragt: Ab wann kann man ein Ereignis klar prognostizieren? 

Sterndeuter: Sie können kein Ereignis klar prognostizieren. Sie können künftige Energien klar erkennen, das geht, bloss sind damit noch keine  Ereignisse verbunden, wenn sie nicht wissen, zu wem das Horoskop gehört. Also wenn im Horoskop von Rennfahrer Schuhmacher Sonne-Saturn wirkt, wird er - aber jetzt nur weil er Autorennfahrer ist - keine Siege sondern Schäden herausfahren, - das ist ein Beispiel.    

Frage: Nehmen wir an, das Horoskop gehört einem Menschen. Dabei ist oft von selbsterfüllenden Prophezeiungen die Rede... 

Sterndeuter: Ja, von Leuten die unseren Verstand total überschätzen. Das hiesse dann auch, dass einer sich Besitztümer und Reichtum oder den absoluten Traumpartner durch seine Prophezeiung ebenfalls selber erfüllen kann. Man hat dabei nur an das Negativbeispiel gedacht. Es ist lustig, aber der Verstand warnt uns auf diese Weise vor sich selber, er sagt: "Pass auf, ich bin gefährlich!" Er überschätzt sich selbst. Unser Verstand kann viel weniger als dies. Er hilft mit, manchmal im letzten Moment. Er vollzieht nach, manchmal lässt er sogar das noch bleiben. Selber erfüllen kann er uns nichts. Der Fahrkarte, die wir mit ein wenig Verstand tatsächlich kaufen können, gehen zirka 200 Jahre Eisenbahngeschichte voraus, und dann kommen noch die persönlichen Notwendigkeiten dazu.... und....   

Frage: Es gibt somit keine Entscheidungsfreiheit?

Sterndeuter: Entscheiden ist gut, man müsste wissen wofür, Sie meinen oben oder unten, links oder rechts? Es gibt viele Möglichkeiten um die Freiheit aufzusplittern, aber mit Namen: Wahlfreiheit, Entscheidungsfreiheit, Willensfreiheit...  die Freiheit lässt sich aber nicht teilen, entweder sind wir wirklich frei oder eben nicht frei, das heisst dann, ziemlich unwirklich. Erwirken wir sie aber nicht selbst, kommt die Freiheit eben von woanders. Ein Trinker hört nicht auf zu trinken, wenn er es will, sondern wenn er es kann. Aber selbst wenn er es kann, muss er es noch können wollen. Weil Einzelne dies dann wollen, können sie sich frei wähnen. Psychologisch geht das, ja, aber metaphysisch - nein. 

Frage: Psychologisch frei, aber dahinter...

Sterndeuter: ...steckt ein Plan. 

Frage: Daran glauben Sie fest? 

Sterndeuter:  Es ist zwar möglich, zu sagen, ich glaube daran, was ich täglich erlebe. Aber ich glaube das nicht, ich erfahre es.  

Frage: Dann wäre beispielsweise George Bush ebenfalls unschuldig. Er gehört dann auch zu diesem Plan. 

Sterndeuter: Alles gehört dazu. Deshalb von Unschuld in weltlichem Sinne zu reden, geht nicht, Schuld und Sühne sind an ihrem Ursprung keine menschlichen Erfindungen. Es ist aus dieser Energie eine menschliche Form entstanden, ja, und in ihrem Rahmen ist Bush schuldig. Gerade weil wir ja allgemein von einer Art "Entscheidungsfreiheit" ausgehen.  

Frage: Aber er konnte dann gar nicht anders handeln. 

Sterndeuter: Napoleon konnte auch nicht anders handeln, sein Herz wurde zuletzt auf Sankt Helena von einer Ratte gefressen.

Frage: So brauchte es Bush, um die kollektive Energie, die alle betrifft, gewissermassen mit einer Person abzudecken. Aber wie hätte er selber denn anders handeln sollen?   

Sterndeuter: Als typischer Vertreter der globalen Ausbeuter bekam Bush und die USA während seiner Zeit den Hass der Unterdrückten, die nichts zu verlieren haben, besonders zu spüren, Darauf konnte er selbstverständlich reagieren. Er hat es auf seine Weise getan. Was aber haben seine Kriege mit dem Terror zu tun? 

Frage: Aber wie sieht so eine Schuld aus, wenn alles von Energien abhängt, die wir nicht ändern können? 

Sterndeuter: Am Ursprung von Schuld und Sühne geht es ums Fressen und Gefressenwerden - um ein Naturgesetz also. Seinetwegen können Bush und seine Band den Irak nicht einfach schlucken. Sie haben sich überfressen - das meine ich wörtlich. Sie spielten falsch und laut und ohne Takt. Und damit haben sie einen immensen Schaden angerichtet. Die Natur, zu der der Mensch ebenfalls gehört, leidet darunter. Nun wollen die Beobachter ihr Eintrittsgeld zu Recht wieder zurück, die Gegnern fordern ihre Gage, und es sind viele. Hinzu kommen jetzt echte Feinde. Bush hat gesagt, der Terror sei der Gegner und dann hat er alle, die zu seinem Zirkus keinen Zutritt hatten, zu Terroristen erklärt und als solche behandelt. Bush wird nie mehr frei herum spazieren können wie etwa Clinton es heute tut, er wird immer gefährlich leben. Also geht es nicht um Schuld und Sühne, nicht um unsere "Willensfreiheit", sondern eben doch ums "Fressen und Gefressenwerden". Also sind wir in punkto Freiheit der Natur ausgeliefert wie jede andere Kreatur auch.      

Frage: Nach seiner eigenen Art zu reagieren, bedeutet aber, frei zu sein. 

Sterndeuter: Nein, es bedeutet im Gegenteil seiner Eigenart nicht entkommen zu können. Gerade darum gibt es ja derzeit noch für 80 Prozent der Amerikaner die Entschuldigung - oder die Gnade! - dass sie Bush nicht gewählt haben. Und dass eine Reaktion von einer Aktion abhängig ist, ist klar. Selbst ohne Verfolgungswahn fühlt man sich von Bush negativ angesprochen. Das färbt ab. Negativ - verstehen sie. Nach dem Sturm auf die Taliban schrieben die Zeitungen noch: "Der Bart ist ab!" Bei den Amis wird es dann heissen: "Das Fett ist weg!" Und das wird so ungefähr Zutreffend sein.      

Frage: Dann ist Freiheit also nur eine Wortspielerei?

Sterndeuter: Eher ein etwas verrückter Glaube, dem wir in Wirklichkeit aber gar nicht anhängen oder nachgehen. Das hat der Glaube so an sich. Wir reden über Individuen als wenn es Völker wären, das geht nicht. Völker wie derzeit die USA wollten immer schon andere beherrschen, sie versuchten es lange und blieben letztlich erfolglos. Der einzelne Mensch agiert und reagiert anders, er kann sich nicht auf die Willkür einer Nation berufen und sagen: "Seht her, das ist meine Willensfreiheit!"   

Dabei ist der Glaube an die Vernunft ohnehin äusserst fragwürdig - betrachten sie einmal die Welt! Wen die Vernunft nicht selbst überzeugt, muss an sie glauben, um vernünftig zu sein. Und weil man sich seiner Freiheit nicht sicher ist, muss man andere verfolgen und gefangen setzen, um sich dabei frei zu fühlen. In unseren Worten und Taten liegen soviel Überzeugungskraft, dass sie über die Zeugung weit hinausgehen, zu der wir ebenfalls gezwungen werden. Überzeugungskraft ist Gewalt! Da wirkt zwar Bestimmung, notfalls oder fast immer aber auch Zwang und Gewalt mit. Ein Volk kann von Freiheit reden, weil etwas ganz anderes gemeint ist damit - es ist insofern unabhängig von anderen, weil es eine eigene Herrschaft hat. Das einzelne Individuum kann nicht so indirekt verfahren, es muss sich direkt mit seiner Selbstbeherrschung auseinander setzen.   

Frage: Der Einzelne ist somit unfrei? 

Sterndeuter: Ja, und ein Volk auch, weil es ja einer Herrschaft unterstellt wird. Ausserdem verwechseln wir in der Diskussion über Freiheit den freiheitlichen Gedanken mit einzelnen Menschen, auf die sich ein solches Konstrukt nicht übertragen lässt. Ein Land beherrschen oder sich selber beherrschen können, das sind beinahe Gegenteile. Selbstbeherrschung ist nur durch Einsichten möglich. Aber diese machen uns keineswegs frei, sondern sie führen uns sogar unsere Einbindung vor Augen. Wären wir frei, könnte man auch gar keine Prognosen erstellen. Auch die Kirchen wären leer. Und Bildung und Wissen wären Spielereien! Spinnereien! - "Wissen ist Macht", das könnten sie dann vergessen, denn mit Freiheit, auch mit der Freiheit eines Unwissenden würde kein Mensch mehr darauf reagieren. Es gäbe gar keine Macht! Die Freiheit liegt jenseits jeder Kalkulation.

Frage: Ist Wissen Macht?    

Sterndeuter: In einem gewissen Sinne schon. Aber Macht ist das, was eines Tages als Ohnmacht in sich zusammenfällt. Die Macht ist der Zeit unterworfen. Man sagt: "Gottes Mühlen mahlen langsam", das ist so ein Machtwort, das sich auf die Macht selber bezieht. 

Frage:  Nach dem, was Sie sagen, kommt es mir vor, als würden stets jene zu "Führern" gewählt , die sich selbst nicht beherrschen können...   

Sterndeuter: Ja, das ist richtig, nämlich damit Sie es - leider gemeinsam mit dem Kollektiv! - dann eben doch noch irgendwie lernen. Der Deutsche Kanzler Schröder hat auf diesem Weg viel gelernt. Josef Fischer übrigens viel weniger, der ahmt noch immer einen Aussenminister nach, ich weiss nur nicht genau welchen. Aber dann gibt es derart Resistente, die lernen es nie - die brauchen ihr Stalingrad wirklich. Und dann leiden Völker, verbindliche Rechte, Unschuldige - damit ein Infantiler zu diesem Preis erwachsen werden soll. Aber es ist dann zu spät, - würde Bush diesmal gewählt, wäre dies eine Katastrophe, die bisher noch nie da gewesen ist. Er übersprang das Erwachsenwerden, er lebt schon im Himmel und veranstaltet dort weiter seine kindische Rebellion, für die andere mit dem Leben bezahlen. Nein, bei Bush geht es nicht mehr um Linke oder Rechte, es geht darum, ob die Menschen so "frei" sind, dass er noch vor den Wahlen gehen muss. Geht er nicht, können sie den "freien Willen" vergessen, das zeigt sich dann astrologisch sehr deutlich. Ich glaube natürlich nicht, dass dies eintreffen wird.           

Frage: Warum nicht?

Sterndeuter: Weil nur ein gewählter Präsident den Hut nehmen kann, oder Verantwortung zeigen könnte. Das geht bei Bush nicht. Er hat sogar laut zu einem TV-Journalisten gesagt: "Glauben Sie ich würde mich deshalb ändern?" Er hat vergessen zu sagen: Ich kann das gar nicht! Auch manche Wähler mögen das.   

Frage: Wie kann man prognostizieren? 

Sterndeuter: Indem sie es versuchen! Die Gestirne und Planeten sind das eine. Die Methode ist wieder etwas anderes. Es kommt darauf an, wo man sich selber befindet. Wenn sie mittendrin stehen, können sie wahrscheinlich wenig sehen, weil Sie an die Zukunft glauben - glauben müssen. Woran man aber glaubt, das ist keine Prognose, sondern Teil unseres persönlichen Glaubens.    

  Frage: Seit drei Jahren beschreiben Sie die Talfahrt von George W. Bush als Präsident der Vereinigten Staaten, die tatsächlich weitgehend eingetroffen ist. Das genaue Datum vom Beginn des Kriegs im Irak prognostizierten Sie ebenfalls exakt auf den 20/21. März 2003. Auch dies ist eingetroffen. Man hatte ihn früher erwartet. 

Sterndeuter: Es ist ein halbes Jahr mehr als drei Jahre, seit ich Bush's Niedergang - als eine besondere Form von Ersatzzerstörung - prognostizierte. Er zerstört, um zu sagen: "Es gibt mich, rechnet mit mir!" Zuerst hat er der Welt den Horror einer öffentlichen Hinrichtung vorgeführt, exakt drei Monate später kam es zum 11. September. Er hat erst spät erkannt, dass man mit einem US-Präsidenten so oder so gerechnet hätte. 

All das hatte schon mit Wahlen zu tun, ein Desaster, das man irgendwie zu seinen Gunsten ausgehen liess. Richter haben ihn gemacht und er begann selber zu richten. Dies ist der einzige Punkt, wo man seinen Eifer relativieren könnte, da er als willige Marionette - er hat schon vorher fleissig Todesurteile unterschrieben - unter den Einfluss der miesesten "Brettspieler" geriet, die es in den Klubs diese Welt gibt. Cheney, Wolfowitz, Rumsfeld, Bush und ihre Strategen haben für ihre Fernziele bewusst den amerikanischen Mob militarisiert. Sei haben Sextouristen Uniformen verpasst damit Missstände im eigenen Land gelöst und Folterknechte an geheimen Orten Inquisitionszentren geöffnet. Und jetzt eignet sich Bush auch als Buhmann, als Objekt vieler kleiner Aufklärer - wie wir beide es ebenfalls sind - er steht nun selber im Dienst jener Gnadenlosigkeit, die er zugelassen, angeordnet und - wie ein Eunuch - irgendwie genossen hat. 

Frage: Geben die Planeten auch darüber Auskunft? 

Sterndeuter:  Jedes Horoskop ist voll von Fleisch, Blut, Kot und Urin - es ist keine Wasserpfeife um beim Menetekeln sein höheres Selbst zu vervollkommnen, es ist auch ein Schlachtplan. Und wenn Sie Glück haben, läuft die ganze Geschichte noch Menschlich ab.   

Frage: Und wie sieht das bei Bush aus?

Sterndeuter: Wenn im eigenen Horoskop die fortschreitende (progressive) Sonne auf die Achse von Neptun/Pluto gelangt, was nach etwa einem Amtsjahr von Bush begann, gerät man unter einen schwächenden Einfluss, diese aussichtslose Lage haben andere bei Bush wacker ausgenutzt. Dass sie dies konnten zeugt von seiner verlogenen Moral. Diese verlogene Moral macht in Amerika Präsidenten. Die Eindrücke, die man während dieser Zeit selber spürt, sind beim Menschen die Thematik, die sich zwischen "Gottesbildern" (Neptun) und "Teufelsfratzen" (Pluto) bewegt. Der eigentlich hilfsbedürftige Mensch geht noch im Kniefall zur Verteufelung anderer über.

Hilfen hätte Bush als Präsident sicher genug gehabt - zumindest um sich den Einflüsterungen seiner Sekte zu erwehren. Sie müssen sich vorstellen, dass Neptun/Pluto unter guten Vorzeichen auch das Heil und Heilung bedeutet. Umgekehrt hatten fast alle an der Regierung beteiligten Jahrgänge im "Dritten Reich", die "Heil" gerufen haben, Neptun und Pluto als Konjunktion in ihrem Horoskop. Die geheimen Folterlager, die von der USA nun auf der ganzen Welt errichtet werden, teilweise auf Niemandsland gebaut, erinnern an ihre Konzentrationslager. Da sitzen Leute auch wegen ihres Glaubens drin und niemand weiss, was mit ihnen angestellt wird.  

Frage: Warum tut Bush das?   

Sterndeuter: Warum? - Es gibt darauf viele Antworten. Bush hat seine Berater und Generäle aus den Gängen in sein Zimmer gezerrt und von Saddam Hussein im Zusammenhang mit dem 11. September fantasiert, in dem Sinne, dass man irgendwelche Zusammenhänge herstellen soll. Es sind zu viele, die mit einander wenig zu tun haben die dies geschrieben haben, als dass es ein Gerücht wäre. Bush ist ziemlich infantil, reichlich böse, er hasst und manipuliert die Menschen, weil er selber ein Leben lang nur manipuliert wurde. Sein Vater hängt dahinter, ihre beiden progressiven Sonnen laufen zusammen, man muss sich das einmal vorstellen: Das Duplikat unterscheidet sich nicht von seinem Erzeuger? Dieser Erzeuger wurde von Saddam Hussein beleidigt, der Spross fühlte sich angesprochen und hat seither die makabersten Szenen heraufbeschworen, die man sich denken kann. Bush als ganz üble Sorte von Charakterlump zu bezeichnen wäre eine gefällige Umschreibung. Nick Bergs Vater, ein amerikanischer Jude, hat es auf den Punkt gebracht, als er Bush und seine Regierung für das Abschlachten seines Sohnes verantwortlich machte. Hier muss man für die Medien unserer  Zeit dankbar sein, denn ohne sie könnte Bush sich noch weiter zu einem unmenschlichen Reptil entfalten, wie es Hitler gelang.                 

Und in der Politik und Realität: Al Gore war im Jahr 2000 immerhin gewählt und Vizepräsident der USA. Er hat auch die meisten Stimmen erhalten, als er das Handtuch warf. Gegen einen Neuen - einen Sohn - der kam und in einer faktisch rechtlosen Lage einfach weiter stritt und sich mit 20 Prozent Wahlstimmen und dem Zusehen der obersten Richter selber ins Amt setzte. Dieser rechtlose Zustand wurde niemals behoben. Als Rechtloser produzierte er nur selber Rechtlose und Geächtete, offen und in geheimen Konzentrationslagern und Folterkammern. Wären wir frei, gäbe es so etwas nicht. Und würden wir auf die gepriesene Willensfreiheit glaubhaft pochen, hätte seine Amtszeit niemals begonnen.               

Frage: Bereits seit 2001 kann man auf ihren und anderen Webseiten die Aussicht einer von Ihnen vorher gesagten Abwahl von Bush lesen. Ist das nicht eher Wunschdenken? 

Sterndeuter:  In unserem Gespräch ist die Feststellung wichtig, dass er de facto nicht abgewählt werden kann, weil er gar nicht gewählt wurde! Saturn/Pluto im Transit am progressiven Aszendent von Bush zieht einen Schlussstrich, eine notwendige Trennung, von der selbst die Amerikaner überzeugt sind, dass sie richtig ist. Bush löst sich auf, verschwindet wieder wie er kam. Das kann allerdings auf verschiedene Weise geschehen.

Frage: Also über höchstrichterliche Beschlüsse?

Sterndeuter: So könnte man es auch formulieren...  

Frage: Bush erlebt noch dieses Jahr Progressiv eine exakte Venus - Jupiter Konjunktion! Das bedeutet in der Astrologie: erfüllte Wünsche! Könnte es nicht sein, dass Sie sich irren? 

Sterndeuter:  Wir irren uns immer. Aber im Ernst, die schöne Konjunktion die Sie nennen, hat Bush tatsächlich. Und zwar noch ganz kurz vor den Wahlen. Damit haben Astrologen nun ihre Probleme. Eine Niederlage Bushs würde die gesamte Astrologie widerlegen. Der Punkt dabei ist, dass wiederum sein Kontrahent John Kerry einen absolut Minutengenauen Sextil-Aspekt seiner Venus/Jupiter Achse zu Bush's gleicher Achse bei den Wahlen aufweist. Der eine zieht dem anderen nicht diese Energie ab, das kann keiner, aber sie fördern sich gegenseitig und das kann Kerry als Herausforderer gut brauchen. Kerry ist kein lockerer Typ, der muss zu seinem Glück gezwungen werden - von Bush. Man kann auch ver-gewinnen, verstehen Sie?         

Frage: Damit wäre wohl Bush's Glücksaspekt aber nicht unbedingt eingelöst. 

Sterndeuter: Die restlose Erfüllung lässt sich am Ende selbst nichts mehr übrig. 

Frage: Das sind schöne Worte, die gut klingen, aber... 

Sterndeuter: Die Astrologie wird bei einer Nichtwahl von Bush eindeutig eines ihrer gesicherten Fundamente beraubt. Die müssen sich dann echt überlegen, warum eine haargenaue Konjunktion von Venus und Jupiter einen Verlierer hervorbringen kann. Sie müssten ihre Regelwerke umschreiben.   

Frage: Sagen Sie es uns - schon jetzt !

Sterndeuter:  Wenn die beiden eben genannten Planeten beisammen stehen, stehen auch alle anderen Achsen mit ihrer Beteiligung - also etwa Sonne/Venus und Sonne/Jupiter oder Mars/Venus und Mars/Jupiter und so weiter - beisammen. Das ist natürlich doppelt gut. Die Frage ist daher, isoliert man sich oder expandiert man damit? Ein armer Schlucker wird damit sicher eine Expansion erfahren, weil sie möglich ist. Vielleicht wird er nur zwanzig Kilo schwerer, aber er expandiert bis ins innere seiner Zellen. - Aber der mächtigste Mann der Welt? Das hält doch keiner aus! Der Mann würde erlöst, wenn er den untragbaren Ballast und die plötzlich auftauchende Verantwortung für Kriege, Folter, Menschenrechtsverletzung, Umweltfrevel und so fort wieder los werden kann, nachdem er sich so eifrig in gebrochene Versprechen, masslose Übertreibungen und gewöhnliche Lügen verrannt hat. Diese Venus/Jupiter übernimmt wohl Kerry. Und Bush könnte dann von Glück reden, dass es einen gibt, der ihm das freiwillig abnimmt. Das ist doch ein echter Liebesdienst. 

Frage: Und wenn die Wähler im November alles vergessen haben?   

Sterndeuter: Dann sind sie diesmal selber schuld. Wir reden seit 60 Jahren nach dem Holocaust zu Recht noch immer von der Vergangenheit. Die Art, wie manche das tun, ist zwar oft nur selbstgerecht und wird zum Instrument. Vom Gulag redet niemand mehr. Wenn aber nun die Amerikaner innerhalb eines Jahres bis zum 2. November alles Unrecht und alle Lügen einfach vergessen können, wäre das wahrhaftig noch eine weitere Dimension. Der Terror würde allgegenwärtig. "Kaida" & Co. könnt man sich sparen. Ich glaube daher, auch Manager und andere Klüngel müssten ein Interesse daran haben, dass Bush verschwindet. Bush hat Amerika das Gesicht gegeben, das eine Nation zum eigenen Untergang benötigt. Beide Länder, der Irak und die USA, haben den progressiven Uranus direkt am Deszendenten im Horoskop, die USA werden dem Irak folgen, wenn auch modifiziert. Ganz ähnlich steht es um George W. Bush und Saddam Hussein - es fällt schwer, sie auseinander zu halten.          

Frage: Wie sehen die Planeten in John Kerry's Horoskop aus? 

Sterndeuter: Zuerst einmal: Kerry hat die Achse von Mars/Neptun am Wahltag im Transit auf seiner Geburtsonne! Das ist die versteckte Angst. Zu der nur der Mensch fähig ist. 

Frage: Warum das? 

Sterndeuter: Tiere verbergen nicht ihre Angst, sie verstecken sich selbst, wenn sie Angst haben. Und das ist auch wieder so ein Problem für Astrologen, denn das sieht nicht nach einem Erfolg aus. Allerdings steht Kerrys progressive Achse von Mars/Neptun gut. Ausserdem scheidet ein Mann aus, ein Schwacher. Aber warum hat Kerry das und nicht Bush?    

Frage: Können wir noch einen Moment bei seinem Geburtshoroskop bleiben.

Sterndeuter: Zuerst kursierte eine Geburtszeit (mit einer Stunde früher) wo der Uranus in Kerry's Geburts-Horoskop im 7. Haus stand, das hätte Bush's Abgang nicht verhindert, aber Kerry wäre - als Übergangserscheinung - ganz anders aufgetreten. Nicht verhalten sondern laut, nicht zögernd sondern prozessierend! Nun hat er mit seiner Ruhe einen anderen Demokraten sogar zu Ausfällen verleitet - der ist wirklich fast übergeschnappt - an Kerry's stoischer Zurückhaltung. Der menschliche Wille in Haus 7, das ist die Willkür, damit hätte Kerry rundum Prozesse geführt, wie es in den USA üblich ist, die diesen Stand absolut exakt im Horoskop haben. 

Inzwischen steht aber aufgrund der verlässlichen Zeit von Kerry sein Uranus im 6. Haus fest, was dem Ausdruck seines Willens auch viel eher entspricht. Ein blitzschneller Anpasser, der dafür umschweifende Reden hält, um sich dabei all das zu überlegen, was er nicht sagen soll. Der Saturn steht in seinem 7. Haus und verlangt Zeit, wenn es Öffentlich wird. Und die Sonne in Haus 1. Mit Saturn in Haus 7 ist er in der Öffentlichkeit gehemmt, das passt exakt zu diesen Wahlen. Er nimmt eigentlich nur einen in den Pakt - Bush selber. Der will den Leuten gar nichts sagen, denn die erfahren genug, er wird nur aufpassen, dass er den Bushisten keine Vorlagen liefert. Wenn ihnen das klar wird, werden sie ein neues Attentat in den USA inszenieren - das letzte! Ohne neuen Angriff muss Kerry nur warten, und das kann er. Keiner kann das so gut wie er. 

Frage: Denken Sie der 11. September wurde von der US-Regierung geplant?      

Sterndeuter: Nein. An diese Verschwörungstheorie glaube ich nicht. Aber sie haben das zugelassen, fahrlässig oder bewusst. Und heute kann Bush nur noch auf den Terror setzen, er braucht Terror, um seinen Terror zu legitimieren. Aber wo waren wir eben...?  

Frage: Kerry wird aufpassen...

Sterndeuter: John Kerry hat den Schreihals der Demokraten - wie hiess der doch gleich der andere Kandidat? - mit seinen ruhigen Auftritten überholt. Nun muss er nur noch still bleiben und die Kontrolle auffangen, die Bush entgleitet. Diesen prallen Sack wirft er ihm am Ende wohl vor die Füsse. Und Bush steigt da nicht drüber, sondern hinein. Aber der Sack ist dann voll, wo soll er also noch hin? Am Sankt Niklaustag ist Kerry der Nikolaus und Bush der Schmutzli. 

Kerry ist sehr, sehr vorsichtig, er schliesst alles ab oder aus. Seine offiziellen Akten sollen plötzlich abhanden gekommen, gestohlen worden sein. Er nutz Bush's Schwächen auch nicht regelrecht aus, bleibt still. Bush macht Propaganda für Kerry, indem Bush's Werbung lautet: "Wir kennen ihn!"  Bush wirbt nicht für sich, - womit denn? Er wirbt gegen Kerry, und das macht Kerry bekannt. Es kennen ihn wirklich bald alle. Dank Bush! 

Kerry ist so vorsichtig, dass er spürt, dass er Bush nicht zu nahe kommen darf, dass er ihn gar nicht als Präsident akzeptieren kann, obschon er vorher für einige Entschlüsse dieser Regierung mitgestimmt hat. Er belehrt ihn nur auf das Theater mit den Medien. Sein Saturn belehrt Bush wenn es Zeit ist. Kerry weiss, dass er nicht gegen einen gewählten Amtsinhaber kämpft, das zeigt er auch mit seiner Zurückhaltung - er will Bush gar nicht berühren. Bush hat Ausgesetzte und Rechtlose gemacht, dadurch ist er selber zum Aussätzigen geworden, er befindet sich auf seinem eigenen Guantanamo und dort will Kerry offenbar nicht hin. Ausserdem sammelt Kerry wahrscheinlich Geld für die Schlussphase - aber das könnte er sich wirklich sparen. Bush Geld ist nicht  der Punkt.      

Im Gegensatz zu Bush gibt es Kerry aber authentisch. Er erscheint zwar trocken, aber er ist persönlich präsent (Sonne im 1. Haus), man spürt ihn. Mit Saturn in Haus 7 ist er - in dieser Situation - zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich bereits schon Präsident. Wahrscheinlich zeigt er sich deshalb so selten. Gegen Bush ernsthaft zu kämpfen wäre entwürdigend. Es gibt Dinge, die kann man mit Saturn in Haus 7 einfach nicht tun. Kerry ist ehrlich, darum auch zwiespältig, halt wie ein Mensch.   

Zum Saturn in Haus 7 bildet seine Sonne eine Opposition, also das Problem mit einer Autorität, die gar keine ist. Hatte er auch mit dem Militär, das er verliess. Bush als Präsident eignet sich für Kerry's Spezialität jetzt besonders gut! Auch weil Bush's Sonne und Saturn in Haus 12 stehen, das mit Haus 7 spiegelt, in dem Kerry's Saturn die Fehler von Bush öffentlich festnageln kann. Er braucht also nur abzuwarten und Bush den zeitlichen Prozess zu machen. Bush's Verhalten gibt ihm dann automatisch Recht.  

Frage: Ist der "Herr der Zeit" diesmal der Richter?              

Sterndeuter: Ja, es ist ein Saturn-Ereignis. Saturn und Uranus begegnen sich in der Wahlwoche: Das Alte wird abgerissen und daraus wird Neues aufgebaut.

Frage: Wie sieht das Neue aus? Ist Kerry besser?

Sterndeuter: Kerry ist nicht Bush, das muss reichen. Kerry ist im Schützen geboren, er wird der zweite Präsident der USA, der die Sonne im Schützen hat. Der andere Schütze kam auch nach einer Periode von Vater und Sohn als Präsidenten an deren Stelle - es waren die Präsidenten Adams senior und Adams junior. Weil der Schütze neue Kontakte (im Ausland!) sucht, passt das zu dieser Zeit. Ich denke, dass Kerry zumindest internationale Abkommen wieder respektieren wird.     

Ansonsten: Das Neue sieht immer aus wie das Alte, aber wieder mit einer Vergangenheit und einer Zukunft! Damit dieser Kreislauf in Bewegung gerät und Fehler und Irrtümer möglich werden, um sie zu besprechen und zu beheben und nicht um davon abzulenken und sich an Unschuldigen für die eigenen Verdrängungen zu rächen, müsste Bush sich verabschieden. Dies ist notwendig, denn merken Sie es, es gibt nichts mehr, was für die USA wirkliche Konsequenzen hätte, dieses Land gibt es unter Bush schon gar nicht mehr.

Die Bush-Bande streitet mit hämischem Grinsen oder aufgesetzter Pein alles ab, was offen vor ihnen liegt. In Israel erlauben richterliche Urteile inzwischen die Zerstörung von Wohnhäuser. Man weiss es, seit Jahren stehlen sie anderen Land und ermorden ihre Nachbarn auf deren Grund und Boden, auf den sie sich mit Terror und Gewalt gesetzt haben. In den USA kommen für Barbarei und Folter und für die Ermordung beliebiger Teilnehmer ganzer Hochzeitfeiern ein paar militante Krakeeler vor Gericht und damit hat es sich, basta. Kein Politiker in Europa würde wieder gewählt werden, der sich mit diesen Horden verbündet. Kerry muss Amerika zumindest wieder eine Vergangenheit geben - sie wird derjenigen nach Vietnam sehr ähnlich sein. Immerhin erhalten sie dafür die Vergangenheit eines ehemaligen Soldaten, von Bush erhielten sie Visionen, von denen keine einzige zur realen Zukunftsaussicht geworden ist. 

Amerika hätte daher allen Grund sich wenigstens auf diese Wahlen zu freuen.  

NvA//efv

Die Abbildungen der erwähnten Progression folgen.

 Zur Auswahl

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