Geschichten vom Rückläufigen Merkur


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Begegnung unter rückläufigem Merkur

Der Mann von der Telekom

26. 03. 2006 - Wie grausam der rückläufige Merkur im privaten Alltag und persönlichen Erleben zuschlagen kann, wird uns diesmal kein Astrologe erklären. Sondern ein richtiger Journalist! Damit ist der folgende Bericht über jeden Manipulations-Verdacht erhaben.

Merkur rückläufig vom 5. März bis 27. März 2006 - Er befand sich übrigens am 24. ds. exakt auf dem Aszendent von Berlin dieser Ära, als sich die folgende Geschichte in Berlin abgespielt hat. 

Lieber frech als kompetent 

von Henryk M. Broder

24.03.2006 - Vor zwei Wochen habe ich in einem Telekomladen einen DSL-Anschluß bei T-Online bestellt, 5o Euro bezahlt und das T-Online-DSL-Komplettpaket mitbekommen.

Am 24., so wurde mir gesagt, würde ein T-Online-Techniker zu mir kommen und alles erledigen, wie auf dem Paket versprochen: "Im Nu installiert". Tatsächlich kam heute ein Techniker und wirkte auf den ersten Blick auch recht aufgeräumt. "Kann ich mal Ihren Rechner sehen?" Stolz packte ich mein neues Apple-i-Book aus.

Das Gesicht des Mannes verdüsterte sich, als hätte ich ihm einen alten Toaster gezeigt. "Das machen wir nicht, wir machen nur PCs, 98% unserer Kunden haben einen PC." – "Das hat mir bei der Bestellung keiner gesagt", sagte ich. "Das steht in der Betriebsanleitung", sagte der Mann von T-Online, "aber ich kanns ja mal versuchen".

Nachdem er die beiden Steckdosen hinterm Sofa ausgiebig betrachtet hatte, fragte er: "Sind Sie Neu-Kunde?" – "Bin ich nicht", sagte ich, "ich hab einen Telekom-Anschluß seit 15 Jahren". – "Und wie kommen Sie ins Internet?" – "Über AOL." – "Dann müssen Sie alles über AOL klären." – "Ich will weg von AOL", sagte ich, "deswegen hab ich ja einen T-Online-Anschluß bestellt". – "Wenn es so ist", sagte der Mann von T-Online, "dann brauche ich Ihre Zugangsdaten". – "Was für Zugangsdaten?", fragte ich. "Na, Ihre Zugangsdaten", sagte der Mann von T-Online, "haben Sie keinen Brief bekommen?"


Ich schaute in der der Post nach, die ich noch nicht bearbeitet habe, und fand tatsächlich einen Brief von T-Online vom 17. März. "Na also", sagte der Mann von T-Online, "da haben wirs ja". Er machte den Brief auf und sein Gesicht wurde noch düsterer. Da stand, der DSL-Anschluß werde am 23.3. freigeschaltet und: "Als T-Online-Neukunde werden Ihnen Ihre T-Online Zugangsdaten separat zugeschickt... Mit freundlichen Grüßen... Ihr-T-Online Kundenservice."

"Sie müssen noch einen Brief bekommen haben", sagte der Mann von T-Online. "Habe ich nicht", sagte ich und bot ihm statt dessen einen Brief vom Berliner Landgericht mit einer Ladung für den 16.11. an.
Worauf der Mann von T-Online zu seinem Handy griff und eine T-Online-Service-Nummer anrief. Da er aber nicht durchkam, fragte er, ob er mein Telefon benutzen durfte. "Nur zu", sagte ich, zu jedem Opfer bereit.

Der Mann von T-Online wählte wieder eine Nummer. Diesmal kam er durch. Er gab seine Koordinaten durch und reichte den Hörer an mich weiter. "Der Kollege möchte mit Ihnen sprechen." Ich war auf das Schlimmste gefaßt. "Darf ich mit dem Kollegen über Ihren Fall sprechen?" fragte der Mann am anderen Ende, und ich spürte ein Herzrasen, als hätte mein Kardiologe gefragt, ob er sich mit meinem Urologen unterhalten dürfe. "Gehts um was Intimes?" fragte ich. "Nein", sagte der Mann am anderen Ende der Leitung, "nur um Ihre Zugangsdaten, Datenschutz, Sie wissen schon".

Ich gab ihm die Erlaubnis und reichte den Hörer an den T-Online-Mann neben mir zurück. Der murmelte: "Ich verstehe, ach ja, da kann man nichts machen, in Ordnung." Ich wartete auf die Diagnose. "Der Kollege muß die Zugangsdaten erst generieren", sagte der Mann von T-Online, als handle es sich um einen selten Virus, der isoliert werden muß. "Heißt das, daß sie noch nicht verschickt wurden?" fragte ich. "Das kann der Kollege nicht sehen, er sieht nur, daß die Daten noch nicht generiert wurden." – "Und warum hat man mir dann den Termin für heute gegeben?" – "Das müssen Sie die Kollegen fragen", sagte der Mann von T-Online, "dafür bin ich nicht zuständig". – "Willkommen bei der Telekom", sagte ich, "das fängt ja gut an". – 

"Hören Sie mal", sagte der Mann von T-Online schon ziemlich gereizt, "ich hab für Sie angerufen, das hätte ich nicht machen müssen, hier ist die Nummer, rufen Sie selber an und machen Sie einen neuen Termin aus". – "Und wie lange wird das dauern?" – "Das weiß ich nicht, erst müssen Ihre Zugangsdaten generiert werden." Dann machte er eine kurze, bedeutungsschwere Pause. "Und erschwerend kommt hinzu, daß Sie einen Mac haben."
"Nicht nur das", sagte ich, "noch schlimmer ist, daß ich mich mit T-Online eingelassen habe, ich werde mich bei Boris Becker beschweren". – "Der ist bei AOL", sagte der Mann von T-Online, klappte seine Tasche zu und ging.
Ich versichere an Eides statt, daß sich der Vorgang wie geschildert abgespielt hat. Heute
(24. 03. 06 d. Red) um 1o Uhr und 15 Minuten in Berlin.

°°°°

Obige Erzählung stammt von Henryk M. Broder, der - und dies steht nun nicht im Text - unter der Rückläufigkeit des Merkur einen Zugang ins Internet kaufte und noch während dessen rückläufiger Phase die Lieferung frei Haus geliefert erhielt. Niemand kann also behaupten, dass es sich hierbei um die subjektive Erfahrung oder Erfindung eines von der Astrologie Angefressenen handelt. - Die rückläufige Merkur-Phase dauerte diesmal vom 5. bis zum 27. März

Die Erfahrung lehrt, dass alles Kommunikative, (und was der Kommunikation dient: Übermittlung, Gedanke und Schrift) buchstäblich von Blockaden und Hemmungen heimgesucht wird und somit während dieser Zeit auf jeden Fall Korrekturen und Wiederholungen (genau in diesem Bereich) fällig werden. Die Telekom dürfte bei Merkur-Angelegenheiten dazugehören, ein Journalist wohl ebenfalls. Und der Vorgang? Nun ja, der hätte sich nicht unbedingt auch noch ausgerechnet in Berlin abspielen müssen. Hat aber!  

Anmerkung: Zu obigem Titel setzte der Leidtragende noch den Untertitel: "Lustiges von der Telekom" hinzu. Weil wir - die Schilderung! - ebenfalls lustig fanden, haben wir sie hier ans Ende der Geschichte gesetzt. 

 

Lust und Schmerz wohnen nahe bei einander...

 

Die Reform nach der Reform

Aufstand bei Springer und "Spiegel"  (Rückläufiger Merkur)

08.08.2004 - Gestern meldete das Nachrichtenmagazin "Der SPIEGEL" und die "Frankfurter Allgemeine", dass das erneute Aufflammen der Kämpfe in Nadschaf unter den irakischen Widerstandkämpfern 300 Todesopfer gefordert hätte. Vorschnell und desorientiert. Dabei handelt es sich "immerhin" um Menschenleben. Die Zahl der Toten wurde heute von drei auf zwei Stellen herunter korrigiert. Ungefähr 80 seien es gewesen, so hiess es heute in den selben Zeitschriften. Das Ausmass der neuen Revolution wurde ebenfalls heruntergeschraubt. Die Seite mit der Untertitel "Hunderte Tote bei Nadschaf" verschwand inzwischen aus dem Angebot von Spiegel-Online.   

Doch vorschnell und desorientiert wurde wenigstens eine revolutionäre Gegenreform der neuen Rechtschreibreform von "BILD" und "SPIEGEL" am selben Tag - exakt unter Uranus - Saturn - auf rechthaberische Weise - zusammen mit Jupiter - Pluto - in die Wege geleitet. Springer und Spiegel revoltierten absolut zeitgleich mit den Sadr-Milizen in Nadschaf - der Anlass war ebenfalls todernst. Die vier langsamen Planeten bildeten vom 6. bis 9. August 04 jeweils ein exaktes Anderthalb-Quadrat zu einander. Ausserdem wurde heute der Merkur im Transit rückläufig - es handelt sich also um eine Gegenreform, die wieder rückgängig gemacht werden muss! 

Die alten Herren (Saturn) von Springer und Spiegel wollen ihre uralten mosaischen Steintafeln als nunmehr echte Neuerung und wahre Reform (Uranus) unters Volk bringen. Auf Kosten der Jungen, versteht sich, und - weil schliesslich eine Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts vom Konkurrenten des Fernsehens bezahlt wurde, aus der eine allgemeine Vorliebe für permanente Rückständigkeit deutlich hervorgegangen sei. Das blieb ihnen von Luther, Zwingli und Calvin. 

-- aus alt mach neu, aus neu mach alt, mach neu und alt mach....mach was!...---

Was sich ab diesem Tag wirklich ändert beim Lesen, ist eigentlich nur die neue Zeitung. Von der FAZ und SPIEGEL wird unweigerlich der Wechsel zur Frankfurter Rundschau oder zum Stern vollzogen. Warum? Weil sich niemand von der Mittelmässigkeit der Schreiber auch noch ihr Mittelmass beim Lesen verschreiben lassen will. Ruhig geblieben während der Nervenproben an sich selber, sind in diesen Tagen neben anderen die taz, die Frankfurter Rundschau, der Stern, die Österreichische- und die Schweizer Presse.  

 

 

 

Die Kulturrevolution bei "BILD", "SPIEGEL" und "FAZ" mitten im Altmännersommerloch.

Um die haarsträubende Diskussion mit ein wenig Gepränge zu befördern, haben die Unzufriedenen unter Saturn-Uranus sogar einen Philosophen nach seiner Meinung gefragt. Dieser wiederum, Peter Sloterdjik, winkte ab: Weder erotisierte Glatzköpfe noch sinnierende Studikusse hätten eigentlich das Recht buchstabierende Propagandaminister zu spielen. Es käme einzig und allein auf die lese- und schreibkundige Bevölkerung an. Damit sind wohl auch Schüler und Lehrer gemeint, die sich an die neue Schreibweise inzwischen gewöhnt haben.   

PS: Im Irak wurde die Todesstrafe an diesem Tag erneut wieder eingeführt. Die - unter rückläufigem Merkur - übrigens eines Tages ebenfalls wieder rückgängig gemacht werden soll. Revolutionen zurück in die Steinzeit, wo man nur hinsieht (Saturn/Uranus). 

 

08.08.2004/ edgar valentin 

 

 

Kritik an der Sternkunde (20.07.04)

 

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