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Ihr Email genügt und Sie erhalten den Link, um die Druckversion dieser Seite kostenlos herunterzuladen  > >                  19.Juli 2004

Aus Weniger wird mehr...!

Der Krieg der Wortverfechter und ihre Sprachgewalt 

Falls die Menschheit tatsächlich eine gemeinsame Basis hat, dann muss es die in Afrika genau so geben wie in Australien, Lettland oder auf den Azoren. Daher passen natürlich solche Berichte hervorragend ins Konzept: Die Basis würde sich soeben in Afrika oder sonst wo nach neuen Standorten umsehen. Eigentlich müsste die Basis ja überall zu vermuten sein, wo Menschen atmen, da wir alle eine Basis brauchen.    

Wenn man nun die Zeitungen aufschlägt oder ihre Veröffentlichungen im Internet besucht, scheint man sich hinsichtlich der Basis allerdings noch völlig uneinig zu sein. Weit entfernt von jeglichem Konsens. Sogar ein gemeinsames Wort hat man im Deutschen Sprachgebrauch noch nicht einmal gefunden. 

Dabei weiss inzwischen jeder, dass man von der sogenannten "Basis" - ein anderes Wort traut man sich in dieser Vielfalt nicht zu benutzen, um nicht versehentlich noch eins drauf zu setzen - wirklich schon seit Jahren spricht. Man redet zeitweilig sogar von nichts anderem mehr. Leider tut das nur jeder möglichst auf seine Weise. "EL",  "AL", oder einfach nur "K"? Mit oder ohne Bindestrich? Gross geschrieben oder einfach nur klein? 

Im folgenden sehen Sie lediglich einen kurzen Streifzug durch die wichtigsten Stationen im Deutschen Sprachherrschaftsbereich. 

Aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Al Qaida" 

(Al Qaida - zweimal gross am Anfang der Worte, ohne Bindestrich)

 

Aus: Illustrierte Stern: "El Kaida"

(EL oder AL? EL und gross am Anfang, ohne Bindestrich, ohne Q, aber mit gross K) 

 

Aus: taz (Tageszeitung): "AL-QAIDA" 

(Zweimal gross am Anfang, mit Bindestrich)

Aus: Neue Zürcher Zeitung NZZ: "Kaida" 

(Ohne El und ohne Al und ohne Bindestrich und ohne Q)

Aus: Nachrichtenmagazin Spiegel: "al-Qaida" 

(Klein am Anfang, mit Bindestrich, dann aber gross Q)

Aus: Spiegel: "Al-Qaida" - 

(Es geht aber auch anders: Ausschliesslich am Satzanfang wiederum mit Gross A und mit Bindestrich und gross Q). Achtung: Einzig am Satzanfang gross geschrieben! 

Welches ist nun die wirkliche Basis? Was ist sie eindeutig nicht?  

Natürlich wäre die schlichte Wahrheit zu kompliziert - für Informanten und Leser -  denn da müsste man ja jedes Mal noch lange unterscheiden. Und wer kennt schon die Unterschiede zwischen Aufständischen,  Unzufriedenen, Misshandelten & Gefolterten, Unterdrückten, Märtyrern und echtem Terrorismus mit einzelnen Bombenlegern oder gezielten Bombenstreuern?  

Dass man das Wort "Basis" nicht in jedem Fall wirklich verwenden kann, ist ohnehin klar. Sonst wäre auch das Fundament der Sprachschöpfung bedroht. Und jeder beliebige westliche Parteigänger würde ebenfalls zur Basis gehören. Jeder Arbeiter befände sich dabei, und jeder Gewerkschafter hätte mit der Basis zu tun. Davor muss man sich abgrenzen. 

Aber kann die Abgrenzung von andern wirklich jeder nur noch auf seine Weise tun? Können die diversen Basis-Schilderer und ihre unzähligen Kommentatoren nicht wenigstens auch eine gemeinsame Basis gegen die "Basis" finden? Ein einziges gemeinsames Wort!? 

Wäre - am Fundament unser Sprache - eine friedliche Koalition es nicht wert, sich auf eine Basis zu verständigen, um die wichtigste Grundlage - der Worte, denn mehr hat der Mensch nicht - wieder mit einander zu teilen? 

Will jeder Schreiber seiner Fantasie, seiner Vorstellung, seinem Glauben oder fehlenden Glauben und vor allem seinen Visionen mit einer eigenen Wortschöpfung beikommen? Muss das wirklich sein? Traut man sich das tatsächlich zu? Zeugt diese Abschottung und Berührungsangst vor dem anderen - dem Fremden im eigenen Sprachraum und Gewerbe  - nicht auch von einer beklagenswerten Arroganz?  

Wie lange muss man sich weiter fragen: Welche Basis denn gestern oder heute wieder gemeint war? Die Basis vom "Stern"? Oder gar die Basis im eigenen "Spiegel"? Oder halt die Basis der "taz"? 

Oder sind solche Fragen für die Herren der Zunft nur ein Pappenstil, über den zu unterhalten es sich gar nicht lohnt? Ein Kleinkrieg mit Sprachgewalt in den Medien, die unsere Basis mit uns teilen, weil sie beim Wort genommen werden wollen, wie wir auch? 

Ist dies für die Medien womöglich deshalb eine Kleinigkeit, weil ohnehin Jedermann weiss oder wissen sollte, wer mit der Basis tatsächlich gemeint ist? Gerade dies ist aber doch ganz offensichtlich nicht der Fall. Darüber sprechen doch selbst diese abweichenden Namen und Begriffe inzwischen Bände. 

Trotzdem sollten uns Zeitschriften für bares Geld nicht Orakel frei Haus liefern, sondern für möglichst verständliche Aufklärung sorgen. In Form von Informationsmaterial, das die Fakten von Grund auf klar und deutlich erklärt und möglicherweise aufklärt und nicht in Rätseln spricht. 

Oder ist es deshalb so, weil ihre jeweiligen Berichte sich ohnehin schon gleichen wie Eier? Als wären sie von einander abgeschrieben worden. Und damit sich jetzt doch noch ein Unterschied zeigt, - in einem einzigen Wort, für das man offenbar für die restliche Kopie zahlen muss?   

Darum liebe Wortverfechter

auch wenn ihr unter verschiedenen Fahnen kämpft und es euch weniger um die Wahrheit als vielmehr um die Anzahl der zahlenden Abonnenten und Leser geht, darf die Wahrheit nicht ganz auf der Strecke bleiben! Sie darf nicht schon im ersten Wort - gleichsam an der Basis selbst - zum Ersticken gebracht werden.  

Genau deshalb würde es sich lohnen, wenn die Medien sich zuerst einmal um eine gemeinsame Verständigung bemühten. Damit die Leserinnen und Leser vergangener und künftiger Tage in ihren Print- Medien und untergetitelten TV-Sendungen etwas genauer erfahren, wer mit der "Basis" wirklich gemeint ist.

Es müssten dann nicht mehr Heerscharen von Lesern und Zuschauern reihenweise untergehen in der allgemeinen Ohnmacht über den totalen  Herrschaftsverlust einer gemeinsamen Deutschen Sprache. Und sie müssten sich zuletzt auch nicht mehr an Astrologen und Sterndeuter wenden, um nach der Herkunft und Grundlage der sprachlichen Auseinandersetzung am Ursprung der Wortjongleure zu fragen. Wer sich glaubhaft für einen gemeinsamen Gegner entscheidet, der muss sich wohl oder übel auch auf einen gemeinsamen Nenner einigen. Erst dies nennt man nämlich Verständigung.   

Wie sollen Leser ihren Experten Glauben schenken, die aus weiter Ferne berichten, wenn Sie zuhause nicht Mal ein Telefonat in die nächste Redaktionsstube zustande bringen, um sich nach Jahren der sprachlichen Abgrenzung gemeinsam auf ein einziges Wort zu einigen? Wollen sie sich im Kampf gegen den Terror von einander abheben oder einfach nur mit ihrem eigenen Verständnis von der Basis? Und ihre Nebel sollen dann die Leser für sie lichten? 

Zum Schluss noch wie üblich die Millionenfrage: 

Wer soll die Million erhalten, wenn der Kandidat schon bei der Basis aller Fragen, wo nämlich nach der Grundlage oder dem Grundübel selber gefragt wird, aussichtslos passen muss: 

Heisst die Basis?

(A) -  El Kaida?  

(B)  - Al Qaida?

(C)  - al-Qaida?

(D)    - Kaida?

Muss hier künftig ein Spezial-Joker gewährt werden: "Ähm, vielleicht.... - ist es ganz einfach doch - die Basis?"

 

edgar valentin flückiger     

Alle Rechte von Idee, Aufmerksamkeit und Textinhalt liegen beim Autor (C) Edgar Valentin Flückiger bei der Apollon Edition, 8213 Neunkirch. Mit Zitaten aus dem Buch der Triebwelt. Veröffentlichung und Nachveröffentlichung oder Anlehnung sind ohne ausdrückliche Erlaubnis und Rückfrage nicht erlaubt.

mailto:Info@welten.net

 

 

 

Und immer wieder George W. Bush - der zur Zeit mit seiner deprimierend düsteren Mond-Saturn Progression von sich reden macht, die im Juli exakt wurde und deren unheilsame Wirkung weiter anhält. (unten 3. Linie, roter Kasten). 

 

Abbildung oben: 

1. Linie Geburt.  2.Linie Transit.  3.Linie Progression

Juni-Juli 2004 Mond//Saturn (Progressiv, Ziffer 2 auf dritter Linie). 

Sonne zwischen Mars/Saturn, und Mars/Jupiter und Neptun/Pluto. 

Transit 2. Linie zur ersten Linie : Saturn im Transit hat nun seine Geburtssonne erreicht! 

 3. Linie: Bush's neues Gefieder der Friedenstaube: Jupiter/Venus Progression.

Im Irak wird mit Rechnungen für Wegwerflastwagen und Scheinangestellte auf Teufel komm raus profitiert. Bush Vize ist Aktionär und Ex-Chef der beteiligten Firmen. Die Bush-Regierung zockt auf Umwegen die Gelder der Steuerzahler ab. 

Edgar Valentin

 

Abbildung unten: Venus wurde am 18. Mai 2004 Rückläufig. Die Venus wird am 1. Juli 2004 wieder direkt.

 

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