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René Descartes - Cartesius    31.03. 1596 - 11.02.1650 

Die Geburtsstunde der Ich-Philosophie

von Edgar Valentin Flückiger (21.03.2006)

Über René Descartes - genannt Cartesius - ist bisher viel Gutes berichtet worden. In diese Kerbe wollen wir hier nicht hauen. Man soll aber auch nicht Tote zum Leben erwecken. Es würde bei Cartesius ohnehin nicht gelingen. Bisher ist noch kein "Ich" unversehrt auferstanden, wiewohl Cartesius gerade auf das "Ich" setzte und davon - vom "Ich" nämlich - sehr grosse Stücke hielt. Jeder einzelne aus der Schar seiner aufgeklärten Anhänger murmelt heute noch in den Bart:

"Ich denke, also bin ich!" 

 

So ist Cartesius vor allem durch die Unterstellung der "Ich-Doktrin" bekannt geworden, die heute besagt, er habe der Menschheit die "Aufklärung" gebracht - die allerdings ausgerechnet mit einem "Gottesbeweis" ihren Anfang genommen hat! Ein noch winzigerer Widerspruch ist gar nicht mehr denkbar. Doch für diesen Widerspruch, der zwischen seinem Aufruf zum Zweifel an allem und jedem und dem semantischen Nebel, der sich aus "Gott", "Ich" und Seele bildet, kann Cartesius nichts. Er hat versucht, "Gott" mit Gedanken zu umstellen, die Existenz seines "Ichs" mit Denken zu beweisen und er sah sich dabei gezwungen, sich zuletzt auch noch an die Seele zu erinnern. Womit es ihm also ähnlich erging, wie jedem Anderen auch. 

Cartesius hat den spirituellen Widerstand unserer Zeit geprägt, der kollektive Widerspruchsgeist ist nach ihm gewachsen und nahm enorme Ausmasse an. Einige Widersprüche im System der Zweifler wurden zwar später von den Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz und Immanuel Kant behoben, ohne dass aber ihre Anstrengungen die "Aufklärung" wirklich verhindert oder herbeigeführt hätten. Erst der Deutsche Philosoph der Romantik, Friedrich Wilhelm Schelling (1775-1854) vermochte dem erhabenen "Ich" (jede Pflanze ist ein verschlungener Zug der Seele) wieder Anstand vor der Natur und vielleicht sogar ein paar Selbstzweifel anstelle der Zweifel an allem und jedem einpflanzen. Ob und in welchem Zustand diese Pflanze die wahre Aufklärung eines Tages erleben wird, werden wir noch erfahren.  

 

 

Da das so genannte "Ich" bis heute fehlt, hat die Aufklärung vermutlich gar nicht stattgefunden. Also stünde sie uns immerhin noch bevor. Das ist auch schon etwas! Wir haben somit noch viel vor uns. Bis es so weit ist, müssen wir uns damit begnügen, dass Muslime, Christen und Juden wenigstens in einem Kaffeehaus mit einander reden können. Und die Aufklärung wird, falls sie je stattfinden sollte, nicht wieder wie bisher von einem einzelnen Menschen der gesamten Menschheit übergeben, denn solche Geschichten haben wir ja schon zur Genüge erhalten. 

Zuerst erhielten wir die Zeit. Danach wurde uns die Heilige Schrift überreicht. Gleich darauf ward uns auch noch der Heilige Geist übergeben. Danach kam allerdings schon das Unterbewusstsein an die Reihe, - und nach so viel Biblischer Geschichte war als Konsequenz daraus die Relativitätstheorie wirklich überfällig. Leider wurde durch sie aber die Zeit wieder hinfällig, so dass sich das "Ich" im Unbewussten auflöste und der "liebe Gott" in Schwarzen Löchern verschwand. Dort befinden sie sich wahrscheinlich noch immer, und zwar so lange, bis die Aufklärung eines Tages doch noch Wirklichkeit wird. 

Der Gedanke, "Ich denke, also bin ich!" hat immerhin einen Namen erhalten. Er lautet: Cartesius. Auf diese Weise brauchen wir nicht mehr am Denken zu zweifeln. Sondern wir können unsere Zweifel jetzt sogar mit Gedanken ausdrücken und sie relativ frei äussern, damit sie unser "Ich" - gerade über die zweifelnde Form, ja manchmal sogar durch ihren verzweifelten Inhalt - andauernd bestätigen können. Man könnte daher sagen: "Ich zweifle, also bin ich!" Und falls man noch einen Schritt weiter geht, hiesse es bereits schon: "Ich reklamiere, kritisiere, moniere, bezweifle und untersuche, also bin ich!" 

Dieser Ich-Beweis funktioniert von früh am Morgen bis spät in die Nacht hinein. Denn ich habe beispielsweise bisher noch keinen einzigen Text gefunden, der nicht ein Klagelied darauf wäre, dass der X oder der Y nicht gleicher Meinung wäre wie der Schreibende selbst. Leider bleibt es aber nicht bei diesem Problem, denn nun kommt auch noch die Meinung des jeweiligen Lesers hinzu, die - wohlgemerkt - wieder eine ganz andere sein kann, womit sich sogleich wieder zusätzliche Widersprüche auftun. Dies alles hat zur Folge, dass, wer nur an die Anzahl der Leser denkt, die alle eine völlig andere Meinung haben könnten, ihm schlicht und ergreifend schon Schwindelig wird davon. 

   "Ich denke, also bin ich", lese ich jeden Tag. Und man muss sich vorstellen, dass dies mit zwei Dutzend Buchstaben natürlich stets nur mit denselben Worten geschehen muss, aus denen auch stets die selbe Empörung durchblickt, dass dem tatsächlich so ist, selbst wenn die Buchstaben zur Abwechslung stets in anderen Reihenfolgen erscheinen. Die ständigen Wiederholungen werden damit zur eigentlichen Abwechslung. Wir sind, weil wir denken.  

 

Das Horoskop von unserem "Ich"! 

Aggression als erster Impuls. 

Sonne - Merkur - Jupiter - Uranus - Pluto und  Mondknoten - alle im Widder. Damit hat Cartesius wahrlich die ersten Impulse für unser "Ich" vereint!

Uranus (rechte Hirnhälfte) und die ganze Population um die Sonne mit Pluto und Jupiter standen in gutem Trigon zu Neptun (recht Hirnhälfte) im Löwen. Beide im Feuer-Element. Vom Widder kam der Impuls: "ICH" - zum Löwen - "BIN". 

 

 

Mit der Jupiter/Uranus Konjunktion war Cartesius auf seine Art zweifellos ein sehr origineller Kopf. Auch Mathematisch begabt; glückliche Umstände kamen ihm rechtzeitig entgegen. Ausserdem hat er mit einer einzigen Aussage nicht nur einen Trend sondern den regelrechten Run entfacht, "zu sein". Jeder begann zu Denken, um sich möglichst intensiv am Dasein zu beteiligen und seinen Ich-Bin-Zustand unter Beweis zu stellen. Auf diese Weise darf man annehmen, dass manch ein Nachdenker durch die Identifikation mit der Sonne (von Cartesius) selbst den Vordenker dieses einen Gedanken sogar überflügelt hat. "Ich denke, also bin ich!" wird ja heute noch wie der erste Satz im Vaterunser zelebriert, als Aussage, Anrufung und Beweisführung in einem. Cartesius hat auch von drei besonderen Träumen berichtet, die er gehabt haben soll, die im zeitlich übertragenen Sinne mit der Zeit der Erfindung des Unbewussten - also mit dem Raum weit unterhalb (Pluto-Jupiter/Uranus) von unserem "Ich" und Denken - zusammenhängen mögen.      

Mit der Uranus-Pluto Konjunktion dagegen benötigt der menschliche Wille auch einen Bösewicht, Herkules bekämpft die Unterwelt, und man hantiert daher mit Marterwerkzeugen an der Natur herum, um ihr alle Geheimnisse zu entreissen. Das alles ist noch während und nach seiner Zeit vorgefallen. Francis Bacon (1561-1636) und Thomas Hobbes (1588-1671) "homo homini lupus - es sind die Menschen ein Rudel von Wölfen", gehörten zu den "totalitären Zeitgenossen" von Cartesius, die ihn mit der Idee von Menschen als Roboter und der Natur als Riesenmaschine glücklos übertrafen. Sie forderten - wie heute unter Ur/Pl bereits wieder erkennbar - den totalen Überwachungsstaat, da sie die Menschen als "blutrünstige egoistische Geschöpfe sahen, die nur an Krieg aller gegen alle dachten" (bellum omnia contra omnes). Seine Reiselust - und die Suche unseres "Ichs" in der Fremde - ist daher mehr als verständlich. 

Obschon Cartesius die genaue Konstellation Jupiter/Uranus im Horoskop aufwies, hat er der Astrologie keinen Gefallen getan, noch hat er sich selber mit ihr beschäftigt. Man könnte sagen: Schade. Aber auch wieder nicht. Denn eine Population in einem oder zwei Zeichen im Horoskop suchen nicht das Faustische, die Frage "wo Gott hockt"  - es ist ja nichts verteilt! - sondern sie haben einen einzigen Auftrag, den zu erfüllen während bestimmten Durchgängen (Transiten) sie sich bemühen. Immerhin hatten im cartesianischen Feuerball auch Ideen noch einen Platz - was für seine eifrigsten Nachfolger, etwa John Locke (1632-1704) überhaupt nicht mehr galt.   

 

Die Verbindung im Horoskop von Cartesius zu heute    

Fast in jedem Jahrhundert gibt es in einer Generation einige Jahrgänger mit einer Konjunktion von zwei Planeten der langsamsten: Pluto, Neptun oder Uranus. Um 1890 fand zwischen Neptun und Pluto ein Konjunktion statt, also hatte sie diese Generation im Horoskop, die dann im Alter von cirka 45 bis 55 Jahren (als sie an die Macht kamen) das so genannte "Dritte Reich" inszenierten.   

Die betroffene Generation unserer Tage mit genau dem gleichen Aspekt (Konjunktion Uranus/Pluto wie Cartesius sie hatte) ist derzeit (2006) um die vierzig Jahre alt: sie sind in der Gentechnik, Organverpflanzung und mit dem Kreieren von künstlichem Leben beschäftigt. Es handelt sich teilweise um haltlose Macher, die einen Fortschritt auch dann noch als Fortschritt betrachten, wenn er gar nichts oder nur Löcher bringt. Aufgrund ihres Alters werden sie bald einmal jene Regierungspositionen einnehmen, wo sie das alleinige Sagen haben. (Jahrgänge um 1963-1967).      

Parallelen im ersten Ich-Impuls-Horoskop von Cartesius zu heute sind nicht nur erwünscht und erlaubt, sondern unvermeidlich. Es gibt sie tatsächlich. Jede Zeit im Horoskop von Cartesius hat den Weg unserer kollektiven und individuellen Ich-Psychologie geprägt und führte irgendwann zu sichtbaren Ereignissen. 

Der Wettlauf im All und die Mondlandung, die exakt unter Jupiter/Uranus stattfand ist auch ein Aspekt in seinem Horoskop. Schon diese Stellung erinnert den Betrachter an die Mondlandung. Jupiter und Uranus stehen in Konjunktion - nahe bei der Sonne von Cartesius. Die Mondlandung hätte dem Aufklärer sicher gefallen, selbst dann, wenn sie tatsächlich nur ein Trickfilm gewesen wäre - die Sache mit seinem "Ich" war ja auch nur ein Trick. 

Die Computer, von denen im Sinne menschlicher Robotern damals nicht nur die Rede war, sondern die in seinem Horoskop bereits authentisch angezeigt sind, wurden längst Realität. Oder das Internet! - was für ein besseres Bild gäbe es für diesen Samen der jahrelang die rotierende Weltkugel umkreiste, als Uranus (Wille) im Widder zusammen mit Pluto (Same). Eine virtuelle Triebwelt mit Viren, Samen und Pixel im Laptop verpackt ist entstanden. Aber auch die freie Marktwirtschaft, die global und noch brutaler geworden ist, als wie sie es damals schon war. 

Die schöne Verpackungskunst, um damit "Freihandel" nach allen Regeln der Kunst zu betreiben - zeigen Mond, Venus und Lilith im Stier! Und die Ausbeutung sämtlicher Ressourcen der Natur, selbst in physischer Un-Art und Weise auf gewaltsam-kriegerischem Weg, fanden und finden ebenfalls statt. 

Hinzu kommt der menschliche Machbarkeitswahn (Uranus/Pluto) und die Versklavung und Erniedrigung der Natur (Fleischfabriken, Genmanipulation, Gentechnik, Öl- und Gasraubbau, der zu Beben führt), er ist wie bereits im (damaligen) Horoskop angezeigt, düstere Realität geworden. 

Seit Cartesius haben sich Bücher und Bilder (Mars in Zwillinge) auf einem rasenden Medienmarkt, im Fernsehen, in Tageszeitungen und Filmen zu gewaltsamen Spektakeln der Aggression, aus Sex, Krieg und Verbrechen aufgebläht. Man könnte ein Buch über die Zusammenhänge und Analogien schreiben, die in diesem Horoskop bereits angezeigt sich bis in den Alltag der Postmoderne weiter entwickelt haben. Und diese Entwicklung wirkt weiter - da sie unser "Ich" und die Lehren der "Aufklärung" betrifft, die wir seither aus alldem (nicht) gezogen haben.      

"Ich denke, also bin ich!" verwundert im Horoskop von Cartesius daher überhaupt nicht. Niemanden. Und der Widerstand, den das aggressive Verhalten, das einem numinosen "Ich" innewohnt, tagtäglich benötigt und sucht, verwundert noch weniger. Man könnte auch sagen: "Unsere nackte Aggression sucht nach geeignetem Widerstand, dadurch sind wir!" Unsere Blösse hat mit dem "Ich" ein geeignetes Kleid erhalten. Und seither  stolzieren wir mit Bügelfalten herum und suchen nach einem Schneider, der das Ding zu einem Massanzug machen könnte.  

Wir aber suchen jetzt nicht mehr, denn wir haben gefunden. Von Sonne bis Pluto ist das Zeichen allen Anfangs - der Widder - bei Cartesius mit Planeten besetzt. Einzig der schmerzhafte Mars steht bei ihm in den Zwillingen, dem Zeichen des Denkens, der Sprache, der Redner, der Medien und redseliger Wortjongleure - aber auch dem Zeichen der Schwätzer und Besserwisser und der haltlos wissbegierigen Widerspruchsgeister. Darum erhielt der Zwilling den Steinbock als Spiegelzeichen, damit er von dort Gesetze und Grenzen erfährt, die er notfalls selber (er-) findet, um sie am liebsten in Steintafeln zu meisseln und sich doch nicht daran zu halten, da man sie mit Tricks (Merkur) spielerisch umgehen kann. 

Die schnellen Gestirne im Stier -  Wissen ist Macht!

Mit Mond, Venus und Lilith im Stier trat nach Verbreitung der Cartesianischen Denkimpulse der Merkantilismus auf den Plan - eine besonders gnadenlose Form der Marktwirtschaft, die -  vom "Ich" praktiziert  - bis heute überlebte und sich durchsetzt, und deren Begriff auch von Historikern übernommen wurde. Wissen ist Besitz - behauptet sogar der "besitzlose" Marxist. 

Angst und Zweifel sorgten für eine düstere Epoche, die auch Bücherverbrennungen, Sklavenhaltung, Judenvertreibung und Inquisition erlebte.

Politische Zeitgenossen von Cartesius waren: Der französische Staatsmann Jean-Baptiste Colbert, Gründer des Merkantilismus, verbrannte 1666 (nachdem Cortesius 1650 gestorben war) die Lehren der Astrologie und vertrieb sie aus den Universitäten. Colbert hat seine Ideen unter anderem im "Code Noir" umgesetzt, aus dessen 60 Artikeln hier nur wenige Punkte wiedergegeben werden:    

  • / Juden dürfen in den französischen Kolonien nicht wohnen.
  • / Sklaven müssen römisch-katholisch getauft sein.
  • / Sklaven dürfen vor Gericht nicht als Partei auftreten.
  • / Entflohenen Sklaven, die länger als einen Monat verschwinden, werden die Ohren abgeschnitten und sie werden gebrandmarkt. Beim zweiten Mal wird ihre Achillessehne durchschnitten und sie werden wieder gebrandmarkt. Beim dritten Mal werden sie hingerichtet.
  • / Herren dürfen Sklaven in Ketten legen und schlagen, aber sie dürfen sie nicht foltern.

 

Cartesius starb am 11.02.1650 in Schweden

Wenn man "das Ich" personifizierte, müsste die linke und rechte Hirnhemisphäre betroffen sein, sowie es Gestalt angenommen hat. Zwischen unseren beiden Hirnhälften spielt dieses "Ich" nun Vermittler. Es ist Botschafter zwischen unserer Logik und unserer Imagination geworden. Hat der Träger seine Aufgabe erfüllt, so dass er stirbt, findet eine Verschmelzung zwischen der rechten und linken Hemisphäre im Hirn statt. Das heisst, Uranus (linke Hirnhälfte) und Neptun (rechte Hirnhälfte) verschmelzen mit einander. 

Und als Cartesius, René Descartes am 11. Februar 1650 starb, fand tatsächlich eine genaue Uranus-Neptun Konjunktion statt! Das ist ein derart einzigartiges Phänomen, dass man sich wundert - über die Natur. Die nächste Konjunktion kam erst 171 Jahre später, im Jahr 1821 wieder zustande. Uranus-Neptun - das ist die Andreas-Spalte unter Los Angeles, das sind Erdbeben, das sind Spalt-Tabletten gegen Kopfschmerzen.   

Aber nicht nur das! Die beiden Planeten Uranus/Neptun standen nämlich zudem noch im Transit in einer genauen Opposition zur eigenen Uranus/Neptun- Achse im Horoskop von Cartesius! Und zwar absolut Exakt! Zwei Langsamläufer, die sich nur alle 170 Jahre treffen, standen zusammen und zwar ausgerechnet auf der gleichen Achse im Horoskop vom Cartesius. 

Abbildung unten: Uranus/Neptun Konjunktion im Tranist in exakter Opposition zu Uranus/Neptun der Geburt und Progression von Cartesius.

 

Oben: Blau innen: Radix, Geburt  - Rot aussen: Progression zum Sterbezeitpunkt

Da bei Cartesius der Pluto mit Uranus in einer Konjunktion stand, traf die Opposition dieser Verschmelzung von Uranus/Neptun natürlich nicht nur die gleiche Achse in seinem Horoskop, sondern dieser Transit traf gleichzeitig auch noch die Achse von Neptun/Pluto! Sie standen dicht beisammen.

Dies kam einem phänomenalen "Wetterumschwung" im menschlichen Gehirn und seinem künftigen Denken gleich. Man kann feststellen, dass Neptun/Pluto für das Beben der Gehirnaktivitäten stehen, während unter Uranus/Neptun sich der Wille als Spektralkraft bildete - und damit auch die menschliche Willkür - Formen anzunehmen begann. (Eine psychophysische Beschreibung dazu finden sie hier > Der Triumpf des Willens)   

Die Konstellation sieht aus, als wäre das "Ich" an einer Dosis LSD oder an einer Portion Fliegpilzen in eine andere, erweiterte Ebene übergewechselt. Es kann sein, dass dies mit dem Ableben von Cartesius selber zu tun hat (Gift, Epilepsie), wie auch, dass später der Konsum solcher Drogen und Heilmittel für den weitern Verlauf der kollektiven Ich-Laufbahn im Westen - zeitweise - unverzichtbar waren. Die Chemiekonzerne beherrschen die Welt und die Neurobiologie greift heute einen "freien Willen" an, den es so nie gegeben hat.   

Abbildung unten: In genauen Gradwerten. Blau: Transit.  Rot: Progression. 

Transit Uranus und Neptun in Konjunktion Opposition zu Uranus/Neptun und Neptun/Pluto (Cartesius)

Die oben gezeigte überpersönliche Achse ist wirklich eine wahrhaft eigenartige und einzigartige Konstellation - undenkbar fast, dass sie einzig für einen Mann terminiert sein sollte, der sich "zufällig" in Schweden aufhielt und dort starb.   

Dabei ist es unwichtig, ob Cartesius wirklich der Grosse Aufklärer gewesen ist. Viel wichtiger ist, dass die Nachwelt die "Zeit der Aufklärung" mit seiner Person und seinem Namen verbunden hat. Allein das zählt im Nachhinein. Der Geist wirkt nicht mehr weiter in unseren Toten, da er beim Tod keinen Widerstand mehr findet. Was sie uns daher hinterlassen, damit schlägt sich die Nachwelt herum, die in der geistigen Hinterlassenschaft der Verstorbenen neue Herausforderungen findet. Das war nach Cartesius tatsächlich der Fall. Wie auch immer man zur Aufklärung also steht, zeigt die exakte Op-Position der Gestirne, dass sie zwar Notwendigkeit, aber auch Irrtum gewesen ist, - das, was das Wort Aufklärung verspricht, ist damit tatsächlich NICHT erreicht worden. 

  

Das persönliche Ende von René Descartes

Nach diese Konstellation zeige ich Ihnen noch die progressive Sonne, die beim letzten Sterben eines Menschen das Ende genau anzeigen soll, damit die Astrologie auch hier den Beweis als "Junge Königin der Wissenschaft" - denn alt ist die Eiszeit und alt waren die Dinosaurier - niemandem schuldig bleibt. 

Jeder Mensch hat seine Mars/Saturn Achse im Horoskop. Bei Kepler war es die Sonne/Saturn Achse - siehe dort - über die er sich nach einer anstrengenden Reise eine Krankheit zu zog, von der er sich nicht wieder erholte. Bei Cartesius stand Mars/Saturn 54° Grad von der Geburts-Sonne entfernt im Gegenbogen. Als seine progressive Sonne im Alter von 54 Jahren diese Stelle erreicht hatte, starb er. Sein Abschied verlief ziemlich plötzlich.     

Die Sonne progressiv auf 03°.06 Zwillinge mit einen Gegenbogen von 26°.54 Steinbock. Auf 27°.08 Krebs befand sich Mars/Saturn der Geburt, den die progressive Sonne im Steinbock auf rund 26°.54 Grad exakt als Opposition erreicht hatte.  

Anmerkung: Die progressive Sonne bewegt sich ungefähr pro Jahr um 1° Grad vorwärts. Ausserdem lief am Todestag im Transit die Achse Mars/Neptun über seine progressive Sonne, was eine Akt der Hinterlist und/oder eine Vergiftung nicht ausschliesst. Da uns die exakte Geburtsminute nicht bekannt ist, können die subtilen Achsen nicht untersucht werden. Was wir aber hier zeigen stimmt mit jeder Geburtszeit, selbst Abweichungen von Stunden würden daran nichts verändern.     

Abbildung unten: 

Die progressive Sonne befand sich am 11.02.1650 in eine Opposition zur tödlichen Geburts-Achse Mars/Saturn!

Abbildung unten: 

Dann gibt es noch die halbe Sonnendistanz (also die Halbsummenachse der progressiven Sonne zu Null Grad Widder). Die progressive Widder/Sonne befand sich am 11.02.1650 im exakten Trigon zum Saturn, der auf das letzte Selbst reduziert. Das Trigon konnte nichts daran ändern, dass die beiden Konstellation (oben: Mars/Saturn=Sonne) mit diesem Sonne-Saturn Aspekt absolut ZEITGLEICH zusammen fielen. Dass also beide Aspekte zur selben Zeit die Sonne tangierten. 

Abbildung unten - Lineare Darstellung 

1. Linie Geburt: René Descartes 2. Linie: Transit: Sterbetag - 3. Linie: Progression

 

Im Transit war zudem Sonne-Mars/Saturn fällig - auf dem progressiven Mars von Cartesius. 

Vielleicht hat uns Cartesius nicht die Aufklärung gebracht. Aber er hat wahrlich die ersten Impulse für unser "Ich" geliefert! Er hat das "Ich" erweckt. Und er erklärt uns sogar, was wir damit in Zukunft noch zu erwarten haben, - in seinem eigenen Horoskop. Die Aussagen der Planeten gehen über sein persönliches Schicksal als Mensch weit hinaus. Es würde jedoch den Rahmen dieser Einführung sprengen, wenn wir auf die aussagestarken Aspekte der Progression von heute ebenfalls noch eingehen wollten.   

Edgar Valentin Flückiger

 

Beitrag vom 7.11.2005

Arbeitslose legen Beschäftigung nieder

Es sind jetzt schon nicht mehr die Arbeitnehmer, sondern die Beschäftigungslosen, die zum Generalstreik aufrufen! Die Arbeitslosen, die in Frankreich zur Zeit ihre Beschäftigungslosigkeit niederlegen, sind die Bären, - nicht die Zivilisierten. Die Zivilisierten nehmen in der Regel das Gewehr vom Regal, wenn sie sich Gehör oder andere Vorteile verschaffen wollen. Bisher haben die Bären von Paris das noch nicht getan. Man kann nur hoffen, dass es dabei bleibt.  

Hier erfahren sie mehr über das kollektive Bärenverhalten: zur Seite >

Der rückläufige Mars dauert noch bis zum 9. Dezember 2005 an, dazwischen wird auch Merkur noch rückläufig werden. - Die progressive Sonne auf dem Uranus der Ära steigert sich schon vor der Exaktheit zur Revolte und Revolution.  

07.11.05 - Seit 11 Tagen brennt Paris in der Nacht. Es begann mit dem Exaktwerden der Spiegelung von Uranus und Pluto auf Sonne und Mond vom Kollektiven Ära Horoskop am 27. Oktober. Beide Planeten stehen heute exakt zusammen. Der Mars ist rückläufig, den wir bei Menschen - vor allem - als das Verursachen von Bränden, kriegerischen Friedeneinsätzen, Bekämpfung von Bränden und Arbeitsniederlegung beschrieben haben. Nicht der Mars selber ist damit gemeint, nur die Energie, unter der Menschen ihre Ängste dazu benutzen. Die Angst wirkt wie Mut, wenn man es nicht mehr aushält und man sie umkehrt, weil der Mars rückwärts läuft. Uranus macht's möglich.    

Am 25. Oktober 05 nähert sich Pluto dem Uranus im Transit, der bereits auf der Sonne der Ära steht. (Punkt 1 unten, 2. Linie - die Berechnung der Ära, für die USA berechnet, ändert am Transit aber nichts.) Mars/Saturn war am 25. ds. exakt, der rückläufige Mars lief nur langsam von dieser Stelle.      

Die Ära für Frankreich - berechnet für Paris

Am 27. Oktober 2005 - Bild unten. Teiler 4 - alles mindestens Quadrate! 

Die Uranus/Neptun Achse exakt auf der progressiven Sonne der Ära liess die Überschrift zu: "Die Katastrophe nimmt Formen an", die zwei Tage später auch pünktlich begann. In Paris! 

Uranus/Neptun (roter Punkt 2. Linie) wurde von der laufenden Sonne im Transit ausgelöst, exakt auf dem Uranus der Ära und der progressiven Sonne dieser Ära. Der progressive Mond auf dem Geburts - Saturn. Den progressiven Meridian (MC) erreicht der Uranus im Transit. Die Revolution schliesslich - mit dreifacher Uranus-Beteiligung: radix, transit, progressiv - wird deutlich durch die progressive Sonne, die nun den Uranus der Ära erreicht. (Sonne 3. Linie zu Uranus 1. Linie).     

 

 

Man kann das Ganze auch noch in Teiler 10 unter einem Blickwinkel von 36° Grad betrachten. Bild unten:

Uranus/Neptun progressiv vom gleichen Transit durch die Sonne ausgelöst!  

Saturn und Uranus bilden hier einen Transit des Unvereinbaren, Explosiven, Jugend gegen das Alter. Dieser Transit dauert zirka 2 Wochen und wurde heute, am 7.11.05 absolut exakt. Hier sieht man auch deutlich, weshalb Uranus/Neptun - Ohnmacht und den Geschehnissen ohnmächtig gegenüber stehen - zum Zuge kam: die progressive Sonne steht ebenfalls auf Uranus/Neptun der Progression. Und über sie läuft nun gemächlich die gleiche Achse im Transit (Ur/Ne). (3. Linie zu 2. Linie, rot). Der progressive Ascendent von Frankreich beim Mond: Volksaufstand! 3.Linie       

Auf folgenden Seiten wurde bereits vor Wochen deutlich auf die Gefahren der Ära für diese Zeit aufmerksam gemacht. 

Der Bär ruft - Rückläufiger Mars  - Die Kräfte die sich unter rückläufigem Mars regen werden!

Die Katastrophe nimmt Formen an  -  Sehen Sie dort auch die Erklärung der langsamen Achse Neptun/Pluto, die sich derzeit auf den eigenen Platz der Ära zu bewegt. 

 

Kein Neid auf Millionäre!  - 

ABER: Wenn man bedenkt, 

1. dass drei westliche Zivilisten - etwa Bill Gates und die Aldi-Brüder - zusammen mehr Privatvermögen anhäuften, als das Bruttosozialprodukt eines ganzen Kontinents wie Afrika ausmacht, 

2. dass dieses Geld den Ärmsten in diesen Ländern erbärmlich fehlt, obschon die drei Zivilisten ihre 80 Milliarden niemals ausgeben und auch nicht mit ins Grab nehmen können, 

3. dass Menschen schon erschossen werden, weil sie über den Zaun zur Zivilisation klettern wollen, 

4.  ein Aldi-Zivilist (Albrecht) aber einmal entführt wurde und so gesund zurück kam, dass er die 3 Millionen Lösegeld noch an den Steuern abziehen wollte, 

5. dass in Paris auch ein paar dieser Menschen aus Afrika zur Zivilisation gehören wollen,....

wenn man all dies bedenkt, wundert man sich, dass Bären bisher noch nie auf Zivilisten schossen. Während diese nämlich schon beim geringsten Anlass keinen Augenblick zögerten, es umgehrt jederzeit zu tun! 

 

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