Ein Genie wird 250 Jahre alt - und Mozart wurde 36ig       
Prognosen

Als wir noch Kinder waren, sagte man uns: "Alles Gute kommt von oben!" 

Falls es eines Beweises bedürfte, dass dies eine Lüge war, weil das Gute tatsächlich von unten kommt, - kann man diese Tatsache im Horoskop von Wolfgang Amadeus Mozart finden.  

Es gibt keine Konstellation, mit der man sich weniger vor einem leeren Blatt Papier fürchtet, als mit einer Mond - Pluto Konjunktion. Mit dem Mond unter den Fittichen von Pluto kennt man keine Kompromisse mehr in punkto Gefühlsäusserungen. Man spürt, fühlt, empfindet und handelt leidenschaftlich drauflos. Man tut sich selber keinen Zwang an, denn der "Zwang" gehört nun so natürlich zum Leben wie das Scheissen. Was andere als Zwang empfinden, bereitet ihm offenbar Vergnügen. "Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheisse", schreibt Mozart im Juli 1783 in einem Brief.

Unter diesem Aspekt wird man keinen Furz für sich behalten. Man rückt unbeschwert heraus, was man hat. Und das Lustigste an Mond/Pluto ist die Tatsache, dass unsere gewohnte und vielfach gewöhnliche Sichtweise vollständig auf den Kopf gestellt wird. Gehört es doch zu unseren ältesten Gewohnheiten, Gefühle in Verbindung mit dem Herr der Unterwelt, also Gefühle im Zusammenhang mit Pluto, am ehesten und am liebsten im Sinne einer "Mördergrube" zu beschreiben. Falls wir überhaupt jemals davon reden wollen, denn meistens tun wir das ja nicht. Wir reden viel lieber drum herum. Oder oben darüber hinaus. Mit dem absolut exakten Aspekt von Mond und Pluto im Horoskop zeigt uns das Genie auch noch, dass wir sogar in die verkehrte Richtung beten, denn: 

Alles Gute kommt von unten! 

Abbildung unten: Horoskop von W. A. Mozart 27.01.1756 Salzburg um 20 Uhr  

 

      

Der Mond (17.°42 Schütze) befindet sich bei Mozart in einer absolut exakten Konjunktion mit Pluto (17.°45 Schütze). Das ist null Grad Orbis: die Energien von Mond und Pluto verschmelzen ineinander und werden somit identisch. Das schnellste und das langsamste Gestirn standen beisammen. Am Lauf des Pluto im Verhältnis zum Lauf des Mondes konnte man sich denken, wie lange er damit leben würde - eine Ewigkeit! Seine Gefühlswelt ist unsterblich geworden. 

Nun mögen Einzelne zu Recht behaupten, dass sie in ihrem Horoskop ebenfalls eine Mond-Pluto Konjunktion hätten. Allerdings mit 8°, 3°, 2° oder nur einem Grad Orbis. Aus der Progression wissen wir aber, dass der Kosmos keinen Orbis zulässt, er arbeitet exakt. Konjunktion ist also nicht gleich Konjunktion, denn um eine solche handelt es sich erst, wenn tatsächlich eine Verschmelzung der Energien stattfindet. Wie es bei Mozart der Fall ist. Schon die Möglichkeit einer solchen Konjunktion ist daher nicht gross, sie ist äusserst selten. Und dann kämen da noch die anderen Konstellation (siehe unten) dazu.

Da der Mond-Pluto Aspekt absolut exakt ist, werden selbstverständlich auch alle Achsen mit Beteiligung der beiden Gestirne exakt ausfallen. Und hier brauchen dann nur noch wenige andere ebenfalls exakt beteiligt zu sein, damit extrem starke Populationen entstehen, die jeweils eine enorme Wirkung haben - im Guten wie im Schlechten.     

Der Aspekt selber im 4. Feld wie auch die Exaktheit sind massgeblich für sein gefühlsbetontes seelisches Schaffen. Das 4. Feld zeigt ihn im Schlaf, wo er in der Spieglung vom 9. Haus seine Träume als Wirklichkeit empfangen hat. Er konnte dieser, seiner Seelenarbeit gar nicht entrinnen. Damit gehört Mozart zu den Wenigen, die der Menschheit etwas geschenkt haben, was sich mit Worten gar nicht beschreiben lässt.  

Mozart ist auf dem Kopf gegangen: Wo immer gerade der schnell laufende Mond sich befand, war auch der langsamste Planet, Pluto, mit im Spiel. Der Mythos von Orpheus in der Unterwelt hat wirklich Gestalt angenommen.   

Und nun muss man sich kurz vorstellen, dass mir astrologische Besprechungen von Künstlerhoroskopen in Büchern vorliegen, wo selbstverständlich auch das Horoskop von Mozart - auf drei-vier Seiten - besprochen wird, ohne dass dieser eine Aspekt auch nur ein einziges Mal erwähnt wird! Sogenannte Astro-Analyen über Mozart - und Mond/Pluto fehlen! Der Aspekt wird einfach gar nicht erwähnt. Dafür findet man eine Menge anderes Brimborium und komplizierte "Hinweise" auf seinen Erfolg und seinen Ruhm. Auf diese Weise versteht man dann plötzlich umso besser, weshalb Astrologen im Horoskop von Adolf Hitler einst den "auserwählten Führer" sehen konnten (der natürlich nicht Mond/Pluto hatte, dafür aber eine ganze Menge anderes).

*

 

Das Geburtshoroskop von Mozart auf der Linie

Wolfgang A. Mozart wurde am 27.02.1756 um 20 Uhr in Salzburg geboren.  

Schon auf der ungeteilten Linie von 360° Grad (180° oben durch und gebrochen 180° unten zurück) findet man in Mozarts Horoskop vier absolut exakte Gestirnsbilder. 

(Abbildung unten: Von rechts nach links)

Der Aszendent steht exakt im Gegenbogen von Jupiter, es ist eine Spiegelkonjunktion. 

Der Ascendent steht in einer Konjunktion mit dem Mondknoten (gegenüber steht der Uranus in Opposition). Jupiter und Mondknoten stehen ebenfalls in einer Spiegel-Konjunktion. Dazu die exakte Mond - Pluto Konjunktion. Und Saturn und Lilith stehen ebenfalls in einer direkten Spiegelung (als Konjunktion).

 

Ferner hat Mozart eine Sonne-Merkur-Saturn Dreier-Konjunktion im Horoskop. Als Kinder nervten wir uns oft ob diesem fleissigen Tüderüü-tütütütütüüüü und Tüderüü-tütütütütüüüü - es hatte irgendwie etwas Belehrendes, Autoritäres, verbreitete die Stimmung von Meisterschaft, war zudem nicht Unaufdringlich und war dann auch noch: Mozart. 

Und dann wird auch Uranus im 7. Haus eher ungern gesehen, weil man sich in der Regel angreifen lässt, um darauf selber mit geballter Kraft zurück zu schlagen - eine Prozess-Konstellation. Ausserdem zeigt der Ausdruck eine vorübergehende Erscheinung an, eine kurzlebige Sache. Mozart flog dann auch schon mal die Treppe herunter, wurde vor die Türe gesetzt. Und alt ist er und seine Musik auch nicht wirklich geworden: seine Musik bleibt, wie er selber, ewig jung. Als lebendes Phänomen verlies Mozart die Welt relativ früh, dafür war er schon sehr alt, als er ihr Licht erblickt hat. Bei Sonne Konjunktion Saturn und Merkur, braucht man nicht mehr zu sagen: "Übung macht den Meister!" Der Meister spielte vom ersten Tag an und überlies das Üben anderen.   

Den Willen (Uranus) im 7. Feld erträgt man aber auch von einen Genie nicht zu jeder Zeit. Es bleibt selbst beim besten Willen etwas Willkürliches haften. Auch dann, wenn die Willkür in diesem Fall Flügel erhielt und die Schwingungen sich an der Oberfläche in Lust und Freude auflösten. Der Wille blieb. Man kam einfach nicht an ihm vorbei! Später war man dann wieder unendlich froh darüber, die Tiefe als Herkunft des Vernehmlichen brachte den Menschen Trost in der Not.  

*

Was bedeutet es also letztlich, wenn man von Mozart sagt: "Er war eine Genie!"  Nach seinem Horoskop bedeutet es, dass er nicht zu den Anderen hinauf geschaut hat. Das reicht. Er war ein rücksichtsloser Musiker und ein rücksichtsvoller Mensch. Wenn man aber das eine sein kann, weil man das andere ist, liegt darin etwas Unwiderstehliches. Er wird uns weiter verfolgen - begleiten auch.  

Abbildung unten: 

Mozart starb plötzlich im Alter von 36 Jahren.

Gestorben am 05.12 1791 in Wien

Die Achse von Mars/Saturn stand in seinem Geburtshoroskop im Gegenbogen exakt auf dem Geburts-Uranus. Dies lässt auf einen plötzlichen Tod schliessen. 

Der Abstand der Geburts-Sonne zur Mars/Saturn-Achse beträgt bei Mozart 36° Grad. 

Im Alter von 36 Jahren mit einem Sonnenbogen von 36°.09 erreichten sich beide Punkte gegenseitig: Die progressive Sonne gelangte zusammen mit dem Merkur auf die Achse Mars/Saturn der Geburt. Und die um die Sonnendistanz vorgeschobene Mars/Saturn Achse erreichte umgekehrt die Geburts-Sonne und Merkur. (unten grauer Strich in beide Richtungen 36°,00 Grad Abstand). Als dieser Abstand von der Sonne mit 36°,09 Grad zurückgelegt war, starb Wolfgang Amadé Mozart plötzlich in Wien. 

Seine Mond-Pluto Konjunktion vorgeschoben hatte zu diesem Zeitpunkt seinen Geburts-Meridian erreicht. Der Meridian umgekehrt diese Geburts-Konjunktion.

 

In der Sekundär-Progression, die wir ein andermal zeigen, spielt übrigens die Achse Mars/Neptun, für Gift und Vergiftung, eine Hauptrolle. Beim Gerücht und Mozarts eigene Vermutungen auf eine willkürlich herbeigeführte Vergiftung braucht es sich somit  keineswegs - mit Sicherheit - um abwegige Fantasien zu handeln.   

Abbildung unten:

Die Erd-Direktion

am 05.12.1791

Der Aszendent und der Meridian der Erd-Direktion sind immer aufschlussreich, bei wichtigen Ereignissen stehen sie dem Geschehen entsprechend markant. Der Aszendent der Erddirektion hatte bei Mozart exakt den Geburts-Saturn erreicht als er starb. 

Der Meridian stand in diesen Monat ebenfalls beim Saturn (Erd-Direktion). Dies ist so nur einmal möglich im Leben. 

(Nach ungefähr 51 Lebensjahren werden AC und MC der Erddirektion wieder deckungsgleich mit ihrem Geburtsstand. Das war bei Bush und Co, und anderen Jahrgängern der 68iger im Herbst 2001 der Fall - so ungefähr im September. Das gilt auch für Staatshoroskope, deren Gründung in die Jahre zwischen ende 1946 bis 1948 fiel). 

31.1.2006 - Edgar Valentin Flückiger  (c) Zitate aus dem Buch der Triebwelt v. gleichen Autor 

 

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