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Auf den ersten Blick hat
Edmund Stoiber gerade am Wahltag die
"besseren" Transite. Besser in dem
Sinne, dass er beispielsweise einen am Tag
genauen exakten grossen Aspekt vom Jupiter im
Transit auf seine progressive Sonne erlebt. Es
ist eine Opposition, doch beim Expansionsprinzip
des Jupiters ist dieser Winkel ein grosser und
genauer Aspekt, der auch Erfolg und Beliebtheit
fördert.
Ganz anderes erlebt der Kanzler den Wahltag. Es
sind nicht weniger als 3 Quadrate, die sich exakt
auf der Achse der progressiven Sonne des Kanzlers
auslösen! Dazu sind es noch harte Beteiligungen
eher unverträglichen Planeten, aus denen sie
sich bilden. Nämlich die traditionell
gefährliche Energie von Mars/Saturn und die
Achse der höheren Gewalt von Sonne/Pluto. Sie
stehen in Quadrat und Opposition zu Schröders
progressiven Sonnenachse und deuten dort ein
Ereignis an, das mit Gewalt und Ohnmacht
verbunden ist.
Man wird sich also mit Recht fragen, warum sich
der Sterndeuter jetzt nicht dazu entschliesst,
den Bewerber Stoiber zum Sieger der Wahl zu
erklären? Einige Astrolog/innen werden sagen,
dass bei derartigem Stand der Dinge mit der
Favorisierung Schröders gewissermassen ihre
astrologischen Regeln gebrochen würden. Einige
bekundeten bereits schon, dass eine Prognose
aufgrund des rückläufigen Merkurs gar nicht
erstellt werden könne, - zugegeben, dies ist
auch einfacher!
Ich möchte deshalb erklären, auf welche Weise
ich zu einem anderen Resultat gekommen bin. Dabei
gehe ich davon aus, dass man für erstrebenswerte
Dinge, die man beinahe schon naturgemäss
anstrebt, auch durchaus guter Transite bedarf.
Die Macht strebt aber nicht jeder automatisch an,
und wenn sie zur Ohnmacht wird, erst recht nicht.
Zu sagen, dass der mit der schlechteren
Konstellation gewinnt, ist jedoch ebenso falsch,
denn dann hätte Helmut Kohl 1998 gegen jeden
(auch gegen Schröder) gewinnen müssen.
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