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Der
Europäische Zankapfel
Der
Apfel fällt nicht weit vom Stamm,
...allerdings
so weit er kann!
1
Minuten - Prolog:
Eris, die Göttin des
Schicksals warf einst einen Apfel namens "Golden Delice" in den
olympischen Götterhimmel. Sie tat es mit der Weisung: dass der Goldene
Apfel der Schönsten gehören solle! Damit säte sie Zwiespalt unter den
Göttern, die sich nicht für eine einzige Schöne entscheiden wollten.
Sie waren vielfältig, nicht einfältig. Es gab damals noch keinen
Einheitsapfel.
Deshalb liessen die
Götter einen Hirten darüber urteilen, wem der "Golden Delice"
zustehen solle? Der Hirte hiess Paris. Er entschied sich für
Venus-Aphrodite, womit er die Göttin der Liebe zur Göttin der Schönheit
kürte, die er mit seiner Wahl zur ersten Schönheitskönigin machte.
Die Folgen dieser
Geschichte sind bis ins Detail bekannt: Troja ist mit Haut und Haaren
untergegangen. In einer Schlacht, in der es um die Schönheit von Äpfeln
ging. Toja fiel, und die trojanischen und griechischen Krieger starben,
weil sie den schönsten Apfel haben wollten. Er hiess: Schöne Helena.
Nach Eris wurde er "Golden Delice" genannt.
Troja lag in der
Türkei, das heute der EU beitreten möchte. Paris hat als Hirte den
Europäischen Stier besiegt, bevor es zur Schlacht um Troja kam, zu der
alle Völker und Helden aufgerufen waren. Der Vorsitz der EU hat derzeit
Paris. Die Schlacht um die Schönheit der Verpackung findet statt. Troja
hat sich ausgeweitet, die Mythen der Menschheitsgeschichte lassen ihre
Spiralen drehen.
Die
Einheit des "Golden Delice"
Auf dem Europäischen
Markt gab es noch vor kurzem gegen 3000 verschiedene Apfelsorten. Diese
Vielfalt an Äpfel und Geschmäcker garantierten uns an jedem Ort die
Auswahl an Äpfeln - und Namen.
Vor Bestehen der
Europäischen Union (EU) wurden noch insgesamt 190 Apfelsorten in
Deutschland, der Schweiz und Österreich offiziell auf dem Markt
angeboten. Mit Frankreich und Italien kamen noch zusätzliche hinzu.
Doch
nach dem Untergang der Rassenhygiene, brach die Artenhygiene an!
Weil jetzt die
Rassen zusammen kommen, werden die Arten gesäubert.
Die Vielfalt der Äpfel
änderte sich durch eine Gesetzgebung der EU. Es wurde geschmackloser in
Europa. Die Damen und Herren der Europäischen Dachorganisation einigten
sich nämlich darauf, die Sprache von ihren vielen Namen zu säubern. Man
merke: Für sie waren Äpfel Namen! In dieser Form wurde die Artenhygiene
erstmals gesetzlich angeordnet und vollzogen. Darauf dämmerte allmählich
"die Vielfalt der Einfalt" heran. Es kam damit zum ersten Akt
ohne Biss, dem wir später als Aktie ohne Biss wieder begegnen sollten.
Die Rassen Europas wollen in der EU zusammen finden, dazu sollten sie an
der Börse Tuchfühlung aufnehmen, um gemeinsam ihr Machtpotential zu
demonstrieren. Aber die Arten spielten nicht mit, sie kippten in die
Ohnmacht über. BSE und MKS haben Zähne gekostet. Es wäre ja auch
komisch, wenn traumatisierte Menschen, die beim Essen plötzlich zögern
müssen, an der Börse ebenso plötzlich Mut zeigen würden.
- Der Reihe nach:
Seit der neuen
Gesetzgebung gegenüber Äpfeln, gibt es auf dem gesamten Europäischen
Markt noch zehn Sorten davon! Die Schöne Helena, also der "Golden
Delice" führt sie an. Aber nun duften die Äpfel nicht mehr. Sie
sind einfältig geworden, weil ihnen die Vielfalt entzogen wurde. Die
Damen und Herren einer Dachorganisation schrieben dem europäischen
Verbraucher per Gesetz Geschmacklosigkeit vor.
Den Hauptanteil der
Geschmacklosigkeit züchten nun Monokulturen heran. Sie wurde mit
Eingriffen und Gift zu schönen Designer-Äpfel stilisiert. Damit wurde
der Einheitsapfel global. Nun hiess es: Apfel ist Apfel. Damit basta!

Dies sagt schon beinahe
alles auch über den EURO aus.
Der Einheitsapfel
stand Pate für die Einheitswährung
Aus einer Vielfalt von
Äpfeln wurde ein einheitlicher Apfel kreiert. Die Vielfalt auf den
Bauernhöfen wurde durch Legebatterien und Tierfabriken ersetzt. Aus der
Vielfalt von Währungen wurde eine Einheitswährung geschustert, die man
heute EURO nennt. Als sie nicht schnell genug kam, gab man sich auch mit
Wertpapieren zufrieden.
Und nun muss man sich
vorstellen, was all dies bedeutet.
Wie es den Äpfeln
erging, ergeht es ja jeden Tag auch anderen Lebewesen. Und als Menschen
sind wir ebenfalls an diese Kette von Lebewesen gebunden. Jeder Landstrich
kannte einmal verschiedene Gewürze, die regional wuchsen und verwendet
wurden. Dann tauchten jedoch die Super-Würzmischungen auf, die man
einflog, damit der Koch von seinem Brei nichts mehr wusste. Schon der
Preis für Pflanzen und Weg, die der Super-Einheitsmischung zugrunde
liegt, ist beleidigend billig. Die regionalen Kochbücher werden nun
weiter gedruckt, doch stehen inzwischen Hieroglyphen und Behauptungen
drin, weil dem Verbraucher die realen Zutaten fehlen. Hier wird erst leise
erkennbar, dass damit die ganze Natur am öffentlichen Kopftopf der
Politik schamlos beleidigt wurde. Diese Tatsache sieht man noch besser,
wenn man in diesen Topf hinein sieht.
Stellen wir uns vor:
Der EURO sei ein Einheitsapfel!
Und einen Brei, den man
aus Einheitsäpfeln anrichtet, nennt man einen Einheitsbrei.
Die Einheitwährung
ergibt den Einheitsbrei. Man kann ihn nicht essen. Man wird nicht
glücklich davon. In der Realität entpuppt sich, dass wir uns selber
aufessen dabei! Nicht mehr die Einheitswährung ist nun das Problem,
sondern das Problem begann schon dort, wo Vielfalt gegen Einfalt
eingetauscht wurde. Es setzte eine Kette von Folgewirkungen in Gang. Weil
die Kette ein Wurmfortsatz ist, hat das Schicksal von jedem Apfel direkt
mit dem Schicksal des EURO zu tun. Und das Leben von jedem Rind und jeder
Sau, hat direkt mit dem Schicksal des Bauern und des Konsumenten zu tun.
Ihr gemeinsames Schicksal wiederum färbt auf uns alle ab.
Als die
Spirale der Ernährungskette zum Wurmfortsatz wurde
Zwar wird dem Bauer
nicht verboten, weiterhin seine «Berner Rosen» zu züchten. Er darf auch
Schafe aufziehen. Doch wenn die Verteiler nach dem «Golden Delice»
verlangen, weil sie sie nur noch diesen Namen auf ihrer Liste finden,
sieht er sich gezwungen, seine «Berner Rosen» selber zu essen - oder zu
verhungern. Also wendet er sich jetzt dem Einheitsapfel zu. Und
schliesslich muss der Bauer: "Rinder in Masse züchten, um mit der
Einfalt zu überleben, weil ihm die Gesetze der EU gar keine andere
Möglichkeit lassen", (Bärbel Höhn, Deutsche Umweltministerin).
Diese Vorschrift hiess aber real: vom "Golden Delice" zum
"Goldenen Kalb"!
Der
Wahnsinn vom Goldenen Kalb wird jetzt den Rindern zugeschoben, indem man
ihn "Rinderwahn" nennt. Und nebenbei reden wir weiter vom
"Lieben Gott" und vergessen ungeniert alle seine Geschöpfe! Der
Mensch ist einsam geworden, seit er nur noch einen einzigen Gegner hat,
der er selber ist. Er sieht die alte Auseinandersetzung nicht mehr und
schafft daher jeden Tag neue.
Auch beim EURO sollten
nun viele Geldsorten (wie die Äpfel) auf eine einheitliche Währung
reduziert werden, die damit stärker sein würde. Weil diese Kompilierung
tatsächlich aber eine Beschneidung und Verarmung der Vielfalt (der
Triebwelt) darstellt, wird sie statt dessen ständig schwächer und
schwächer. EURO heisst auch Triebwelt, und wenn man aus der Triebwelt
eine Einheit macht, drückt man sie zu Boden. Nur der Bodensatz wird dann
wieder vielfältig, was oben herauskommt, ist aber aus Einfalt geborener
Schwachsinn.
Der
Nährboden der Schwäche:
Mit der Währung wird
die Triebwelt direkt am Nabel geschwächt. Das heisst, über das
spirituelle Symbol des Geldes, wird die Vielfalt der Triebe kontinuierlich
reduziert und vernichtet, weil ihre Impulse zugunsten der alleinigen
Triebrichtung unseres Willens willkürlich aus der Welt geschafft werden.
Vom Einheitsbrei dieser Triebrichtung haben auch die Rinder gefressen, als
sie ihre eigenen Verwandten zum Frass vorgesetzt bekamen. Sie seien darob
«wahnsinnig» geworden! Als Unberührbare wurden sie von uns in die
Unterwelt (zur Hölle) zurück geschickt. Der Prozess, der damit begann,
nennt man:
Einfalt
kontra Vielfalt
Über die
marktwirtschaftliche Philosophie der Einheit, stellt der Wille seine
eigene Richtung gegen alle anderen Triebe an. Auf diesem Weg
vereinheitlicht er Äpfel und Währungen, er fusioniert sie zu einem
Einheitsbrei. Dies hat zur Folge, dass auch Berufe und Ideen einfach
ausgeschaltet werden, womit wiederum auch Firmen auf der Strecke bleiben,
wenn sie nicht mit anderen zusammen gehen. Es kommt also zu Fusionen und
"feindlichen Übernahmen", um auch auf einem einfältigen Markt
bestehen zu können. Und damit gelingt die gigantische Vereinheitlichung
der Einfalt.
Die
Gigantische Einfalt
Die Fusion von Giganten
einer Branche, hat im Zusammenschluss eine gigantische Einfalt zur Folge.
Das heisst mit anderen
Worten: Aus der Vielfalt kommt es zur Einfalt, die durch ihre Grösse
jetzt sogar stets noch mächtiger wird! Also stehen wir jetzt vor einer
wahrhaft mächtigen Einfalt da. Sie wiederum hat eine unnatürliche
Verarmung aller Lebensebenen zur Folge, die aber absolut folgerichtig ist,
weil sie im Bauch anfängt und sich schliesslich auf allen Ebenen
auswirkt. Die Rinder, die davon gegessen haben, sind "nur" ein
Zeugnis davon.
Erfahrungsgemäss kippt
aber jedes Prinzip zuletzt wieder in sein Gegenteil um.
Man fragt sich jetzt
also, an welcher Stelle dies hier geschehen wird?
Auf welche Weise kann
uns die Verarmung noch reicher machen?
Eine Antwort darauf
kann man geben, weil sie bereits sichtbar ist.
Aktien
als Wurmfortsatz
Das Überkippen eines
Prinzips - in diesem Fall der menschlichen Willensrichtung, die alle
anderen Triebe auszuschalten versucht - ist zur erneuten Harmonisierung
und Wiederherstellung ausgewogener Verhältnisse in der gesamten Triebwelt
notwendig und wichtig. Auch in diesem Fall findet sie nur virtuell statt,
da uns die realen Ressourcen fehlen, weil der spirituelle Reichtum bereits
dem Einheitsbrei intellektueller Auslegung geopfert wurde. Die scheinbare
Harmonisierung geschieht also dadurch, dass der Käufer und Verbraucher
vermittels Aktien und Gewinnnbeteiligung in den Kauf und Verkauf des
Einheitsbrei`s eingebunden wird! Der Käufer, Verbraucher und Nutzer, wird
nun Verkäufer, Hersteller und Besitzer zugleich.
Dieser Wurmfortsatz ist
damit selbst zur Spirale geworden.
Damit wird die letzte
Ressource der Marktwirtschaft, die sich in den Verbrauchern darstellt,
angegriffen und ausgehöhlt. Die potentiellen Verbraucher kaufen und
verbrauchen jetzt das, was sie selber erzeugen, um gleichzeitig reich zu
werden davon! Das heisst, sie sind am Gewinn beteiligt, den sie essen.
Damit stehen wir vor der restlosen Erfüllung aller Wünsche, die sich
selbst nichts mehr übrig lässt!
Der Verbraucher isst
als Konsument jetzt den Einheitsbrei, um nicht nur dafür zu bezahlen,
sondern um als Erzeuger und Aktionär gleichzeitig auch noch Gewinn zu
erzielen. Das heisst, der Verbraucher isst sich jetzt buchstäblich selber
auf!
So weit hat uns der
Kreislauf unserer Gedanken gebracht.
Vom
Herkuleswahnsinn zum "Rinderwahn"
Es ist nun exakt wie
bei den Rindern, denen wir Rinder (Rindfleisch, das uns nicht hell genug
war) gefüttert haben, bis sie angeblich "wahnsinnig" wurden.
Den Rindern bekam der unfreiwillige Kanibalismus am Einheitsbrei ihrer
Artgenossen nicht. Und es ist der Herkuleswahnsinn des menschlichen
Willens, der uns ebenfalls nicht bekommt, wenn unsere Willkür jetzt noch
dazu imstande ist, den eigenen Wahnsinn auf die Triebwelt zu projizieren
und die Natur in den Rindern des "Wahnsinns" zu bezichtigen.
Herkules wird im Mythos als Rindfeischesser geschildert, der kriegerische
Humanist ass, was blutete, bisweilen war er auch mit einem Huhn zufrieden.
Die Medien sind hierbei
am stärksten vom Herkuleswahnsinn befallen, ihre Meldungen vom
"Rinderwahn" sind beschwichtigende Untertreibungen, Lügen, die
den Holocaust der Tiere auch noch auf die Opfer abwälzen! Tatsächlich
waren die Tiere so wehrlos, wie die Millionen von Opfer, die in Gulags und
Konzentrationslagern getötet wurden. Also müssen die Schuldigen -
nämlich wir alle! - diese Tatsache auch beim Namen nennen! Wie die
Konzentrationslager unter Lenin, Stalin und Hitler. Der Herkuleswahnsinn
unserer humanistischen "Ichgefühle" ist schuld am Tod von
Millionen Tieren, die wir jetzt verrückt und wahnsinnig nennen, weil sie
sich nicht dagegen wehren konnten. Wenn dies kein Thema wird, holt uns die
Tatsache ein, dass wir dann allesamt übergeschnappt sind...
Man soll den Tieren ein
Denkmal setzen. Man soll die Buchstabenreihe "Rinderwahn" als
künftige Auslegung eines Verbrechens verbieten! Wir dürfen uns nicht
mehr mit einer unsozialen Worthülse gedankenlos gegen die Schwächsten
dieser Erde richten! Wir müssen dies tun. Die verantwortlichen Medien
sind aufgerufen, dafür ein Beispiel zu geben.
Die
Börse der Kannibalen
Auch wenn sich das
Europäische Reich wieder einmal ausweitet, Belgrad soeben wieder
bombardiert wurde, die Kamine wieder rauchen, weil nun die stummen
Kreaturen verbrannt werden - wird man als Aktionär und Teilhaber an
Gewinnen aus dem Einheitsbrei nicht automatisch Erzeuger. Das heisst, der
Lieferant wird nicht Bauer, der Vertreiber nicht Handwerker, der Aktionär
nicht kreativer Mensch. Auch der Schweigende ist Mitwisser. Und als Esser
ist man Teilhaber am Markt geworden, der sich nun ob dem Verdauten
aufbläht, damit wir das Verdaute als Gewinn betrachten.
Genau damit wird aber
die Verarmung an kreativen Prozessen wie vorprogrammiert wieder
harmonisiert. Wir müssen unserern Schatten im Verdauten jetzt als Gewinn
betrachten! Der Gewinn ist gross, denn es scheint nichts mehr zu geben,
was der Mensch nicht verdauen kann.
Der
Reingewinn des Unreinen und Verdauten
Ist es nun unser
Reingewinn, oder der Preis, den wir zahlen müssen? Sich vom Einheitsbrei
in Form eines Gewinns zu ernähren, bedeutet doch, dem Schatten des
Schattens zu gehören. Es ist ein willkürlicher Pakt, der uns zwingt, den
Abfall des Lichts anszustreben, um ohne Dunkelheit zu überleben, derweil
die Produktion des eigenen Abfalls immer schwächer wird. Aber noch leben
wir von Nestlé und Novartis Aktien, so lange wir auch ihre Produkte
verdauen, bis wir alle "keinen Biss" mehr haben. Als Teilhaber
und Aktionär der Verarmung, wird der Mensch so einfältig, wie die
Lebensmittel, die er serienmässig herstellt und gedankenlos verzehrt. Er
muss materiell zerkauen, was er während dem Verdauen spirituell gewinnen
will. Und auf diese Weise beschränkt sich seine Spiritualität gerade
noch aufs Geld.
Der
Crash, der sich hinzieht
Was aber so aussieht,
als gäbe es am Schluss keine Verlierer mehr, bedeutet in Wahrheit, dass
es am Ende nichts mehr zu gewinnen gibt. Der Crash ist der, dass dem
Menschen zuletzt die Ressource der menschlichen Kreativität fehlt. Der
menschliche Wille hat sich am Ende über die willkürliche Sozialisierung
und Gleichstellung von Erzeuger und Verbraucher selber verzehrt. Jetzt
kann nur wieder um Prämien für das tote Tier gefeilscht werden. Um diese
makaberen Kopfgeldprämien geht es derzeit in der EU.
Da bekannt ist, dass
Kranken- und Pensionskassen mit Aktien bei Chemie-Multis stillschweigend
beteiligt sind, kann man die Sache vom Einheitsbrei mit diesem beliebigen
Beispiel neben vielen anderen abschliessen: Die Krankenkasse, die via
Chemiekonzerne von der Krankheit lebt, kann materiell bestehen, doch weil
sie jetzt auch Krankheiten produziert, damit ihre Existenz gesichert
bleibt, stirbt ihr spiritueller Wert in der Gesundheit ihrer Versicherten
dahin.
In diesem Sinne, Samen!
- pardon: Amen!
(c) bei Apollon Edition /
Auszug aus dem Buch der Triebwelt "Triebefiebel" von Edgar
Valentin Flückiger
-
BSE -
Bloss
noch Symbolisches Erleben
Ein Beispiel von
der Leere der Häuser
Das bereits schon
Verdaute macht uns zu Wiederkäuern, die am Herkuleswahnsinn kranken, weil
sie nicht einmal den Sinn vom "Rinderwahn" wirklich zur Kenntnis
nehmen. Erneut mistet Herkules die Ställe der Rinder aus.
Wenn
unsere Anstrengungen in Richtung unseres äusseren Ansehens und
finanzieller Bereicherung klappen, funktioniert unser 10. Haus im Horoskop
prächtig. Folglich sammelt sich umgekehrt im 4. Haus der tiefere Sinn an,
gerade wenn einmal solche Anstrengungen nicht klappen. Dieses Haus ist in
der westlichen Welt beinahe leer. Es ist einerseits geleert worden, und es
hat sich andererseits nichts mehr darin angesammelt. Man kann dieses Haus
mit den Gräbern der Pharaonen vergleichen oder mit den Goldgruben, die
vollends ausgeplündert wurden, aber auch mit den Ölquellen, die geleert
werden. Oben sind dadurch Königreiche entstanden, die Unterwelt ist
dadurch zum Armenhaus geworden.
Die
Anpassung, zu welcher die "untere Welt" gezwungen wird, erkennt
man derzeit im wahnsinnigen Steuererlass für Millionäre (zu denen Bush
als Drahtzieher selber gehört), und in den Kopien ähnlich totaler
Verordnungen in der EU, die laut der Deutschen Ministerin Bärbel Höhn
(am 26.2.auf Sat3) "die Schuld an der BSE Krise trügen. Sie haben
die Bauern direkt zur unkontrollierbaren Massentierhaltung gezwungen,
indem sie Preis und andere Möglichkeiten zerstörten". Diese
rigorose Übergeordnetheit drückt sich aus in Gesetzen. Wir kommen
sogleich darauf.
Die
Gründe der kollektiven Leere sind erklärbar: den man kann feststellen,
dass unsere Anstrengungen in Richtung äusseren Ansehens immer klappen
müssen, selbst dann, wenn es ganz anderes zu tun gäbe. Gefahren wie BSE
oder AIDS werden öffentlich thematisiert, um den Markt der Infos zu
beleben. Doch die Medien halten schnell wieder dagegen und harmonisieren
solche Themen an der Oberfläche: indem sie just lieber von einem
Rosenkrieg (der Beckers) oder vom Schneefall (eines Herrn Daum) oder
wirklicher Vögel berichten, um uns ins Königreich der Erscheinungswelt
zu führen.
Von
den Beckers wissen wir inzwischen alle genug. Dass ein mit edlen Orden
ausgezeichneter Schafzüchter in Österreich durch verseuchtes Futter
seine gesamte Schafherde töten musste, erfahren wir nicht. Das
Königreich an der Oberfläche muss weiter ausgebaut werden. Die heutige
Nachricht (27.02.00) lautet fast schon gewohnt, dass in Frankreich und
Spanien gerade Mal wieder 30'000 Schweine wegen der Maul- und Klauenseuche
verbrannt wurden.
Buchstäblich
wie im Mythos misten wir als Nachfahren des Herkules die Ställe der Tiere
aus. Es verwundert nicht, dass unsere Ignoranz, die Sender wie RTL, Pro7
und andere authentisch bebildern, in Wirklichkeit auf Wirbelstürme,
Orkane, Erdbeben, Vogelgrippen und Seuchen angewiesen ist. Es müssen
grosse "Kicks" her, damit ein derart betäubter Bauch überhaupt
noch etwas spürt! Das bereits schon Verdaute auf RTL oder n-tv macht uns
zu Wiederkäuern, die am Herkuleswahnsinn kranken, weil sie noch nicht
einmal die Ursache vom "Rinderwahn" wirklich erkennen wollen.
Also
wiederholen wir: Wenn unsere Anstrengungen nach äusserem Ansehen klappen,
funktioniert unser 10. Haus, während sich umgekehrt im 4. Haus der
tiefere Sinn ansammelt, wo solche Anstrengungen umsonst sind. Bei einem
Baum werden diese beiden energetischen Richtungsströme sichtbar, wenn
seine Krone einerseits Früchte trägt, die er dann wieder verliert, und
andererseits, wenn sein Stamm von Wetter und Stürmen gerüttelt wird und
standhalten muss, um seine Festigkeit unter Beweis zu stellen.
Das
heisst nun, dass sich oben aus uns selbst heraus Etwas manifestiert, das
wir verlieren, um uns wieder zu spüren. Oder aber, dass die Ereignisse
von unten kommen, wenn wir dort nichts mehr spüren, wobei das Fehlende
jetzt als Verordnung von oben ins Leben gelangt. Für das Fehlende
(Neptun) und die Verordnung (Saturn) gegen Verfehlungen, stehen Saturn und
Neptun zusammen, die sich begegnen.
Das
Beispiel des Baumes zeigt: Früchte tragen oder Kinder gebären, vollzieht
sich in Richtung Selbstaufgabe, und zwar vermittels der konkretesten
Selbstdarstellung, die es überhaupt gibt. Die Energie fliesst - scheinbar
paradoxerweise - über den Akt der Selbstdarstellung (mit einem Kind oder
Werk) von oben aus Haus 10 wieder nach unten zu Haus 4.
Umgekehrt
stösst die Energie von unten (Haus 4) nach oben (Haus 10), wenn uns die
Kraft zur eigenen Selbstdarstellung in einem äusseren Erfolg fehlt. Es
kommt dann auch nicht zur Selbstaufgabe (durch ein Kind, ein Werk, eine
Tat, eine Frucht, usw.), womit das Ereignis nicht erfahren wird und seine
Energie unerlöst bleibt, weil wir keinen lebendigen Kleber für ihren
Auftritt finden. Wie können sie also trotzdem ins Leben gelangen? Es
geschieht in symbolischer Form, in Gestalt einer Verordnung - in einem
übergeordneten Gesetz.
Wenn
unsere Energie keinen individuellen Ausdruck mehr findet, schliesst sie
sich einem kollektiven Strom an, der sich allein durch seine Existenz
Eindruck verschafft. Wenn die Energie also nicht Leben erschafft, erlebt
das Leben statt dessen eine symbolische Schöpfung. Das Erschaffen
symbolischer Geschöpfe ist ein abstrakter Prozess, der sich abseits des
Lebens vollzieht, womit folglich gerade seine Auswirkungen auch
schicksalhaft sind. Damit das Unerlöste eine Existenz hat, die es so
lange beibehält, bis es erlebt und als Schicksal gelebt wird, meldet sich
das Ungeliebte und Fremde kollektiv zu Wort, indem es einfach eine andere
Form der Darstellung benutzt. In den höchsten Formen werden sodann unsere
tiefsten Bedrängnisse offenbar, an höchster Stelle sollen unsere
tiefsten Gefühle erhört werden, in den höchsten Ämtern schlagen unsere
bedauernswerten Wurzeln aus, damit das Hohe mit dem Tiefen sich vermählt.
Aus
der blockierten Energie wachsen nun Symbole in Form von Gesetzen in den
Himmel, die selbstverständlich gerade unsere innere Unerlöstheit wieder
schützen sollen. Dieser Schachzug gegen das Leben geht schon deshalb gut,
weil unerlöste Energien ständig beschwichtigt werden wollen. Und da sich
das Unerlöste - im Zustand der Unerlöstheit - vital nicht berühren
lässt, muss die Beschwichtigung auch von oberster Stelle geschehen, das
heisst vom 10. Haus aus, in Form von Regeln, Regenten und Gesetzen. Was
nicht erlöst werden kann, bindet uns nun. Und die Energie, die nicht ins
Leben gelangt, bindet uns somit ans Schicksal. Die Symbole des Schicksals
aber sind unsere Gesetze.
Ein
aktuelles Beispiel hierzu:
Als
am 25. 11. in Deutschland ein Fall von BSE ("Rinderwahn")
nachgewiesen wurde, brach schon am Tag darauf der Input der
Telefonzentrale des Agrar-Ministeriums wegen totaler Überlastung
zusammen. In Radio und Print-Medien wurden der Öffentlichkeit neue
Telefonnummern bekannt gegeben. Die Grünen wollten noch am gleichen Tag
ein neues Gesetz verabschieden. Doch die oberste Stelle in Haus 10, die
Regierung selbst, hatte bis zu diesem Datum nichts von BSE bemerkt! Das
Deutsche Fleisch galt offiziell als sicher. Der Alarm kam von unten
zustande, jemand hatte etwas gespürt, oben wurde jetzt sofort ein Gesetz
daraus gemacht. Die Energie von ganz unten kann sich nun auf der
Darstellungsebene von Haus 10 manifestieren - in der Form von neuen
Gesetzen. Später wird man sagen, die Regierenden hätten diese Gesetze
gemacht. Das ist aber falsch, sie haben sie sogar verschlafen. Doch die
akute Gefahr rief aus dem Schlaf noch einmal die direkte Demokratie ins
Leben zurück. Die Gesetzesverursacher waren private Wächter, die noch
über genügend Spürsinn verfügten.
Unsere
Unerlöstheit schafft also Gesetze. Doch Gesetze sind Überzeugungen, die
keine Kinder erschaffen! Das akut Unerlöste erreicht über Gesetze, dass
die blockierte Energie nun wenigstens in Form von Symbolen erlöst wird.
Das Unerlöste befreit seine blockierte Kraft symbolisch in Form von
gesetzlichen Blockaden. Damit wird die blockierte Energie von unten oben
in den Gesetzen verankert, denn auf diese Weise ist sie wenigstens
symbolisch doch noch "vorhanden".
Wir
erleben in den Tagen von Saturn//Neptun also die symbolischen Früchte
einer kollektiven Schicksalsschwangerschaft: nämlich in Form neuer
Gesetze und Verordnungen. Die Schwangerschaft selbst hat in den Jahren,
Monaten und Tagen stattgefunden, wo gekämpft wurde, bis wir buchstäblich
keine Wahl mehr hatten. Nämlich bis sogar der Präsident von Amerika
nicht mehr durch eine Wahl an die Macht kam, sondern symbolisch ermittelt
werden musste. Von den Hütern der Symbole - den Gerichten.
Mit
jedem neuen Gesetz kann eine unerlöste Energie zum Leben erweckt werden.
So lange, bis sich alle Energien auf der Seite der Symbole befinden, wo
sie als Gesetze stagnieren und den natürlichen Fluss des Lebens
vollständig blockieren. Bush wird den scheidenden Präsidenten (Clinton,
der noch gerne den Friedensnobelpreis haben wollte) vielleicht noch zum
Berater des ewigen Nahostkonflikts machen oder einen neuen Konflikt vom
Zaun brechen, damit die alten Zustände symbolisch weiter regieren. Unsere
übergreifenden Probleme gestalten sich ewig Neu in den Gesetzen, wie der
Heilige (Neptun) Berg (Saturn), auf dem eigentlich der Geist sprechen
müsste, wobei es statt dessen immerfort zu neuen Gesetzestafeln kommt,
mit denen der Moses von heute die Welt in die Wüste führt.
In
der Spiegelung (vom 10. Haus) der Gesetze, liegt deshalb das 3. Haus, in
dem sich das symbolische Leben abspielt - unser Denken, unsere Zahlen, und
unsere Erzählungen. Und in der Spiegelung (vom 4. Haus) des Schlafes,
liegen deshalb im 9. Haus, wo sich die Symbole des Schicksals aufhalten,
unsere Träume, die Religion und das Geld - aber auch unser kollektives
Trauma.
Die
Massentötung der Kinder vor Christi Geburt, erleben wir derzeit wieder im
Holocaust der Rinder. Dem Auftauchen reiner Erscheinungen, wie es
Venus-Aphrodite, Jesus Christus oder das Genschaf Dolly sind, ging jedes
Mal ein solches Massaker und eine neue Zeitrechnung voraus. Der Herodes
von heute heisst Bush und gab selber bekannt, dass eine neue Zeit
anbrechen werde. Da begann kurz davor das Jahr 00 auf dem Papier
aufzutauchen. Bei Aphrodites Geburt begann die Herrschaft vom "Herr
der Zeit" selber (Saturn). Und bei Jesus begann der moderne Kalender
mit dem Jahr null. Jedes Rind unter 30 Monaten soll derzeit in Deutschland
getötet werden. In England sind es 12 Millionen gewesen. Der Herodes von
damals ist auch heute wieder eine Instanz, die ihre Entmachtung
befürchtet.
Nur
ist es diesmal der Intellekt selbst, der als menschlicher Wille (Uranus)
in den Kopf geflüchtet ist, um mit seiner Logik und Willkür über die
unteren Triebe zu herrschen, die nun seine Auflösung anzielen. Unser
Wille hat allen Grund zur Angst, wenn Uranus durch die Fische zieht, denn
der Anlass unserer Furcht ist nicht mehr symbolisch und spirituell,
sondern real und existent, bloss die Zusammenhänge sind unserem Willen
noch immer verschlossen. Die Kultur der Willkür des humanistischen
Herkuleswahnsinns, den unser "Ich" als "Rinderwahn"
auf die Triebwelt auslagerte, ist im menschlichen Hirn wieder bei sich
selbst angekommen. Die Unterwelt ist in den Räubern selber zur Oberwelt
geworden.
evf
(c)
Teil-Auszüge aus der Triebefibel, dem "Buch der Triebe" von
Edgar Valentin Flückiger)
Tierhaltung
ist Seelenhaltung!
Bekanntlich
verdeutlicht die sogenannte Rückläufigkeit eines laufenden Planeten
unser menschliches Verhalten auf besondere Weise. So begann beispielsweise
exakt mit der Rückläufigkeit des Mars die Bombardierung der NATO im
Kosovo. Sie endete wiederum exakt als der Mars wieder direktläufig wurde,
wobei die offizielle Bekanntgabe vom Ende der Kriegshandlungen 3 Tage
vorher herauskamen.
Im
Moment, wo die Verbrennung der Tiere beschlossen wurde, war die Venus
rückläufig geworden. Die Tiere werden nun unter der Rückläufigkeit der
Venus getötet und verbrannt, teilweise (in England) aus Zeitnot bloss
noch verscharrt. Mit der Bombardierung zeigte uns Mars unsere eiserne und
zerstörerische Seite auf. Mit dem Holocaust der Tiere zeigte uns die
Venus unsere lieblose Seite auf ihre Weise.
Schon
das Wort Tiere, das in anderen Sprachen Animals (Animaux, Animale) heisst,
und seinen Ursprung im Wort Seele (Anima) hat, weist auf eine
fürchterliche Verrohung hin. Die Venus spiegelt unseren Grobianismus
wider, der Politiker und Minister derart befiel, dass es wie bei Jürgen
Trittin zu Rücktrittsforderungen kommt, der uns im Grunde aber alle
betrifft.
Es
betrifft nicht nur die jetzige Entscheidung des schnellen kollektiven
Tötens der Seelen (Anima-ls), sondern es ist unsere eigene Seelenhaltung
über die Tierhaltung schlechthin gemeint. Die Rinder kauen bis zu 12
Tagen ihre Nahrung mehrmals, sie schmecken über dem Weg der Photozellen
die Kraft der Sonne vollständig aus und gehören zu den heiligsten Wesen,
die es in der Triebwelt gibt. (In Indien geniesst die Heilige Kuh gar
Schutz im Rahmen der offiziellen Religion).
Wenn
man der Seele (Tier = Animaux) mit ihrem Verdauensverhalten die Leichen
seiner Verwandten untermischt und sie aus Profitgier zu Kannibalen macht,
wird sie schlicht und einfach verrückt. Die Seele hält das nicht aus!
Sie flüchtet in einen Wahn. Jede Flucht in den Wahn ist aber dazu da,
unseren tatsächlichen Wahnsinn zu parodieren, der für die Flucht
verantwortlich ist. Es ist der menschliche Herkuleswahnsinn, den wir als
"Rinderwahn" auf die Tiere übertragen. Wann nehmen wir diese
Projektion zurück?
Wann
erteilen wir dem blossen Zeckdenken, den Vernetzungen willkürlicher
Machbarkeit - über stupide Verordnungen der EU, zum Welthandel WTO - eine
entsprechende Absage?
evf. 1998
- Aus aktuellem Anlass neu aufbereitet, November 2005
Horoskop-Beispiele-
Auslösungen
Börse/Dollar/Sturz
Bilder
der Triebwelt
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