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Die Katastrophe nimmt Formen an

(Artikel "Unruhe nach dem Sturm" weiter unten!)

Sie nannten ihn "Wilma"

von Edgar Valentin Flückiger  

20.10.2005 - Jetzt hat der Schwachsinn wieder einen anderen Namen erhalten. Diesmal nannten sie ihn: "Wilma!" Und "Vogelgrippe." Und "Pandemie." Und das erklärt natürlich wieder alles! Wie bereits "SARS, BSE" oder "AIDS" auch alles erklärt haben. "HIV" klang fast noch besser. Zynischer auch. Da musste man die Buchstaben der Reihe nach einzeln aussprechen. Eine kleine Buchstabenreihe. An die viele grosse Schicksale gekettet waren. Worauf das Schicksal wieder verbindlich wurde. Und das Schicksal kommt mit dem Wetter zu uns. Mit der Luft, mit dem Wasser, mit dem Feuer.

Pluto und Neptun hüten und bewegen Feuer und Wasser der Erde. Ausdünstung und Aufstieg der Wärme in die Luft verändern den 'Äther' und beeinflussen unser gesamtes Klima. Auf der Spitze vom Eisberg der hergestellten Sinnlosigkeit erübrigt sich dann die Frage, ob der Berg schon unter oder noch über dem Wasser liegt? Wird man nass, befindet er sich unten, ist die Luft dünn, befindet sich er über dem Wasser.

Aus dem Wirbelwind in der Karibik beispielsweise hat sich bereits ein neuer Tropensturm entwickelt. Es ist aber der 22. Sturm dieser Saison. Und da man davon ausging, dass die Zahl 21 nicht überboten würde, musste man im Alphabet jetzt wieder vorne anfangen: Die Meteorologen gaben ihm den Namen "Alpha", den ersten Buchstaben im griechischen Alphabet. Somit beginnt wieder alles von vorn - worauf wir aber wegen dem rückläufigen Mars längst hingewiesen haben!

Daher ist es nicht die mangelnde Lebenslust, was uns den Rest gibt, sondern nur die allgemeine Beschränktheit - des Alphabets. Man kann mit zwei Dutzend Buchstaben einfach nichts Richtiges sagen. Das Unwirkliche, das noch sagbar ist, steht in der Presse und wird am Fernsehen herunter geschnorrt - es soll unsere Sinne ersetzen. Den Rest gibt uns die "Pandemie", die aus Hinterasien kommt, nämlich von dort, wo Hühner und Vögel Impfstoffe fressen - die den Menschen fehlen. Von dort, wo wir unsere Pillen tonnenweise hinschicken könnten, damit auch sie die Vögel noch fressen, sodass sie wenigstens frisch geimpft hierher kommen könnten.  

Man redet also von einer Umweltkatastrophe, wenn man mit der Welt nichts mehr zu tun hat und sich dabei völlig unschuldig vorkommt. Nicht die Welt, für die wir Verantwortung tragen, nein, natürlich nicht, sondern die "Umwelt" ist schuld daran. Wo die anfängt und aufhört, weiss man nicht so genau. Vielleicht liegt die Umwelt über oder unter Wasser? Oder exakt über dem Meeresspiegel? In Kyoto oder in der Luft? Man hat es bisher nicht wirklich heraus gefunden. Aber neue Namen schon, die fand man und hat sie alle im Griff. Man schluckt sie herunter, wie ein Impfstoff gegen die galoppierende Verblödung.

Und ich muss mir jetzt ernsthaft überlegen, ob ich die WOZ, die letzte mir übrig gebliebene Wochenzeitung, nicht auch noch abbestelle? Denn die haben sogar eine Titelgeschichte daraus gemacht.

Abbildung unten:

Progression und Transit im Ära Horoskop der USA

Erklärung der Punkte 1 bis 4 (Transit 2. Linie), um den 25. Oktober 2005

Punkt 1. Als New Orleans unterging, befand sich der progressive Mond dieser Ära auf dem progressiven Saturn. Unten 3. Linie Mond (roter Strich) der Weg vom progressiven zum Geburts-Saturn (1. Linie) der Ära. Ab dem 15.Oktober gerät der progressive Mond jetzt auf den Geburts- Saturn im Ära-Horoskop, berechnet für die USA: 3. Linie Mond zur 1. Linie Saturn.

Punkt 2. Die Achse Neptun/Pluto (roter Punkt 2. Linie) steht im Transit auf dem progressiven Neptun (3. Linie). 

Punkt 3. Mars/Saturn Transit (2. Linie) werden um den 25. Oktober exakt (Orbit: eine Woche), der Mars ist rückläufig und kommt nur langsam von der Stelle. 

Punkt 4. Das MC der USA (progressiver Meridian) und die progressive Sonne bilden eine exakte Auslösung! Der Schwarze Mond - Lilith  - steht mit dabei. Dieser Aspekt ist seit einem halben Jahr wirksam und dauert noch einmal so lange.

Der Uranus im Transit bildet zudem ein Quadrat zur Neptun/Pluto Konstellation der Ära (Bildmitte unten).  

1. Linie: Ära - 2. Linie Transit.  - 3. Linie Progression der Ära (hier für die USA).

Die Spitze vom Eisberg

Wie schon mehrfach in den vergangenen Monaten erwähnt, gerät die Achse Neptun/Pluto (roter Punkt 2. Linie) im Transit nun immer exakter zu ihrem eigenen Platz progressiv, (ebenfalls roter Punkt 3. Linie, obere Abbildung). Am Beispiel der atomaren Katastrophen von Kyschtym und Tschernobyl wurde aufgezeigt, wie diese langsamste aller Achsen das Klima unwiderruflich verändert. Die neuerliche Rückkehr zum eigenen Platz lässt leider schlimme Befürchtungen zu. Sie drängen sich sogar auf. Der progressive Mond exakt auf dem progressiven Saturn der Ära hat eine solche Auslösung bereits in New Orleans gezeigt. Der Mond tritt hier jedoch nicht als Verursacher auf, er zeigt lediglich den exakten Zeitpunkt (Saturn) für das betroffene Volk (Mond) an.   

Nächste Abbildung unten: oben waren es mindestens alles Quadrate, was aufgezeigt wurde. Auf der nächsten Zeichnung ersichtlich ist, dass sich ZEITGLEICH im Oktober und November noch andere Planeten-Verbindungen in weiteren, anderen Winkeln bilden. Auch dies ist ein ungünstiges Zeichen: denn die harten Winkel der ersten Abbildung verstärken - zur gleichen Zeit -  stets die Wirksamkeit der weichen. Die grösseren Winkel behalten im Verlauf der Ereignisse die Oberhand, da ihre Energie stets kraftvoller zur Auswirkung kommt. Die weichen halten die Auswirkung aber noch zusätzlich in Fluss. 

Abbildung unten: um den 25. Oktober 2005

Die unter Punkt 1 gezeigte Transit-Konstellation von Uranus und Pluto fällt exakt auf die Sonne-Mond Konstellation dieser Ära. Gleichzeitig befindet sich die progressive Sonne fast schon exakt auf dem Uranus der Ära (Sonne unter Punkt 4 zum Geburts- Uranus auf der 1. Linie).

Punkt 2. Mars/Saturn im Transit fällt in diesen Tagen (um den 25. Oktober) zudem auf die Achse Neptun/Pluto progressiv. Das sieht äusserst ungemütlich aus.

 

Die Wetterschöpfer in Aktion

Auch in den sogenannten weichen Teilern, bei Trigonen und Sextilen, dort, wo alles noch geschmierter abläuft, sieht es also bedenklich aus für diesen Zeitpunkt der Ära. Die langsamen Weltenherrscher Uranus, Neptun und Pluto greifen als Korrektiv immer dann ein, wenn freiwillig nichts mehr getan und unternommen wird. Würden wir handeln, oder hätten wir es bereits getan, können Begegnungen dieser Planeten, und ihre Aspekte zu anderen, auch positive Auswirkungen zeitigen. Mit ganzer Wucht treten sie aber dann auf, wenn nichts unternommen wurde - und noch nicht einmal wird. Sie sollen uns ja unsere Abhängigkeit vor Augen führen. Man kann diese Abhängigkeit vereinfacht und schlicht mit "dem Wetter" umschreiben. Allerdings dann mit allem, was dazu gehört! 

Abbildung unten: 

Im November 2005 (hier der 19.11.05 im Transit: 2. Linie)

Auf der zweiten Linie (im Transit) ist der rote Punkt der Achse von Neptun/Pluto fast schon auf die gleiche Achse der Progression gelangt (auch roter Punkt, 3. Linie). Ihre Rückkehr zum eigenen Platz wird nun immer exakter.

Im Transit steht der Saturn beim Mondknoten: Trennungen. Und Uranus-Pluto im Transit befinden sich gemeinsam mit Lilith noch immer auf der Sonne und Mond der Ära.  

Die Erd-Direktion (4. Linie) zeigt mit Mars/Saturn - ausgelöst durch den Transit Mars (2. Linie) die Explosivkraft der Triebwelt an. Der Meridian auf Neptun und Mond für diese zwei Monate verdeutlicht das Geschehen durch Wasser und Luft. Beide Konstellationen zusammen bedeuten, dass der Druck ein geeignetes Ventil findet. Oder: Finden muss.

Das Virus als Ausdruck tiefster Sinnlosigkeit  

Nachdem der millionenschwere Bauunternehmer Rafik al-Hariri im Libanon - mutmasslich - von einem Attentäter in die Luft gesprengt wurde, zog Syrien seine Truppen aus dem Libanon ab. Eine Demokratie soll dort entstehen. Das ist den USA aber nicht genug. Vier Prozent der Weltbevölkerung wollen den Rest kontrollieren, mit Drohgebärden und Waffengewalt, ansonsten überall "prozessieren" - demokratisch und kostspielig, versteht sich. Die ganze Welt ist bald eine einzige Demokratie, wo man jedem einzelnen Willen genügen muss, weil sich der höhere im Jenseits aufgelöst hat. Ein Chaos, in dem jeder Funke an seiner Neuordnung schafft.

Diese gemeinsame Union aus Brüdern und Schwestern, die nur von inneren Zerreissproben noch zerrissen werden kann, sorgt national und global - unterm rückläufigen Mars - für den Untergang, damit dann die Auferstehung gelingt.    Diesmal war es ein Deutscher Anwalt namens Detlev Mehli, der - durch seine Nationalität zu diesem Zeitpunkt eher unverfänglich - für die USA Indizien gegen den Syrischen Militärgeheimdienst sammeln sollte. Deutschland hat sich im Irak nicht beteiligt, also darf man einem Deutschen in dieser Sache glauben.

Der deutsche Anwalt ging dem Angebot auch prompt auf den Leim. Schliesslich wurde Mehli - als neuer Hans Blix, der einst im Irak operierte  - dazu extra zum stellvertretenden Uno-Generalsekretär ernannt, womit er zur Nummer drei der Weltgemeinschaft aufstieg. Einen mehrfach vorbestraften "Mitwisser" hat er auch schon als Zeugen gefunden, der Syrien belasten soll. Der Rest besteht aus Handy-Geschichten, die zum Zeitpunkt der Ermordung Hariris zum Einsatz gelangten - ja, ausgerechnet dann! Das reicht für ein halbseidenes Schauspiel vor der Uno, für Sanktionen und neue Gewalt. Diesmal gegen Syrien.

Auf den Seiten zum Menschheitshoroskop wurden die Gründe dieser besonders gefährlichen Zeit (die uns unter Sonne progressiv zu Uranus nun bevorsteht) ausführlich erklärt. Auch im Artikel vom rückläufigen Mars (Wenn der Bär ruft) wurde auf die Wiederholungen hingewiesen (Rückläufigkeit), die in den letzten Monaten auf der Triebebene in der Natur stattgefunden haben. Hariri kam um, und aufersteht jetzt wieder, um einem Volk von Waffennarren als Vorwand zu dienen. So einfach ist die Sinnlosigkeit. Und sie ist sogar noch steigerbar. Etwa wenn man bedenkt, wie viele Kontras und Schergen und Liquidationen die Amerikaner Tag für Tag unterstützen und selbst in die Wege leiten! Doch der Blätterwald zischelt wieder mit, als hätte es Blix und El Baradei und die Lügen der Amis vor der UNO niemals gegeben.

Sich aber jetzt noch gegen die Vogelgrippe zu rüsten, anstatt den Vögeln - und uns selbst - einen sauberen Luftraum zu verschaffen, indem man schleunigst handelt, ist die wirkliche Katastrophe! Der verwirklichte Sinnenverzicht. Die Vögel sind das Zeichen der Luft, die "Vogelgrippe" das Zeichen der chemischen Industrie und der Pharma-Konzerne.   

Wir verpesten gemütlich den Luftraum unserer Nachkommen und fressen dabei Pillen gegen die Vogelgrippe! Keine Billigflüge werden gestrichen, kein Giftausstoss wird reduziert, keine Antenne demontiert, ja nicht einmal gute Absichten werden in neuen Gesetzen erlassen - nur die Hühner müssen dafür im Stall bleiben!

Das ist derart grotesk, dass einem schon Übel wird, wenn man eine Titelzeile dazu liest. Und diese Übelkeit ist die tatsächliche "Vogelgrippe", die wie BSE - einst "Rinderwahn" genannt - die Sinnlosigkeit von unserem eigenen Herkules-Wahn aufzeigt.

Es ist eine Binsenwahrheit, dass der Mensch von jedem Huhn mehr lernen kann, als das Huhn vom Menschen lernen könnte. Und nun kann man den Verzicht der Hühner auf menschliche Lernerfahrungen auch besser verstehen.    

Edgar Valentin Flückiger  

 

 Verwandte Seiten:

Wenn der Bär ruft     Der Untergang von New Orleans    Das Wetter

Das Menschheitshoroskop  Menschheit auf dem Rückweg

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Artikel vom 1. September 2005

Die Un-Ruhe nach dem Sturm

01. September 2005 - Man braucht nicht darüber zu streiten, ob man mit den betroffenen Menschen in New Orleans Mitgefühl hat, - jeder hat es. Nur hat es jeder auf seine Weise. Wenn ein Mann unter Tränen leer in die Kamera starrt und stammelt, dass soeben sein Haus in zwei Teile auseinander gefallen sei, berührt einen das. Man denkt nach. Man spürt seine eigene Ohnmacht. Es haftet an einem und man wird begleitet davon.

Bisher sind 80 Menschen im Sturm umgekommen, den sie nach wie vor "Käthi" nennen - oder "Katarina".  Im Irak sind es - ohne Wirbelsturm - am gestrigen Tag 640 Menschen gewesen, die ihr Leben lassen mussten. Sie sind zu Hunderten von einer Brücke gestürzt und kamen dabei um. War dies ein gemeiner Unfall? Das andere aber eine Katastrophe - eine "Naturkatastrophe"? Nein. Beide Vorfälle sind katastrophale Ereignisse, für die der Mensch die Verantwortung trägt. Und zu welchem anderen Zeitpunkt sollte man dies aussprechen, wenn nicht dann, wenn es tatsächlich darum geht? Man wendet sich aber nicht an die Opfer damit, sondern an die Verantwortlichen, - an die Täter. Auf diese Weise sagt man den Tätern das, was die Opfer ihnen jetzt nicht selber sagen können.

Denn, es sind sehr wohl Taten, wenn eine Nation in fernen Ländern Kriege führt, die Milliarden kosten, während zuhause das Geld für ordentliche Dämme fehlt! Es sind sehr wohl Taten, wenn man den Tag einer Katastrophe benutzt, um noch schnell einen Grossangriff durch zu führen mit Dutzenden von Toten, weil die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit gerade durch eine andere Katastrophe abgelenkt ist. Oder hat der Oberbefehlshaber, der am 28. August das Bombardement im Irak befahl, vielleicht gar nichts vom Hurrikan in New Orleans gewusst? Also seien wir zu den Menschen menschlich, wie es sich ziemt! Zu den Verantwortlichen der Gräuel aber, so, wie es sich gebührt! Es gibt die Verantwortung nämlich und die Verantwortlichen auch, selbst wenn man auf die Idee kommen könnte, dass es sich dabei nur um Gespenster handelt.       

Die Natur hat nicht blind zugeschlagen oder ein Ultimatum ablaufen lassen, wie es Menschen tun. Sie hat oft gewarnt, viele Hurrikans geschickt, die vergleichsweise glimpflich abliefen. Die Verantwortlichen hätten schon lange Vorbereitungen treffen können. Doch nicht einmal als bekannt war, was eintreten würde, haben sie Truppen in Bewegung gesetzt. Sie schauten zu! Die Soldaten sind eben woanders und der Katastrophenschutz reicht gerade noch aus, um ein paar Plünderer zu stoppen. Der Rest ist: jeder gegen jeden. Woran hat man also gedacht?    

In der Schweiz wurde im Fernsehen (der Club) von einer "Karte" geredet, die "bald jeder Gemeinde im Notfall zur Verfügung stünde", - eine Wetterkarte oder was? Und im Magazin SPIEGEL meinte heute der Nachwuchs-Rechthaber, ein gewisser Claus Malzahn, Deutschlands Umweltminister Trittin hätte sich zu diesem Zeitpunkt nicht über die deutsche Umrüstung (auf Windkraft) äussern dürfen, wie es Trittin in der Frankfurter Rundschau tat. Nicht jetzt jedenfalls  - so kurz vor den Wahlen! Daher eine Gegenfrage an den Demagogen: Ab wann ungefähr ist es dann erlaubt? Und seit wann bereits wäre es schon erlaubt gewesen, ernsthaft auf alternative Energien hinzuweisen? Und es wurde doch nicht getan, zumindest nicht ernsthaft genug.

Minister Trittin sagte den Tätern das, was die Opfer ihnen nicht sagen können. Der Rechthaber Claus Malzahn vom Spiegel fürchtet aber um die Transatlantischen Beziehungen. Ist er nun Diplomat, oder Journalist bei diesem Blatt? Hat er Mitleid mit den Opfern? Oder Sympathie mit den Verantwortlichen der Tragödie? Oder tun ihm einfach die transatlantischen Beziehungen irgendwie leid? 

Jürgen Trittin schrieb unter anderem in der Frankfurter Rundschau:

> Kein einzelner Sturm könne unzweideutig auf den Klimawandel zurückgeführt werden. Doch drei Dinge würden sich wissenschaftlich eindeutig belegen lassen: Naturkatastrophen nähmen in Häufigkeit und Ausmaß drastisch zu. Der Klimawandel mache das Entstehen von Stürmen und Fluten in Nordamerika und Europa wahrscheinlicher. Und der Mensch trage mit dem Ausstoß von Treibhausgasen ganz erheblich zum Klimawandel bei.

Es gäbe daher nur eine Konsequenz daraus: Treibhausgase müssten radikal reduziert werden, und zwar weltweit. Vor dieser Notwendigkeit hätten die USA bisher die Augen verschlossen. Bei einem Anteil an der Weltbevölkerung von vier Prozent seien sie für etwa ein Viertel der globalen Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich. Der durchschnittliche Amerikaner erzeuge - bei vergleichbarem Lebensstandard - mehr als doppelt so viel CO2 wie der durchschnittliche Europäer. Die Regierung Bush lehne dennoch internationale Klimaschutzziele mit der Begründung ab, sie würde der amerikanischen Volkswirtschaft schaden.
Der amerikanische Präsident verschliesse statt dessen die Augen vor den wirtschaftlichen und menschlichen Schäden, die seinem Land und der Weltwirtschaft durch Naturkatastrophen, also durch unterlassenen Klimaschutz, zugefügt würden.<

Weshalb das für Malzahn "Bullshitt" ist, wie er es nannte, mag daran liegen, dass der Spiegel nach einem Ersatz für den verschollen Reporter H. M. Broder sucht - den er allerdings so nicht ersetzen kann. "Bullshitt" allein ist nämlich noch nicht Broder, es gehört wenigstens das richtige Thema dazu. 

 
Der Besserwisser vom Spiegel beanstandet darauf, dass Trittin kein Mitleid mit den Opfern habe, weil er sachlich daher kam. Kein Wort des Mitgefühls sei gefallen! Die Offiziellen der Deutschen Regierung haben ihr Bedauern aber bereits vorher gleich mehrfach vermittelt, haben ihr "tiefes Mitgefühl" und so weiter formell ausgedrückt. Malzahn meint allerdings, dass die US-Bevölkerung von einem Jahrhundertsturm "bestraft" worden sei. Man überlegt: Und tatsächlich könnte es sein, dass es sich um eine Strafe handelt, auch wenn nicht jeder sofort auf diese Idee kommt. Doch warum nennt er die Schuldigen nicht ebenfalls beim Namen, so dass man erfährt, wofür genau sie bestraft wurden? Statt darauf zu antworten, stellt das Besserwisser-Magazin aber lieber eine Ladung Email mit Antworten aus dem amerikanischen Publikum an Minister Trittin ins Netz. (Es gibt ja auch einige Amerikaner, die noch den SPIEGEL lesen.) So viel Selbstgerechtigkeit kaschiert mit dem Gerechtigkeitsanspruch gegenüber anderen, findet man selten in einem Blatt. Es gibt überaus resistente Hirnzellen. 

Das menschliche Hirn weigert sich standhaft, zu lernen. Je älter wir werden, desto mehr Eindrücke müssen wir verarbeiten, und damit bekommt diese Verweigerung sogar auf eine gewisse Weise einen Sinn. Selbst erfahrene Journalisten, die sich vom genannten Spiegel Reporter abheben, lernen oft nicht einmal mehr unter dem Eindruck von Katastrophen. Und deshalb sind es vor allem ihre Gehirne, die Hirne von Schriftstellern, Autoren und Dichtern, in denen diese Verweigerung haust. Sie entblöden sich beispielsweise nicht, laut zu erklären, dass es mit der neuen Rechtschreibung einfach keine richtige Literatur mehr gäbe. Dabei verschweigen sie allerdings, dass sie schlicht und ergreifend zu faul sind, um selbst im Alter noch etwas hinzu zu lernen. Die neue Rechtschreibung überlassen sie den Jungen und belehren Minister und ihre Berater mit der alten. Weil es halt Einfacher ist.

Nun fand der Hurrikan in den USA vor zwei Tagen statt: das ist der Zeitraum, wo die USA beim Tsunami in Ostasien noch überhaupt keine Hilfe versprochen hatten, ein wenig später dann ein Butterbrot. Auf Druck der Europäer und eigener Überlegungen stockten sie ihre Spende nachträglich auf. Doch Claus Malzahn vom Spiegel schreibt - 2 Tage nach der Katastrophe, noch bevor ein einziger Vertreter der US-Regierung am Ort aufgetaucht ist  - schon voreilig an die Adresse der Deutschen Regierung: "Vielen Dank!" fürs Kondolieren, "das war's dann!" Dabei könnte man meinen, er setze sich für die Opfer ein. Tut er aber nicht, er schreibt für Amerika, für die Misere  - und gegen alle anderen. Das ist keine Frechheit, das ist Dummheit. Und es ist nicht Arroganz, sondern Ignoranz - gegenüber allen jenen, die sich im Moment nicht in New Orleans aufhalten. Als könnten sie etwas dafür.

*

Antwort der Frankfurter Rundschau und Minister Trittins auf die Vorwürfe im SPIEGEL

 

   George Bush junior

Innen: Geburtshoroskop   Mitte: Transit blau   Aussen: Progression rot

Abbildung links 

Saturn im Transit hat den Ascendent von Bush erreicht. Taucht nun ins 1. Haus ein.

Aussenring unten rechts: Der laufende Pluto steht am progressiven IC (Mitternacht, tiefster Punkt) von Bush.

Das progressive MC erreicht seinen progressiven Uranus.

Der Progressive Mond steht im Gegenbogen auf Sonne/Saturn radix.

Sonne/Saturn im Transit geht über Sonne/Saturn progressiv! 

 

 

Der Mond im Gegenbogen auf Sonne/Saturn von Bush löst die genannte Achse als Bürde aus. Die Tage dafür fallen exakt auf den Übergang von Sonne/Saturn als Transit über Sonne/Saturn progressiv. 

 

Lineare Darstellung - 1. September 2005

1. Linie: Geburtshoroskop George Bush   2. Linie: Transit blau   3. Linie: Progression Bush, rot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bushs Sonne progressiv noch auf Mars/Saturn progressiv = Sonne Transit

Venus/Jupiter progressiv wie im Transit: Sonne-Venus/Jupiter

Unter der Exaktheit der Konjunktion von Venus/Jupiter (3. Linie) hat Bush 2004 die Wahlen gewonnen. Und die treffen sich nun wieder im Transit in diesen Tagen (2. Linie).  Seine Karriere verdankt er bisher Ausfällen, Krieg und Katastrophen. Und nun steht (rechts unten 3. Linie) der progressive Ascendent kurz vor dem Neptun. Man musste annehmen, dass seine Wirkung sich etwas später zeigen würde, in einem Jahr vielleicht. Es ist anders gekommen. Im Orbitbereich, aber sehr früh.  

Ascendent auf Neptun bedeutet kollektiv: Wassermassen. Auflösung der Anlage, Gesichtsverlust, Untergang.   Individuell: Besuch von Spitälern, Krankenhausaufenthalt, das Nein anderer zu hören bekommen, Ablehnung erfahren.    

Progressives MC Bush auf Uranus progressiv - die gleiche Konstellation wie im Ära Horoskop der USA - siehe dort > 

Diese Doppelkonstellation von MC Uranus und AC Neptun symbolisieren die Ohnmacht. Der Uranus (Wille, Führung am "Ich"-Punkt: MC) wird durch Neptun (an der Anlage: AC) ausgeschaltet. Das dazugehörige Bild davon sind chaotische Zustände.   

 

Programm: Ariadne                      

Antwort der Frankfurter Rundschau und Minister Trittins auf die Vorwürfe des Spiegel am 03.09.2005

Das Meer bebt in Südasien

Wenn der Bär ruft    

Der Untergang von New Orleans

Das Wetter

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