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07.07.2005 - Wenn Sonne/Saturn
und Mars/Saturn sich begegnen, ist dies
ein besonderer Tag. Das bedeutete bisher, dass man sich von
Autoritäten verabschiedet, etwa das Ende der Schulzeit. Es ist heute
in der Schweiz der Fall. Auch woanders, etwa im Iran, fanden heute die
Uni-Einstiegsprüfungen statt. Ein wichtiger Tag für die Probanden.
Die Konstellation bedeutet auch schlicht, dass ein Alter Mann, wie
gestern der Dalai Lama, über das Sterben nachdenkt. Das hat er gestern
getan, davon wurde geschrieben, - er wird aber noch lange leben,
obschon er zur Zeit genau diese Achsen, die nun im Transit exakt
wurden, auch in seiner Progression aufweist. Darum hat er sich über
das Sterben einige Gedanken gemacht. Das "Ende einer Arbeit",
wäre ebenfalls eine Entsprechung dieser beiden Achsen. Man
verabschiedet sich (Sonne/Saturn) von
einer aufreibenden Tätigkeit (Mars/Saturn).
Der glimpfliche Massensturz am Ende der heutigen Etappe der Tour de
France, oder die Verletzten am Stierkampf in Pamlona, sind andere
Bilder dazu.
Aber auch der Unterbruch, der
Bruch von unten, findet statt: Der G-8-Gipfel der reichsten Länder
(für die Armen und für unseren gemeinsamen Klimaschutz geplant!)
wurde jäh unterbrochen. Und wurde dann knallhart weiter
geführt. George Bush, ebenfalls am Gipfel beteiligt, drohte und
versprach gleichzeitig: "Eine Ideologie der Hoffnung und des
Mitgefühls zu verbreiten!" Was auch immer das in realer
Übersetzung dann heisst? Vor einer Woche stand hier noch, dass Albert
Schweizer, der 'Verrückte von Lambarene' sich ob des Hunger-Konzerts
für Afrika hoffentlich im Grab umdrehen würde, und zwar so, dass es
alle hören können. Ausgerechnet am heutigen G-8 Gipfel, wo es wieder
exakt um dieses "Thema" ging, sind nun Laute vernehmbar
geworden, die einen daran erinnern. Und vor allem die zahllosen
"Terror-Experten" kamen heute wieder einmal zum Zuge - auch
eine Entsprechung von glimpflichem Hals- und Beinbruch. Nur,
all das sind die günstigen Deutungen, die man einer Begegnung der
beiden Achsen geben darf! Es gibt aber auch andere.
Vor allem dann, wenn es
sich bei der Begegnung um ein Quadrat oder gar, wie heute, um eine
Opposition handelt. Mars/Saturn ist oft
tödlich, und Sonne/Saturn steht für
einen gewichtigen Tag, wo die Sonne am Tag (mit Saturn: Unterbruch,
bedrückt und begrenzt) unsere eigenen Grenzen aufzeigt. Also ein Tag,
der mit Mars/Saturn Gefahren birgt, falls man zu weit geht oder schon
gegangen ist. Das gilt vor allem für Länder, die Krieg führen. Denn
beide - der Terror und der Gegenterror - möchten ja ebenfalls einen
heissen "Arbeitseinsatz", nämlich den des Gegners, beenden.
Der ägyptische Botschafter im Irak wurde heute ermordet, Ägypten
zieht seine Diplomaten ab: auch das Ende einer Zusammenarbeit. Das
"alte Europa" hat Dank Schröder und Chirac keine ähnlichen
Anschläge zu befürchten, zeigt das Ära-Horoskop auf. England hat
gestern noch den Zuschlag für die Olympiade 2012 erhalten, auch wieder
ein Arbeitseinsatz, der damit glücklich zu Ende ging. Heute sieht es
in England jedoch bereits schon anders aus. - (Abbildung
unten:
Der 07.07.2005 um 8 Uhr
51 min. (für London)

Reihe der Anschläge: 1. - 08.51
Uhr. 2. - 08.56 Uhr. 3. - 09.17 Uhr. 4. - 09.47 Uhr
Ortszeit.
Abbildung oben: Die
Konstellation war absolut exakt in der Morgenstunde, um 8.51 Uhr. Null
Grad Orbis, sogar auf die Bogenminuten exakt! Die laufende Veränderung
liegt bei Mars/Saturn um 0°.'15 pro Tag,
bei Sonne/Saturn um 0°.'30 pro Tag. Daher
sagt die absolute Exaktheit natürlich bereits eine ganze Menge
aus. Denn: Man rechne Mal nach, wie lange es dauert, bis sich
diese beiden Achsen jeweils wieder begegnen? Also bis sie volle 180°
Grad hinter sich bringen. Und dann rechne man die Exaktheit in der
frühen Morgenstunde um 9 Uhr vom 07.07.05 ebenfalls mit hinzu. Und nun
überlege man sich das Ganze einmal!
Für London waren der laufende MC
und AC in diesen Minuten daran beteiligt.
Nun ist aber noch die Bemerkung
notwendig, dass sich ja täglich Attentate abspielen, deren Folgen
nicht weniger katastrophal sind für die Opfer als heute. Und es gibt -
wenigstens vor dem Kosmos - keine zweitklassige Toten. Daher ist
nun auch die Frage berechtigt: Warum brauchte es doch diese eher
seltene Konstellation dazu? Die Antworten darauf lauten: 1. Weil alle
Welt davon erfuhr. 2. Weil es viele schwieriger und - dadurch eben auch
seltener - ist, in London Bomben zu zünden als in Bagdad. 3. Weil in
London wenigstens noch ausgebildete Sanitäter und richtige
Feuerwehrleute zum Einsatz kamen, die - selbst unter Mars-Mondknoten
- woanders schlicht und einfach fehlen. Man könnte noch weitere
Antworten aufzählen.
Heute morgen kam es in
London zu Explosionen, wobei die weiteren Ereignisse nachher im
Minutentakt gemeldet wurden. Es spielte sich ähnliche Szenen ab, wie
sie im Irak an der Tagesordnung sind und dort laufend
geschehen. Natürlich wird das - aus Sicht der westlichen Medien -
nicht mit den Opfern im Irak, sondern mit denen vom 11/9 in
Zusammenhang gebracht werden. Beides stimmt. Weil beides Opfer sind.
Denkt man linear, kommen einem die vom Irak aber zuerst in den Sinn.
Man kann aber auch im Kreis denken. Dann wäre wieder der 11/9 an der
Reihe. Und alles begänne wieder von vorn. Der ewige Kreislauf von
gestern.

Dieser Transit allein würde
genügen, um diesen Tag zu begreifen. Es sind Unschuldige, vielleicht
sogar ausgesprochene Kriegsgegner umgekommen. Es ist unbeschreiblich.
Für die Opfer war es schrecklich und deren Angehörige tun einem leid.
Daher sollte auch klar sein, dass Sprüche wie "barbarisch"
und "wir werden siegen!" einfach zu schlicht sind, um der
Situation gerecht zu werden. Was heisst denn "siegen", wenn
gerade Dutzende getötet und Hunderte verletzt wurden? Es ist hirnloser
Zynismus und eine Haltung, die nicht Sicherheit vermittelt, sondern
gleich wieder den Hass schürt. Aus einer Ohnmacht, die bei den
Betroffenen verständlich ist, parlierend einen "Sieg" in
Aussicht zu stellen, ist wirklich grotesk.
Und die Betroffenen sind nun
Mal überhaupt nicht die, die sich erlauben, im fernsten Osten ihre
eigenen Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Es ist somit -
leider - auch folgerichtig, was heute geschah. Man musste,
nach den Anschlägen in Madrid, davon ausgehen. Verwunderlich daher,
dass es nicht früher passierte. Jede andere Erwartung wäre Heuchelei.

Das Ära
Horoskop von England (London)
26.4.1892 um 21:46 Uhr
für London erstellt.
1. Linie: London -
Die 2. Linie: Der Transit am morgen um 8.10 Uhr
Nicht nur Mars/Saturn
und Sonne/Saturn begegneten sich, auch die
laufende Sonne stand exakt auf der gleichen Achse im Ära-Horoskop, auf
Sonne/Saturn und bezeichnete damit den
reibungsvollen Tag - sie löste daher an DIESEM TAG (Sonne) die
Geschehnisse aus. Diese Konstellation betrifft die Ära insgesamt: alle
Welt erfuhr davon. (Möglicherweise nicht nur in England, angeblich
auch in Polen, einem weiteren Kriegspartner der USA im Irak, soll es zu
Attentaten gekommen sein, falls auch die Meldung
stimmt). Angedroht wurden sie den anderen beteiligten
Kriegspartnern: Italien und Dänemark.

Wie auf oberer Abbildung
ersichtlich, fand die Verknotung von Mars/Saturn
und Sonne/Saturn auch noch exakt auf der Geburtskonstellation Neptun/Pluto
im Ära Horoskop statt. Genau diese Konjunktion von Neptun/Pluto
ist aber die Grundlage des Ära-Horoskop überhaupt! Also hatte man
hier etwas erwarten müssen. Es wurde hier auf einigen Seiten mehrmals
angetönt: dass zur Zeit die progressive Sonne der Ära explosiv über
den Uranus der Ära geht. Und auf akute Bedrohungen hingewiesen. Unter
Sonne-Uranus ist selbst ein Atomschlag oder Reaktorunfall nicht
ausgeschlossen.
Im Vollkreis sehen die
brandgefährlichen Tages-Konstellationen so aus:

Der laufende Mars
(Aussenkreis) nähert sich, wie am 11/9/2001, dem Mondknoten,
was die Verbindung der Feuerwehr, der authentische Brand ist, wobei
diese Verbindung damals in New York ebenfalls fällig war. Im Übrigen
sind Mars-Mondknoten nicht nur
Sanitäter und Feuerwehr im Einsatz, es ist alles, was brennt. Und das
ist - wie am 11/9 - der Sprit. Und der kommt aus Saudi Arabien.
Dort haben die USA ihre Verbündeten (Mondknoten). Und jeder der Auto
fährt und eine Heizung hat, eigentlich auch. Wir sind unter Mars-Knoten
alle mit einander verbunden. Die G-8 Staaten befanden sich an einem
Arbeitsgespräch, sie sind ebenfalls Verbündete. Das Gespräch
könnte zum Terror-Gipfel werden, womit der Mars
(Streit, Krieg) und Mondknoten (Pakt)
unter anderem Namen fortgesetzt würde. Afrika, Klima? - es gäbe
jetzt plötzlich Dringenderes!
Mars-Mondknoten
ist das Sirenengeheul, die Arbeitsverbindung gegen Brand und
Schmerzen. Auch in New York kam es zum Brand, auch damals kam die
Feuerwehr und Sanität zum Einsatz. Wenigstens darauf hätten die
Verantwortlichen schon im Voraus ihr Augenmerk richten können. Sie
taten es nicht. (Rechts unten Mars aussen blau, beim
Mondknoten).
Verwundern tut das aber auch
nicht sehr: das ZDF strahlte am Abend eine Spezial-Sendung mit dem
Titel: "Die Rückkehr des Terrors" aus. Als wäre der Terror
einmal fort gegangen. Oder einfach nicht mehr da gewesen. Oder eben -
als hätte niemand mehr an "ihn" gedacht. Es bedeutet
unter anderem beispielsweise, dass die Toten im Irak für die Medien
gar nicht zählen.
Es gibt eine einfache und
einfältige Gegenfrage, die man an jeden Fragesteller zurück geben
müsste. Sie lautet ganz simpel: Warum wurde ein Terrorakt in England
erwartet? Und wenn es dann heisst: "Ja, weil die Experten, und so
weiter...." Gleich wiederholen: Warum? Warum wurde dies erwartet?
Genauer bitte, und ausführlicher gefälligst - warum? Und wenn er dann
immer noch nicht versteht, muss man ihm sagen: Schick deine
Verteufelungen eine Moment lang zu Fenster hinaus und antworte mir ganz
einfach auf die Frage: Warum? Irgend einmal werden sie vielleicht eine
ehrliche Antwort darauf finden. Und sie sogar auszusprechen
trauen.

Das Ära Horoskop weist auch
Progressiv auf London hin. Doch der Transit allein hätte ebenfalls
genügt, um zumindest Vorkehrungen zu treffen. Jetzt müssen
nachträglich Entscheidungen getroffen werden. Spanien hat unter der
neuen Regierung richtig entschieden, aber ein ausgebuffter Hasardeur
musste zuerst abdanken damit es möglich wurde. Das wird in England
nicht möglich sein. Der Hass an allen Fronten wird noch
schärfer.
Edgar Valentin Flückiger
Pressestimmen aus dem Inland
Tribune de Genéve (Genf): "Die
Attentate bestätigen auch das Scheitern im Irak. Als sie sich in
Bagdad einrichteten, gaben die Amerikaner und die Briten vor, zur
Sicherheit der Welt beizutragen. Die Welt ist nicht sicherer. Sie ist
es weniger als jemals zuvor."
Basler Zeitung: "Nichts, aber auch gar nichts rechtfertigt
die Bombenattentate in London. Nur können sich jene nicht aus der
Verantwortung stehlen, die den Boden für so viel Hass
bereiteten."
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